AT90142B - Verfahren zur Herstellung photographischer Duplikatkopien. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung photographischer Duplikatkopien.

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    Verfahren zur Herstellung photographischer Duplikatkopien.   



   Es ist bekannt, photographische Silberbilder in Gelatinegerbungsbilder überzuführen dadurch, dass das iixierte Silberbild durch Behandeln mit Chemikalien eine Gerbung an der Stelle des vorhandenen
Silbers erfährt, während an den silberfreien Stellen die Gelatine ungegerbt bleibt. 



   Dieses Verfahren wurde zuerst von Farmer angegeben und später für Zwecke des   Bromöldruckes   und ähnlicher Verfahren modiiiziert. Das Verfahren wird derzeit so ausgeübt, dass das Silberbild in eine Bleichflüssigkeit kommt, welche einerseits die   Überführung   des Silbers in eine Metallverbindung herbeiführt, die die Eigenschaft hat, auf   Biehromate   reduzierend zu wirken, während das in der   Bleichflüssig-   keit vorhandene Bicbromat die gleichzeitige Gerbung der Gelatine an diesen Stellen herbeiführt, indem durch die Reduktion des   Bichromates   Chromoxyd entsteht, welches die Gelatine gerbt. 



   Bei der praktischen Durchführung des Verfahrens ergeben sich nun mancherlei Übelstände, einerseits wird durch das in der   Bleichflüssigkeit   vorhandene   Bichromat   eine Verzögerung des ganzen Prozesses herbeigeführt, weiter wird, offenbar auch durch das   Bichromat   veranlasst, das Ausbleiben des Silberbildes   (das Weisswerden)   verhindert, so dass eine sichere Beurteilung, ob der Prozess beendet ist oder nicht, unmöglich ist. Dann zeigt sieh aber auch, dass man vollkommen sichere Resultate bei dieser Methode nicht voraussagen kann, was sich besonders dann unangenehm bemerkbar macht, wenn es sich um nachfolgende Imbibierung der Gerbungsbilder mit Farbstoffen handelt, da man häufig von demselben Silberbilde ohne merkliche Ursache einmal gute, das anderemal unbrauchbare Resultate erhält. 



   Es liegt nun ein wesentlicher Vorteil und eine Verbesserung des Verfahrens darin, dass die Überführung des metallischen Silberbildes in die reduzierende Metallverbindung für sich ohne Anwesenheit von   Biehromaten   durchgeführt wird und dann erst die Gerbung durch das   Bichromatbad   durchgeführt wird. Es. wird also das Silberbild nach dem vorliegenden neuen Verfahren durch entsprechende Bäder in eine, Biehromate unter Bildung von Chromoxyd reduzierende, Metallverbindung, wie   Kupferbromür,     Kupferchlorür, Silberferrocyanid   und andere mehr überführt. Der Zeitpunkt der vollständigen Umwandlung des Silberbildes in die Metallverbindung lässt sich aus dem vollkommenen Weisswerden des Bildes leicht bestimmen.

   Das Bild gelangt sodann in eine wässerige   Bichromatlösung,   wodurch dasselbe sieh gelb färbt, was gleichzeitig das Anzeichen der erfolgten Reaktion ist. Durch Auflösen der Metallverbindung in einem normalen, saueren oder neutralen Fixierbade erhält man ein vollkommen glasklares, unsichtbares Bild, welches vollkommen einem normalen Chromgelatinegerbungsbild entspricht und sich ebenso verwerten lässt, indem es entweder durch Imbibation mit geeigneten Farbstoffen sichtbar gemacht, oder nach Art des   Bromöl-oder Lichtdruckes   mit fetter   Druckfarbe eingefärbt   und als solches, oder zur   Helstelltmg   von   \zügen   verwendet werden kann. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Umwandlung photographiseher Silberbilder in Gelatinegerbungsbilder, dadurch gekennzeichnet, dass das Silberbild zunächst mit Hilfe geeigneter Bäder ohne Bichromatzusatz in eine Metallverbindung überführt wird, welche reduzierend auf Bichromate wirkt, und dass nach erfolgter Umwandlung das Bild in einer wässerigen Bicbromatlösung gebadet wird, wodurch die Gerbung der Gelatine an den Stellen des früheren metallischen Silbers erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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