AT60530B - Taxmesser, Tourenzähler, Spielzeitkontrollvorrichtung oder dgl. - Google Patents

Taxmesser, Tourenzähler, Spielzeitkontrollvorrichtung oder dgl.

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AT60530B
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AT
Austria
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wheel
counter
clutch
control device
time control
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English (en)
Inventor
Jozef Dr Buraczewski
Roman Gologorski
Tadeusz Dr Gologurski
Josef Menschek
Roman Albin Tygan
Original Assignee
Jozef Dr Buraczewski
Roman Gologorski
Tadeusz Dr Gologurski
Josef Menschek
Roman Albin Tygan
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  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    T a x m e s s e r, T o u r e n z ä h l e r, S p i e l z e i t k o n t r o l l v o r r i c h t u n g o d e r d g l.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Bestimmung des Ausmasses einzelner, sich von Zeit zu Zeit wiederholender Bewegungen oder der Zeitdauer einzelner, sich von Zeit zu Zeit wiederholender Tätigkeiten sowie der Gesamtzeitdauer bzw. des Gesamtausmasses dieser einzelnen Tätigkeiten oder Bewegungen. Der Erfindungsgegenstand kann also als Taxmesser, Tourenzähler, Spielzeitkontrollvorrichtung oder dgl. Verwendung finden. 



   In der Zeichnung ist ein Beispiel der Anwendung der Erfindung bei einer Spielzeitkontrollvorrichtung dargestellt, wie solche bei in öffentlichen Lokalen aufgestellten Billardspielen benutzt werden. 



   Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in Vorderansicht, Fig. 2 in Draufsicht bei teilweise aufgebrochenem Gehäusedeckel. Fig. 3 ist ein   Sehnet nach A-B   der Fig.   1.   Fig. 4 ein Schnitt nach C-D der Fig. 3, Fig. 5 ein   Schnitt nach E-F-G'-H   der Fig. 3. Fig. 6 veranschaulicht die Vorrichtung teils in Draufsicht, teils in einem Schnitt nach I-K der Fig. 1. 



   Die angetriebenen Teile der Vorrichtung empfangen ihre Bewegung von dem Minutenrad 1 eines Uhrwerks üblicher Bauart. Dieses Rad treibt durch Vermittlung von Rädern 2 und 3 ein Rad 4 an, dessen Zweck später erläutert ist. Auf der Welle 5 des Minutenrades 1 ist der Minutenzeiger 6 befestigt. Auf der Achse 7 des Rades 2 sitzt ein Rad 8, welches ein mit dem Stundenzeiger 9 verbundenes Rad 10 antreibt. Wenn sich also das Uhrwerk in Gang befindet, bewegen sich auch die Zeiger 6 und 9, welche die Ablesung der Zeit an einem mit dem Gehäuse fest verbundenen Zifferblatt 11 gestatten. Die Zeiger 6 und 9 sind zu einem später erläuterten Zweck mit entgegen- 
 EMI1.1 
 bewegen. Die Welle 17 des Zahnrades 4 kann mit einer in ihrer Verlängerung liegenden Welle 18 mittels einer Kupplung 19 verbunden werden. Die Welle 18 trägt ein Rad 20 und ein Rad 21. 



  Das Rad 21 überträgt seine Drehung mittels eines Vorgeleges 22, 23, 24 und   zu   auf ein mit dem Zifferblatt 15 durch eine   Muffe 26   verbundenes Rad 27. Auf der Muffe 26 sitzt ferner ein Rad 28,   weiches   seine Drehung durch Räder 29 und   30   auf ein zum Rade 28 konzentrisches, doch un- 
 EMI1.2 
 mit dem Zeiger 13 dreht, so dass zwischen diesen Zeigern und Zifferblättern eine Relativbewegung nicht erfolgt. Ist jedoch die Kupplung 19 offen und bleiben infolgedessen die Zifferblätter stehen, so lässt sich aus der Änderung der Stellung der Zeiger in Bezug auf die Zifferblätter jederzeit die vom Zeitpunkt des Offnens der Kupplung an abgelaufene Zeitdauer bestimmen, welche dem Ausmass der während dieses Zeitraumes vollzogenen Bewegung des Rades 1 direkt proportional ist.

   Um die Ablesung an den Zifferblättern 15 und 16 zu erleichtern, können diese bei Beginn der   Beobachtung   in die Nullstellung in Bezug auf die Zeiger 12 bzw. 13 gebracht werden. Hiezu dient folgende Einrichtung :
Auf einer vertikalen Welle 33 ist ein   Zahnrad.'34   befestigt, das in ein auf einer gleichfalls vertikalen Welle 35 sitzendes Rad. 36 eingreift.

   Die   Welle 35 trägt   ferner ein   Kegelrad'37,   welches 
 EMI1.3 
 ist ausserdem ein Rad 40 angeordnet, welches in das   früher erwähnte Rad 2) 9 eingreift.   Es ist klar, dass durch Drehung der Welle 33 die von dem Rad 20 angetriebenèn Zifferblätter 15 und 16 bei Beginn der Beobachtung derart eingestellt werden können, dass der Zeiger 12 auf die Ziffer 60 des Zifferblattes 15 und der Zeiger 13 auf die Ziffer 12 des Zifferblattes 16 weist. Die Drehung der Welle 33 erfolgt mittels eines auf ihr oberes Ende durch ein entsprechendes Loch des Gehäuses gesteckten   Schlüssels.   
 EMI1.4 
 

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   Die Uhr 51 hat den Zweck, die einzelnen Spielzeiten zusammenzuzählen, damit die Gesamtzeit, während welcher das Billard während eines bestimmten Zeitraumes in Benutzung stand, ermittelt werden können. Dies ist dadurch ermöglicht, dass die Kupplung 46 mit der Kupplung 19 derart verbunden ist, dass, wenn die eine Kupplung geschlossen ist, die andere offen ist, so dass 
 EMI2.1 
 Schliessen der anderen Kupplung dient ein auf einer Welle 55 befestigter, an der Oberseite des Gehäuses drehbarer Hebel 56, der mit einer Scheibe 57 verbunden ist, welche die Öffnung des Gehäuses, durch die der zur Drehung der Welle 33 dienende Schlüssel gesteckt wird, verdeckt, wenn die Lage des Hebels 56 derart ist, dass die Kupplung 19 geschlossen ist und infolgedessen die Zifferblätter 15 und 16 von dem Rade 1 angetrieben werden.

   Die Bewegung des Hebels 56 ist durch zwei Stifte 58 und 59 begrenzt. Auf den beweglichen Teil der Kupplung 19 wirkt ein zweiarmiger Hebel   60   und auf den beweglichen Teil der Kupplung 46 ein zweiarmiger Hebel 61. 



  Zur Verdrehung der Hebel 60 und 61 dienen elliptische Scheiben 62 bzw. 63. Die Scheibe 62 sitzt auf der Welle 55, die Scheibe 63 auf einer Welle 64. Die Welle   55   trägt ein Zahnsegment   65,   das mit einem auf der Welle 64 befestigten gleichen Zahnsegment 66 in Eingriff steht. Wenn also die Welle 55 mittels des Hebels 56 gedreht wird, so dreht sich die Welle 64 in entgegengesetztem Sinne. Die Scheiben 62 und 63 sind gegeneinander um einen rechten Winkel versetzt, so zwar, dass, wenn die Kupplung 19   geö : flnet wird,   sich die Kupplung 46   gleichzeitig schliesst,   und umgekehrt. Die Hebel 60 und 61 werden an die Scheiben 62 und 63 durch unter der Einwirkung in Buchsen 64 bzw. 65 gelagerter Federn stehende Stangen 66 bzw. 67 angedrückt. 



   Bei einem Taxmesser, bei welchem nicht Zeiten. sondern vom Fahrzeug zurückgelegte Strecken gemessen werden sollen, gehört das Rad 7 nicht einem Uhrwerk, sondern einem von dem Antrieb des Fahrzeuges abhängigen sonstiger* Triebwerk an. Der Teil 51 wäre in diesem Fall nicht als Uhr, sondern allgemein als Zählwerk zu bezeichnen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Taxmesser, Tourenzähler, Spielzeitkontrollvorrichtung oder dgl., gekennzeichnet durch die Anordnung von Zifferblättern (15, 16). die während der Zeiten, in welchen keine Beobachtung stattfindet, von einem Rad   (1)   eines uhr- oder sonstigen Triebwerkes durch Vermittlung einer Kupplung   (19)   synehron mit Zeigern (12, 13) angetrieben werden, so dass sich die relative Lage 
 EMI2.2 
 bei geöffneter Kupplung (19) stehen bleiben und derart jederzeit das Ausmass der vom Zeitpunkt des Öffnens der Kupplung (19) an von dem Rade (1) vollzogenen Bewegung zu bestimmen gestatten. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb eines Uhr- oder sonstigen Zählwerkes (51) von dem Rn. de (1) durch Vermittlung einer zweiten Kupplung (46) erfolgt, welche zusammen mit der ersten Kupplung (19) derart zwang läufig gesteuert ist, dass wenn die eine Kupplung geschlossen Ist, die andere offen ist, so dass das Uhr-oder sonstige Zählwerk (51) sich nur dann in Gang be- EMI2.4 dadurch gekennzeichnet, dass die Zeiger (12, 13) mit je einem zugehörigen. entgegengesetzt "errichteten Zeiger (Stundenzeiger (9) bzw. Minutenzeiger (6) verbunden sind, die sich auf einem leststehenden Uhrzifferblatte (11) bewegen.
    4. Taxmesser, Tourenzähler, Spielzeitkontrollvorrichtung oder dgl. nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellhebel (56) der Kupplungen (19, 46) mit einer Scheibe (57) verbunden ist, welche die Öffnung des Gehäuses, durch die der zur Einstellung der EMI2.5
AT60530D 1912-04-30 1912-04-30 Taxmesser, Tourenzähler, Spielzeitkontrollvorrichtung oder dgl. AT60530B (de)

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