AT89251B - Einrichtung zur Übertragung von Signalen oder anderen Wirkungen nach fahrenden Eisenbahnzügen oder anderen bewegten Körpern. - Google Patents

Einrichtung zur Übertragung von Signalen oder anderen Wirkungen nach fahrenden Eisenbahnzügen oder anderen bewegten Körpern.

Info

Publication number
AT89251B
AT89251B AT89251DA AT89251B AT 89251 B AT89251 B AT 89251B AT 89251D A AT89251D A AT 89251DA AT 89251 B AT89251 B AT 89251B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
generator
moving
trains
effects
several
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Drahtlose Telegraphie Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Drahtlose Telegraphie Gmbh filed Critical Drahtlose Telegraphie Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT89251B publication Critical patent/AT89251B/de

Links

Landscapes

  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Übertragung von Signalen oder anderen Wirkungen nach fahrenden   Eisenbahnzügen   oder anderen bewegten Körpern. 



   Bei den bisher bekannten drahtlosen   Übertragungen nach Eisenbahnziigen   befand sich auf der Lokomotive oder in dem Zuge eine Empfangseinrichtung gewöhnlicher Art. die durch eine ausserhalb be-   findlirhe     Gebeanlage     beeinflusst   werden konnte. Diese Einrichtungen haben insbesondere den Nachteil, dass die an den einzelnen.   räumlich   weit voneinanderliegenden Blockstationen befindlichen Sender mit Engerie 
 EMI1.1 
 streckebefindlicheMetallmassenbeeinflusstwerden. 



   Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch beseitigt. dass auf der Lokomotive des fahrenden Eisenbahnzuges der Erzeuger elektrischer Schwingungen untergebracht wird. an bestimmten Stellen des   Bahnkörpers   aber Mittel zur Beeinflussung der Energie dieses Erzeugers. 



   Als Erzeuger der elektrischen Wechselströme eigner sich insbesondere ein Kathodengenerator, der so angeordnet ist. dass seine Energie vermittels einer Spule auf einen auf dem   Bahnkörper befindlichen   
 EMI1.2 
 im allgemeinen als Beispiel eine Röhrenschaltung, wie sie für den gegebenen Zweck benutzt werden kann. Es ist 1 die   Kathodenstrahlröhre ;   die mit einem   Schwingungskreis : !   in an sich bekannter Weise 
 EMI1.3 
 auch der   Anodenstrom   in. Wie hieraus hervorgeht. kann die Wirkung der plötzlichen starken Strom- änderung hervorgebracht werden durch eine   Zunahme     der Dämpfung   des mit der Röhre verbundenen 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 



     Als Auslösekreis wird zweckmässig   eine armierte Spule benutzt die so angeordnet ist. dass eine Beschädigung durch umherfliegende Steine u. dgl. ausgeschlossen ist. Als Konstruktionsform dient   z.   B. ein Eisenrohr. welches die   Windungen umschliesst   und in das auch gleichzeitig der zweckmässig zylindrisch gestaltete Kondensator des Sehwingungskreises eingeschlossen ist. Hierbei muss jedoch darauf geachtet 
 EMI1.6 
 
 EMI1.7 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 schwellen durch   Holzschwellen   zu ersetzen. oder wenigstens eine leitende Verbindung zwischen den Schwellen und Schienen zu vermeiden. 



   Die Einrichtung kann verschiedenen Zwecken diener. z. B. zu   Signalzwecken, um etwa   den Lokomotiv-oder Zugfiihrer aufmerksam zu machen, dass ein zu beobachtendes Streckensignal sich nähert, 
 EMI2.2 
   losung von Kraftwirkungen,   etwa zur Betätigung der Bremse. 



   Handelt es sich z. B. darum, den Lokomotivführer auf ein sich näherndes Streckensignal aufmerksam zu machen, so wird eine optische oder akustische   Signalvorrichtung   an den Kathodenkreis der Röhre angeschlossen. Sobald dann der Zug den auf dem Bahnkörper in gewisser Entfernung vor dem Streckensignal befindlichen geschlossenen Kreis   M überfährt,   ertönt das Signal. Die Einrichtung wird dann zweckmässig so getroffen, dass das Relais nach einmaliger Auslösung solange den Stromkreis des optischen oder akustischen Signals geschlossen hält, bis es von Hand wieder zur Ruhe gesetzt wird. Das jedesmalige Ansprechen kann durch einen Chronographen oder durch Registrierapparate aufgezeichnet werden ;   um   eine Kontrolle für den Lokomotivführer zu haben. 



   Die Erfindung gestattet auch den verschieden langen Bremswegen verschiedener Arten von Zügen, z. B.   Schnellzügen. Personenzügen, Güterzügen   in einfachster Weise Rechnung zu tragen. Man braucht 
 EMI2.3 
 finden zu lassen und andere auszuschliessen. 



   Die Züge werden nach Massgabe ihres Bremsweges in etwa drei Gruppen eingeteilt, z. B. Schnell-   ziige, Personenzüge   und   (iüterzüge. Die   Sender auf den Lokomotiven werden für jede der genannten drei Gattungen auf eine andere Wellenlänge abgestimmt. Vor dem Punkte, an dem die Züge bei einem Haltesignal zum Stehen gebracht werden müssen, befinden sich in den Abständen der grössten Bremawege für die drei   Xuggattungen abgestimmte Auslösekreise,   deren jeder auf die der betreffenden Zugart eigentümliche Welle abgestimmt ist. Ein Personenzug wird also z. B. nur auf die für ihn bestimmte Spule 13 an- 
 EMI2.4 
 jede eine besondere Art von Lokomotiven, so dass die Trennung   der Wellenlänge   keine praktischen Schwierigkeiten machen dürfte.

   Sollte in besonderen Fällen eine Lokomotive für mehrere Zuggattungen verwendet werden. so müsste eine Umstellung der Wellen stattfinden. Diese dürfte sich in einfacher Weise vornehmen lassen, da eine Einstellung auf   Optimalkopplung   für jede Welle mit Rücksicht auf die sehr reichliche Reichweite nicht notwendig ist. Um die automatische Auslösung der Bremse nur zu bewirken, wenn das Streckensignal auf. Halt" steht, werden die auf dem Bahnkörper befindlichen abgestimmten Kreise zweckmässig mit   ausschalter   versehen, die mit dem Streckensignal so verbunden sind, dass sie die Kreise   aussehalten und dadurch   unwirksam machen. wenn das Signal   auf"freie Fahrt"steht.   Hiezu genitgt auch statt Ausschalten eine   Verstimmung.   



     Die Einrichtung gemäss der Erfindung   gestattet auch verhältnismässig einfach die Übertragung mehrerer   Wirkungen   nach bewegten Körpern. Am einfachsten ist es, sowohl die Generatoranordnung als auch die Auslösemittel mehrfach anzuordnen und an jeden Generator eine besondere Vorrichtung zur Aufnahme oder   Kenntlichmachung   jeder Wirkung besonders anzuschliessen. Für jede Wirkung kann dann eine besondere Hochfrequenzabstimmung Platz greifen, so dass sie sich nicht gegenseitig stören. Es genügt aber auch. nur einen der beiden Teile, z. B. das   Auslösemittel,   entsprechend der Zahl der gewünschten Wirkungen   mehrfach     vorzusehen.   Beim Eisenbahnbetrieb käme eine Übertragung mehrerer Wirkungen auf die Lokomotive in Betracht, um z.

   B. dem Lokomotivführer vor automatischer Auslösung der Bremse   zunächst ein akustisches Vorsignal zu   geben. Wird auf dieses Vorsignal hin die Bremse von Hand ausgelöst, so kann durch einen mit dem Bremshebel verbundenen Schalter der die Schwingung aussendende Schwingungskreis unterbrochen oder verstimmt werden, so dass beim Überfahren des nächsten Auslösekreises eine Wirkung auf die Bremse nicht mehr stattfindet. 



     Man kann   die Anordnungen auch so treffen. dass durch die Handbetätigung des Bremshebels die Verbindung zwischen dem die Bremse zwangläufig auslösenden Relais und der Bremsvorrichtung unterbrochen wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Übertragung von Signalen oder anderen Wirkungen nach fahrenden Eisenbahn- zügen oder anderen bewegten Körpern, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Zug oder dem bewegten Körper ein Generator für elektrische Schwingungen und an bestimmten Stellen des Bahnkörpers oder an Punkten der Bahn des bewegten Körpers Mittel vorgesehen sind, die durch Aufnahme der Schwingungsenergie des Generators die   Auslösung   einer Wirkung (z. B. Signalübertragung) auf dem bewegten, Körper zur Folge haben.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzecihnet, dass als Schwingungserzeuger ein EMI2.5 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Eisenbahnzüge gleichartiger Fahrgeschwindigkeit mit gleichartig abgestimmten Generatoranordnungen ausgerüstet und die EMI3.2 bedingten Bremsweges automatisch ausgelöst werden können.
    9. Einrichtung nach den Anspruchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Strecke in Abständen mehrere abgestimmte Anslösekreise und auf der Lokomotive mehrere getrennte Generator- anordnungen oder eine solche Anordnung mit mehreren angeschlossenen Signalvorrichtungen oder dgl. angeordnet sind. so dass z. B. beim Überfahren des Streckenvorsignals ein Zeichen für den Führer zum EMI3.3 die Bremsung dann noch nicht von Hand eingeleitet ist.
    10. Einrichtung nach den Ansprüchen l bis 9. dadurch gekennzeichnet, dass der Generatorschwingungskreis durch einen mit dem Bremshebel verbundenen Schalter unterbrochen oder verstimmt werden kann.
    11. Einrichtung nach den Ansprüchen l bis 10. dadurch gekennzeichnet, dass der Bremshebel eine EMI3.4
AT89251D 1919-02-04 1920-01-08 Einrichtung zur Übertragung von Signalen oder anderen Wirkungen nach fahrenden Eisenbahnzügen oder anderen bewegten Körpern. AT89251B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE89251X 1919-02-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT89251B true AT89251B (de) 1922-08-25

Family

ID=5642672

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT89251D AT89251B (de) 1919-02-04 1920-01-08 Einrichtung zur Übertragung von Signalen oder anderen Wirkungen nach fahrenden Eisenbahnzügen oder anderen bewegten Körpern.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT89251B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2517267A1 (de) Einrichtung zum anzeigen von entgleisungen eines schienenfahrzeuges
AT89251B (de) Einrichtung zur Übertragung von Signalen oder anderen Wirkungen nach fahrenden Eisenbahnzügen oder anderen bewegten Körpern.
DE936339C (de) Anordnung zur UEberwachung von Fahrzeugen, insbesondere fuer die Zugschlussmeldung von Eisenbahnzuegen
DE2205368C3 (de) Einrichtung zur punktweisen Zugbeeinflussung und Informationsübertragung zwischen Schienenfahrzeugen und der Strecke
DE371296C (de) Vorrichtung zum automatischen Ausloesen der Bremse eines fahrenden Eisenbahnzuges mittels elektrischer Schwingungen
CH88485A (de) Einrichtung zur drahtlosen Übertragung von Signalen und andern Wirkungen mittelst elektrischer Schwingungen nach sich bewegenden Fahrzeugen, insbesondere Eisenbahnzügen.
DE693872C (de) Signaleinrichtung fuer Schnellbahnverkehr
DE583006C (de) Induktive Einrichtung zur Zeichenuebermittlung vom Fahrzeug auf die Strecke
DE563985C (de) Einrichtung zur Abgabe einer Meldung o. dgl. an den fahrenden Zug
DE400012C (de) Verfahren und Einrichtung zur UEbertragung von Signalen u. dgl. auf fahrende Zuege
DE810647C (de) Elektromagnetischer Achszaehler
DE892600C (de) Eisenbahnsignalanlage mit Mitteln zur Zugschlussmeldung
DE718694C (de) Eisenbahnsignalvorrichtung
DE352005C (de) Schaltungsanordnung zur UEberwachung der Signale auf elektrisch betriebenen Eisenbahnzuegen
AT110960B (de) Vorrichtung zur Verhütung des Überfahrens von Haltesignalen für Eisenbahnzüge.
DE539810C (de) Einrichtung zur Fernbeeinflussung eines Streckenstromkreises vom Zuge aus
AT120216B (de) Zugbeeinflussungseinrichtung.
AT122088B (de) Zugschlußmelder.
AT133693B (de) Sichtbares Signal bei Schranken mit Vorläutedauer, welches bei Tag durch Bewegung dreier auffallend gestrichener Signalscheiben, bei Nacht durch Blinklicht warnend wirkt.
DE892908C (de) Verfahren zur UEberwachung von Zuegen auf der Strecke mittels Hochfrequenz
DE480306C (de) Vorrichtung zur Ausnutzung der lebendigen Kraft fahrender Zuege
AT145560B (de) Verfahren zur Übertragung von mehr als einer Signalfunktion auf einen fahrenden Zug.
DE727635C (de) Vorrichtung zur UEbermittlung der Streckensignale auf Schienenfahrzeuge
DE492437C (de) Anordnung zum Anzeigen des UEberfahrens von Signalen bei induktiver Zugbeeinflussung
CH167367A (de) Verfahren zur induktiven Übertragung der Stellung eines Streckensignales auf einen fahrenden Zug.