DE212860C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE212860C DE212860C DENDAT212860D DE212860DA DE212860C DE 212860 C DE212860 C DE 212860C DE NDAT212860 D DENDAT212860 D DE NDAT212860D DE 212860D A DE212860D A DE 212860DA DE 212860 C DE212860 C DE 212860C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- foot
- glass
- neck
- melting
- neck part
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000002844 melting Methods 0.000 claims description 15
- 230000008018 melting Effects 0.000 claims description 15
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 14
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 10
- 235000014443 Pyrus communis Nutrition 0.000 claims description 5
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 6
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 2
- 238000010309 melting process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J5/00—Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
- H01J5/20—Seals between parts of vessels
- H01J5/22—Vacuum-tight joints between parts of vessel
- H01J5/24—Vacuum-tight joints between parts of vessel between insulating parts of vessel
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/0033—Vacuum connection techniques applicable to discharge tubes and lamps
- H01J2893/0037—Solid sealing members other than lamp bases
- H01J2893/0038—Direct connection between two insulating elements, in particular via glass material
- H01J2893/0039—Glass-to-glass connection, e.g. by soldering
Landscapes
- Glass Compositions (AREA)
Description
q' be*
$»tttoefik|l· hcc ia
$»tttoefik|l· hcc ia
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- te 212860 KLASSE 32 α. GRUPPE
Firma JOH. KREMENEZKY in WIEN.
elektrischer Glühlampen.
Vorliegende Erfindung hat ein Verfahren zum Einschmelzen des mit dem Glühkörper
ausgestatteten Glasfüßchens in elektrischen Glühlampen zum Gegenstande, wodurch diese
Arbeit auf der Einschmelzmaschine billiger und besser geleistet werden kann als bisher.
Fig. ι bis 6 der Zeichnung veranschaulichen des besseren Verständnisses wegen die aufeinanderfolgenden
Stufen des bisherigen Einschmelzverfahrens, während Fig. 7 bis 9 das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung
zeigen.
Die aus der Glashütte bezogenen Glasbirnen für Glühlampen haben einen von der Glasbläserpfeife
herrührenden Hals a (Fig. 1).
Bei dem bisher üblichen Verfahren zum Einschmelzen der Füßchen in die · Lampenbirne wird eine allgemein bekannte Einschmelzmaschine
benutzt, in welcher die Birne und das Füßchen mittels Halter in aufrechter Stellung
befestigt und um ihre Längsachse gedreht werden können. Zuvor wird dieser Hals .
auf einer besonderen Vorrichtung mit einem sogenannten Kreuzstrahlgebläse (zwei über
Kreuz stehenden Gebläsebrennerpaaren) an entsprechender Stelle erhitzt, wobei sich der
Halsteil durch seine eigene Schwere abzieht, so daß das Stück b (Fig. 2) des Halses abfällt
und die Birne unten bei c zugeschmolzen wird.
Das noch heiße Ende c wird sodann durch Hineinblasen in das Ansatzröhrchen d (Fig.'3)
zu einer sehr dünnen Kugel β aufgeblasen und das überflüssige Glas durch Abstreifen entfernt,
so daß die Birne unten wieder geöffnet wird und dort ein aufgeweiteter Rand / (Fig. 4)
entsteht.
Sodann wird durch diese untere Öffnung der auf dem Füßchen g (Fig. 5) befestigte Glühkörper
in die Birne eingebracht und beide in der bekannten Einschmelzmaschine in aufrechter
Stellung und in der richtigen gegenseitigen Lage befestigt und mittels eines zweiten Kreuzstrahlgebläses
eingeschmolzen, wobei die Glasteile sich gemeinschaftlich zwischen den Flammen
drehen und der Rand der unteren Scheibe des Füßchens mit dem unteren Rand/ der
Birne verschmolzen wird, wie bei h in Fig. 6 gezeigt ist.
Wie ersichtlich, waren bisher zum Einschmelzen zwei Kreuzstrahlgebläse und vier
Arbeitsstufen erforderlich und mußten außerdem bei einer nicht geringen Zahl von Birnen
die untere Öffnung, d. i. der Rand f, noch besonders aufgeweitet werden, um den Glühkörper
samt dem Traggestell der Glühfäden einbringen zu können.
Bei dem Verfahren nach vorliegender Erfindung genügt ein Kreuzstrahlgebläse an einer
Einschmelzmaschine, und das Einschmelzen des Füßchens mit daran befestigtem Kohlenoder
Metallglühkörper wird in einem einzigen Vorgang ausgeführt. Das Füßchen g (Fig. 7)
samt den Glühkörpern, die gegebenenfalls in. ein am Füßchen befestigtes Traggestell eingezogen
sind, wird nach der Erfindung unmittelbar in die aus der Glashütte kommende
Birne, die noch den u. U. etwas weiter ge-
haltenen Hals α trägt, durch diesen Hals eingeführt,
und zwar wird das Scheibchen des Füßchens auf der Einschmelzmaschine in der richtigen Höhe im Verhältnis zur Birne befestigt.
Hierauf laßt man unmittelbar die Flammen i des Kreuzstrahlgebläses der Einschmelzmaschine
auf den Hals der Glasbirne in der Höhe des Scheibchens des Lampenfüßchens
einwirken.
ίο Sowie der Hals durch die Stichflamme weich
wird, verengt er sich unter der Wirkung der Flammen und des Zuges des unteren Halsteiles,
und das schmelzende Glas des Halses vereinigt sich unmittelbar mit dem gleichfalls
heiß werdenden Rand des Füßchens, während der überflüssige Teil des Halses durch seine
eigene Schwere von selbst abfällt, wie bei I (Fig. 8) gezeigt, und der Rand der Glasbirne
sich mit dem Füßchen verschmilzt, wie bei m (Fig. 9) gezeigt.
Durch dieses Verfahren wird das Einschmelzen bei Kohlenfaden- und Metallfadenlampen
äußerst vereinfacht, indem ah die Stelle der bisher nötigen vier Arbeiten nur eine einzige
tritt und gleichzeitig das erste Gebläse samt Nebeneinrichtungen, welches nur zur Herrichtung
der Birne diente, entfällt.
Es werden dadurch auch die zum Anschmelzen notwendigen Maschinen vereinfacht,
und es wird während des Betriebes derselben Gas gespart.
Außerdem ist noch als besonderer Vorzug hervorzuheben, daß die Vereinigung zwischen
Glühlampenbirne und dem Füßchen des Glühkörpers viel sicherer und verläßlicher ist, da
sich das Glas insbesondere an unrunden Füßchen infolge des Zuges des unteren Halsteiles
viel sicherer und gleichmäßiger anlegt als nach dem alten Verfahren.
Ein weiterer Vorteil des vorliegenden Verfahrens besteht in folgendem:
Da der innere Durchmesser des Lampenhalses α etwas größer sein muß als das Traggestell
samt den Glühfaden, um dieses in das Innere der Birne einführen zu können, so ist
es beim alten Verfahren des Einschmelzens auf der Einschmelzmaschine nötig, daß der
Durchmesser des Scheibchens des Füßchens fast ebenso groß ist wie der des Traggestelles
samt Glühfäden bzw. wie der Innendurchmesser des Lampenhalses, also in vielen Fällen,
insbesondere bei Metallfadenglühlampen beträchtlich größer als der Durchmesser des normalen
Sockels, der in der Praxis ein für allemal gegeben ist. Man muß also dem Sockel solcher Metallfadenlampen einen entsprechend
großen, den unteren Teil der Birne umschließenden metallenen Ansatz geben, was allein
schon die Herstellung der Lampe verteuert. Nun darf aus Sicherheitsgründen dieser frei
zugängliche Ansatz nicht unter Spannung stehen und muß daher, den fast in allen Kulturstaaten
geltenden gesetzlichen Vorschriften entsprechend, vom Sockel isoliert werden. Dadurch
wird die Lampe noch weiter beträcht-Hch verteuert.
■ Bei dem neuen Verfahren ist es jedoch möglich, Füßchen mit so kleinen Scheibchen
zu verwenden, daß die gewöhnlichen. Sockel ohne Ansatz auch für Metallfadenglühlampen
verwendbar werden, was eine wesentliche Ersparnis darstellt.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Verfahren zum Einschmelzen des Glasfüßchens in die Glasbirne bei der Herstellung elektrischer Glühlampen mittels der Einschmelzmaschine, in welcher die Glasteile in richtiger gegenseitiger Lage befestigt und unter Drehung mit der zu verschmelzenden Stelle Stichflammen ausgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Glasfüßchen (g) in dem Halse (a) der hüttenfertigen Birne in geeignete Stellung gebracht wird, wobei der unter dem Füßchen befindliche Halsteil (I) nicht unterstützt wird, so daß beim Erhitzen und Erweichen des dem Glasfüßchen gegenüberliegenden Halsteiles dieser unter dem Gewicht des unteren, nicht unterstützten go Halsteiles ausgezogen wird, an das Füßchen sich anlegt und damit verschmilzt, während der überflüssige Halsteil (I) abfällt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212860C true DE212860C (de) |
Family
ID=474567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212860D Active DE212860C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212860C (de) |
-
0
- DE DENDAT212860D patent/DE212860C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE212860C (de) | ||
| DE2802690C2 (de) | Kopf für eine Maschine zur Herstellung elektrischer Lampen | |
| DE837890C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abschmelzen von glaesernen Pumproehrchen an entluefteten Huellen | |
| DE542173C (de) | Maschine zum Einschmelzen von Glasfuessen in gerade Glasrohre elektrischer Roehrengluehlampen und elektrischer Leuchtroehren | |
| DE452652C (de) | Verfahren zum Einschmelzen des Tellerfuesschens in den Glaskolben elektrischer Gluehlampen | |
| DE375474C (de) | Elektrische Gluehlampe o. dgl. | |
| DE355312C (de) | Maschine zum Verschliessen von spitzenlosen Birnen elektrischer Gluehlampen | |
| DE468229C (de) | Verfahren und Maschine zum Einschmelzen der Traggestelle elektrischer Gluehlampen in die umschliessenden Glaskolben | |
| AT140395B (de) | Verfahren, um die spitzenlosen Kolben oder Birnen ausgebrannter elektrischer Glüblampen wieder verwenden zu können. | |
| DE712246C (de) | Verfahren zum Einschmelzen spitzenloser Zwerggluehlampen unter Verwendung eines teller- bzw. kelchartig erweiterten Pumprohres | |
| AT100831B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung elektrischer Glühlampen. | |
| DE512051C (de) | Einrichtung zur Herstellung spitzenloser elektrischer Niedervoltgluehlaempchen durch Zusammenschmelzen des Lampenballons mit dem Pumproehrchen und den Stromzufuehrungsdraehten | |
| DE651260C (de) | Verfahren zum Abtrennen der Blaskappe von Glashohlkoerpern | |
| DE354568C (de) | Verfahren zur Herstellung von Isolierflaschen | |
| DE469686C (de) | Verfahren zum Einschmelzen des Glasfuesschens in den Glaskolben bei der Herstellung von Elektronenroehren oder aehnlichen Glasgefaessen | |
| DE2823692C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von mit einem nippelartigen Pumprohransatz versehenen Glaskolben | |
| AT91647B (de) | Verfahren zur Herstellung von Glühlampen od. dgl. | |
| AT92269B (de) | Verfahren zur Herstellung spitzenloser Glühlampen. | |
| DE900369C (de) | Verfahren zum Verschmelzen eines glaesernen Tellerfusses mit dem Kolben eines elektrischen Entladungsgefaesses, insbesondere einer Rundfunkroehre | |
| DE650176C (de) | Einrichtung zur Herstellung von in elektrischen Gluehlampen zu verwendenden, aus vier Einzelteilen zusammengesetzten Stromzufuehrungsdraehten | |
| AT202224B (de) | Verfahren zur Herstellung elektrischer Glühlampen | |
| AT107674B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abschmelzen eines mit dem Boden abwärts gerichteten Glashohlkörpers von einem ringförmigen Glaskörper. | |
| DE2316255C3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Lampengestells und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE144335C (de) | ||
| DE1539490A1 (de) | Verfahren zur Korrektur eines Stengelgestells fuer eine elektrische Gluehlampe oder Entladungslampe |