AT88849B - Kontaktvorrichtung für elektromagnetisch betätigbare Huppen. - Google Patents

Kontaktvorrichtung für elektromagnetisch betätigbare Huppen.

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AT88849B
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Edmund Ing Magerle
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Edmund Ing Magerle
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    KontaktvorrIchtung   für elektromagnetisch betätigbare Huppen. 



   Die Erfindung betrifft die besondere Ausbildung des Unterbrecherkontaktes bei elektromagnetisch betätigbaren Huppen und anderen akustischen Signalvorrichtungen. Bei diesen Apparaten ist es, um ein kräftiges, reines Tonsignal zu erhalten, unerlässlich, dass der Unterbrecherkontakt erst, nachdem der den Schlagstift für die Membran tragende Anker bei seiner Anziehungsbewegung eine gewisse Strecke zurückgelegt hat, unterbrochen wird. 



  Um dies zu bewirken, hat man bei bekannten derartigen Signalvorrichtungen eine Kontaktfeder aus Draht verwendet, die beim Anziehen des Ankers entspannt wird und sich erst nach erfolgter Entspannung vom Kontaktstück abhebt, wodurch der Strom unterbrochen wird. Diese Kontaktfeder hat den Nachteil, dass sie vibriert und hierdurch ein Schlotter-   kontakt entsteht, der den reinen regelmässigen Ton der Huppe beeinträchtigt. 



  Die Erfindung stellt sich nun die Aufgabe, den vorerwähnten Übelstand zu beheben   und erreicht dies dadurch, dass ein Kontaktkolben vorgesehen ist, der beim Zurückgehen des den Schlagstift für die Membran tragenden Ankers in die Ruhestellung durch die Feder, an welcher der Anker befestigt ist, entgegen der Wirkung einer schwächeren Feder mitbewegt wird und bei der Anziehungsbewegung des Ankers diesen durch die Wirkung der schwächeren Feder bis zu einem Anschlag folgt, worauf der Kontakt plötzlich und sicher unterbrochen wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i eine Huppe im Längsschnitt, Fig. 2 dieselbe bei weggelassenem Schalltrichter in einem senkrecht zu Fig. i geführten Längsschnitt und Fig. 3 eine Einzelheit in Ansicht,
Auf die zwischen zwei Ringen 2 befestigte Membran 1 wirkt ein Schlagstift 3 ein, der an dem Anker 4 von dem einen Ende einer Blattfeder 6 getragen wird, die mit ihrem anderen Ende an einem Träger 7 befestigt ist. An der dem Magneten 5 abgekehrten Seite trägt der Anker 4 bzw. die Blattfeder 6 eine Platte 8 mit umgebogenen Lagerlappen   9,   in welchen ein Rotationskörper   10,   z. B. eine Rolle aus Messing o. dgl. weicherem Metall drehbar gelagert ist.

   Die Rolle 10 ruht bei in Ruhestellung befindlichem Anker 4 auf einem 
 EMI1.1 
 Kolbenstange 11'umgreifende Schraubenfeder 14, die sich einerseits gegen den Kolben 11 und andrerseits gegen den Boden der   Hülse 13   stützt und in ihrer Wirkung schwächer als die Ankerfeder 6 ist. Die Bewegung des Kontaktkolbens 11 gegen den Anker 4 hin kann durch eine auf dem gewindetragenden Ende der Kolbenstange 11'sitzende Schraubenmutter 15 geregelt werden. 



   Die Wirkung der Huppe ist die bekannte. Beim Schliessen des Erregerstromes, was durch Drücken an einem Druckknopf oder Schliessen eines Schalters geschieht, geht der Strom, von der Leitung 16 kommend, durch den   Träger 12,   die Hülse 13, in den Kontaktkolben 11, von diesem über die Rolle   10,   die Ankerfeder 6 und den Träger 7 in die Magnetwicklungen und dann zum negativen Pol der Leitung zurück. Die erregten Magnete 5 ziehen den Anker 4 an, wobei der Kolben 11 durch die Wirkung der sich entspannenden Schraubenfeder 14 diese Bewegung so weit mitmacht, bis die Schraubenmutter 15 an die Hülse 13 anschlägt, worauf der Kontakt zwischen Rolle 10 und Kontaktkolben 11 plötzlich 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und, da der Kontaktkolben 11 keine vibrierende Bewegung ausführen kann, sicher unterbrochen wird.

   Hierauf bewegt sich der Anker   4,   nachdem der Schlagstift 3 die Membran 1 betätigt hat, durch die sich entspannende Blattfeder 6 in die Ruhelage zurück. Hierbei wird auch der Kontaktkolben 11 unter gleichzeitiger Spannung seiner Feder 14 durch die   Ankernder   6 in seine Anfangslage zurückbewegt. Durch die Anordnung des Rotationskörpers 10 wird einer einseitigen Abnutzung des Kontaktes vorgebeugt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Kontaktvorrichtung für akustische Signalvorrichtungen, bei welchen der auf eine Membran einwirkende Schlagstift an dem beweglichen Anker eines Elektromagneten sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontaktkolben (11) vorgesehen ist, der beim Zurückgehen 
 EMI2.1 
 zu einem Anschlag folgt, worauf der Kontakt plötzlich und sicher unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. 2. Kontaktvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass an der Kolbenstange (11') des Kontktkolbens (11) ein verstellbarer Anschlag (15) angeordnet ist, durch den die Kontaktdauer des Stromunterbrechers geregelt werden kann.
    3. Kontaktvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (4) in einer Lagerplatte einen Rotationskörper (10) trägt, mittels welchem er den Kontaktkolben (11) berührt.
AT88849D 1921-04-01 1921-04-01 Kontaktvorrichtung für elektromagnetisch betätigbare Huppen. AT88849B (de)

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