AT9224B - Verfahren zur Gewinnung von Bleioxyd aus Bleiglanz und anderen schwefelhaltigen Bleierzen. - Google Patents
Verfahren zur Gewinnung von Bleioxyd aus Bleiglanz und anderen schwefelhaltigen Bleierzen.Info
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spätere Behandlung in dem Vorfahren vorteilhaft.
D t Gesalumtresultat dieser Operation lässt sich der Hauptsache nach durch folgende Gleichung darstellen :
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2. Operation. Die beschriebene Behandlung des Erzes macht dasselbe durch Alkali zersetzbare Die zweite Operation des Verfahrens betrifft die Ausführung der Zer-
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gehen zu lassen, wodurch sowohl ein Mahlen, wie ein Vermischen erzielt wird.
Die erlaltono Mischung wird dann erhitzt. Das Ätznatron verwandelt fast sofort die oxydierten Schwefelverbindungen in Bleioxyd und Natriumsulfat. Bei der praktischen
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sie erhitzt worden ist.
Die Zersetzung, welche auf den Zusatz des Alkalis folgt, wird durch die Anwesenheit von Wasser gefördert oder beschleunigt. Die Zugabe des Wassers kann derartig geschehen, dass Dampf in die Masse eingeleitet wird. Das Alkali kann auch mit Wasser oder Dampf angefeuchtet werden. Die erwähnte Anwendung von Wasser oder Dampf ist jedoch für die Ausführung der Operation nicht unbedingt notwendig.
DasResultatdieserOperationlässtsichderHauptsachenachdurchfolgendeGleichung darstellen :
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Schwofel uud Sauerstoff mit dom Natrium gebildeten Natriumsulfat, ist, wird nun in ein passendes Gefäss, z. B. einen Eisenbehälter, der mit Dampf erhitzt werden kann, gebracht und Wasser zugegeben, um das in der Masse vorhandene Natriumsalz zu linsen. tho Temperatur, bei welcher dies geschieht, ist ohne Bedeutung. Die Lösung des Salzes wird durch Umrühren erleichtert. Man tässt die Mischung dann absitzen und decantiert die Lösung von dem unlöslichen Rückstande oder trennt sie in anderer Weise und lässt die Lösung dann erkalten.
Wenn die Lösung concentriert genug ist, krystallisiert das Natrium-
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Ätznatron gato Kesuttatc liefert und ausserdem ein verkättfliches Nebenproduct gibt, so ist die Anwendung von Ätznatron vorzuziehen.
Die Mischung wird bis etwa um Siedepunkt erhitzt und die Masse wird vortheit- haft umgerührt, wobei alles vorhandene Bleioxyd gelöst wird. Nachdem dies geschehen ist,
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Abkühlen wird das Bleioxyd (Monoxyd) in Form von Krystallen abgeschieden. Diese Krystalle werden in Grösse und Farbe je nach der Concentration, dem Volumen der Lösung und der Zeit, welche zum Erkalten nothwendig ist, wechseln.
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Die zum Lösen des Bleioxyds verwendete Lösung von Ätznatron kann fast unbegrenzt lange mit nur sehr geringem Verluste verwendet werden. Die Einwirkung der Lösung in heissem Zustande auf metallisches Blei bildet ein sehr wichtiges Kennzeichen des Verfahrens. da hierdurch die Brauchbarkeit der Ätznatrontösung ats bleibendes Lösungsmittel für das Bleioxyd erhalten wird und gleichzeitig die Erzeugung eines sehr reinen Blei- monoxyds anstatt eines Gemisches verschiedener Oxyde gesichert wird.
Ohne Anwendung von metallischem Blei würde die Ätznatronlösung mit guten Ergebnissen nur 4-5mal als Lösungsmittel der Oxyde angewendet worden können, folglich ihr Lösung@@ermögen vorlieren, weil die Lösung allmählich mit einem an Sauerstoff reicheren Oxyde als es das Monoxyd ist, übersättigt würde. Dieses höloro Oxyd würde beim Erkalten der Lösung nur in geringem Grade niedergeschlagen werden. Seine Gegenwart in erheblicher Menge würde die Lösung des Monoxydes verhindern. Um den grossen Verlust an Natron, den ein derartiger Zustand der natronlösung herbeiführen würde, zu vormeiden, wird die bcisso Lösung
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Filtration oder dergl. gebracht.
Das schwammige Blei kann als Filtermaterial in einem mit Dampfmantel versehenen Gefässe angeordnet werden und kann man die heisse Lösung durch das erwähnte Gefäss auf ihrem Wege zu dem Kühl- und Fällungsgefässe hindurchgehen lassen. Bei dieser Einrichtung kann das schwammige B ! ei gleichzeitig als mechanisches Filter dienen.
Es ist nicht wesentlich, dass die Lösung dos Ätznatrons oder des nndoren alkalischen Lösungsmittels rein oder frei von Beimischungen anderer Stoffe, wie der Sulfate, Chloride und Karbonate des angewendeten Alkalis ist. Solange so viel freies Ätzalkali zugegen ist,
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