AT91729B - Vorrichtung zur Behandlung und Färbung längerer Filmstreifen. - Google Patents

Vorrichtung zur Behandlung und Färbung längerer Filmstreifen.

Info

Publication number
AT91729B
AT91729B AT91729DA AT91729B AT 91729 B AT91729 B AT 91729B AT 91729D A AT91729D A AT 91729DA AT 91729 B AT91729 B AT 91729B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
treatment
coloring
film
vessels
film strips
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Salomon Ing Schoenwald
Emil Schoenwald
Original Assignee
Salomon Ing Schoenwald
Emil Schoenwald
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Salomon Ing Schoenwald, Emil Schoenwald filed Critical Salomon Ing Schoenwald
Application granted granted Critical
Publication of AT91729B publication Critical patent/AT91729B/de

Links

Landscapes

  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Behandlung und Färbung längerer Filmstreifen. 



   Die bisher in Verwendung stehenden Vorrichtungen zur Behandlung und Färbung längerer Filmstreifen besitzen als grossen Nachteil teils aussergewöhnliche Dimensionen, teils ist die Manipulation eine umständliche und stellt an die behandelnde Person derartige Ansprüche, dass die praktische Verwendbarkeit oft in Frage gestellt ist. 



   Vorliegende Erfindung bezweckt, alle zur   Behandlung. der Filmbänder nötige Manipulation,   wie : Entwicklung, Unterbrechen derselben, Fixierung, Wässerung, gegebenenfalls Abschwächung oder Verstärkung, sowie die Färbung auf verhältnismässig kleinen Raum gedrängt durch einfache Handgriffe vornehmen zu können und besteht darin, dass die Behandlungsflüssigkeit (Entwickler, Fixierbad, Abschwächer, Verstärker) bzw.   Färbeflüssigkeit   zwecks Regelung der Einwirkungsdauer bzw. Farbe in oder aus dem Behälter ganz oder teilweise gepumpt wird. 



   Der zu entwickelnde Film, der aus einzelnen Szenen besteht, muss nicht nach   Belichtungsstärke   oder Farbe geordnet zusammengesetzt sein, sondern kann bei Verwendung vorliegender Vorrichtung auch ohne   Rücksieht   hierauf verarbeitet werden. 



   In Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist eine solche Vorrichtung im   Längsschnitt   und Querschnitt schematisch zur Darstellung gebracht. 



   Der entweder direkt vom Kopierapparat kommende oder aufgespulte, belichtete Positivfilm a durchläuft eine Anzahl feststehender Gefässe g und ist auf Rollen, die auf fixen Rahmen montiert sind, geführt. Ein Teil dieser Rollen ist als Antriebsrollen ausgebildet, während der andere Teil nur zur Führung des Films dient. Mit den Gefässen g stehen tieferstehende grössere Behälter b durch die Rohre d in Verbindung und enthalten die entsprechende Flüssigkeit, wie : Entwickler, Fixiernatron etc. sowie in weiterer Folge verschiedene Farben. 



   Am Deckel der Behälter b münden die Verbindungsrohre e und f, die zu zwei Kammern   fund l   führen und dort durch Ventile verschlossen sind. Diese Ventile können durch einfaches Drücken auf die Knöpfe n und   n1   leicht geöffnet werden. Die Kammer k ist durch das Rohr   i   mit den Druckbehälter m verbunden, steht also ebenfalls immer unter einem bestimmten gleichmässigen Druck, welcher zirka   1/3 Atmosphäre beträgt.   Die Kammer   l   ist nach einer Seite zu offen. 



   Eine bestimmte Anzahl der Gefässe b (zirka 8   Stück)   enthalten Entwickler, hierauf kommen 2-3 Gefässe mit Fixierflüssigkeit. Diese 10-11 Gefässe befinden sich in einem dunklen, nur durch Rubinlampen beleuchteten Raum. An diesen anstossend befindet sich eine Wässerungsanlage, ferner wieder eine Anzahl Vorrichtungen genau wie die vorher beschriebenen und enthalten diese Gefässe der Reihe nach : Abschwächer, Verstärker und schliesslich die verschiedenen gebräuchlichen Farben und Tonungen. 



   Der Vorgang der Behandlung des Filmbandes ist nun folgender : Tritt der an einen die ganze Anlage durchlaufenden vergrösserten Film geheftete belichtete Positivfilm in das erste Gefäss g ein, so   drückt   man auf den ersten Knopf n, öffnet dadurch das erste Ventil der Kammer   k, wodurch   die Pressluft des Druckbehälters m durch das Rohr e in den ersten Behälter b gelangt und den darin enthaltenen Entwickler in das erste Gefäss g presst.

   Man kann nun durch Drücken auf mehrere Knöpfe   n   eine beliebige Anzahl Gefässe g mit   Entwicklerflüssigkeit füllen.   Da die Gefässe g aus Glas hergestellt sind und sich hinter diesen die Rubinlampen befinden, hat man die Möglichkeit, den Entwicklungsvorgang genau zu beobachten und werden nur soviel Gefässe g mit Entwickler ganz oder teilweise gefüllt, bis die Entwicklung vollendet ist. Um die Entwicklung eines stark   überlichteten   Films nötigenfalls sofort unterbrechen zu können, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 sind zwischen jedem Gefässe g der Entwicklungsvorrichtung zwei Rollen p und s angebracht, welche mit Unterbrecherflüssigkeit   getränkt   sind.

   Die Rollen s, die normalerweise aufrecht stehen, können heruntergeklappt werden, drücken dann den Film an die Rolle p an und bestreichen die Schichtseite des Filmbandes mit der Unterbrecherflüssigkeit. Kommt nach einem Stuck Film, welches z. B. fünf Entwieklungsgefässe passieren musste, um   ausentwickelt   zu sein, ein Stück, das schon nach zwei Gefässen fertig entwickelt ist, so unterbricht man wie in Fig. 1 gekennzeichnet, die Entwicklung durch Herunterklappen der dritten Rolle s und entleert die übrigen Gefässe, indem man auf die zum 3., 4. und 5. Behälter b 
 EMI2.1 
   Rohr t und   die Kammer   i !   entweicht und der Entwickler in die Behälter b   zurückfliesst.   



   Nach der Entwicklung durchläuft das Filmband die Gefässe, die mit Fixierflüssigkeit auf dieselbe Art gefüllt und wieder entleert werden können. 



   Hierauf kommt das Filmband in eine Wässerungsanlage,   durchläuft   zwei Gefässe, die nötigenfalls auf die gleiche, vorhin beschriebene Art mit Verstärker und   Abschwächer   gefüllt werden können 
 EMI2.2 
 ist, selbstverständlich ohne Unterbrecherrollen und sind in den Behältern b die verschiedenen Farben enthalten. Es wird daselbst auf die gleiche Art wie vorher zur richtigen Zeit nur jenes Gefäss   g gefüllt,   welches die für das betreffende   Filmstück   bestimmte Farben   enthält ;  
Nach kurzer Abspülung kommt das Filmband in eine Trockenanlage und wird hierauf auf eine Trommel aufgespult. Diese ganze Prozedur vom Beginn der Entwicklung bis nach der Trocknung kann leicht von zwei bis drei Personen übersehen und vorgenommen werden.

   Ausserdem hat das Verfahren noch den besonderen Vorteil, die Flüssigkeit nur so lange der freien Luft auszusetzen, ah zur Behandlung des Films unbedingt notwendig ist. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Vorrichtung zur Behandlung und Färbung von längeren Filmstreifen, welche durch Behälter mit Behandlungs- bzw. Färbeflüssigkeit geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungflüssigkeit (Entwickler, Fixierbad, Abschwächer, Verstärker) bzw.   Färbeflüssigkeit,   zwecks Regelung der   Entwicklungsdauer   bzw. Farbe in oder aus dem Behälter ganz oder teilweise gepumpt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einpumpen der Behandlungflüssigkeit resp. der gewünschten Farbe auf pneumatischem Wege erfolgt.
AT91729D 1921-12-30 1921-12-30 Vorrichtung zur Behandlung und Färbung längerer Filmstreifen. AT91729B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT91729T 1921-12-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT91729B true AT91729B (de) 1923-03-10

Family

ID=3611811

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT91729D AT91729B (de) 1921-12-30 1921-12-30 Vorrichtung zur Behandlung und Färbung längerer Filmstreifen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT91729B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2217570A1 (de) Verfahren zum bleichfixieren von farbfotografischem material
DE2623702C3 (de) Entwicklungsvorrichtung für fotografische Schichtträger
DE1920764A1 (de) Fluessigkeits-UEbertragungssystem,insbesondere fuer eine Filmbehandlungsvorrichtung
DE1238772B (de) Vorrichtung zum Aufbringen der Behandlungs-fluessigkeiten innerhalb der Kamera im Rahmen des Bilduebertragungsverfahrens
DE351424C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Filmstreifen
DE539145C (de) Verfahren zur Unterbrechung der Entwicklung lichtempfindlicher Schichten im Augenblick der richtigen Schwaerzung
DE1122835B (de) Photographisches Diffusionsuebertragungsverfahren und Photomaterial hierfuer
DE545388C (de) Vorrichtung zum Behandeln von photographischen Platten und Flachfilmen
DE2323916A1 (de) Geraet zum herstellen einer reliefdruckplatte aus einem fluessigen, lichtempfindlichen kunstharz
DE532151C (de) Einrichtung zur Bearbeitung von doppeltbeschichtetem Filmmaterial in Entwicklungs-, Fixier- und sonstigen Baedern
DE514084C (de) Verfahren zur Herstellung lichtempfindlicher Schichten, die Diazoverbindungen enthalten
DE641858C (de) Verfahren zum Einfuehren von zwischen Spiralrillenscheiben abgespulten Rollfilmen in einen Tageslicht-Entwicklungsbehaelter
DE7232103U (de) Vorrichtung zum entwickeln eines fotografischen aufzeichnungsmaterials
DE570105C (de) Lichtdicht verschliessbare Dose zum Entwickeln von Rollfilmstreifen bei Tageslicht
DE655411C (de) Filmentwicklungsvorrichtung
DE838694C (de) Verfahren und Material zur Herstellung von Dreifarbenbildern
DE403587C (de) Bestimmung des photochemischen Belichtungscharakters und der Entwicklungsdauer bei Filmnegativen
DE959614C (de) Vorrichtung zur Herstellung von photographischen Kopien
DE908565C (de) Verfahren zur Herstellung von Druckwalzen und Moletten auf photomechanischem Wege
AT29653B (de) Photographischer Apparat.
CH314663A (de) Mit einem Behälter zur Aufnahme einer Entwicklungsflüssigkeit versehene Vorrichtung zur Entwicklung photographischer Schichten
CH364414A (de) Verfahren und Einrichtung zur Behandlung von Folienmaterial mit Behandlungssubstanzen, insbesondere zur Schnellverarbeitung photographischer Materialien
DE491268C (de) Einrichtung zum Entwickeln und Fixieren von kinematographischen Filmen
DE560750C (de) Vorrichtung zum Einfaerben von doppelseitig beschichtetem Kinofilm
AT160466B (de) Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden Herstellung von gereifter Alkalicellulose.