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(Einrichtung filr Kontrollampen oder dgl. von Kraftwagen und Flugzeugbelenchtungs- und-Anwurfanlagen.
Bei Kraftwagen, Beleuehtungs-und Anwurfanlagen ist es bekannt, die Nummernlampe mit einer Kontrollampe hintereinander zu schalten, welch letztere gewöhnlich am Spritzbrett angebracht wird ; auch ist es bekannt, noch eine zweite Kontrollampe am Spritzbrett oder an einem anderen geeigneten Orte anzubringen, die unmittelbar an die Dynamoleitung angeschlossen ist. Bei eingeschalteter Nummernlampe brennt auch die zugehörende Kontrollampe, der Chauffeur kann sich somit von seinem Führersitz aus durch einen Blick auf die Kontrollampe überzeugen, ob die Nummernlampe brennt, bzw. ob der Stromzweig eine Unterbrechung erlitten hat. Die zweite Kontrollampe zeigt dem Chauffeur an, ob bei laufendem Benzinmotor die Dynamo Strom erzeugt, bzw. in Ordnung ist oder nicht.
Als Kontrollampen für die Nummernlampe wurden Röhrenlämpchen oder dgl. verwendet, die für eine verhältnismässig kleine Spannung gebaut waren, so dass man normalvoltige Nummernlampen verwenden konnte ; ausserdem musste die Nummernkontrollampe für einen Strom bemessen sein, der sich aus der Ladespannung der Batterie und aus dem Gesamtwiderstande der beiden hintereinander geschalteten Lampen"ergibt. Die Dynamokontrollampe wurde hingegen für die Maschinenspannung bemessen.
Die Hintereinanderschaltung der Nummernkontrollampe (allein) mit der Nummernlampe, hat den Nachteil, dass die Kontrollampe für den verhältnismässig grossen Lampenstrom der Nummernlampe bemessen sein muss. Der Nachteil der Dynamokontrollampe liegt darin, dass sie einen verhältnismässig grossen Strom verbraucht, wenn sie genügend widerstandsfähig gegen die beim Fahren auftretenden Erschütterungen sein soll. Beide Kontrollampen sind daher ganz abnormaler Bauart in bezug auf Stromverbrauch und Spannung.
Vorliegende Erfindung bezweckt sowohl für die Nummernkontrollampe als auch für die Dynamokontrollampe gangbare Lampen in Verwendung bringen zu können. Erstreckt sich die Kontrolle auch noch auf andere Lampen, wie z. B. beim Flugzeug auf die Scheinwerferlampen und auf Signallampen oder auf andere Verbrauehskörper, so ist auch hier die Möglichkeit gegeben, die gangbare, einheitliche Kontrollampe zu verwenden, wodurch der Vorteil erreicht wird, dass die Zahl der mitzuführenden Reservelampen geringer sein kann.
In der Schaltung, Fig. 1 bezeichnet 7 die von der Kraftmaschine angetriebene Dynamo, 2 die Akkumulatorenbatterie, 3 den Selbstschalter, 4 die eine Dynamoleitung, 5 ; die gemeinsehaftliehs Leitung, 6 die Lampenleitung, 7 die Nummernkontrollampe. 8 die ausschaltbare Nummernlampe, 9 die Dynamokontrollampe, 10 einen mit dieser hintereinander geschalteten Widerstand und 77 einen zur Nummern- kontrollampe parallel geschalteten Widerstand.
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wie Scheinwerfer, Stadtlaternen. Lampen und anderweitige Verbrauchskörper weggelassen.
Beispielsweise sind als Kontrollämpchen Taschenlampen vorgesehen, die bei einer Spannung von 3-5 Volt einen Strom von etwa 0'25 Amp. durchlassen. Um eine erhöhte Lebensdauer der Kontroll- lämpehen zu erhalten, ist es angezeigt, die Lämpchen etwas unterst) ann brennen zu lassen. Beträgt der Stromdurehgang nur 0'215 A., so entspricht dies einer Lampenspannung von etwa 3 Volt. Der
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spannung. Hat beispielsweise die Lampe 8 eine Lichtstärke von 12 Kerzen bei einem spezifischen Wattverbrauch von 1 TT/HK und einer Lampenspannung von 12 Volt, so fliesst durch die Lampe ein Strom von 1 Amp.
Der Parallelwiderstand muss daher für ssinen Strom von 1-0, 215 = 0, 785 A bei einer Spannung von 3 Volt bemessen sein, es ergibt einen Widerstand von rund 3,8 H.
Man ersieht aus dem Reehenbeispiel, dass es für alle zu kontrollierenden Stromzweig möglich ist, das Einheitskontrollämpchen verwenden zu können. Die Parallelschaltung eines Widerstandes zum
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lämpchens ganz ausgeschlossen sind, was besonders bei Flugzeugen von grösster Bedeutung ist.
Bei Flugzeugen können die Scheinwerfer und die Signallampe bzw. alle zu kontrollierenden Stromzweige mit Kontrolliimpchen versehen werden, die an geeigneter Stelle im Flugzeug (beispielsweise beim Beobachtersitz) angebracht sind. Den Verbrauehskörpern entsprechend fallen dann die Parallelwiderstände bzw. Vorschaltwiderstände verschiedenartig aus. Stets ist aber die Möglichkeit gegeben, bei ganz verschieden grossen Stromverbrauchern als Kontrollorgan des Stromzweiges, das Einheitskontrollämpchen verwenden zu können.
Die Fig. 2 hat Bezug auf Kontrolleinrichtungen von Kraftwagen und Flugzeugen-Beleuchtungs- anlagen, bei denen eine Akkumulatorenbatterie nicht benötigt wird.