AT8996B - Combinierte Schreib- und Rechenmaschine. - Google Patents

Combinierte Schreib- und Rechenmaschine.

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AT8996B
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Holmes Marshall
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Holmes Marshall
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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description


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 so untereinander verbunden sind, dass, wenn sie niedergedrückt werden, die die Typen tragenden Arme D gegen die   Druckstelle   emporschwingen. Das Niederdrücken der Hebel C veranlasst durch Vermittelung eines Hebels   E   und Stange e die Bethätigung des Aus-   lusowerkes,   sodass der Schlitten weiter rücken kann. Mit F sind die gewöhnlichen Druck tasten für die Buchstaben und   Interpunktionszeichen   der Maschine bezeichnet, und mit   f   die gewöhnliche Spatientaste zum Weiterschalten des Schlittens allein. Natürlich kann die beschriebene Einrichtung auch durch eine andere passender Art ersetzt werden.

   Das Rechenwerk besteht aus einer Anzahl lose drehbarer Räder, die an ihrem Umfange Ziffern in der üblichen Reihenfolge tragen, und hiermit ist eine Vorrichtung verbunden, wodurch jedes Rad von dem zu ihm rechts liegenden unabhängig gedreht werden kann ; wenn es dagegen über   seine höchste Zäh ! hinausgedrcht   wird, so wird das zu ihm links liegende Rad um einen Zahlenabstand gedreht, derart, dass jedesmal durch Drehung eines links liegenden Rades Zehner eingestellt werden. Die   Addierräder   sind allgemein mit G bezeichnet. Acht derselben sind dargestellt und der Reihe nach mit G1 ibs G8 bezeichnet. 



  Diese Räder sitzen lose auf der Achse g. Der Verbindungsmechanismus zwischen den   Addicrräderu   besteht aus einer Anzahl von Rädern H1 bis H7 (deren allgemeine Be- 
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 vermittelt.   Die Rückwärtsdrehnng   der Räder G wird durch unter Federdruck stehende Klinken J verhindert. Eine schwache   Feder ,   die auf eine Klinke h'wirkt. ermöglicht jedem Rade   G sich unabhängig von   der Klinke vorwärts zu drehen, führt jedoch die Klinke jedesmal zum Eingriff, wenn ein Stift y an ihr vorbeigeht. 
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 eigneten Ziffern. 



   Die beschriebene Einrichtung an sich ist bekannt, und sie könnte auch durch eine andere passender Art ersetzt werden, sie ist nur zur besseren Uebersicht genauer beschrieben. 



     In Nachstehendem   ist die Vorrichtung beschrieben,   mittc) st we) cher beim Drücken   einer Zifferntaste'auf der Tastatur die entsprechende Drehung der Räder G herbeigeführt wird. 



   Ein passender Rahmen   1/,   zweckmässig von geringem Gewicht. bildet den Rechenwerkschlitten. Derselbe ist verschiebbar auf parallelen Stangen N. die quer im Gestel der 
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   Von dem Vorderende nach dem Hinterende des Gestells, und zwar an jeder Gestell-   scite erstreckt sich   ine Schiene R, die an ihrer Innenseite eine Anzahl stufenartig überinander liegender Lagerflächen trägt, und an diesen Lagerflächen ist eine entsprechende 
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   . leder dieser Rahmenhebel besteht aus einem   Querröhrchen   s, von dessen Ende die Arme s' abführen, die hinten die zur Lagerung dienenden Zapfen tragen. Die beschriebene 
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 nach vorn zu ineinander zu schieben. 



   Wenn ein Rahmenhebel soweit gedrückt wird, dass er auf den Hebel 0 drückt und diesen zum Eingriff mit dem vor dem Hebel liegenden Rade   G bringt,   so wird dies Rad 
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   Die Drucktasten, die den Zahlen entsprechen, sind, wie dargestellt, auf der Mitte der Tastatur angeordnet, und, was die Handhabung sehr erleichtert, sie stehen etwas höher 
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 aber diese Stangen in der   Flihrungsplatte a   des Gestells endigen, wie es bei. den Stangen der übrigen Tasten der Fall ist, führen sie weiter abwärts und können direct auf einen Rahmenhebel einwirken, wie für die Stange VO beispielsweise dargestellt, oder sie können den Rahmenhebel durch Zwischenmechanismen bethätigen. Ein solcher Mechanismus besteht   zweckmässig aus flachen Hebeln t7*   bis U9, die am vorderen Ende des Gestells   bei     drehbar geiagert sind und durch einen Schlitz im unteren Ende einer der Stangen führen, sowie durch einen Schlitz in einer Stange T, die sich von dem Rahmenhebel aufwärts erstreckt.

   Durch diese Einrichtung kann eine Tastenstange auf einen Rahmenhebel, der in einem grösseren   abstände von   ihr liegt, passend einwirken. 



   Die Stangen l'sind mit dem Gewinde in die   Rahmenhebel   eingeschraubt, also einstellbar, und der Rahmenhebel kann daher in einer solchen Höhe über dem Hebel 0 eingestellt werden, dass, wenn die ihm entsprechende Zifferntaste gedrückt wird, der Rahmenhebel den Hebel 0 gerade um das Mass niederdrückt, das nöthig ist, um das Rad   (     ; 11m   die Anzahl von Ziffernstellen der Zifferntaste zu drehen. 



     Das Niederdrücken jeder   Zifferntaste in Verbindung mit dem Bethätigungshebel O bewirkt die   Auslösung   des   Rechenwerkscbjittens,   der dann um eine Spalte weiter nach rechts rückt. 



   Die   Hemmung   dieses Schlittens ist im Nachstehenden beschrieben. Zwei Schienen    li'', die quer zur Maschine   übereinander liegen, wie dargestellt,   haben au ihrer   Vorderkante   Ausschnitte) r.   und der Abstand der letzteren ist gleich dem Abstande der aufeinanderolgenden Räder G. Die untere Schiene   19-liegt   fest, während die obere 
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   fuhren, eine Längsverschiebung   machen kann, die, durch die Länge des Schlitzes begrenzt. gleich ist dem Abstande zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ausschnitten.

   Eine Feder   tri   
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Zwischen dem Ohr m'des   Rechenwerkschlittens   unter dem Hebel O liegt ein   Hebel 7.   von dessen unterer Seite ein Ansatz i vor die mit Auschnitten versehenen Schienen tritt und an diesem Ansatz ist ein Riegel i' angelenkt. der eine v-förmige Nase hat. die 
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 Abstand nach rechts verlegt ist. Es ist also eine   Hemmung für diesen   Schlitten vorgesehen, die   vollständig   gesondert ist von derjenigen des Schlittens der eigentlichen Schreibmaschine. 



     Von der oberen Seite   des   Hebels 7   tritt eine Anzahl stellbarer Schraubstifte   i3   vor,   und   zwar soviel, wie   Rabmenhebel   vorhanden sind. Unter jedem der, letzteren liegt einer dieser Stifte, und die einstellung ist eine solche, dass der Rahmenhebel den Stift erst 
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 Stift und drückt den Hebel I nieder, sodass die Hemmung   bethätigt wird.   



     Wenn die mit #O" bezeichnete Drucktaste   um ihr volles Mass gedrückt wird, so wird der Hebel O nicht   genügend gesenkt, um @   das Rad   G   einzugreifen, aber 
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   Beim Schreiben einer Anzahl von Zahlen, die zu summieren sind, ist es natürlich wichtig, dass sie in der geeigneten   Columne   genau untereinander stehen. Damit der Schreibmaschinenschlitten schnell und genau vor dem Beginn des Columnenschreibens auf denselben Punkt in jeder Zeile gebracht werden kann, ist an einem unabhängig bewegbaren 
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 feststehenden Theile der Maschine eine Schiene L, die einen überhängenden Theil l hat, der über die normale Bahn des Stiftes b3 vortritt, und an ihrem Ende eine Abbiegung   I'   hat, die in der Bahn des Stiftes liegt, wenn die Zahlenstange ausgelöst wird. Der gewöhnliche Hebel b4 ist für die Hemmung der Zahnstange vorgesehen.

   Wenn die Zahnstange ausgelöst wird, so wird der Schlitten von den Hemmungsklinken frei gegeben und nach links verlegt, bis der Stift   b3   gegen die Abbiegung l'trifft. Darauf hört der Druck auf den Hebel b4 wieder auf und die Zahnstange geht in   ihre Normulstellung zurück,     wahrend die Klinke   in die Verzahnung einfällt und der Schlitten in solcher Stellung sich befindet, bei welcher die gewünschte Anzahl von Spatien am Ende der Zeile vorhanden ist. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 ist gerade Raum genug vorhanden, nachdem der   Stift   gegen die Abbiegung I'geführt ist, dass elf Buchstaben geschrieben werden kennen. Hierbei ist also Raum für acht Ziffern einschliesslich Komma, Punkt und Zeichen für Gulden oder Kreuzer vorhanden, wenn es sich um das Schreiben eines Betrages handelt. Durch die Zahlen können natürlich auch statt eines Geldbetrages, Gewichte, Mengen, Abstände   n.   s. w. bezeichnet werden. 



   Bei der Benutzung der Maschine wird das eigentliche Typenschreibwerk mit der alleinigen Ausnahme der Ziffern ebenso behandelt. als wäre ein Rechenwerk überhaupt nicht vorhanden. Wünscht man den Additionsmechanismus nicht zu benutzen. so kann man 
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 legen, und die Ziffern können in der gewöhnlichen Weise benutzt werden. 



   Wünscht man aber Zahlen zu schreiben, die mit dem Typenschreibwerk geschrieben werden sollen, so wird der Rechenwerkschitten nach links verlegt und die   Räder   desselben werden   säiumtlicli   auf Nnll eingestellt, dadurch, dass man auf der Tastatur diejenigen Zahlentasten niederdrückt, die, addiert zu denjenigen Ziffern, die man durch die   Schanöffnungen 7v auf den Ziffernrädern sieht,   in jedem Falle die Summe 9 ergeben, bis das letzte Rad erreicht wird. so dass   genügend   addiert ist, um 10 zu liefern. Wenn beispielsweise die Zahl. die man durch die Schauöffnung des Rechenwerks   sieht, 237,368#42   
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 summierenden Zahlen geschrieben werden. Wenn die Bezeichnung der Rechnung z.

   B. auf der   Maschine geschrieben und   sodann der Schreibmaschinenschlitten nach links verlegt wird, bis der Stift b3 die Schiene L trifft, so wird dadurch der   Scbreibmaschinenschlitten   
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 von den Kreuzern zu trennen, so kann dies   geschehon,   ohne das Rechenwerk irgendwie zu stören, da os nur dann, wenn Zifferntasten gedrückt werden, sich bewegt. Nachdem   , die Zahl goschrieb n   ist, wird der Rechenwerkschlitten nach links zurückverlegt und der
Vorgang wiederholt. Wenn sämmtliche Zahlen geschrieben sind, wird ihre Summe an dem
Rechenkwerk durch die Schauöffnungen K abgelesen und diese Summe kann danu unter 
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   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Schreibmaschine mit Addierwerk, dadurch gekennzeichnet, dass für das Schreibwerk mit seinem Schlitten und für das Addierwerk mit seinem Schlitten je eine besondere Hemmung vorgesehen ist, und dass einige der Tasten Schreibwerktasten sind, die nur auf die Hemmung des Schreibwerkschlittens einwirken, einige Tasten dagegen Zifferntasten sind, die sowohl auf die Hemmung des Schreibwerkschlittens (B) als auf die Hemmung 
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   die 7um gleichzeitigen Auslösen   der hezüglichen   IIemmureen   dient und eine Verlegung beider   Schlitten ermöglicht, ohne dass ein Buchstabe gescbrie..   oder eine Addition ausgeführt wird. 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 6> Typenarme (D) bewegenden Hebel (C) einwirken, weiter abwärts geführt sind als die Stangen der Buchstabentasten und die Rahmenhebel zozo des Addierwerks niederdrücken, gowie die Hemmung des Rechenwerkseblittens (M) auslösen.
    a. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die auf den Rahmenhebcl (S0) einwirkende und dadurch die Hemmung des Rechenwerkschlittens (M) auslösende Stange der Taste (f') mit einem der Hebel (C) in Verbindung ist, welcher die Hemmung des Schreibwerkschlittens in der üblichen Weise auslöst, aber keinen Typenarm (D) besitzt, so dass beim Drücken der Taste (f') beide Hemmungen zugleich ausgelöst und beide Schlitten übereinstimmend verlegt werden, jedoch weder ein Buchstabe geschrieben, noch eine Addition ausgeführt wird.
AT8996D 1900-05-03 1900-05-03 Combinierte Schreib- und Rechenmaschine. AT8996B (de)

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AT8996B true AT8996B (de) 1902-09-10

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AT8996D AT8996B (de) 1900-05-03 1900-05-03 Combinierte Schreib- und Rechenmaschine.

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