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Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist die Schnurtrommel für die zum Schwimmer führende Schnur konzentrisch im Benzingehäuse mit einem Durchmesser, der dem inneren Durchmesser des Gehäuses entspricht, ausgeführt. Im Mittelpunkt dieser Schnurtrommel ist der Zeiger angeordnet, der durch doppeltes Übersetzungsgetriebe von der unter Federwirkung zurückgeführten Schnurscheibe aus angetrieben wird. Zu dem doppeltwirkenden Übersetzungsgetriebe
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Platine im Gehäuse gelagert sind. Soll die Vorrichtung für verschiedene Flüssigkeitshöhen (verschiedene Tauchtiefen) eingestellt werden, so müssen die Übersetzungsgetriebe entsprechend ausgewechselt werden.
Das bedeutete bei der Konstruktion in bisher üblicher Ausführung das Auswechseln von vier ineinandergreifenden Zahnrädern und damit ein vollständiges Auseinandernehmen der Vorrichtung, ferner eine grosse Zahl verschiedener Zahnräder, nämlich für jedes Übersetzungsverhältnis je vier.
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Apparat wird alle diese Übelstände vermeiden. Wohl ist der Zeiger im Mittelpunkt des Benzingehäuses drehbar befestigt, die Schnurscheibe aber, von der aus der Antrieb des Zeigers, erfolgt liegt exzentrisch zur Zeigerachse und besitzt einen Durchmesser, der wesentlich geringer ist als der Gehäusedurchmesser. Diese Schnurscheibe ist durch einen besonderen im Gehäuse angeordneten Ring abgedeckt, so dass die Schnur nicht aus dem Umfangsrand der Scheibe heraustreten kann. Auf diesem Abdeckring ist nun das eigentliche Zeigergetriebe samt Zeiger auf einer lediglich durch Lösen von zwei Schrauben abnehmbaren Platine gelagert.
Zur Übertragung der Drehung der Schnurscheibe auf den Zeiger werden nur drei Zahnräder verwendet, von denen das eine, das Zeigerzahnrad, gegen ein zweites ausgetauscht werden kann, womit die Einstellung auf verschiedene Tauchtiefe (Flüssigkeitshöhe im Benzinbehälter) bewirkt ist und für jedes Übersetzungsverhältnis nur je ein Zahnrad auszuwechseln ist.
In der Zeichung ist in Fig. i der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform in Ansicht veranschaulicht. Fig. 2 zeigt denselben in senkrechten Schnitt, während Fig. 3 eine Ansicht der Platine mit für eine zweite Tauchtiefe ausgewechseltem Zahnrade darstellt.
Es ist 1 das Benzingehäuse mit dem Ausführungsstutzen 2 für die Schwimmerschnur 3.
Die Schwimmerschnur 3 führt zweckmässig über eine Rolle 4 zur Schnurscheibe 5. Diese ist exzentrisch zum Gehäuse 1 gelagert und durch einen Abschlussring 6 im Gehäuse abgedeckt.
7 ist ein Federgehäuse, in welchem die Spiralfeder zur Rückdrehung der Schnurscheibe angeordnet ist. Zu diesem Zwecke ist das eine Ende 8 der Spiralfeder im Gehäuse befestigt, das zweite Ende in einem Schlitz der Schnurscheibenwelle 9. Auf dieser Schnurscheibenwelle sitzt auch das Antriebszahnrad 10. Dieses greift in einen ein-und feststellbaren Triebling 11 ein, der seinerseits das Zeigerzahnrad 12 mit entsprechender Übersetzung dreht. Die Einstellung des Zahnrades 11 erfolgt mittels durch Schrauben 13 auf der Platine 14 befestigten Schiene 15.
In Fig. g der Zeichnung ist dis Platine 14 besonders herausgezeichnet in derjenigen Stellung der Schiene 15 für das Übertragungszahnrad 11, in welcher die Übertragung vom Triebling 10 auf ein anderes Zeigerzahnrad 12'erfolgt, zur Erzielung einer anderen Übersetzung entsprechend einer anderen Tauchtiefe. Dadurch, dass die Platine 14 alle Getriebsräder 11, 12 samt Zeiger trägt, ist eine einfache Demontage des Apparates möglich. Zur Auswechslung des Zahnrades 12 gegen das Zahnrad 12'braucht die Platine 14 jedoch nicht demontiert zu werden, sondern lediglich
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das Zahnrad 12 durch Abschrauben des Bügels 16 abgenommen und durch Zahnrad 12'ersetzt zu werden und gleichzeitig das Zahnrad 11 durch Lockerung der Schrauben 13 und Verschieben des Bügels 15 neu eingestellt zu werden.
Um ein Überschleudern des Zeigers 17 zu verhindern, ist in der Nullstellung auf dem Zahnrad 12 ein Stift 18 bzw. am Zahnrad 12'ein Stift 18'vorgesehen, der gegen einenmit etwas Spiel auf der Platine 14 befestigtem Fänger 19 stösst und dadurch den Zeiger in der Nullstellung festhält, so dass er nicht über diese Nullstellung hinaus bei der Rückführung durch die Spiralfeder pendeln kann.
PATENT-ANSPRÜCHE : I. Flüssigkeitsstandanzeiger für Benzinbehälter mit einem Zeiger, dessen Drehbewegung nach verschiedener Tauchtiefe einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnurscheibe für den Zeigerantrieb exzentrisch im Benzingehäuse gelagert und durch einen Deckring, welcher gleichzeitig die Platine für das Zeigergetriebe trägt, abgeschlossen ist.