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Steuerung für einkammerige Saugluftflüssigkeitsheber.
Es sind bereits elektromagnetische Steuerungen bei Druck-und Saugluftflüssigkeitshebern zum Bewegen der Lufteinlass-und Luftauslassventile bekannt. Ferner sind auch bei Saugluftflüssigkeitshebern Sehwimmersteuerungen der der Erfindung zugrunde liegenden und im folgenden beschriebenen Art bekannt, und bei einer solchen soll nun gemäss der Erfindung das von der Schwimmerstange getragene Abschlussorgan des Luftaustrittsventils als Anker für einen am Hebergefässdeckel befestigten Elektromagneten ausgebildet werden. Hiedurch wird nicht nur die Umsteuerwirkung des Sehwimmers in seiner oberen Endlage unterstützt, sondern auch jenes Abschlussorgan so lange an seinem Sitz festgehalten, bis es durch den Schwimmer in dessen unterer Endlage abgezogen wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Die von der Aussenluft abgeschlossene Förderkammer 1 trägt in ihrem Deckel die Luftabzugsdüse 2, welche von den Polen des Magneten 3 umfasst wird, u. zw. derart, dass die Düsenöffnung mit den unteren horizontalen Polflächen genau in gleicher Ebene liegt. Der Magnetanker J ist am oberen Ende des Zwischengliedes 5 (Rohrstück) befestigt. Dieses Zwischenglied gleitet auf der im Grunde des Hebergefässes befestigten Führungsstange 6.
Der Schwimmer 7 gleitet seinerseits auf dem Rohrstück des Zwischengliedes und ist in seiner Beweglichkeit auf dem Rohrstück nach oben durch den Magnetanker und nach unten durch den Endring 8 begrenzt. Im Deckel des Hebergefässes finden sich ferner das Aussenluftventil 9, sowie die Rohranschlüsse 10 für die Luftabsaugung und 11 für die Zuströmung der angesaugten Flüssigkeit. Am unteren Teil des Heber-
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Sammelraum für die gehobene Flüssigkeit ist unter dem Ausflussventil zu denken.
Die Steuerung wirkt wie nachstehend erläutert : Im Ruhezustand des Hebers stützt sich der Schwimmer 7 auf den Endring 8 des Zwischengliedes 5, während letzteres beim Punkt p auf der Führungsstange 6 ruht. In diesem Zustand befindet sich der Schwimmer in seiner tiefsten Stellung, wobei die
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die Luft aus dem Heberraum abgesaugt. so steigt die zu hebende Flüssigkeit durch das Saugrohr 11 in den Heberraum. Der Schwimmer steigt dementsprechend und hebt, nachdem er um ein gewisses Mass gestiegen ist, das Zwischenglied mit dem Magnetanker bis letzterer bei Annäherung an den Magneten von diesem angezogen bzw. festgehalten wird. Dabei wird die Düsenöffnung bedeckt und abgeschlossen.
Gleichzeitig wird durch die Verlängerung des Magnetankers das Aussenluftventil 9 geöffnet. Die Aussenluft strömt nunmehr in den Heberraum, so dass die gehobene Flüssigkeit in den Sammelraum abfliessen kann. Die Anzugskraft des Magneten auf den Magnetanker ist derart abgestimmt, dass dieselbe das Zwischenglied sicher trägt. Tritt jedoch die Belastung des Zwischengliedes durch das Gewicht des Schwimmers hinzu, sobald durch das Sinken des Flüssigkeitsspiegels der Schwimmer sich auf den Endring 8 auflagert, so reisst der Magnetanker mit dem Zwischenglied vom Magneten ab und gibt dadurch die Luftabzugsdüse wieder frei. Ebenso schliesst sich das Aussenluftventil 9. Das Spiel beginnt nun wieder von neuem.
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