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Maschine zum Verschliessen von-elektrischen Gltihlampenbirnen.
Die Erfindung betrifft Maschinen zum Verschliessen von elektrischen Glühlampenbirnen, insbesondere die Spindeln solcher Maschinen. Der Vorgang beim Verschliessen der Glühlampenbirnen umfasst das Verbinden des rohrförmigen Glühfadenträgers mit dem Hals der Glühbirne und das
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Art setzt man den Lampeneinbau, bestehend aus dem Glühfadenträger, dem Glühfaden und den Zubehörteilen, mit den Stromzuleitungen auf die rohrförmige Spindel eines drehbaren Kopfes, der auf einem drehbaren Tisch angeordnet ist, stülpt eine Glühbirne darüber und erhitzt diese so lange, bis ihr Hals mit dem Rohr des Glühfadenträgers zusammengeschmolzen ist, worauf der überstehende Rest des Birnenhalses durch Blasen abgetrennt wird.
Die Luft zum Abtrennen des Halses wird zur gegebenen Zeit an dem unteren Ende der Spindel eingeführt, aus welcher sie durch Öffnungen, die genau unter dem Glüh- fadenträger liegen, sowie auch durch die obere Öffnung der Spindel entweichen kann. Nachdem der. Hals
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das Glas so dünn wird, dass es sich ablöst und der in die Birne eingeschmolzen Glühfadenträger ohne den überschüssigen Hals übrig bleibt.
Bei den Glühbirnen ohne Spitze, bei denen das Auspumprohr mit dem Glühfadenträger verbunden ist und über dessen unteres Ende hinaus nach aussen hervortreten muss, genügt die beschriebene Bauart der Spindel insofern nicht den Anforderungen, als dann das Auspumprohr, welches zusammen mit den Stromzuleitungen zum Schutz gegen die Hitze in die Spindel eingeführt werden muss, die Luft, die der Spindel zugeführt wird, auch in das Innere der Glühbirne leitet, so dass sie die Verbindung zwischen dem
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das Auspumprohr offen bleiben, damit die Luft, die sich während des Schliessvorganges in der Birne erhitzt und ausdehnt, entweichen kann und nicht ebenfalls den Verschluss gefährdet.
Gemäss der Erfindung wird die in der Spindel nach oben strömende Luft daran gehindert, in das Auspumprohr von unten her einzutreten, wird vielmehr aussen um dieses Rohr herum stetig bis zu der Stelle geführt, wo der überschüssige Glühbirnenhals abgetrennt werden soll. Dieser Erfolg wird dadurch erzielt, dass nahe dem Ende des Auspumprohres Drosselplatten angeordnet werden, um die die Luft herumgeführt wird. Ausserdem ermöglicht die Erfindung, den Glühfadenträger mit allen zugehörigen Teilen genau gegenüber der Glühbirne einzustellen. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn Glühlampen mit undurchsichtigen Birnen hergestellt werden, durch welche man die Glühfäden nicht sehen kann.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, u. zw. stellt Fig. 1 eine teilweise Draufsicht der Maschine, Fig. 2 einen Aufriss des Rohres zum Aufsetzen des Glühfadenträgers, Fig. 3 eine Draufsicht auf dieses Rohr, Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch das Drosselrohr, wobei das Rohr zum Aufsetzen des Glühfadenträgers in der richtigen Stellung gegenüber diesem Rohr gestrichelt eingezeichnet ist. Fig. 5 einen weiteren senkrechten Schnitt durch das Drosselrohr, senkrecht zu dem nach Fig. 4, Fig. 6 eine Ansicht des Drosselrohres von unten. Fig. 7 einen teilweisen senkrechten Schnitt durch eine Glühlampe ohne Spitze nach dem Verschliessen, Fig. 8 einen teilweisen senkrechten Schnitt durch einen drehbaren Kopf der Maschine dar.
Die Glühlampen-Versehliessmaschine gemäss Fig. l entspricht im allgemeinen der im amerikanischen Patent Nr. 1,011. 523 veröffentlichten Bauart. Auf dem Bett 1 der Maschine ist ein drehbarer Rahmen : 2
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Der Zusammenbau der Lampenteile in dem drehbaren Kopf ist in Fig. 8 dargestellt. Der drehbare Kopf besteht a'is dem Unterteil 4 mit zwei darauf aufgebauten senkrechten Stützen 5, welche an ihren
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rohr 7, das an seinem oberen Ende, mittels des Stellringes 8 den Träger 9 für das Lampenfusschen und das Drosselrohr 10 aufnimmt.
Das Tragrohr 9 des Lampenfüsschens (Fig. 2 und 3) ist an einem Ende geschlossen und hat nahe bei diesem Ende zwei diametral entgegengesetzte seitliche Öffnungen 11 für die Aufnahme
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durch welche die 1"Ift zum Abtrennen des geschmolzenen überschüssigen Halses der Glühbirne eingelassen wird. Ein Teil dieser L'lift kann a, ich am oberen Ende des Rohres 9 eindringen und zwischen der Ver- dickung und dem Schaft hind'irchblasen, wodurch der Abtrennvorgang unterstützt wird.
Das Drosselrohr (Fig. 4,5 und 6) hat am oberen Ende eine Öffnung, deren Weite im wesentlichen dem Aussendurchmesser des Rohres 9 entspricht. Die Öffnung in dem unteren Ende des Drosselrohres ist wesentlich grösser als der AussendLirchmesser des Haupttragrohres 7. Das Innere des Drosselrohres ist durch die Drosseleinrichtung 20, deren mittlere Öffnung gerade dem Aussendurchmesser des Rohres 9 entspricht, in eine obere Kammer 18 und eine untere Kammer 19 geteilt. Zwei Durchgänge 21 des Drosseleinbaues ermöglichen der Luft den Durchtritt, Zwei diametral gegenüberliegende Öffnungen 22 in dem Körper des Rohres und des Einbaues nehmen die schon-oben erwähnten Blöcke 12 auf.
An dem Haupttragrohr 7 ist der obere Rand kegelig ausgedreht, wodurch die Luft gegen die seitlichen Durchgänge des Drosselrohres hin abgelenkt wird. Das untere Ende des Rohres'7 ist mit Gewinde versehen und nimmt die Muttern 23 auf. zwischen denen die Handscheibe 24 gehalten wird. Im Unterbau 4 und dessen Verlängerung 25 wird das Rohr 7 nur durch Reibung gehalten, so dass man es durch Druck auf die Scheibe 24 heben oder senken kann. Der Kopf 3 selbst wird mittels eines Zahnrades 25 gedreht, das an der Verlängerung 25 befestigt ist.
Die Teile der Spindel werden in der aus Fig. 8 erkennbaren Weise zusammengebaut. Zunächst wird das Haupttragrohr 7 in den Unterbau 4 eingesetzt und dann der Stellring 8 an dem Rohr 7 befestigt. Dann setzt man das Rohr 9 in das Drosselrohr ein und schiebt dieses derart über das Rohr 7, dass es sich auf den Stellring 8 aufsetzt, die Öffnungen 11 des Rohres 9 mit den Öffnungen 22 des Drosseleinbaues übereinstimmen und die Blöcke 12 an den Enden der Federn 13 in die Öffnungen 22 eintreten. Das Auspumrohr und die Stromzuleitungsdrähte des Lampeneinbaues werden dann in das Rohr 9 so eingeführt, dass sich der Schaft des Lampenfüsschens auf die Verdickung 15 auflegt, während das Auspumprohr weiter nach unten bis nahezu auf den Boden des Rohres 9 verlängert ist.
Dann wird die Glühbirne über den Einbau gestülpt und in der richtigen Stellung diesem gegnüber durch den Birnenträger 6 gehalten.
Der eben beschriebene Zusammenbau vollzieht sich in der Stellung A des Kopfes. In den Stellungen B und C dreht man den Kopf 3, während die entsprechenden Gasgebläse 26 und 27 den mit dem Füsschen z'. i verschmelzenden Teil des Birnenhalses vorwärmen. In der Stellung D erhält dieser Teil der Birne bei weiter fortgesetzter Drehung des Kopfes mittels der Gasgebläse 28 und 281 scharfe Hitze, welche ausreicht, um die Birne an den Schaft des Einbaues anzuschmelzen. In der Stellung E
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rohres und stösst gegen das Ende des Rohres 9 und den Drosseleinbau, sowie sie am oberen Rande des Rohres 7 austritt. Aus der Kammer 19 gelangt die Luft durch die Kanäle 21 in die obere Kammer 18 und von hier durch die Öffnungen 14 in das Rohr 9.
Aus diesem wird die Luft durch die Öffnungen 17 sowie am oberen Ende des Rohres 9 gegen den Hals der Glühbirne geblasen, der so weit aufgebläht wird, bis die Wand zu dünn wird, durchreisst und der überschüssige Rest des Birnenhalses an der Spindel herabfällt. Nachdem der Verschluss hergestellt ist, kann erhitzte Luft immer noch aus der Birne durch die Öffnung 32 (Fig. 7) in das Auspumprohr entweichen, sie wird hiebei nach dem unteren Ende des Rohres 9 geführt, von wo aus sie über die Öffnungen 11 und 22 ins Freie entweichen kann. Der Kopf der Maschine verbleibt in dieser Stellung nach Abtrennung des Birnenhalses noch kurze Zeit, damit die Verschlussstelle geglättet wird. Stellung F dient zum Abkühlen der Birne und hier steht der Kopf still.
Mittels der Scheibe 24 zieht man hier zweckmässigerweise die Spindel leicht nach abwärts, wodurch der Birnenhals mittels des Schaftes etwas ausgestreckt und eine für die Fassung besser geeignete Form des Verschlusses erhalten wird. In Stellung A endlich entfernt man die Lampe und baut eine neue Gruppe von Teilen zusammen.