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so untereinander verbunden sind, dass, wenn sie niedergedrückt werden, die die Typen tragenden Arme D gegen die Druckstelle emporschwingen. Das Niederdrücken der Hebel C veranlasst durch Vermittelung eines Hebels E und Stange e die Bethätigung des Aus- lusowerkes, sodass der Schlitten weiter rücken kann. Mit F sind die gewöhnlichen Druck tasten für die Buchstaben und Interpunktionszeichen der Maschine bezeichnet, und mit f die gewöhnliche Spatientaste zum Weiterschalten des Schlittens allein. Natürlich kann die beschriebene Einrichtung auch durch eine andere passender Art ersetzt werden.
Das Rechenwerk besteht aus einer Anzahl lose drehbarer Räder, die an ihrem Umfange Ziffern in der üblichen Reihenfolge tragen, und hiermit ist eine Vorrichtung verbunden, wodurch jedes Rad von dem zu ihm rechts liegenden unabhängig gedreht werden kann ; wenn es dagegen über seine höchste Zäh ! hinausgedrcht wird, so wird das zu ihm links liegende Rad um einen Zahlenabstand gedreht, derart, dass jedesmal durch Drehung eines links liegenden Rades Zehner eingestellt werden. Die Addierräder sind allgemein mit G bezeichnet. Acht derselben sind dargestellt und der Reihe nach mit G1 ibs G8 bezeichnet.
Diese Räder sitzen lose auf der Achse g. Der Verbindungsmechanismus zwischen den Addicrräderu besteht aus einer Anzahl von Rädern H1 bis H7 (deren allgemeine Be-
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vermittelt. Die Rückwärtsdrehnng der Räder G wird durch unter Federdruck stehende Klinken J verhindert. Eine schwache Feder , die auf eine Klinke h'wirkt. ermöglicht jedem Rade G sich unabhängig von der Klinke vorwärts zu drehen, führt jedoch die Klinke jedesmal zum Eingriff, wenn ein Stift y an ihr vorbeigeht.
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eigneten Ziffern.
Die beschriebene Einrichtung an sich ist bekannt, und sie könnte auch durch eine andere passender Art ersetzt werden, sie ist nur zur besseren Uebersicht genauer beschrieben.
In Nachstehendem ist die Vorrichtung beschrieben, mittc) st we) cher beim Drücken einer Zifferntaste'auf der Tastatur die entsprechende Drehung der Räder G herbeigeführt wird.
Ein passender Rahmen 1/, zweckmässig von geringem Gewicht. bildet den Rechenwerkschlitten. Derselbe ist verschiebbar auf parallelen Stangen N. die quer im Gestel der
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Von dem Vorderende nach dem Hinterende des Gestells, und zwar an jeder Gestell- scite erstreckt sich ine Schiene R, die an ihrer Innenseite eine Anzahl stufenartig überinander liegender Lagerflächen trägt, und an diesen Lagerflächen ist eine entsprechende
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. leder dieser Rahmenhebel besteht aus einem Querröhrchen s, von dessen Ende die Arme s' abführen, die hinten die zur Lagerung dienenden Zapfen tragen. Die beschriebene
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nach vorn zu ineinander zu schieben.
Wenn ein Rahmenhebel soweit gedrückt wird, dass er auf den Hebel 0 drückt und diesen zum Eingriff mit dem vor dem Hebel liegenden Rade G bringt, so wird dies Rad
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Die Drucktasten, die den Zahlen entsprechen, sind, wie dargestellt, auf der Mitte der Tastatur angeordnet, und, was die Handhabung sehr erleichtert, sie stehen etwas höher
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aber diese Stangen in der Flihrungsplatte a des Gestells endigen, wie es bei. den Stangen der übrigen Tasten der Fall ist, führen sie weiter abwärts und können direct auf einen Rahmenhebel einwirken, wie für die Stange VO beispielsweise dargestellt, oder sie können den Rahmenhebel durch Zwischenmechanismen bethätigen. Ein solcher Mechanismus besteht zweckmässig aus flachen Hebeln t7* bis U9, die am vorderen Ende des Gestells bei drehbar geiagert sind und durch einen Schlitz im unteren Ende einer der Stangen führen, sowie durch einen Schlitz in einer Stange T, die sich von dem Rahmenhebel aufwärts erstreckt.
Durch diese Einrichtung kann eine Tastenstange auf einen Rahmenhebel, der in einem grösseren abstände von ihr liegt, passend einwirken.
Die Stangen l'sind mit dem Gewinde in die Rahmenhebel eingeschraubt, also einstellbar, und der Rahmenhebel kann daher in einer solchen Höhe über dem Hebel 0 eingestellt werden, dass, wenn die ihm entsprechende Zifferntaste gedrückt wird, der Rahmenhebel den Hebel 0 gerade um das Mass niederdrückt, das nöthig ist, um das Rad ( ; 11m die Anzahl von Ziffernstellen der Zifferntaste zu drehen.
Das Niederdrücken jeder Zifferntaste in Verbindung mit dem Bethätigungshebel O bewirkt die Auslösung des Rechenwerkscbjittens, der dann um eine Spalte weiter nach rechts rückt.
Die Hemmung dieses Schlittens ist im Nachstehenden beschrieben. Zwei Schienen li'', die quer zur Maschine übereinander liegen, wie dargestellt, haben au ihrer Vorderkante Ausschnitte) r. und der Abstand der letzteren ist gleich dem Abstande der aufeinanderolgenden Räder G. Die untere Schiene 19-liegt fest, während die obere
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fuhren, eine Längsverschiebung machen kann, die, durch die Länge des Schlitzes begrenzt. gleich ist dem Abstande zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ausschnitten.
Eine Feder tri
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Zwischen dem Ohr m'des Rechenwerkschlittens unter dem Hebel O liegt ein Hebel 7. von dessen unterer Seite ein Ansatz i vor die mit Auschnitten versehenen Schienen tritt und an diesem Ansatz ist ein Riegel i' angelenkt. der eine v-förmige Nase hat. die
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Abstand nach rechts verlegt ist. Es ist also eine Hemmung für diesen Schlitten vorgesehen, die vollständig gesondert ist von derjenigen des Schlittens der eigentlichen Schreibmaschine.
Von der oberen Seite des Hebels 7 tritt eine Anzahl stellbarer Schraubstifte i3 vor, und zwar soviel, wie Rabmenhebel vorhanden sind. Unter jedem der, letzteren liegt einer dieser Stifte, und die einstellung ist eine solche, dass der Rahmenhebel den Stift erst
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Stift und drückt den Hebel I nieder, sodass die Hemmung bethätigt wird.
Wenn die mit #O" bezeichnete Drucktaste um ihr volles Mass gedrückt wird, so wird der Hebel O nicht genügend gesenkt, um @ das Rad G einzugreifen, aber
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Beim Schreiben einer Anzahl von Zahlen, die zu summieren sind, ist es natürlich wichtig, dass sie in der geeigneten Columne genau untereinander stehen. Damit der Schreibmaschinenschlitten schnell und genau vor dem Beginn des Columnenschreibens auf denselben Punkt in jeder Zeile gebracht werden kann, ist an einem unabhängig bewegbaren
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feststehenden Theile der Maschine eine Schiene L, die einen überhängenden Theil l hat, der über die normale Bahn des Stiftes b3 vortritt, und an ihrem Ende eine Abbiegung I' hat, die in der Bahn des Stiftes liegt, wenn die Zahlenstange ausgelöst wird. Der gewöhnliche Hebel b4 ist für die Hemmung der Zahnstange vorgesehen.
Wenn die Zahnstange ausgelöst wird, so wird der Schlitten von den Hemmungsklinken frei gegeben und nach links verlegt, bis der Stift b3 gegen die Abbiegung l'trifft. Darauf hört der Druck auf den Hebel b4 wieder auf und die Zahnstange geht in ihre Normulstellung zurück, wahrend die Klinke in die Verzahnung einfällt und der Schlitten in solcher Stellung sich befindet, bei welcher die gewünschte Anzahl von Spatien am Ende der Zeile vorhanden ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 ist gerade Raum genug vorhanden, nachdem der Stift gegen die Abbiegung I'geführt ist, dass elf Buchstaben geschrieben werden kennen. Hierbei ist also Raum für acht Ziffern einschliesslich Komma, Punkt und Zeichen für Gulden oder Kreuzer vorhanden, wenn es sich um das Schreiben eines Betrages handelt. Durch die Zahlen können natürlich auch statt eines Geldbetrages, Gewichte, Mengen, Abstände n. s. w. bezeichnet werden.
Bei der Benutzung der Maschine wird das eigentliche Typenschreibwerk mit der alleinigen Ausnahme der Ziffern ebenso behandelt. als wäre ein Rechenwerk überhaupt nicht vorhanden. Wünscht man den Additionsmechanismus nicht zu benutzen. so kann man
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legen, und die Ziffern können in der gewöhnlichen Weise benutzt werden.
Wünscht man aber Zahlen zu schreiben, die mit dem Typenschreibwerk geschrieben werden sollen, so wird der Rechenwerkschitten nach links verlegt und die Räder desselben werden säiumtlicli auf Nnll eingestellt, dadurch, dass man auf der Tastatur diejenigen Zahlentasten niederdrückt, die, addiert zu denjenigen Ziffern, die man durch die Schanöffnungen 7v auf den Ziffernrädern sieht, in jedem Falle die Summe 9 ergeben, bis das letzte Rad erreicht wird. so dass genügend addiert ist, um 10 zu liefern. Wenn beispielsweise die Zahl. die man durch die Schauöffnung des Rechenwerks sieht, 237,368#42
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summierenden Zahlen geschrieben werden. Wenn die Bezeichnung der Rechnung z.
B. auf der Maschine geschrieben und sodann der Schreibmaschinenschlitten nach links verlegt wird, bis der Stift b3 die Schiene L trifft, so wird dadurch der Scbreibmaschinenschlitten
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von den Kreuzern zu trennen, so kann dies geschehon, ohne das Rechenwerk irgendwie zu stören, da os nur dann, wenn Zifferntasten gedrückt werden, sich bewegt. Nachdem , die Zahl goschrieb n ist, wird der Rechenwerkschlitten nach links zurückverlegt und der
Vorgang wiederholt. Wenn sämmtliche Zahlen geschrieben sind, wird ihre Summe an dem
Rechenkwerk durch die Schauöffnungen K abgelesen und diese Summe kann danu unter
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schreibmaschine mit Addierwerk, dadurch gekennzeichnet, dass für das Schreibwerk mit seinem Schlitten und für das Addierwerk mit seinem Schlitten je eine besondere Hemmung vorgesehen ist, und dass einige der Tasten Schreibwerktasten sind, die nur auf die Hemmung des Schreibwerkschlittens einwirken, einige Tasten dagegen Zifferntasten sind, die sowohl auf die Hemmung des Schreibwerkschlittens (B) als auf die Hemmung
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die 7um gleichzeitigen Auslösen der hezüglichen IIemmureen dient und eine Verlegung beider Schlitten ermöglicht, ohne dass ein Buchstabe gescbrie.. oder eine Addition ausgeführt wird.
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