AT140395B - Verfahren, um die spitzenlosen Kolben oder Birnen ausgebrannter elektrischer Glüblampen wieder verwenden zu können. - Google Patents

Verfahren, um die spitzenlosen Kolben oder Birnen ausgebrannter elektrischer Glüblampen wieder verwenden zu können.

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AT140395B
AT140395B AT140395DA AT140395B AT 140395 B AT140395 B AT 140395B AT 140395D A AT140395D A AT 140395DA AT 140395 B AT140395 B AT 140395B
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    Verfahren, um die spitzenlosen Kolben oder Birnen ausgebrannter elektrischer Glühlampen wieder   verwendenzukönnen. 
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   Von den bisher vorgeschlagenen Verfahren, die Birnen ausgebrannter elektrischer Glühlampen wieder zu verwenden, ist das dem   Anmeldungsgegenstand nächstkommende   das Folgende :
Statt die Lampen mit einem normalen Halsteil anzufertigen, in den das normale, das Glühfaden- 
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 statt des normalen   Füssehens   ein solches nebst Glühfadentraggestell und   Glühfaden   eingesetzt werden. das in diesen Halsteil vollständig hineinpasst, und dieses Füsschen sollte mit dem unteren Rand an den unteren Rand des Halsteiles   eingeschmolzen   werden. Nach dem Durchbrennen. des Glühfadens sollte 
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  Auch dieser Vorschlag fand keinen Eingang in die praxis. weil die Herstellung der neuartigen   Füsschen   zu kostspielig war, weil ferner die Anfertigung und   Bereithaltung von brauchbaren Ersatzfüsschen   auf Schwiergkeiten stiess und endlich weil   solche Lampen in   die   gebräuchlichen   normalisierten Sockel nicht 
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 nach Fig. 7 dargestellt. Fig. 9 zeigt die an den. Arbeitsplätzen b und e des Tsiches nach Fig. 7 voresehene   Einrichtung.   Fig. 10 zeigt eine solche Einrichtung in ihrer Stellung auf dem Arbeitsplatz d. Fig. 11 zeigt die Stellung der Einrichtung auf ihrem Wege vom Arbeitsplatz d zum Arbeitsplatz e.

   In Fig. 12 ist ein senkrechter   Längsschnitt durch   die   Einrichtung   bei derjenigen Stellung   veranschaulicht, die   sie auf dem Arbeitsplatz e einnimmt. In den Fig. 13, 14 und 15 sind die einzelnen   sielt in   der Stellung e abspielenden Arbeitsvorgäne veranschaulicht. In den   Fig. 16 und 17   ist ein weiteres Verfahren zur   Entfernung des Fadenträgers aus dem Lampenkolben veranschaulicht.   In Fig. 18 ist ein Arbeitstisch 
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 der Fadenträger aus dem   Lampenkolben   entfernt wird. Der Arbeitsplatz entspricht dem Platz e der Fig. 7. In den Fig. 24, 25 und 26 sind den Verfahrensabschnitten nach den Fig. 9,10 und 11 ähnliche   Arbeitsvorgänge veranschaulicht.

   Fig.   27 zeigt den Arbeitsvorgang, wie er sich auf dem in   Fig. 23 ver-   anschaulichten Arbeitsplatz abspielt. In den Fig. 28,29 und 30 sind die auf dem Arbeitsplatz nach Fig. veranschaulichten   Verfahrensmassnahmen dargestellt. Fig. 31   zeigt das Endergebnis eines etwas abge- 
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 der Kolben auf seinem Wege zwischen den Arbeitsplätzen e und f bzw. den Plätzen g und h dargestellt ist. Die Fig. 41 zeigt einen Kolben in Seitenansicht mit eingeschmolzenem   Fadenträger nach Beendigung   der in den Fig. 35-40 veranschaulichten Verfahrensmassnahmen. In Fig. 42 ist eine fertige,   nach dem   neuen Verahren wiedergewonnene Lampe veranschaulicht. 



   Wie bereits ausgeführt worden ist, kann das neue Verfahren bei einigen Lampentypen durchgeführt werden, ohne dass der Sockel von dem Kolben entfernt zu werden braucht. Diese   Verfahrensmassnahme   ist nur bei einigen Lampenarten unbedingt erforderlich. Sie wird aber zweckmässig doch bei der Ver- 
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 des neuen Verfahrens ist daher dieser Verfahrensschritt mit vorgesehen. Auf der Zeichnung sind zur   Verdeutlichung   der Erfindung auch einige der   Einrichtungen   mit veranschaulicht worden, die bei Durch- ührung des neuen Verfahrens zweckmässig Anwendung finden.

   Selbstverständlich ist diese Erfindung   @ber nicht   auf   die Anwendung dieser Einrichtungen beschränkt.   
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 Arbeitsplatz a der Maschine nach Fig. 7   folgendermassen   eingespannt : Der Glaskolben wird so weit abgesenkt, bis er auf den Haltegliedern 64 aufruht ; die   Zuführuugsdrähte   70 werden dann zwischen eine schwenkbare Klemmplatte 72 und einen abgeflachten Teil eines Rohres 74 eingeklemmt, das sich nach unten und durch die Rohrachse. 58 hindurch erstreckt. Das Rohr 74 ist innerhalb der Rohrachse M 
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 den   Arbeitsplätzen t und c spielt sich   also eine Vorwärung ab, die das Glas nicht so weit erweicht, dass das Rohr 74 nach unten fallen konnte.

   Auf dem Arbeitsplatz d liegt der Kopf 76 des Rohres 74 unmittelbar über dem   höchsten Teil ?   einer Nochenbahn 84. Die Erhitzung des Glases auf diesem Arbeitsplatz mit Hilfe   einer grossen Anzahl   von Brennern erweicht das Glas derart, dass das Rohr bis auf den Nocken- 
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 den \rbeitsplatz d, so ist der erweichte und   gestreckte Teil 90   des Kolbens verhältnismässig dünn : es wird daher im Innern des Glaskolbens ein leichter Luftüberdruck erzeugt, um zu verhindern, dass diese dünne   Wandung   nach innen zusammenfällt, und   um   zu erreichen, dass sie sich sogar etwas nach aussen 
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 gegenüberliegenden Brennen 96 ausgehen, gegen die verhältnismässig dünne erweichte Zone 90 des Glaskolbens gerichtet.

   Gleichzeitig kommt das Rohr   7-J   mit einem weiten Luftzuführungsrohr 98 in 
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 so dass der Fadenträger vollends von dem Kolben entfernt   wird..   Auf dem Arbeitsplatz y werden der Kolben und der alte   Fadenträger entfernt, so dass die Einrichtung auf dem Arbeitsplatz @   einen neuen   Glaskolben aufnehmen kann.   



   Im allgemeinen genügt die oben beschriebene   Verfahrensweise, um   die Kolben so zu gestalten, dass sie neue Fadenträger aufzunehmen vermögen ; hin und wieder wird sich jedoeh darunter ein Kolben befinden, dessen Halsteil nicht stark genug aufgeweitet worden ist,   um   einen neuen Fadenträger aufzunehmen, wie dies beispielsweise bei dem in Fig.   20   veranschaulichten Kolben der Fall ist. Ein solcher 
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 lichten Weise erfolgen. Bei dieser Einrichtung wird der   Sockelteil   des Kolbens längs einer Linie   100   mittels eines Diamanten 101 abgeschnitten. Anschliessend wird der Kolben längs dieser Schnittlinie beispielsweise mittels eines elektrisch beheizten Drahtes M3 erhitzt, um von dem Kolben den Teil abzuschneiden oder wegzubrechen, der den Fadenträger hält.

   Der so vorbehandelte Kolben besitzt etwa die in Fig. 20 veranschaulichte Gestalt. 



   In den Fig. 18-22 sind   diejenigen Verfahrens Vorgänge veranschaulicht,   die dazu dienen. den 
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   ausgeführt.   der mit Einrichtungen, beispielsweise einem Riemen 107 und Trägern 109, ausgerüstet ist, die dazu dienen, mehrere Glaskolben mit naeh oben gerichteten offenen Halsteilen aufzunehmen und in Umlauf zu setzen. Der Arbeitstisch wird absatzweise gedreht, so dass die Kolben nacheinander den 
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 mit Hilfe von Brennern 111 erhitzt. An den Arbeitsplätzen d und e sind Formwerkzeuge 112 vorgesehen. die in das Innere der Kolben hineinragen und gegen die Wandung des Kolbenhalses derart gedrückt werden, dass diese Wandung bei der Drehung des Kolbens nach   aussen gepresst   wird. Auf diesen \rbeits- 
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 ist.

   Das auf dem Arbeitsplatz (1 verwendete Werkzeug dient zur Vorformung, während das auf dem Arbeitsplatz c vorgesehene Werkzeug die Fertigformung bewirkt. Wie aus Fig. 19 zu erkennen ist. erhalten die Werkzeuge ihre verschiedenen Bewegungen selbsttätig und im gleichen Arbeitstakt mit 
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 vorrichtungen zusammenwirken. Das   Ergebnis dieser Arbeitsvorgänge   ist in Fig. 22 veranschaulicht: der hier dargestellte Glaskolben besitzt einen Halsteil, der so geformt ist, dass er einen neuen Fadenträger aufnehmen kann. 



   Selbstverständlich ist das neue Verfahren anwendbar auf Kolben der verschiedensten Form und 
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 kurzen Hals hat. Der erste Kolben kann gemäss dem neuen Verfahren in verschiedener Weise behandelt werden, selbst ohne den Sockel 121 zu entfernen ; es wird in diesem Falle der Halsteil bei 123   abgeschnitten.   



  Der übrigbleibende Glaskolben kann dann ähnlich behandelt werden wie der in Fig. 12   veranschaulichte   Kolben, u.   zw.   so, wie dies im nachstehenden beschrieben wird. Bei der   Verarbeitung des Kolbens 1     hingegen muss   der Kolben dicht neben der Stelle   125 aufgeschnitten werden.   an welcher der Fadenträger mit dem Kolbenhals verschmolzen ist. Der Halsteil muss dann so gestreckt werden, dass seine   Länge   im wesentlichen der des ursprünglichen Glaskolbens entspricht. Dies erfordert eine besondere Behandlung entsprechend der nachstehend beschriebenen Ausführungsfrom des neuen Verfahrens.

   Bei   dieser Aus*   führunsform werdebn heissere und schmälere Flammen benutzt,   um   den Schneidvorgang zu bewerkstelligen, als sie während des Streckens des Halses zur Anwendung gelangen. Die einzelnen Verfahrensabschnitte und ein Teil der hiezu benötigten Einrichtung sind in den Fig. 23-30 veranschaulicht. 



   Die Behandlung erfolgt zweckmässig auf einem Arbeitstisch, der   ähni'ch ausgebildet   ist wie der 
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 abwechselnd angeordneter Düsen   l, 27   und   7. ? 9   besitzt, die aus einem Rohr   7. 37 mit Gas gespeist werden.   



  Die   Brennerdiisen     7,'2 ? * entsprechen   den Brennerdüsen des Arbeitsplatzes (1'. Ihre Aufgabe besteht darin. den   Kolbenhals     während des Aufsehneidens und Abrundens heiss   und formbar zu halten. Die Brenner- 
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 Brenner werden für gewöhnlich aus der   Leitung 7. 37 gespeist.   Die   Sauerstoffzufuhr aus der Leitung 7. 3-3   wird nur während des Schneidvorganges freigegeben. 



   Die sich auf dem Arbeitsplatz e' (Fig. 23 und 27) abspielender Vorgänge sind in den Fig. 28, 29 
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   werden könnte ; bei der weiter oben beschriebenen Verfahrensweise verbleibt der Halsteil. M7 jedoch in der für die-weitere Verarbeitung günstigen Lage. 



  Wie bereits hervorgehoben worden ist, dient das neue Verfahren dazu, eine Lampe zu erzeugen, die nahezu vollständig mit der ursprünglichen Lampe übereinstimmt und auch im wesentlichen die gleiche Länge besitzt wie diese Lampe. Vorstehend ist derjenige Teil des neuen Verfahrens beschrieben worden, durch den die Glaskolben der durchgebrannte Lampe wiedergewonnen werden. Anschliessend sollen die Massnahmen erörtert werden, die nötig sind, um neue Fadenträger in die so gewonnenen Glaskolben einzusehmelzen. Dieser Abschnitt des Verfahrens ist in den Fig. 35-40 der Zeichnung veranschaulicht. 



  Das Zusammenschmelzen der einzelnen Teile erfolgt zweckmässig auf einem Arbeitstisch 141, der ähnlich wie der in Fig. 7 veranschaulichte Arbeitstisch ausgebildet ist. Tragglieder M-, die an dem Arbeitstisch vorgesehen sind, dienen dazu, die Kolben mit nach unten gerichteter Öffnung festzuhalten. 



  Es sind Hilfseinrichtungen vorgesehen, um die Glaskolben in ununterbrochenen Umlauf zu setzen. Der Arbeitstisch wird absatzweise gedreht, um die Kolben von dem Arbeitsplatz a, an welchem sie in die Maschine eingesetzt werden, schrittweise über die Stationen b-h zu führen. Ein rohrförmiges Halteglied 5, das für gewöhnlich auf einem unterhalb der Tragarme vorgesehenen Anschlag 141 aufruht, dient zur Aufnahme des mit dem Kolben zu verschmelzenden Fadenträgers 149. Die einzelnen Verfahrensabschnitte ergeben sich aus der in den Fig. 35-40 dargestellten Seitenansicht der Vorrichtungen. 



  Auf dem Arbeitsplatz a werden in jede Vorrichtung jeweils ein Traggestell und ein Glaskolben eingesetzt. Das Entlüftungsrohrchen oder der Haltestab j'H des Fadenträgers wird in das Rohr 145 eingeführt und darauf der Kolben über den Fadenträger gestülpt, so dass er, wie dies in Fig. 35 veranschaulicht ist, von dem Halter 143 aufgenommen wird. Bei der ersten Drehbewegung des Arbeitstisehes läuft das untere Ende 153 des Rohres 145 auf eine Nockenbahn 155 auf, so dass der Fadenträger in die richtige Stellung innerhalb des Glaskolbens überführt wird. Auf den Arbeitsplätzen bund c wird der Kolbenhals mit Hilfe von Brennern 151 vorgewärmt. Eine schärfere Erhitzung wird durch einen Brenner 15. 9 bewirkt, der am Arbeitsplatz cl aufgestellt ist.

   Die von diesem Brenner erzeugten Flammen werden so gegen das Kolbenende gerichtet, dass dieses sich unter der Einwirkung des Flammendruckes nach innen einbiegt, u. zw. in Richtung auf das Tellerfüsschen 161 des Fadenträgers, wie dies aus Fig. 37 zu erkennen ist. Am Ende dieses Verfahrensabschnittes kommen der Kolbenhals und das TelIerfüsschen miteinander in Berührung. Auf dem Arbeitsplatz e wird eine erheblich stärkere Hitze durch einander gegenüber angeordnete Brenner 163 erzeugt.

   Die Flammen dieser Brenner sind so gerichtet, dass das Kolbenende und das Tellerfüssehen zusammengeschmolzen und vollständig miteinander verbunden werden, wie dies aus Fig. 38 zu erkennen ist ; gleichzeitig'wird auf diesem Arbeitsplatz der Teil des Kolbenhalses, der den Sockel aufnehmen soll, hinreichend erhitzt, um ihn auf diese Weise für den Formungsvorgang geeignet zu machen, der sich anschliesst, wenn der Kolben den Arbeitsplatz p verlassen hat (Fig. 39). 



  Verlässt der Kolben den Arbeitsplatz e, so fällt das Ende zum des Rohres 145 um die Höhe des in Fig. 39 veranschaulichten Ansatzes 156 der Nockenbahn nach unten, was zur Folge hat, dass der den Sockel aufnehmende Teil 164 des Kolbenhalses gestreckt und geformt wird. Dieser Verfahrensvorgang dient nicht nur dazu, diesen Teil des Kolbens zu formen, damit er den Sockel 169 aufnehmen kann, sondern er hat auch den Zweck, Spannungen auszugleichen, die sich gegebenenfalls durch das Erhitzen und Formen des Kolbenhalses in diesem gebildet haben. 



  Auf den Arbeitsplätzen f und g findet mittels der Brenner 165 und 167 eine schwächere Erhitzung statt. Der Brenner 165 dient dazu, das zugesehmolzene Ende der Lampe abzurunden und nachzuformen. 



  Die Aufgabe des Brenners 167 besteht darin, das äussere Ende der Lampe zu erhitzen, damit der anschliessende Ziehvorgang durchgeführt werden kann. Die Flammen 167 beaufschlagen den Glaskolben etwas oberhalb der Ebene des Tellerfüssehens. Der letzte Arbeitsvorgang wird an dem Glaskolben durchgeführt, während der Kolben den Arbeitsplatz g verlässt. In diesem Augenblick verlässt das Ende 15. 3 des Rohres 145 die Nockenbahn. Da das Rohr an dem Röhrchen oder Stab 151 der Lampe angreift, zieht das Gewicht des Rohres die heisse Sehmelzstelle nach unten bzw. vom Glaskolben ab, wie dies in Fig. 40 dargestellt ist. Dieser Vorgang dient dazu, die Spannungen in der Schmelzstelle zu beseitigen ; er beeinflusst jedoch nicht den bereits abgekühlten, zur Aufnahme des Sockels dienenden Teil 164 des Kolbenhalses, der bereits in dem zuvor beschriebenen Arbeitsgang geformt worden war.

   Die Lampe wird dann durch das Röhrchen 151, das durch das Tellerfüssehen hindurchragt und bei 152 in das Kolbeninnere einmündet (Fig. 35), entlüftet. Anschliessend wird das Röhrchen 151 abgeschmolzen und der Sockel 169 aufgebracht. Die fertige Lampe (Fig. 42) entspricht im wesentlichen der ursprünglichen Lampe. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCHE : 1. Verfahren, um die spitzenlosen Kolben oder Birnen durchgebrannte elektrischer Glühlampen wieder verwenden zu können, dadurch gekennzeichnet, dass der normale Halsteil des Kolbens oder der Birne oberhalb der Einschmelzstelle des normalen, das Glühfadentraggestell tragenden Füsschens abgetrennt wird und ein frisches normales Füsschen nebst Traggestell und Glühfaden in den entsprechend umgeformten normalen Halsteil eingesetzt und in an sich bekannter Weise eingeschmolzen wird. <Desc/Clms Page number 6>
    2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein in der Nähe des Endes des Kolbenhalses gelegener Teil desselben bis zur Plastizität erhitzt und in der Längsrichtung des Kolbens gestreckt wird, ohne seinen Durchmesser zu vergrössern, bevor der das Traggestell tragende Teil des Kolbenhalses EMI6.1 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil des Kolbenhalses, welcher den im Innern des Kolbens befindlichen Fadenträger hält, durch Anritzen des Kolbenhalses längs einer um diesen Halsteil herumlaufenden Linie und anschliessende Erhitzung abgesprengt wird. EMI6.2 haltende Teil des Kolbenhalses mittels spitzer Flammen abgeschnitten wird, die gegen die erhitzte Wandungszone gerichtet sind.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die verhältnismässig breite Ringzone des Kolbenhalsteils durch Flammen erhitzt und der den Fadenträger aufnehmende Teil des Kolbenhalses mittels wesentlich heisserer Flammen abgeschnitten wird, die auf die erhitzte Zone gerichtet werden.
    6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Halsteil in der Längsrichtung dadurch gestreckt wird, dass ein Teil des Traggestelles, beispielsweise die darin eingeselimolzenen Zu- EMI6.3
AT140395D 1933-06-27 1933-06-27 Verfahren, um die spitzenlosen Kolben oder Birnen ausgebrannter elektrischer Glüblampen wieder verwenden zu können. AT140395B (de)

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