AT90678B - Verfahren zum Färben tierischer Faserstoffe mit Küpenfarbstoffen. - Google Patents

Verfahren zum Färben tierischer Faserstoffe mit Küpenfarbstoffen.

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    Verfahren zum   Färben tierischer Faserstoffe mit   Kiüpenfarbstoffen.   
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   Leukoverbindung überzuführen   und endlich eines alkalisch wirkenden Mittels, um die Leukoverbindung, welche Phenolcharakter besitzt, ganz oder teilweise in Lösung zu bringen, da man von der Annahme ausgeht, dass Färbungen von befriedigender Echtheit nur aus echten Lösungen (Küpen) zu erzielen sind. Unechte Färbungen lassen sich auch auf   tieiisehen   Fasern mit Suspensionen der ungelösten Leukoverbindungen durch mechanische Manipulationen, z. B. anhaltendes Walken erreichen, doch ist dabei der Farbstoff der Faser nur ganz oberflächlich einverleibt, so dass diese Art Färbungen nur von sehr geringer Echtheit sind. 



   An alkaliseh wirkenden Zusätzen zu Küpen bedient man sich der Natronlauge, des   Ätzkalkes.   des Ammoniaks, der Soda, der Pottasche, auch Borax, Alkalisulfite, Alkaliphosphat wurden vorgeschlagen, sowie von unlöslichen Basen Magnesiumhydroxyd. In allen Fällen handelte es sich aber um lösliche, mehr oder weniger stark alkalisch reagierende Substanzen, oder um   unlösliche   Basen. Man war deshalb beim Färben der sehr alkaliempfindlichen tierischen Faserstoffe an eine verhältnismässig kurze Färbedauer und an verhältnismässig niedrige Temperaturen (max.   600 C) gebunden,   bei denen das Textilmaterial nur träge angefärbt wird und trotz aller   Vorsichtsmassregeln   doch in seiner Qualität mehr oder weniger Schaden erleidet. 



   Es wurde   nujimphr   die Beobachtung gemacht, dass unlösliche Metallkarbonate, z. B. Kalzium- 
 EMI1.2 
   Tripe   mit Vorteil ersetzen können, obwohl ihnen keine alkalische Wirkung   zukommt, welcher   Effekt bei dem wenig reaktionsfähigen, indifferenten Charakter der   unlöslichen Metallkarbonate nicht voraus-   zusehen war. Letztere wirken also nur als säurebindendes Mittel, nicht aber als Lösungsmittel für die betreffenden Leukoverbindungen. Letztere sind bei gewöhnlicher und mittlerer Temperatur in der   Kiste   nur wenig gelöst, in genügendem Ausmass aber bei höheren Temperaturen, bei denen man in diesen Küpen arbeiten kann, da sie ja frei von löslichen und unlöslichen, die tierische Faser schädigenden Basen sind.

   Diese Küpen, welche also neben Farbstoff und Hydrosulfit unlösliche   Metallkarbonate enthalten.   unterscheiden sich von den bisher gebräuchlichen mehr oder weniger stark alkalischen Küpen dadurch. dass sie die Leukoverbindung des Farbstoffes nicht alkalisch gelöst enthalten, sondern bei genügend hoher Temperatur als freie Leukoverbindung in wässeriger Lösung, wodurch trotz höherer Temperaturen. wie bei den bisher gebräuchlichen Küpen eine   Schädigung der tierischen   Fasern ausgeschlossen erscheint. 



  Von den bisherigen Methoden des Färbens mit Suspensionen von Leukoverbindungen in neutralen oder sauren Flotten unterscheidet sieh das Verfahren dadurch, dass die Leukoverbindungen infolge der hohen Färbetemperatur gelöst zur Wirkung gelangen, nicht aber durch blosse   mechanische Manipulationen   oberflächlich und wenig echt auf der Faser fixiert werden. 
 EMI1.3 
 stoffe, für Karbazolküpenfarbstoffe und für viele Schwefelfarbstoffe eignet, wird z.

   B. in nachfolgender
Weise   durchgeführt   :
Eine Färbflotte für   100 leg Schafwolle   wird mit   3 leg Hydronblau R-Pulver. 16 leg Schlämmkreide   und 6 kg Hydrosulfitnatrium besetzt, mit dem Material bei ca.   600 C eingegangen   und bei einem Flotten- verhältnis von ca. 1 : 50 durch beiläufig eine halbe Stunde bei etwa 80 bis 100  C gefärbt, dann gespült, gesäuert und getrocknet. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Färben tierischer Faserstoffe mit Küpenfarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass der Färbflotte ausser dem Farbstoff und dem Reduktionsmittel unlösliche Karbonate zugesetzt werden und dass die Färbung bei Temperaturen von 60 C bis bei Kochtemperatur durchgeführt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT90678D 1921-05-24 1921-05-24 Verfahren zum Färben tierischer Faserstoffe mit Küpenfarbstoffen. AT90678B (de)

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