AT89090B - Zug- und Triebdeichsel für Drehgestelle von Gleisfahrzeugen. - Google Patents

Zug- und Triebdeichsel für Drehgestelle von Gleisfahrzeugen.

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AT89090B
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Hermann Liechty
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Hermann Liechty
Jacob Werz
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  Zug-und Triebdeichsel für Drehgestelle von Gleisfahrzeugen. 



   Es ist bekannt, bei getriebenen Drehgestellen von Gleisfahrzeugen zwischen Motor und Drehgestellachse Universalgelenke oder dgl. einzuschalten, um das ungehinderte Verschwenken der Drehgestelle in Gleiskurven zu gestatten. Andrerseits hat man schon vorgeschlagen, den treibenden Motor auf dem Drehgestell selbst anzuordnen. Von diesen bek nnten Ausführungen unterscheidet sich die Erfindung dadurch, dass die Verbindung des am Hauptrahmen des Fahrzeuges festsitzenden Motors mit dem durch Gleitführung mit dem Hauptrahmen verbundenen Drehgestell durch eine die Triebwelle enthaltende, einerseits mit dem Drehgestell fest, andrerseits mit dem Motor gelenkig verbundene, gleichzeitig den Antrieb und die Führung des Drehgestelles übernehmende Hohldeichsel erfolgt.

   Die Deichsel überträgt also-und dies ist das wesentliche Merkmal der   Erfindung - die   ziehende Kraft vom Rad auf den Wagen, der innere Antrieb in derselben aber die drehende Kraft vom Motor auf das Rad. Man erhält so eine bezüglich der Verbindung und im Antrieb äusserst einfache und gedrängte Zugvorrichtung für die Drehgestelle bei fester Lagerung des Motors an dem Fahrzeugrahmen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. 



  Fig. i zeigt eine beispielsweise Anwendung desselben ; Fig. 2 ist ein wagrechter   Längschmtt   durch die Zugdeichsel. 



   Die vorliegende Zug-und Triebdeichsel besteht in einem Hohldeichselkörper a, der einerseits am Drehgestell fest gelagert, andrerseits mittels der mehrteiligen Schale b und des Kugelkopfes c eines Kugelgelenkes mit dem am Hauptrahmen des Fahrzeuges befestigten Gestellteil d des Antriebsmotors gelenkig verbunden ist. Diese Hohldeichsel enthält in ihrem Innern eine in ihr gelagerte Antriebswelle e, die einerends mittels des   Kegelräderpaares./'   mit der Triebachse g des Drehgestells, andernends durch ein Kardangelenk AI mit der Welle i des Motors zwangläufig gekuppelt ist. Auf diese Weise wird die Antriebsbewegung des Motors auf die Triebachse g übertragen.

   In Kurven des Gleises kann das Drehgestell dank der Drehbarkeit der Zugdeichsel im Kugelgelenk b, c selbsttätig seitlich ausschlagen, ohne dass dadurch der zwangläufige Antrieb der Achse g behindert wird, wobei das Drehgestell in einer Gleitführung am Hauptrahmen des Fahrzeuges läuft. Auch Schwingungen der Zugdeichsel auf-oder abwärts können vermöge der erwähnten Gelenke unbehindert für den zwangläufigen Antrieb stattfinden. 



   Statt des Kugelgelenkes b, c liesse sich natürlich auch ein Kardangelenk verwenden, ebenso wie sich das innere Cardangelenk   lt   durch ein Kugelgelenk ersetzen liesse. Überhaupt ist jedes Gelenk anwendbar, das eine allseitige Drehbewegung zulässt. Begreiflicherweise kann das Drehgestell, das gemäss Fig. 2 einachsig ist, auch zwei Achsen aufweisen, wovon die eine als Triebachse dient und die andere mit dieser durch Kurbelstänge, Getriebe usw. verbunden ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Zug-und Triebdeichsel für Drehgestelle von Gleisfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des am Hauptrahmen des Fahrzeuges festsitzenden Motors mit der Drehgestellachse durch eine die Triebwelle (e) enthaltende, einerseits mit dem Drehgestell fest, andrerseits mit dem Motor gelenkig verbundene Hohldeichsel (a) erfolgt, welche zugleich die ziehende Kraft vom Rad auf den Wagen und durch ihren innere Antrieb die drehende Kraft vom Motor auf das Rad überträgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT89090D 1919-07-26 1920-07-22 Zug- und Triebdeichsel für Drehgestelle von Gleisfahrzeugen. AT89090B (de)

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