AT343951B - Vorrichtung zum bearbeiten von geerntetem rosenkohl - Google Patents

Vorrichtung zum bearbeiten von geerntetem rosenkohl

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AT343951B AT512474A AT512474A AT343951B AT 343951 B AT343951 B AT 343951B AT 512474 A AT512474 A AT 512474A AT 512474 A AT512474 A AT 512474A AT 343951 B AT343951 B AT 343951B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N15/00Machines or apparatus for other treatment of fruits or vegetables for human purposes; Machines or apparatus for topping or skinning flower bulbs
    • A23N15/01Machines or apparatus for other treatment of fruits or vegetables for human purposes; Machines or apparatus for topping or skinning flower bulbs for stripping Brussels' sprouts from stalks

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bearbeiten von geerntetem Rosenkohl, insbesondere zur Entrosung, bei welcher die Pflanzen einer bewegten Führungsfläche zugeführt werden, der mit Abstand Druckglieder gegenüberliegen, welche gegen die Führungsfläche hin und entgegen einer Federvorspannung von dieser weg bewegbar sind. 



   Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art werden die Sprossen mittels an den Druckgliedern vorgesehenen stiftförmigen Abstreifgliedern durch von diesen ausgeübte Kammwirkung von den Strünken getrennt, wobei sich vor allem der Nachteil ergibt, dass die Pflanzen auf ihrem Weg durch die Vorrichtung erheblichen mechanischen Beanspruchungen unterworfen werden, die zu einer Beschädigung der Pflanzen führen. 



   Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung der einleitend angegebenen Art zu schaffen, die eine schonende Behandlung der Pflanzen auch bei grossen Durchsatzmengen gewährleistet. 



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die sich in der Bewegungsrichtung der aus elastischem Material bestehenden Führungsfläche erstreckenden Druckglieder ebenfalls aus elastischem Material bestehen und mit gegenseitigem Abstand quer zur Bewegungsrichtung der Führungsfläche einzeln federnd abgestützt sind, wobei sie mit der Führungsfläche einen Arbeitsspalt begrenzen, in welchem jede Pflanze im wesentlichen um die Achse ihres Strunks gedreht wird, und dass im Zwischenraum zwischen je zwei benachbarten Druckgliedern ein Satz von mit den Druckgliedern mitbewegbaren drehbaren Abstreifgliedern aus elastischem Material vorgesehen ist, die in Richtung der Längserstreckung der Druckglieder in Abständen verteilt angeordnet sind. 



   Durch die erfindungsgemässe Konstruktion wird erreicht, dass das Abstreifen bzw. Trennen der Sprossen bzw. Röschen von den Strünken beim Durchlaufen des Arbeitsspaltes infolge der Drehung der Pflanzen und infolge der drehbaren Abstreifglieder aus elastischem Material mit grosser Schonung erfolgt. 



  Die Vorrichtung ermöglicht überdies einen hohen Durchsatz. 



   Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung erstrecken sich vorzugsweise Abschnitte der Druckglieder bezüglich der   Führungsfläche   nach aussen und begrenzen einen Einlauf für den Arbeitsspalt. 



   Die Führungsfläche bildet in an sich bekannter Weise eine Trommel, die in einem Gestell drehbar gelagert und von einer Antriebseinrichtung aus über eine   Kraftübertragungseinrichtung   antreibbar ist. Dabei ist vorzugsweise die Antriebseinrichtung als eine mit variabler Drehzahl arbeitende Einrichtung ausgebildet ; hiedurch wird vorteilhaft eine Anpassung der Vorrichtung an unterschiedliches Erntegut ermöglicht. Bei einer solchen Konstruktion mit einer Trommel sind die Druckglieder zweckmässig kreisbogenförmig gekrümmt und erstrecken sich über einen erheblichen Teil des Umfanges der Trommel,   z. B.   über einen Winkelbereich von   1500   oder mehr.

   Die Druckglieder können nach einem weiteren Merkmal der Erfindung unter zwangläufiger Einhaltung ihrer Querabstände über die Breite der Trommel verteilt durch einen Satz von Streben miteinander verbunden sein, auf denen die Druckglieder einzeln federnd gelagert sind ; hiedurch können sich die Druckglieder unabhängig voneinander auf die Umfangsfläche der Trommel zu und von dieser weg bewegen. Die Streben können ihrerseits an zwei kreisbogenförmig gekrümmten Gestellteilen befestigt sein, die je einem Ende der Trommel benachbart auf dem Traggestell montiert sind. Dabei sind zweckmässig die gekrümmten Gestellteile gegen die Führungsfläche der Trommel nachgiebig vorspannbar. Die gekrümmten Gestellteile können ferner etwa in der Mitte ihrer Umfangserstreckung jeweils mit einem Gelenk versehen sein. 



   In den gekrümmten Gestellteilen sind zweckmässig auch die Abstreifglieder drehbar gelagert. Die Abstreifglieder sind vorzugsweise als Rollen aus Gummi ausgebildet und weisen parallel zu ihren Achsen verlaufende Vorsprünge auf. Diese Gummirollen können auf gemeinsamen Wellen montiert sein, die sich zwischen den gekrümmten Gestellteilen erstrecken, wobei die Wellen durch Kettentriebe auf gleichsinnige Drehung miteinander verbunden sein können. Vorzugsweise sind die Wellen durch eine gemeinsame, mit variabler Drehzahl arbeitende Antriebseinrichtung antreibbar, die nahe einem Ende der gekrümmten Gestellteile angeordnet ist.

   Nach einem andern Erfindungsmerkmal sind die von den beiden ersten Abschnitten der jeweils mit einem Gelenk versehenen gekrümmten Gestellteile abgestützten Rollen mit einer niedrigeren Drehzahl antreibbar als jene Rollen, die von den zweiten Abschnitten der gekrümmten Gestellteile abgestützt sind. 



   Die Trommel ist erfindungsgemäss mit ihrer Führungsfläche in Richtung auf den Einlauf des Arbeitsspaltes und die Abstreifglieder sind in der entgegengesetzten Richtung angetrieben. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, dass die Abstreifglieder von in Querrichtung einander benachbarten Sätzen von 

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 Abstreifgliedern in Umfangsrichtung der Führungsfläche gegeneinander versetzt angeordnet sind. Bei einer solchen Anordnung verbleibt ein ausreichender Raum zum Aufnehmen der abgestreiften Röschen, die sich zwischen den   Äbstreifrollen hindureh   bewegen, um an einen Behälter oder an ein Förderband abgegeben zu werden. 



   Vorzugsweise ist ein gegen die Führungsfläche hin offener Aufgabebehälter für einen Vorrat an zu bearbeitenden Pflanzen vorgesehen, aus welchem die Pflanzen mit quer zur Bewegungsrichtung der Führungsfläche orientierten Strünken austreten. Der Aufgabebehälter weist zweckmässig eine schwenkbar gelagerte Vorderwand auf, die in Richtung auf das Behälterinnere durch eine Feder vorgespannt ist. Der Aufgabebehälter kann von Hand aus oder durch eine Maschine zum Ernten der Pflanzen beschickt werden ; im letzteren Fall ist die gesamte Vorrichtung der Erntemaschine zugeordnet. 



   Das weiche elastische Material,   z. B.   der Gummi, aus dem die Umfangsflächen der Trommel und der Druckglieder bestehen, wird mit solcher Dicke und Weichheit gewählt, z. B, mit einer Shore-Härte von   30 ,   dass sich die empfindlichen Teile der Röschen im Arbeitsspalt in das Material hineindrücken lassen, während sich die Pflanze rollend fortbewegt. Dementsprechend werden auch die Abstreifrollen oder mindestens ihre nach aussen ragenden Ansätze so weich ausgebildet, dass Beschädigungen der Röschen vermieden werden. Von dem Ausdruck "weiches elastisches Material" sollen im folgenden auch aufblasbare Beutel oder Schläuche umfasst werden, denen Druckluft derart zugeführt werden kann, dass ihre Nachgiebigkeit derjenigen der schon beschriebenen Bauteile entspricht. 



   Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht, aus der die wesentlichen Teile einer Vorrichtung gemäss der Erfindung ersichtlich, sind ; Fig. 2 die Vorrichtung nach   Fig. l,   gesehen in Richtung des Pfeiles in Fig.   1,   unter Fortlassung bestimmter Teile zur Verdeutlichung der Darstellung ; Fig. 3 einen ver- 
 EMI2.1 
 



   1Gemäss Fig. 1 weist die Vorrichtung ein   Hauptgestell--11--auf,   das aus mehreren Teilen aufgebaut ist, und in dem eine   Zuführungs-oder Transporttrommel--12-in Lagerbocken--13--drehbar   gelagert ist ; die   Trommel --12-- wird   über einen   Kettentrieb --14-- von   einem mit variabler Drehzahl arbeitenden hydraulischen Motor --16-- aus angetrieben, der auf dem   Hauptgestell --11-- angeordnet   ist. Die Trommel hat   z. B.   einen Durchmesser von 840 mm und eine Länge von 1220 mm, und die Umfangsfläche der Trommel ist mit einem eine   Führungsfläche   bildenden   Überzug --17-- aus   Gummi mit einer Shore-Härte von etwa   300   versehen, der eine radiale Dicke von   z. B.   40 mm hat.

   Die Aussenfläche des   Gummiüberzugs --17-- ist   mit parallel zur Achse der Trommel --12-- verlaufenden Nuten --18-- mit einer Tiefe von etwa 13 mm versehen, die in Umfangsabständen von etwa 40 mm verteilt sind ; die Querschnittsform der Nuten --18-ist insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich. Je nach den Eigenschaften und dem Zustand des Ernteguts wird die Trommel --12-- mit einer Drehzahl angetrieben, die sich z. B. zwischen 10 und 20 Umdr/min variieren lässt. 



   Über einen Teil des Umfangs der   Trommel --12-- erstreckt sich   ein Satz von in Querabständen verteilten Druckgliedern --19--, die kreisbogenförmig gekrümmt sind, eine Breite von etwa 25 mm haben und jeweils mit einem   Überzug --21-- versehen   sind, der aus einem Gummi mit einer Shore-Härte von etwa   400 besteht,   die radiale Dicke des   Überzugs --21-- beträgt   etwa 25 mm. Die Lücken zwischen benachbarten Druckgliedern --19-- haben eine Breite von etwa 100 mm,   d. h.   die Druckglieder sind in Abständen von etwa 127 mm über die Länge der Trommel --12-- verteilt.

   Der   Überzug --21-- jedes   Druckgliedes   --19-- ist mit Quernuten --22-- versehen,   die eine Tiefe von etwa 10 mm haben und in Umfangsabständen von etwa 25 mm verteilt sind ; die Querschnittsform der Nuten --22-- ist aus Fig. 5 ersichtlich. 



   Es hat sich gezeigt, dass die Nuten --18 und 22-- dazu beitragen, das Verarbeitungsgut in dem durch weiches, elastisches Material abgegrenzten Spalt zuverlässig zu erfassen ; es sei bemerkt, dass es erforderlich ist, Querschnittsform und Abmessungen der Nuten im wesentlichen durch Versuche zu ermitteln, und dass man die Form und Grösse der Nuten erforderlichenfalls abändern kann, um die Vorrichtung an Erntegut anzupassen, das bezüglich seiner Art und seines Zustandes variiert.

   Jedoch haben Versuche gezeigt, dass die vorstehend beschriebenen Nuten zu einwandfreien Ergebnissen führen, 

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 wenn Rosenkohl verarbeitet wird, bei dem die Grösse der einzelnen Röschen in einem erheblichen Ausmass variiert. 
 EMI3.1 
 Trommel durch einen Satz von   Streben --23-- zwangsläufig   unterstützt, die als Rohre von quadratischem Querschnitt ausgebildet sind und ihrerseits mit Hilfe von   Schrauben --24-- in Schlitzen --26-- (Fig. 6   bis 8) festgelegt sind, welche in Halteteilen --27-- ausgebildet sind, die sich von zwei gekrümmten Gestellteilen --28-- aus erstrecken, die jeweils einen Lagerzapfen --29-- aufweisen, wobei diese Gestellteile auf dem Hauptgestell so gelagert sind, dass jedem Ende der   Trommel --12-- ein solcher   Gestellteil zugeordnet ist.

   Die Druckglieder --19-- sind gemäss Fig.3 durch Gelenkbolzen --31, 32 und 33--mit Halteschrauben verbunden, die durch seitliche Schlitze der Streben --23-- ragen, und sie sind gemäss   Fig. 3 bei --36-- direkt   mit der benachbarten Strebe --23-- verbunden. Gemäss den Fig. l und 3 sind Druckfedern --37-- zwischen den mit Hilfe der   Gelenkbolzen --31,   32 und   33-- gelagerten     Druckgliedern --19-- einerseits   und den Streben --23-- anderseits angeordnet, um die einzelnen Druckglieder nachgiebig abzustützen. 



   Wie erwähnt, sind die mit Gelenken versehenen Gestellteile --28-- auf dem   Hauptgestell --11-- mit   Hilfe der Lagerbolzen --29-- schwenkbar gelagert, und auf jedem dieser Lagerbolzen --29-- ist ein Ende einer Verbindungsstange --38-- gelagert, die mit einem Universalgelenk --39-- versehen ist ; das andere Ende jeder Verbindungsstange --38-- ragt durch ein   Tragstück --41--,   das an dem   Hauptgestell --11--   befestigt ist, und gegenüber welchem die betreffende Verbindungsstange mittels einer Mutter --42-verstellbar ist, die auf das mit Gewinde versehene freie Ende der Verbindungsstange aufgeschraubt ist. 



  Die Gestellteile --28-- werden an ihren Gelenken in Richtung auf die Trommel --12-- durch Druckfedern - vorgespannt, die auf die Verbindungsstangen --38-- aufgeschoben sind und sich mit ihrem einen Ende an einer   Schulter --44-- der   zugehörigen Verbindungsstange und mit ihrem andern Ende an der 
 EMI3.2 
 mehrere Tragwellen --48-- drehbar gelagert, mit denen in Längsabständen verteilte Abstreifrollen --49-drehfest verbunden sind, die aus einem ähnlichen Gummi bestehen wie die   Überzüge --21-- der     Druckglieder --19-- ; jede   der Abstreifrollen weist vier   Vorsprünge --51-- auf,   welche die eigentlichen Abstreifer bilden.

   Die Abstreifrollen --49- sind auf die Lücken zwischen benachbarten Druckgliedern - sowie auf die Lücken zwischen den an den Enden angeordneten   Druckgliedern --19-- und   den Gestellteilen --28-- ausgerichtet. 



   Die Tragwellen --48-- werden in zwei Gruppen von einem hydraulischen Motor --52-- aus über Kettentriebe --53-- (Fig. 1) angetrieben ; hiebei sind die Wellen jeder Gruppe durch weitere Kettentriebe   - -56-- (Fig. 3) 50   miteinander gekuppelt, dass sich sämtliche Tragwellen in der gleichen Richtung drehen. 



   Die   Trommel --12-- wird gemäss   den Fig. l und 3 so gedreht, dass sich Punkte auf ihrer Umfangsfläche in Richtung auf den unterhalb des   Aufgabebehälters --58-- liegenden Einlauf --57-- des   Arbeitsspaltes zu bewegen, während die Abstreifrollen --49-- entgegengesetzt dazu gedreht werden, so dass sich die der Trommel --12-- zugewandten Teile der Umfangsflächen der Abstreifrollen in der gleichen Richtung bewegen wie die Umfangsfläche der Trommel --12--. 



   Die Abstreifrollen sind bei den in Richtung der Trommelachse aufeinanderfolgenden Sätzen in 
 EMI3.3 
 ausreichende Lücken vorhanden sind, die es den abgestreiften Röschen ermöglichen, sich zwischen benachbarten Abstreifrollen hindurch zu bewegen, um zu einem nicht dargestellten Sammelbehälter oder Förderband zu gelangen. 



   Nahe der Beschickungsstation ist zwischen den Druckgliedern --19-- einerseits und der Trommel - anderseits ein   Aufgabebehälter-58-- angeordnet,   dem die Rosenkohlpflanzen so zugeführt werden, dass sich ihre Stengel allgemein parallel zur Achse der Trommel --12-- erstrecken; der Aufgabebehälter führt die Pflanzen der Umfangsfläche der   Trommel --12-- zu   und ist mit einer Vorderwand --59-versehen, die auf dem Hauptgestell --11-- schwenkbar gelagert und gegen den Aufgabebehälter-58-durch Federn --61-- nachgiebig vorgespannt ist.

   Die Vorderwand --59-- weist eine Tragstange --62-auf, an der die Federn --61-- befestigt sind, sowie einen Satz von federnden Zinken --63--, die längs 

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 der   Tragstange --62-- in   Abständen verteilt und an der Tragstange befestigt sind ; die Zinken --63-können infolge ihrer Eigenelastizität unabhängig voneinander nachgeben. Es hat sich gezeigt, dass diese Konstruktion dazu beiträgt, alle Rosenkohlpflanzen auszurichten, die sich der Vorderwand --59-- nicht in paralleler Lage zu dem Wandteil und der Achse der   Trommel --12-- nähern.   



   An der Beschickungsstation erstrecken sich die   Druckglieder--19--allmählich nach   aussen von der Arbeitsfläche der Trommel --12-- weg, so dass sie zusammen mit der Umfangsfläche der Trommel den   Einlauf --57-- abgrenzen ; ausserdem   ist in den   Gestellteilen --28-- gemäss Fig.1   eine mit Ansätzen versehene   Führungsrolle --64-- aus   Gummi drehbar gelagert, die den Abstreifrollen ähnelt und so angeordnet ist, dass ihre Ansätze dann, wenn die   Führungsrolle   gedreht wird, nacheinander in den Einlauf --57-- eintreten, um dazu beizutragen, die nacheinander eintreffenden Rosenkohlpflanzen in den durch elastisches Material abgegrenzten Spalt zwischen der Umfangsfläche der   Trommel --12-- und   den 
 EMI4.1 
 



   Beim Gebrauch der Vorrichtung bewegen sich die Rosenkohlpflanzen nacheinander durch den Einlauf - hindurch, woraufhin sie von den einander zugewandten Flächen der Trommel --12-- und der   Druckglieder-19-elastisch   erfasst und dazwischen gedreht werden, während sie über die Druckglieder hinwegrollen ; hiebei drehen sich die Pflanzen gemäss Fig. 5 im gleichen Drehsinn wie die Abstreifrollen   - -49--,   so dass sich die zusammentreffenden Teile der Abstreifrollen und der Röschen in entgegengesetzten Umfangsrichtungen bewegen. Daher bewirken die   Vorsprünge --51-- der Abstreifrollen,   dass die Röschen unter Aufbringen eines nachgiebigen Drucks von den Stengeln getrennt werden, ohne dass eine bemerkbare Beschädigung der Röschen eintritt.

   Die von den Röschen befreiten Stengel der Pflanzen durchlaufen natürlich den gesamten Spalt der Vorrichtung und werden schliesslich an einen nicht dargestellten Abfallbehälter oder ein Förderband zum Abführen der Abfälle abgegeben. 



   Gemäss der vorstehenden Beschreibung trägt jedes der mit einem Gelenk versehenen Gestellteile - eine Gruppe von   Abstreifrollen --49--,   und in der Praxis zeigt es sich, dass es vermutlich deshalb, weil die Mehrzahl der Röschen während der ersten Hälfte der   Abstreifperiode   abgestreift wird, da sie auf den Stengeln durch kleinere Abstände getrennt sind, vorzuziehen ist, die Gruppe der Abstreifrollen   - -49--,   mit denen die Röschen zuerst in Berührung kommen, etwas langsamer anzutreiben als die Abstreifrollen --49-- der andern Gruppe. 



   Liegt die Drehzahl der   Trommel --12-- in   dem weiter oben genannten Bereich, werden die Pflanzen in ausreichenden Abständen voneinander angeordnet, während sie eine Rollbewegung in dem durch elastisches Material begrenzten Spalt ausführen, und eine einwandfreie Abstreifwirkung wird erzielt, wenn man bei Abstreifrollen mit einem Aussendurchmesser in der Grössenordnung von 100 mm die Rollen der ersten Gruppe mit einer Drehzahl von 240 Umdr/min und die Rollen der andern Gruppe mit einer Drehzahl von 340 Umdr/min antreibt. 



   Da die   Druckglieder --19-- gegenüber   den mit Gelenken versehenen Gestellteilen --28--, auf denen sie montiert sind, unabhängig voneinander nachgeben können, und da die Gestellteile --28-- beide gegenüber der Trommel --12-- auf den Tragstangen --38-- nicht nur als Ganzes nachgeben können, sondern auch um die   Gelenkbolzen --29-- unabhängig   voneinander schwenkbar sind, führen die verschiedenen genannten Bauteile ziemlich komplizierte Bewegungen aus, während die Pflanzen den Spalt der Vorrichtung durchlaufen. Um solche Bewegungen zu ermöglichen, ist es erforderlich, die Anordnung der Streben --23-- und der Achsen der Stangen --34--, die gegenüber den Streben bewegbar sind, in einem gewissen Ausmass empirisch zu ermitteln. 



   In den   Fig. 6,   7 und 8 sind typische Bewegungen der Druckglieder --19-- und der gelenkig miteinander verbundenen   Gestellteile --28-- während   des Hindurchlaufen einer einzigen Rosenkohlpflanze durch den Spalt der Vorrichtung schematisch dargestellt. Sobald die Pflanze in die Beschickungsöffnung - eintritt, drückt die Trommel --12-- die Pflanze gegen die Druckglieder --19-- auf den oberen Hälften der gelenkigen Gestellteile --28--, so dass die Druckglieder um ihre unteren Lagerbolzen --32-- (Fig. 3) geschwenkt werden, wobei gleichzeitig die   Stangen --24-- gegenüber   den oberen Streben --23-entgegen der Kraft der zugehörigen   Federn --37-- verschoben   werden, so dass sich die beschriebene Bewegung abspielen kann ;

   die Längsachsen der Schlitze --26-- der oberen Halteteile --27-- und die Achsen der Führungslöcher der Streben --23-- verlaufen annähernd tangential zu einem Kreisbogen   - -66--,   der um die Achsen der unteren Lagerbolzen --32-- mit einem Radius geschlagen wird, welcher 

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 durch den mittleren Radius der kreisbogenförmigen Bahn der Druckglieder --19-- bestimmt ist, welche ihrerseits durch den grössten Durchmesser der Pflanze bestimmt wird. Bei dieser Bewegung werden die oberen Hälften der gelenkigen   Gestellteile --28-- unter   dem Einfluss der Federn --37-- um die Gelenke   --29-- in einem   Ausmass nach aussen geschwenkt, das durch die Spannung der Federn --46-- bestimmt wird.

   Diese Federn zwingen die Abstreifrollen-49--, sich zwischen den   Druckgliedern-19-hindurch   nach innen zu bewegen, um die Röschen vom Stengel der Pflanze abzustreifen. 



   Während sich die Pflanze rollend in Richtung auf die Gelenkbolzen --29-- bewegt, bewegen sich die mit Gelenken versehenen   Gestellteile --28-- gemäss Fig.8   entgegen der Kraft der Federn --46-- als Ganzes nach aussen, und hiebei bewegen sich die Achsen der Gelenkbolzen längs der Achsen der Tragstangen   - -38--.   Diese Bewegung wird dadurch ermöglicht, dass die Längsachsen der Schlitze --26-- der unteren Tragstücke der oberen Hälften der gelenkigen Gestellteile --28-- und die Achsen der   Führungslöcher   der zugehörigen   Strebe --23-- gegenüber   der Trommel --12-- nahezu radial verlaufen, wenn sie ihre mittlere Lage einnehmen.

   Während dieser Bewegung der Gestellteile --28-- werden die   Druckglieder --19-- auf   den unteren Hälften der Gestellteile --28-- um ihre Lagerzapfen --36-- auf den Gestellteilen geschwenkt, und um diese Bewegung zu ermöglichen, sind die Längsachsen der   Schlitze --26-- der Halteteile --27-- an   den unteren Hälften der gelenkigen   Gestellteile --28-- annähernd   tangential zu einem Kreisbogen --67-- (Fig. 6) angeordnet, der um die Achse des Gelenkbolzens --36-- mit einem Radius geschlagen wird, welcher durch den mittleren Radius des Kreisbogens bestimmt ist, längs dessen sich die Druckglieder -   -19-- bewegen ;   auch die Achsen der Führungslöcher der zugehörigen   Strebe --23-- verläuft   annähernd tangential zu dem Kreisbogen --67--. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Bearbeiten von geerntetem Rosenkohl, insbesondere zur Entrosung, bei welcher die Pflanzen einer bewegten Führungsfläche zugeführt werden, der mit Abstand Druckglieder gegenüberliegen, welche gegen die Führungsfläche hin und entgegen einer Federvorspannung von dieser weg 
 EMI5.1 
 der aus elastischem Material bestehenden Führungsfläche (17) erstreckenden Druckglieder (19) ebenfalls aus elastischem Material bestehen und mit gegenseitigem Abstand quer zur Bewegungsrichtung der   Führungsfläche   (17) einzeln federnd abgestützt sind, wobei sie mit der Führungsfläche einen Arbeitsspalt begrenzen, in welchem jede Pflanze im wesentlichen um die Achse ihres Strunks gedreht wird, und dass im Zwischenraum zwischen je zwei benachbarten Druckgliedern (19)

   ein Satz von mit den Druckgliedern mitbewegbaren drehbaren Abstreifgliedern (49) aus elastischem Material vorgesehen ist, die in Richtung der Längserstreckung der Druckglieder in Abständen verteilt angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass sich Abschnitte der Druckglieder (19) bezüglich der Führungsfläche (17) nach aussen erstrecken und einen Einlauf (57) für den Arbeitsspalt begrenzen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Führungsfläche (17) in an sich bekannter Weise die Oberfläche einer Trommel (12) bildet, die in einem Gestell (11) drehbar gelagert und von einer Antriebseinrichtung (16) aus über eine Kraftübertragungseinrichtung (14) antreibbar ist. EMI5.2 dassDruckglieder (19) kreisbogenförmig gekrümmt sind und sich über einen erheblichen Teil des Umfanges der Trommel (12) erstrecken. EMI5.3 Druckglieder (19) unter zwangläufiger Einhaltung ihrer Querabstände über die Breite der Trommel (12) verteilt durch einen Satz von Streben (23) miteinander verbunden sind, auf denen die Druckglieder (19) einzeln federnd gelagert sind.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Streben (23) an zwei gekrümmten Gestellteilen (28) befestigt sind, die je einem Ende der Trommel benachbart auf dem Traggestell (11) montiert sind. <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 gekrümmten Gestellteile (28) gegen die Führungsfläche (17) der Trommel (12) nachgiebig vorspannbar sind. EMI6.2 dass die gekrümmten Gestellteile (28) etwa in der Mitte ihrer Umfangserstreckung jeweils mit einem Gelenk versehen sind. EMI6.3 verlaufende Vorsprünge (51) aufweisen.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Rollen (49) auf gemeinsamen Wellen (48) montiert sind, die sich zwischen den gekrümmten Gestellteilen (28) erstrecken. EMI6.4 Rollen (49) tragenden Wellen (48) durch Kettentriebe auf gleichsinnige Drehung miteinander verbunden sind. EMI6.5 e t,Gestellteile (28) abgestützten Rollen (49) mit einer niedrigeren Drehzahl antreibbar sind als jene Rollen, die von den zweiten Abschnitten der gekrümmten Gestellteile (28) abgestützt sind.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Wellen (48) durch eine gemeinsame, mit variabler Drehzahl arbeitende Antriebseinrichtung antreibbar sind, EMI6.6 Umfangsrichtung der Führungsfläche (17) gegeneinander versetzt angeordnet sind.
    18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 17, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h einen gegen die Führungsfläche (17) hin offenen Aufgabebehälter (58) für einen Vorrat an zu bearbeitenden Pflanzen, aus welchem die Pflanzen mit quer zur Bewegungsrichtung der Führungsfläche orientierten Strünken austreten.
    19. Vorrichtung nach Anspruch 18, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Aufgabebehälter (58) eine schwenkbar gelagerte Vorderwand (59) aufweist, die in Richtung auf das Behälterinnere durch eine Feder vorgespannt ist.
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