AT90777B - Verfahren zur Gewinnung von Tuberkulose-Immunmilch. - Google Patents
Verfahren zur Gewinnung von Tuberkulose-Immunmilch.Info
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Description
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Verfahren zur Gewinnung von Tnberkulose. lmmunmilch.
Bei dem Verfahren zur Gewinnung von Tuberkulose-Immunmileh von Kühen nach D. R. P.
Nr. 307975 werden den Kühen monatelang vollkommen abgetötete Tuberkelbazillen oder besser aufgeschlossene Präparate derselben, die besonders die wasserunlöslichen Partialantigene des Tuberkelbazillus enthalten, in sehr hoher Dosis einverleibt, wobei der zur einfachen Immunisierung der Kühe notwendige Immunitätsgrad weit überschritten wird.
Nach diesem Verfahren wird also die Immunisierung der Kühe monatelang, also innerhalb eine, begrenzten Zeitraumes, mit der ausgesprochenen Absicht vorgenommen, Antikörper gegen Tuberkulose zu erhalten.
Es hat sich nun durch weitere Forschung ergeben, dass bei der Immunisierung auch eine Passage von Antigenen in der Milch erreicht werden kann, und es ist nun die Aufgabe des neuen Verfahrens, dieses Auftreten von Antigenen so zu erzeugen und zu begünstigen, dass in der Milch des Impftieres nicht nur die Antikörper in überschüssiger reichlicher Zahl, sondern auch angemessene weder zu kleine noch zu grosse Mengen Antigene sich vorfinden, dank denen also nicht nur eine passive, sondern eine aktive Immunisierung des die Milch Geniessenden erzeugt wird. Sobald ein Tier, z. B. eine Kuh, mit Tuberkulose-Vaccin (am besten aufgeschlossenem) immunisiert wird, tritt zunächst, wie Erfinder nachweisen konnte, zuerst
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Körpers darstellen.
Wird nun, sobald reichlich Antikörper erzielt sind, die Impfung ausgesetzt, so kommen die Antigene in die Minorität, da natürlich das in der Milch vorhandene Antigen nur eine Quelle haben kann, nämlich die in dem Körper des geeimpften Tieres eingespritzten Antigenmengen. Es bleiben also, wenn zu einem gewissen Zeitpunkt die Immunisierung ausgesetzt wird, schliesslich keine Antigenmengen übrig, um in unveränderter oder abgebauter Form in die Milch des Versuchstieres passieren zu können.
Dagegen bleibt natürlich die Antikörperbildung des zur erhöhten Bereitschaft, zur Überempfindlichkeit gereizten Organismus übrig.
Soll nun nicht nur Immunmileh, sondern auch Antigenmilch erzeugt werden, so muss z. B. die trächtige Kuh länger, d. h. möglichst bis nahe an den Termin ihrer Entbindung immunisiert werden, damit im Körper derselben noch genügend Antigendepots vorhanden bleiben. Wird dagegen die Immunisierung etwa drei Monate vor der Entbindung ausgesetzt, dann sind die Antigenmengen bis zur Geburt abgebaut und verbraucht, respektive ausgeschieden, und es tritt dann nur die Antikörperbildung auf.
Das neue Verfahren besteht also darin, dass noch anhaltender und auch im Falle der Erschöpfung der Antigendepots wiederholt immunisiert wird, um nicht nur den Antikörper-, sondern auch den Antigengehalt des Impftieres auf der gewünschten Höhe zu erhalten. Auf der andern Seite dürfen, wenn die Impfungen bis nahe an den Termin der Entbindung ausgeführt werden, zwar hohe, aber keine zu hohen Einzeldosen Antigen injiziert werden, um einerseits dem Kalb respektive der Plazenta der Kuh oder auch der Milchbildung nicht zu schaden, anderseits um nicht zu grosse Antigenmengen unverändert oder abgebaut durch die Milchdrüse in das Milchprodukt und somit in den Körper des damit zu ernährenden Kalbes oder Menschen übergehen zu lassen.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Gewinnung von sowohl Antikörper als auch Antigen enthaltender Tuberkulose- Immunmilch von Kühen und anderen Versuchstieren durch dauernde Einverleibung von vollkommen abgetöteten Bazillen oder aufgeschlossenen Präparaten der letzteren, dadurch gekennzeichnet, dass diese Einverleibung bis nahe an das Ende der Trächtigkeit der Tiere oder bis zum Beginn der technischen Verwertung der Immunmilch erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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