AT91572B - Sämaschine. - Google Patents

Sämaschine.

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AT91572B
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scissors
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Agrumaria Imp Ag
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  Sämaschine. 



   Vorliegende Erfindung hat eine weitere Ausgestaltung der Sämaschine nach dem Stammpatent Nr. 88985 zum Gegenstande. Bei der Verwendung von scherenartigen Greifern, die innerhalb gleicher Bewegungsabschnitte in das Saatgut tauchen, je ein Samenkorn erfassen und sodann bei ihrer Öffnungsbewegung dem Boden zuführen, kommt es vor, dass das Samenkorn nicht sofort im Augenblicke der Öffnungsbewegung abfällt, sondern infolge der Adhäsion an einem der Greiferarme etwas länger haften bleibt und daher nicht an dem gewollten Punkte der Bahn des Greifers dem Boden zugeführt wird. Die Folge hievon ist, dass die Samenkörner nicht, wie beabsichtigt, in genau gleichen Abständen im Boden untergebracht werden. 



   Um diese Möglichkeit des Haftenbleibens des Samenkorns auszuschliessen, ist nach der Erfindung jeder Greiferarm mit einem Abstreifer verbunden, der sich in der gleichen Ebene wie der zugehörige Greiferarm bewegt und bei der Öffnungsbewegung des Greifers über den benachbarten Greifer streicht. 
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 u. zw. zeigt Fig. l eine am Umfang mit den scherenartigen Greifern versehene Scheibe und deren Steuerung, während Fig. 2 ein   Greiferpaar   in grösserem Massstabe darstellt. In Fig. 3 ist ein Querschnitt durch das 
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 an dessen Umfang fixe Scherenblätter 5 vorgesehen und jedem Scherenblatt ist ein flacher Abstreiferarm 6 zugeordnet. Auf Bolzen 7 am Ring   4   sind ferner die beweglichen Scherenbacken 8 drehbar gelagert. Jede Scherenbacke 8 trägt gleichfalls einen Abstreiferarm 9.

   Wie Fig. 2 zeigt, sind die   Abstleiferal1ue   6 und 9 derartig angeordnet, dass bei geschlossener Schere bzw. bei erfasstem Korn die das Korn erfassende Kante eines jeden Scherenblattes zwischen der Kante des anderen Scherenblattes und dessen Abstreiferarm gelegen ist. 



   Die beweglichen Scherenbacken 8, welche durch Federn 10, die am Ring 4 ihre Stütze finden, stets in der Richtung der   Schliessbewegung   zu drehen gesucht werden, sind über ihre Drehachse verlängert und stossen bei der Drehung des Ringes 4 mit dieser Verlängerung 8'gegen eine   Nocke 11,   die am Umfang einer lose auf der Welle 1 sitzenden und an der Drehung gehinderten Scheibe oder Trommel   M   ange-   ordnet ist. Wie ersichtlich, ist diese Scheibe 1 am Gehäuse 16 festgeschraubt. Beim Aullaufen dei Seheren-     blattverlängerung 8'auf   die Nocke 11 wird die Schere geöffnet und das   festgeklemmte Samenkorn fällt   herab. Während die Nocke die Schere geöffnet hält, tritt diese in den   Saatgutbehälter   ein.

   Ein Teil der Wand des   Saatgutbehälters wird zweckmässig durch   einen geschlitzten,   halbkreisförmigen   Blechstreifen. M (Fig. 4) gebildet, zwischen dessen unterem Ende und dem   anschliessenden Wandteil-M   des Saatgutbehälters ein aus zwei mit den   Bändern   federnd gegeneinander gepressten Flügeln bestehendes Tor   15.   das zweckmässig aus Kautschuk besteht, angeordnet ist.

   Die im Schlitz des   Blerhstreifens 13   gleitenden Scheren treten durch das Tor 15 in den Saatgutbehälter und unmittelbar darauf gleitet die bewegliche Scherenbacke mit der Verlängerung 81 von der Noeke 11 ab, so dass sich die Schere unter der Einwirkung der Feder 10 schliesst und ein Samenkorn festbält, das erst wieder beim Auflaufen der Verlängerung *) Erstes Zusatzpatent Nr. 88986. - Zweites Zusatzpatent Nr. 88989. 

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 der beweglichen   Scherenbacke   auf die Nocke 11 herabfallen kann. Um ein Durchfallen der Samenkörner durch den Schlitz im Blechstreifen 1-3 zu vermeiden, können die Ränder des Schlitzes mit zwei Streifen aus nachgiebigem Material versehen werden, welche den Schlitz verschliessen, aber von den durch diesen
Schlitz reichenden Scheren zur Seite.   gedruckt   werden. 



   Ein Haftenbleiben des Korns an einem der Scherenblätter ist hiebei ausgeschlossen, weil beim Öffnen der Schere die Abstreifarme 6 und 9 über die   Scherenblätter   streichen.. Es fällt daher das Korn genau im gewünschten Augenblicke herab, was insbesondere dann von Wichtigkeit ist, wenn das herab- fallende Korn durch besondere Transportvorriehtungen, wie an endlosen Bändern oder Ketten angeordnete
Behältnisse oder   Paternoster. verke,   dem Boden zugeführt wird. Es wird hiedurch bei entsprechendem   Antrieb ei, zielt,   dass in jedes Transportelement ein Korn sicher einfällt. 



   Um das Auflaufen der Verlängerung der beweglichen Schere auf die Nocke 11 zu erleichtern, kann die letztere mit einer Rolle 17 (Fig.   1)   versehen werden. 



   PATENT-ANSPRUCHE   :  
1.   Sämaschine nach Patent Nr. 88985, dadurch gekennzeichnet,   dass jedes   Scherenblatt   oder jede Scherenbacke (5 bzw.   8)   einen Abstreifer (6 bzw. 9) trägt, welcher bei der Öffnungsbewegung der Scheren Über das andere Scherenblatt oder die andere Scheren backe hinwegstreicht.

Claims (1)

  1. 2. Sämaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die fixen Scherenblätter (5) als auch die zugehörigen Abstreifer (6) aus einem Stück mit einer rotierenden Scheibe oder einem Ring (4) bestehen, an welchem die beweglichen Scherenbacken (8) sitzen, deren Steuerung durch eine fest- stehende Nocke (11) erfolgt. EMI2.1
AT91572D 1921-06-03 Sämaschine. AT91572B (de)

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AT91572B true AT91572B (de) 1923-03-10

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AT91572D AT91572B (de) 1921-06-03 Sämaschine.

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