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V orrichtllng zum Versch1iessen der Deckel von Filterkesseln od. dgl.
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und 17 zusammen, die bzw. an den Schlitten 10 bei 15, und an den Deckel A'bei 18 angelenkt sind. Der eine Hebel 77 ist mit einem zusätzlichen Arm 19 versehen, der gegen eine Steuerfläche 20'eines Bügels 20 hinragt, um bei der Verschiebung des Schlittens gegen den Kessel hin auf diese Fläche 20'aufzulaufen und dadurch die Ausschwingung des Kniehebelgelenkes 17, 16 einzuleiten, und damit auch die Aus- sehwingung der andern Kniehebelgelenke einzuführen.
Zur passenden Unterstützung des Deckels und
Schlittens trägt ersterer die Rollen 30 und letzterer die Rollen 35, Fig. 2, welche auf dem Gleis 31 der Seitenbalken 22 des Rahmens reiten.
In der in Fig. 1 und 2 dargestellten Verschlusslage des Deckels befinden sich die Kniehebel 16. 17 abgeknickt, während die andern Kniehebelgelenke gestreckt sind. Wird nun durch die Bewegung des Seiles 21 eine Verschiebung des Schlittens 10 nach rechts in diesen Figuren eingeleitet, so findet erst unter Streckung der Glieder 16, 17 eine Abdrückung des Deckels von dem Kessel statt, und die Verschiebung geht weiter, bis der Schlitten 10 die in punktierte Linien angedeutete Endstellung erreicht hat, worauf durch Abkniekung der Hebeglieder 7,9 eine Streckung der andern Hebeglieder 16, l7 erfolgt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 dient eine ähnliche Seilvorrichtung 21 zur Verschiebung des Deckels A'mit Bezug auf den Öffnungsflansch 14'des Kessels. Auch hier wird erst eine Ablösung des Deckels von dem Kessel eingeleitet, und dann findet die eigentliche Verschiebung des Deckels in Achsriehtung des Kessels statt. Eine mit dem Deckel bewegliche Welle HI trägt an ihrem Ende die Seilseheiben 32, welche von dem Seil 21 umschlungen werden. Es kann also durch die Bewegung der Seile eine Drehung der Welle B stattfinden, oder aber, wenn die Welle H'sich verschiebt, so kann eine solehe Verschiebung ohne ihre Drehung eingeleitet werden.
Statt der Kniehebelgelenke, die mit der Muffe 2" verbunden sind, sitzen hier auf der Welle H die Kurbeln G, G', die durch Hebel oder Lenker F, F'die Muffe 2 verschieben und dadurch die Hebel 3'bewegen. Auf einer Winkelstütze X auf der Vorderseite des Deckels A'ist nun eine als Winkelhebel ausgebildete Klinke : 33' gelagert. Ihr Drehpunkt ist bei 34' angedeutet und diese Klinke dient zum Eingriff auf eine Sperrscheibe M, welche auf der Welle H'fest- sitzt. Bei der Verschiebung des Deckels, herbeigeführt durch den Seilzug 21, wird der Schwanz der Klinke 33'auf den Bügel 20 auflaufen und bei 80'besitzt er eine entsprechende Steuerfläche.
Daduieh wird die Klinke in Eingriff mit der Scheibe M geworfen und eine Drehung der Welle A'wird dadurch vermieden, so dass eine Drehung dieser Welle nur stattfinden kann, wenn die Scheibe M ausgelöst ist.
Infolge der Freigabe der Scheibe bei Beginn der Öffnungsbewegung leitet also der Seilzug 21 eine Drehung der Welle H'ein, wodurch die Muffe 2"bewegt wird. In der weiteren Betätigung des Seilzuges 21 geht
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eine Weiterdrehung der Welle A', so dass von nun an der Seilzug die Trommeln 32 verschiebt und damit den ganzen Deckel mit dem daran angedeuteten Träger des Filtrierkörpers. Bei der Schlussbeweglip,- findet derselbe Vorgang in umgekehrter Reihenfolge statt.
In der Steuervorrichtung nach Fig. 6 und 7 ist an dem Seilzug 21 ein Klotz 36 u. zw. am untern Strang des Zuges befestigt, so dass dieser Klotz sich stets in einer Richtung umgekehrt zur Richtung der Bewegung des Deckels bewegt. In Lagern 45 an der Seite der Schienen 22 des Rahmens ist eine Welle 44 so angeordnet, dass sie sich drehen und verschieben kann. Auf dieser Welle sitzen in bestimmten Abständen Arme 46, deren Ausbildung besonders aus Fig. 7 hervorgeht und die durch ein Gegengewicht 47, Fig. 7, derartig befestigt sind, dass ein eigentümlich ausgebildeter Schlitz in diesen Armen für gewöhnlich dem Klotz 36 den Durchgang durch den Schlitz versperrt. An dem einen Ende des Gestelles ist nun eine senkrechte Spindel 42 angeordnet, die bei 43 ein Handrad trägt.
Ein Kragen 40 auf dieser Spindel dient zur Verstellung eines Joches 39, welches die Drehung der Welle 44 beherrscht und damit auch infolge dieser Teildrehung die Arme 44 auf dieser Welle alle gleichzeitig verstellt.
Angenommen in der Verschlussstellung des Deckels befindet sich der Schlitten 10 in der in Fig. 6 in vollen Linien angezeigten Lage. Gerät dieser Schlitten ungefähr nach 10'bei der Offenbewegung des Deekels, so bewegt sich der Klotz 36, Fig. 6, nach links und würde ungefähr gegen den ersten Arm 46 anstossen, so dass durch diesen Anstoss eine Längsverschiebung der Welle 44 zustande kommen würde.
Soll nun dieser Anstoss hier vermieden werden, so drückt der Arbeiter die Spindel 42 nach unten und schwingt dadurch die Welle 44 und damit auch die daran befestigten Arme 46 so aus, dass der Klotz 36 unbehindert weiter nach links gehen kann. Gerät dann der Schlitten beispielsweise nach 102, Fig. 6, was die Offenstellung des Deckels bedeuten kann, so stösst der Klotz 36 gegen den andern Arm 46 links, Fig. 6, da in der Zwischenzeit diese Arme nach dem Vorbeigang des Klotzes 36 wieder in die ursprüngliche Lage zurückgebracht worden sind. Der Klotz verschiebt den Arm 46 und damit die Welle 44 nach links und unter Vermittlung des Lenkers 48 wird der Ventilhebel 49 des Ventiles 50 umgestellt, so dass nunmehr die Umsteuerung stattfinden kann und der Seilzug. nach der entgegengesetzten Richtung bewegt wild.
Die Endstellungen, welche die Arme 46 unter dem Einfluss des Klotzes 36 einnehmen können, sind bei 46' in Fig. 6 angedeutet. Der Arbeiter hat es also in seiner Hand, durch Verschiebung der Spindel 42 die Umsteuerung später oder früher eintreten zu lassen, oder aber, falls dies gewünscht, die Arme 46 so einzustellen, dass der Klotz 36 überhaupt keinen Einfluss hat, indem er dann durch den vergrösserten Teil des Schlitzes in diesen Armen hindurchgeht. Natürlich kann auch die Spindel 42 beständig in einer solchen Richtung oder Höhe eingestellt werden, dass die Arme 46 vollständig unwirksam bleiben.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 8-11 steht der Deckel selbst fest und der Filterkessel wird verschoben. Zu diesem Zwecke sind zu beiden Seiten des Kessels 120 die aus Fig. 9 ersichtlich en Rollen 1-50 angeordnet, welche auf den Schienen des Traggestelles reiten. Ein von dem Flansch 113 des Kessels nach aussen ragendes Paar von Armen 123 ist an die Ketten 117 angeschlossen, die an dem einen Ende um die Kettenscheibe 122 gelegt sind und am andern Ende die Kettenscheibe IM umschliessen. Die beiden Enden jeder Kette 117 sind durch die Kniehebel 126 aneinander angeschlossen. Der Antrieb der Kettenscheiben 118, die auf der gemeinsamen Welle 119 befestigt sind, erfolgt durch den Motor 111.
Durch passende Leerlaufrollen wird nahe dem rückwärtigen Ende der ganzen Anordnung jede Kette 117 auch über einen Satz von Kettenscheiben 121 geleitet, die auf einer Welle 140 angeordnet sind. Diese Welle ist ähnlich der in Fig. 4 und 5 gezeigten, mit Kurbeln 160 ausgerüstet, durch welche bei Teildrehung der Welle die Muffe 111 auf der Stange 112 des Deckels 116 verschoben wird, so dass die Hebel 110, die wie oben an dem Deckel 116 befestigt sind, ausgeschwungen werden.
Durch Antrieb des Motors 111 wird also unter Vermittlung der Ketten 117 der Kessel 120 von der in Fig. 9 dargestellten Offenbewegung gegen die in Fig. 8 gezeigte Schlussstellung hingeführt und verschiebt sieh dabei über den Träger 180 des Filterkörpers, der am Deckel 116 befestigt ist, wobei zur besseren Führung im Innern des Kessels die Schienen81 angeordnet sind. Die Kettenräder121 sitzen lose auf der Welle 140, und eine Drehung dieser Welle wird dadurch eingeleitet, dass Stifte 127, Fig. 10, seitlich aus der Kette an bestimmten Stellen herausragen, auf das Ende eines Armes 129 eingreifen, der mit der Welle 140 verkeilt ist. Es wird also unter dem Eingriff dieser Stifte eine Drehung der Welle 140 stattfinden und dadurch wird auch eine Ausschwingung der Hebel 110 am Deckel 116 eingeleitet werden.
Die Ausschwingung des Kniehebelgelenkes) 25, bestehend aus den Gliedern KM, Fig. 8, erfolgt durch einen Steuerbüge1126, Fig. 8, der in den Pfad eines Armes an diesem Kniehebelgelenk hineinragt. Durch diese dadurch herbeigeführte Verlängerung bzw. Verkürzung des Kettenstrandes, erfolgt eine Verschiebung des Kessels 120 mit Bezug auf die Kette selbst, und es entsteht dadurch jene Ablösbewegung oder Andrückbewegung, die auch oben durch die Einschaltung eines Kniehehebelgelenkes herbeigeführt wurde.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Verschliessen der Deckel von Filterkesseln od. dgl., dadurch gekennzeichnet. dass die Ablösung des Deckels (A) vom Kessel oder umgekehrt unter Vermittlung von Hebeln erfolgt, die am Deckel angelenkt sind und deren anderen Endpunkte durch eine mit Bezug auf den Deckel und Kessel verschiebbare Muffe unterstützt werden, wobei die Verschiebung dieser Muffe der eigentlichen Verschiebung der beiden Teile Deckel und Kessel vorausgeht.