DE705226C - Schwimmerventil, insbesondere fuer Kaeltemaschinen - Google Patents

Schwimmerventil, insbesondere fuer Kaeltemaschinen

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Publication number
DE705226C
DE705226C DEP79384D DEP0079384D DE705226C DE 705226 C DE705226 C DE 705226C DE P79384 D DEP79384 D DE P79384D DE P0079384 D DEP0079384 D DE P0079384D DE 705226 C DE705226 C DE 705226C
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DE
Germany
Prior art keywords
float
valve
liquid
magnet
float valve
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Expired
Application number
DEP79384D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Spaethe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Julius Pintsch AG
Original Assignee
Julius Pintsch AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE705226C publication Critical patent/DE705226C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B41/00Fluid-circulation arrangements
    • F25B41/30Expansion means; Dispositions thereof
    • F25B41/31Expansion valves
    • F25B41/315Expansion valves actuated by floats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

  • Schwimmerventil, insbesondere für Kältemaschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein von einem Schwimmer gesteuertes Ventil, das die Flüssigkeit aus dem den Schwimmer enthaltenden Gefäß nicht fortlaufend, sondern absatzweise abläßt. Ein derartiges Schwimmerventil, das im Schwimmerbehälter nicht einen gleichbleibenden Flüssigkeitsstand aufrechterhält, sondern den Spiegel zunächst ansteigen läßt und nach Erreichen eines bestimmten oberen Standes so lange Flüssigkeit abläßt, bis ein bestimmter unterer Stand erreicht ist, kann beispielsweise in einer Kompressionskältemaschine als Regulierventil dienen, das den Übertritt des Kältemittels vom Kondensator zum Verdampfer regelt und das Kältemittel periodisch in größeren Mengen in den Verdampfer einführt, wodurch eine vorzeitige Verdampfung des Kältemittels verhindert wird.
  • Es ist bei einem von einem Schwimmer gesteuerten elektrischen Schalter bekannt, zwischen dem Schalter und dem Schwimmer `ein Kippspannwerk und eine Schleppkupplung anzuordnen, die bewirken, daß bei Erreichen der höchsten Stellung des Schwimmers der Schalter geschlossen und bei Erreichen der tiefsten Stellung geöffnet wird, während in den Zwischenstellungen des Schwimmers eine Betätigung des Schalters nicht erfolgt. Der Schalter dient dazu, eine Kältemaschine bei unzulässig tiefem Wasserstand im Kühlwasserbehälter stillzusetzen und ihre Wiedereinschaltung erst nach völliger Wiederauffüllung des Kühl,vasserbehälters zu ermöglichen.
  • Feiner ist ein Kältemittelspeicherbehälter für eine Kältemaschine mit mehreren in verschiedenen Stockwerken eines Hauses angeordneten Verdampfern bekannt, der über je ein Ventil mit der Saugseite bzw. der Druckseite des Kältemittelverdichters in Verbindung steht. Die beiden Ventile werden gegenläufig über ein Kippspannwerk von einem im Speicherbehälter angeordneten Schwimmer gesteuert, der jeweils bei Erreichen des untersteh bzw. obersten Flüssigkeitsstandes im Speicherbehälter die Ventile umsteuert.
  • Endlich ist noch eine Vorrichtung zur Regclung des Flüssigkeitsstandes in Gefälien, insbesondere von Kältemaschinen, mittels eines von einem Schw=immer gesteuerten Zulaufventils bekannt, bei der ein Magnet auf einen mit dem Schwimmer starr verbundenen Anker einwirkt. Dieser Magnet hat die Aufgabe, den Schwimmer kurz vor Erreichen seiner Höchststellung, in der er das starr niit ihni 5ekuppelte Zulaufventil des Gef:il,ies abschließt, schlagartig zu verstellen und so eine vorübergehende starke Drosselung dieses Ventils und die dadurch hedingtt Gerä uschentwickluiig z u verhindern.
  • Gemä@f der Erfindung wird bei ein ein Sclii@-iininerventil, insbesondere für Ilälteinaschinen, mit einem Magneten, der auf einett mit dem Schwitnincr starr verbundenen Anker einwirkt, zwischen dein Schwimmer und dein von ihm gesteuerter Abschlußkörper des Ventils eine Schleppkupplung angeordnet. Diese Schleppkupplung bewirkt, daß der Schwimmer bei seinem Aufwärtshub den die Ablaf.'@öil nung des Gefäles abschließenden Ventilkörper nicht mitnimmt. das Ablahventil also geschlossen bleibt. Nach Erschöpfen des Leerweges der Schleppkupplung wird das Ventil sofort voll geöffnet. Bei dem nun erfolgenden Abfluß der Flüssigkeit aus dem C:cf:ila bleibt das Ventil so lange voll geöffnet, bis clie Verniinderung des Auftriebes des infolge der Flüssigkeitsspiegelsenkung immer weiter austauchenden Schwimmers die Anziehung des Magneten überwindet. worauf das Vciitil schlagartig schließt.
  • Diese Wirkung l:ißt sich init dein vorerwähnten bekannten Ventil nicht erzielen. da dort der Schwimmer starr mit dem Ventilkörper gekuppelt ist. Infolge dieser Kupplung hat jede Lageänderung des Schwimmers auch eine Änderung des Ventildurchtrittsquerschnittes zur Folge, d.1i. bei Verwendung eines derartigen Ventils zur Steuerung des Abflusses aus einem Gefäß würde dem Abschluß des Ventils sofort ein langsames Wiederöffner folgen, und eine Unterbrechung des Abflusses käme nicht zustande.
  • Die erfindungsgemätte Anordnung der 5chluppkupplung zwischen dem @dlivimmcr und dein Abschlul3körper des Ventils hat weiterhin den Vorteil zur Folge, daß, die je Ventillitib abgelassene Flüssigkeitsmenge von dem unter Umständen schwankenden Unterschied der Drücke im Schwimmerbehälter und in der Ablaß1eitung nicht abhängig ist. da die von diesem Druckunterschied auf den Abschlußkörper ausgeübte Kraft nicht auf den Schwimmer übertragen wird und dessen Eintauchtiefe nicht ändert. 1'm zu verhindern, dal.> nach 1@?lxrwindung der auf den Schwimmer ausgeübten Anziehungskraft des Magneten durch die bei Ablauf der Flüssigkeit aus dem Schwimmerbehälter größer werdende Differenz zwischen Schwimmergewicht und -auftrieb das plötzlich schlietrende Ventil mit zu großer Wucht auf Seinen Sitz aufschlägt, kann zwischen dem Schwimmer und dein Abschlußkörper des Ventils eine Bremse angeordnet werden, die zweckmäßig als Flüssigkeitsbremse ausgebildet ist.
  • 1n der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Die Nadel i des den Abflu13 der durch den Stutzen 2 zuströmenden Flüssigkeit aus dem Behälter -; durch den Ventilsitz .l steuernden Ventils ist lnit dein Schwimmer 16 durch eine Schleppktippiutig verbunden, die aus einer am oberen Ende der Nadel t befestigten Scheibe 3 i und einem am Schwimmer 16 befestigten. einseitig geschlossenen Zylinder 32 besteht, der am unteren Ende durch eine in dieselbe eingesetzte Buchse 33 verengt ist. Die I3tlellse 33 dient gleichzeitig zur Führung des Schwimmers an der fest im Gehäuse 3 angeordneten Führungsbuchse 3¢ der Ventilnadel t. Auf dem Deckel des Behälters 3 ist ein permanenter Magnet 35 angeordnet, und dri- Schwimmer 16 ist mit einem Eisenkern 36 versehen.
  • Das Ventil t, 4 sei zunächst geschlossen, und der Schwimmer i 6 nehme seine unterste Stellung ein, in der der Eisenkern 36 sich auC.erhalb des wirksamen Feldes des Magneten 35 befindet. Steigt nun der Flüssigkeitsspiegel, so wird der Schwimmer 16 gehoben, ohne hierbei die Ventilnadel r mitzunehmen. Sobald der Eisenkern 36 in das Feld des Magneten 35 gelangt, wird der Schwimmer 16 und mit ihm die Ventilnadel t angehoben, und die Flüssigkeit strömt ab. Der Schwimmer 16 und die Ventilnadel t bleiben in der angehobenen Stellung, bis die bei Ablauf der Flüssigkeit größer werdende Differenz zwischen Gewicht und Auftrieb so groß ist, daß die Anziehung durch den Magneten 35 überwunden wird und der Eisenkern und mit ihm der Schwimmer und die Ventilnadel abfallen. Durch die in dem Zylinder 32 zwischen der Scheibe 31 und dem Boden des Zylinders 32 eingeschlossene Flüssigkeit, die nur allmählich durch den Spalt zwischen dem Zylinder 32 und der Scheibe 31 entweichen kann, wird ein Aufschlagen des Schwimmers t (i auf di<- \@clitilnadel t. 3 t und damit ein Besch:idigung des Ventilsitzes :1 vermieden.
  • Das crlindungsgcm:iß.c Ventil ist überall dort finit gleichem Vorteil anwendbar, wo es sich darum handelt, einen intermittierenden Ablauf aus einem Behälter oder auch einen intermittierenden Zulauf zu einem Behälter zu erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRTICFIE: i. Schwimmerventil, insbesondere für Kältemaschinen, mit einem Magneten, der auf einen mit dem Schwimmer starr verbundenen Anker einwirkt, dadurch gekennzeichnete daß zwischen dem Schwimmer und dem von ihm gesteuerten Abschlußkörper des Ventils eine Schleppkupplung angeordnet ist. Schwimmerventil nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine zwischen dem Schwimmer und dem Abschlußkörper des Ventils angeordnete Bremse, vorzugsweise eine Flüssigkeitsbremse.
DEP79384D 1939-07-04 1939-07-04 Schwimmerventil, insbesondere fuer Kaeltemaschinen Expired DE705226C (de)

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DE (1) DE705226C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3348564A (en) * 1964-12-22 1967-10-24 Hoerbiger Ventilwerke Ag Device for the automatic draining of liquids from compressed-gas systems
EP0435814A3 (en) * 1989-12-26 1991-12-18 Carrier Corporation Refrigerant flow control device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3348564A (en) * 1964-12-22 1967-10-24 Hoerbiger Ventilwerke Ag Device for the automatic draining of liquids from compressed-gas systems
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