DE212860C - - Google Patents

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DE212860C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/20Seals between parts of vessels
    • H01J5/22Vacuum-tight joints between parts of vessel
    • H01J5/24Vacuum-tight joints between parts of vessel between insulating parts of vessel
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0033Vacuum connection techniques applicable to discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0037Solid sealing members other than lamp bases
    • H01J2893/0038Direct connection between two insulating elements, in particular via glass material
    • H01J2893/0039Glass-to-glass connection, e.g. by soldering

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  • Glass Compositions (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- te 212860 KLASSE 32 α. GRUPPE
Firma JOH. KREMENEZKY in WIEN.
elektrischer Glühlampen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. September 1908 ab.
Vorliegende Erfindung hat ein Verfahren zum Einschmelzen des mit dem Glühkörper ausgestatteten Glasfüßchens in elektrischen Glühlampen zum Gegenstande, wodurch diese Arbeit auf der Einschmelzmaschine billiger und besser geleistet werden kann als bisher. Fig. ι bis 6 der Zeichnung veranschaulichen des besseren Verständnisses wegen die aufeinanderfolgenden Stufen des bisherigen Einschmelzverfahrens, während Fig. 7 bis 9 das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung zeigen.
Die aus der Glashütte bezogenen Glasbirnen für Glühlampen haben einen von der Glasbläserpfeife herrührenden Hals a (Fig. 1).
Bei dem bisher üblichen Verfahren zum Einschmelzen der Füßchen in die · Lampenbirne wird eine allgemein bekannte Einschmelzmaschine benutzt, in welcher die Birne und das Füßchen mittels Halter in aufrechter Stellung befestigt und um ihre Längsachse gedreht werden können. Zuvor wird dieser Hals . auf einer besonderen Vorrichtung mit einem sogenannten Kreuzstrahlgebläse (zwei über Kreuz stehenden Gebläsebrennerpaaren) an entsprechender Stelle erhitzt, wobei sich der Halsteil durch seine eigene Schwere abzieht, so daß das Stück b (Fig. 2) des Halses abfällt und die Birne unten bei c zugeschmolzen wird.
Das noch heiße Ende c wird sodann durch Hineinblasen in das Ansatzröhrchen d (Fig.'3) zu einer sehr dünnen Kugel β aufgeblasen und das überflüssige Glas durch Abstreifen entfernt, so daß die Birne unten wieder geöffnet wird und dort ein aufgeweiteter Rand / (Fig. 4) entsteht.
Sodann wird durch diese untere Öffnung der auf dem Füßchen g (Fig. 5) befestigte Glühkörper in die Birne eingebracht und beide in der bekannten Einschmelzmaschine in aufrechter Stellung und in der richtigen gegenseitigen Lage befestigt und mittels eines zweiten Kreuzstrahlgebläses eingeschmolzen, wobei die Glasteile sich gemeinschaftlich zwischen den Flammen drehen und der Rand der unteren Scheibe des Füßchens mit dem unteren Rand/ der Birne verschmolzen wird, wie bei h in Fig. 6 gezeigt ist.
Wie ersichtlich, waren bisher zum Einschmelzen zwei Kreuzstrahlgebläse und vier Arbeitsstufen erforderlich und mußten außerdem bei einer nicht geringen Zahl von Birnen die untere Öffnung, d. i. der Rand f, noch besonders aufgeweitet werden, um den Glühkörper samt dem Traggestell der Glühfäden einbringen zu können.
Bei dem Verfahren nach vorliegender Erfindung genügt ein Kreuzstrahlgebläse an einer Einschmelzmaschine, und das Einschmelzen des Füßchens mit daran befestigtem Kohlenoder Metallglühkörper wird in einem einzigen Vorgang ausgeführt. Das Füßchen g (Fig. 7) samt den Glühkörpern, die gegebenenfalls in. ein am Füßchen befestigtes Traggestell eingezogen sind, wird nach der Erfindung unmittelbar in die aus der Glashütte kommende Birne, die noch den u. U. etwas weiter ge-
haltenen Hals α trägt, durch diesen Hals eingeführt, und zwar wird das Scheibchen des Füßchens auf der Einschmelzmaschine in der richtigen Höhe im Verhältnis zur Birne befestigt. Hierauf laßt man unmittelbar die Flammen i des Kreuzstrahlgebläses der Einschmelzmaschine auf den Hals der Glasbirne in der Höhe des Scheibchens des Lampenfüßchens einwirken.
ίο Sowie der Hals durch die Stichflamme weich wird, verengt er sich unter der Wirkung der Flammen und des Zuges des unteren Halsteiles, und das schmelzende Glas des Halses vereinigt sich unmittelbar mit dem gleichfalls heiß werdenden Rand des Füßchens, während der überflüssige Teil des Halses durch seine eigene Schwere von selbst abfällt, wie bei I (Fig. 8) gezeigt, und der Rand der Glasbirne sich mit dem Füßchen verschmilzt, wie bei m (Fig. 9) gezeigt.
Durch dieses Verfahren wird das Einschmelzen bei Kohlenfaden- und Metallfadenlampen äußerst vereinfacht, indem ah die Stelle der bisher nötigen vier Arbeiten nur eine einzige tritt und gleichzeitig das erste Gebläse samt Nebeneinrichtungen, welches nur zur Herrichtung der Birne diente, entfällt.
Es werden dadurch auch die zum Anschmelzen notwendigen Maschinen vereinfacht, und es wird während des Betriebes derselben Gas gespart.
Außerdem ist noch als besonderer Vorzug hervorzuheben, daß die Vereinigung zwischen Glühlampenbirne und dem Füßchen des Glühkörpers viel sicherer und verläßlicher ist, da sich das Glas insbesondere an unrunden Füßchen infolge des Zuges des unteren Halsteiles viel sicherer und gleichmäßiger anlegt als nach dem alten Verfahren.
Ein weiterer Vorteil des vorliegenden Verfahrens besteht in folgendem:
Da der innere Durchmesser des Lampenhalses α etwas größer sein muß als das Traggestell samt den Glühfaden, um dieses in das Innere der Birne einführen zu können, so ist es beim alten Verfahren des Einschmelzens auf der Einschmelzmaschine nötig, daß der Durchmesser des Scheibchens des Füßchens fast ebenso groß ist wie der des Traggestelles samt Glühfäden bzw. wie der Innendurchmesser des Lampenhalses, also in vielen Fällen, insbesondere bei Metallfadenglühlampen beträchtlich größer als der Durchmesser des normalen Sockels, der in der Praxis ein für allemal gegeben ist. Man muß also dem Sockel solcher Metallfadenlampen einen entsprechend großen, den unteren Teil der Birne umschließenden metallenen Ansatz geben, was allein schon die Herstellung der Lampe verteuert. Nun darf aus Sicherheitsgründen dieser frei zugängliche Ansatz nicht unter Spannung stehen und muß daher, den fast in allen Kulturstaaten geltenden gesetzlichen Vorschriften entsprechend, vom Sockel isoliert werden. Dadurch wird die Lampe noch weiter beträcht-Hch verteuert.
■ Bei dem neuen Verfahren ist es jedoch möglich, Füßchen mit so kleinen Scheibchen zu verwenden, daß die gewöhnlichen. Sockel ohne Ansatz auch für Metallfadenglühlampen verwendbar werden, was eine wesentliche Ersparnis darstellt.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Verfahren zum Einschmelzen des Glasfüßchens in die Glasbirne bei der Herstellung elektrischer Glühlampen mittels der Einschmelzmaschine, in welcher die Glasteile in richtiger gegenseitiger Lage befestigt und unter Drehung mit der zu verschmelzenden Stelle Stichflammen ausgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Glasfüßchen (g) in dem Halse (a) der hüttenfertigen Birne in geeignete Stellung gebracht wird, wobei der unter dem Füßchen befindliche Halsteil (I) nicht unterstützt wird, so daß beim Erhitzen und Erweichen des dem Glasfüßchen gegenüberliegenden Halsteiles dieser unter dem Gewicht des unteren, nicht unterstützten go Halsteiles ausgezogen wird, an das Füßchen sich anlegt und damit verschmilzt, während der überflüssige Halsteil (I) abfällt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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