AT89804B - Verfahren zur Herstellung von Tiefdruckformen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Tiefdruckformen.

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  Verfahrenzurherstellungvontiefdruckformen. 



   Das Verfahren bezweckt. Tiefdruckformen, welche auf photomechanischem Wege hergestellt werden, durch eigenartiges Kopieren ohne Handarbeit jede erforderliche Tiefe zu geben, sowie zu verhindern. dass beim Abrakeln die Farbe durch die Rakel aus der Druckform herausgeholt wird. Die Arbeitsweise ist folgende :
Ein mehr oder weniger durchsichtiges Material, wie Cellos, Celluloid. Papier u. dgl. wird auf einer Seite mit einer   0 06-0,   08 mm dicken Schicht von   Chromatgelatine   in der Weise belegt, dass die Gelatine 
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 gelatineschicht aufgelegt und so lange belichtet, bis die Rasterlinien in der Gelatin eschicht gegerbt dastehen, ein Vorgang, der bei vollem Sonnenlichte eine Belichtungszeit von etwa 312-4 Minuten erfordert.

   Hierauf wird die Rasterplatte abgenommen und mittels Diapositiv die Druckplatte von der anderen Seite belichtet, d. h. das Diapositiv wird an dem durchsichtigen Träger der Chromatgelatineschicht angelegt, so dass das Licht durch das Diapositiv und durch den Träger hindurch in die Chromatgelatineschicht eindringt.

   Beim Belichten dringen die Lichtstrahlen in die stark Licht durchlassenden Stellen des Diapositivs bis an die Oberfläche der Chromatgelatineschicht ein. so dass diese vollständig 
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 nur ein Teil der   Chromatgelatineschicht     gegerbt   wird und da unter den stark gelackten Stellen des Diapositivs die Chromatgelatineschicht bei der Belichtung nicht   gegerbt   wird. so zeigt sich beim Auswaschen mit warmem Wasser folgendes Ergebnis :
Die Vorderseite der   Drnekform   bleibt insofern eben, dass   die.

   Rasterlinien über   der ganzen Bild-   fläche   gleich hoch liegen bleiben, hingegen bildet die Belichtung von der   Riickseite   der Druckplatte ein dem Bilde genau entsprechendes Relief, so   dass   sich an den Teilen des Bildes, wo weniger Licht eingedrungen ist. zwischen den Rasterlinien die Vertiefungen bilden, weiche die Druckfarbe fassen sollen. 



  An der Oberfläche der   Chromatgelatineschicht sind   die Rasterlinien so breit, wie sie in der Rasterplatte sind, dahingegen sind sie in der Tiefe der   Gelatineschieht schwächer,   weil das Licht beim Kopieren des Rasters in der Tiefe der Gelatinesehieht nicht so intensiv wirken kann. Diese äusserst feinen Linien in der Tiefe der   Gelatinesehieht   werden durch das Belichten mittels Diapositiv von der Rückseite der Druckplatte im Grunde der Gelatineschicht gefestigt, so dass sie beim Auswaschen nicht zusammenfallen können. 
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 welche in der Tiefe der   Gelatineschicht   breiter sind als an der   Oberfläche.   Hiedurch bleibt die Druckfarbe beim Abrakeln der Druckform in den Vertiefungen besser sitzen.

   Um die   Druckform   und die Ober-   fläche   der Gelatineschicht gegen die Rakel   widerstandsfähiger   zu machen. wird sie mit Essigsäure leicht angefeuchtet und dann mit einer dünnen Zapenlackschicht überzogen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Tiefdruckformen, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf einem durchsichtigen Träger befestigte Chromatgelatineschicht zuerst durch eine Tiefdruckrasterplatte von der Vorderseite (der Gelatineschieht) und dann durch ein Diapositiv des Bildes von der Rückseite, also dmch den durchsichtigen Träger hindurch belichtet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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