AT88784B - Einrichtung zur vergleichenden Feststellung des Entladungszustandes zweier zeitweise getrennt benutzter Akkumulatorenbatterien von Unterseebooten. - Google Patents

Einrichtung zur vergleichenden Feststellung des Entladungszustandes zweier zeitweise getrennt benutzter Akkumulatorenbatterien von Unterseebooten.

Info

Publication number
AT88784B
AT88784B AT88784DA AT88784B AT 88784 B AT88784 B AT 88784B AT 88784D A AT88784D A AT 88784DA AT 88784 B AT88784 B AT 88784B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
batteries
battery
difference
submarines
discharge status
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke Gmbh filed Critical Siemens Schuckertwerke Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT88784B publication Critical patent/AT88784B/de

Links

Landscapes

  • Secondary Cells (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur vergleichenden Feststellung des Entladungszustandes zweier zeitweise getrennt benutzter   Akkumulatorenbatterien   von Unterseebooten. 



   Sollten Unterseeboote, die mehrere Batterien besitzen, längere Zeit mit niederer Geschwindigkeit fahren, so ist es zweckmässig, die Motoren nur an eine Batterie zu legen. Es besteht dann aber die Gefahr, dass diese Batterie sehr stark entladen wird, und dass für schnellere Fahrt, bei der sie mit einer anderen Batterie in Reihenschaltung benutzt wird, nicht genügend Energie zur Verfügung steht. Es ist also erforderlich, dass die Differenz des Stromverbrauches der Batterien ein bestimmtes Höchstmass nicht überschreitet. Dies kann dadurch erreicht werden, dass man die Motoren bei langsamer Fahrt abwechselnd auf die vorhandenen Batterien schaltet. 



   In Fig. i der Zeichnung ist ein Beispiel einer derartigen Anlage schematisch dargestellt. a und b sind zwei Batterien, die einen Propellermotor m speisen. Durch den Umschalter u und die Einzelschalter s und t kann der Motor sowohl an jede einzelne Batterie gelegt werden, als auch an beide zusammen in Hintereinanderschaltung. In der gezeichneten Stellung der Schalter liegt der Motor an der Batterie a und entnimmt dieser allein den Strom, in der gestrichelten Lage des Umschalters u liegt er an der Batterie b. Soll der Motor zwecks Spannungserhöhung von beiden Batterien gleichzeitig gespeist werden, so wird der Umschalter u in seine neutrale Lage gebracht und die Einzelschalter s und t werden geschlossen. Den hintereinandergeschalteten Batterien kann dabei jederzeit an ihren äusseren Polen Strom für andere Zwecke entnommen werden. 



   Um bei gleichzeitiger Beanspruchung der beiden Batterien möglichst gleichviel Energie in beiden zur Verfügung zu haben, legt man die Last bei niedrigen Geschwindigkeiten abwechselnd von einer auf die andere Batterie an, sowie die Differenz des Stromverbrauchs der beiden Batterien für eine Batterie das zulässige Mass erreicht hat. Die Grösse dieser Differenz und die Batterie, der die Differenz entnommen war, können dadurch festgestellt werden, dass man den Stromverbrauch in beiden Batterien von Messinstrumenten abliest und auf Grund dieser sowie früherer Ablesungen den Unterschied im Stromverbrauch berechnet. Dieses Verfahren ist jedoch umständlich und kann leicht zu Fehlern Anlass geben. 



   Durch die vorliegende Erfindung ist eine Einrichtung geschaffen, die den relativen Entladungszustand beider Batterien schnell und ausserdem sicher erkennen lässt. Die neue Einrichtung besteht in einem Stromverbrauchszähler, der von den Entladeströmen beider Batterien beeinflusst wird und die Differenz der aus den beiden Batterien entnommenen Strommengen unmittelbar anzeigt sowie ohne weiteres die Batterie erkennen lässt, die die Differenz geliefert hat. 



   Als Stromverbrauchszähler wird dabei nach der Erfindung zweckmässig ein Zähler verwendet, wie er in Fig. 2 und 3 dargestellt ist. In einem Gehäuse g sitzt das Zählwerk r, das einen Zeiger z betätigt, und zwar so, dass dieser unter dem überwiegenden Einfluss des Stromes der einen Batterie sich in einer bestimmten Richtung und unter dem der anderen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   mässig   so angeordnet, dass er sich sympathisch mit der Lage des Batterieumschalters bewegt. Der Zähler ist mit einer Skala versehen, die aus zwei symmetrisch zueinander gelegenen Teilen kl und k, besteht. Der Symmetriepunkt der beiden Teile gibt die Stellung des Zählwerkes für gleichmässige Entladung der beiden Batterien an. Die beiden
Teile der Skala umfassen je die maximal zulässige Differenz des Stromverbrauches beider Batterien. 



   Der Zähler wird zum erstenmal eingeschaltet, wenn beide Batterien gleichmässig geladen sind. Der Zeiger steht dann auf dem Nullpunkt der Skala. Wird jetzt aus der Batterie I (a) Strom entnommen, so wandert der Zeiger im vorliegenden Fall entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung. Kommt der Zeiger in die Nähe der maximal zulässigen Entladungsdifferenz, im vorliegenden Fall 100 Amp. Std., so wird der Motor auf die zweite Batterie umgeschaltet. Der Zeiger wandert wieder rückwärts, überschreitet den Nullpunkt und bewegt sich auf der zweiten Hälfte der Skala weiter. Hat er seine Maximalstellung auf dieser erreicht, so wird der Motor wieder auf die erste Batterie gelegt.

   Die Stellung des Zeigers auf der linken Seite der Skala deutet an, dass mehr Strom aus der Batterie   I   (a) entnommen wurde, als aus der Batterie 11 (b) ; seine Stellung auf der rechten Seite der Skala zeigt, dass aus der Batterie 11 mehr Strom entnommen wurde als aus der Batterie 1. Die einzelnen Punkte der Skalen zeigen das Mass des Unterschiedes im Stromverbrauch an Wird der Motor zwecks Spannungserhöhung an seinen Klemmen an die Enden der hintereinanderliegenden Batterien geschaltet, so bleibt der Zeiger stehen und zeigt dem Bedienenden die Batterie, auf die er den Motor zu schalten hat, wenn dieser wieder an eine der beiden Batterien gelegt werden soll. Diese schnelle Übersicht ist besonders wertvoll für den Fall, dass das Bedienungspersonal gewechselt    hat.   



   Der Zähler   h   kann so ausgeführt werden, dass er in die beiden Verbrauchsstromkreise eingeschaltet werden muss   ; er   kann aber auch so hergestellt werden, dass er sich zur Aufnahme in einen Stromkreis eignet, der den Differenzstrom der beiden Verbrauchsstromkreise führt, wie durch den Zähler   h   in Fig. i dargestellt ist. Anstatt die Differenz der entnommenen Strommenge durch einen Zeiger dem Auge anzudeuten, kann man sie diesem auch dadurch leicht erkenntlich machen, dass man den der jeweilig bestehenden Differenz der Strommenge entsprechenden Skalenteil und seine zugehörige Ziffer, oder diese allein selbsttätig besonders beleuchten lässt. Die Abmessungen des Zählers richten sich nach der zulässigen Differenz der beiden Batterien. Soll z. B. bei einer Batterie für   100 oxo   Amp.

   Std. eine Ungleichmässigkeit in der Entladung von   1% zugelassen   werden, so ist der Zähler für
100 Amp. Std. zu bemessen. Die neue Einrichtung kann also mit Leichtigkeit für die im Verhältnis zur Gesamtleistung sehr geringe zulässige Entladungsdifferenz gebaut werden, wie sie praktisch in Frage kommt. 



   Ein Irrtum in der Feststellung des relativen Entladungszustandes der beiden Batterien ist bei der neuen Einrichtung so gut wie ausgeschlossen. Will man auch noch mit Sicherheit vermeiden, dass der Bedienende den Zeitpunkt übersieht, an dem die zulässige Höchstdifferenz erreicht worden ist und verabsäumt, den Motor rechtzeitig umzuschalten, so kann man mit dem Zähler eine Signalvorrichtung verbinden, die z. B. auf akustischem oder auf optischem Wege anzeigt, wenn der Höchstwert der zulässigen Differenz erreicht ist. In Fig. 3 ist eine derartige Vorrichtung schematisch angedeutet. Der Zeiger z schliesst in seinen beiden Endstellungen auf der Skala   durch Überbrücken   des   Federkontaktes f und   des festen 
 EMI2.1 
 enthält. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Einrichtung zur vergleichenden Feststellung des Entladungszustandes zweier zeitweise getrennt benutzter Akkumulatorenbatterien von Unterseeboten, gekennzeichnet durch einen von den Entladeströmen der beiden zu vergleichenden Batterien beeinflussten Stromverbrauchszähler, der die Differenz der aus den beiden Batterien entnommenen Strommengen sowie die Batterie, die die Differenz geliefert hat, unmittelbar anzeigt.

Claims (1)

  1. 2. Stromverbrauchszähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die unter dem Einfluss der Stromdifferenz ausgeführte Vorwärts-bzw. Rückwärtsbewegung des Zählwerkes durch eine Skala kenntlich gemacht wird, die aus zwei symmetrisch zueinander gelegenen Teilen besteht und deren Symmetriepunkt die Stellung des Zählwerkes für gleichmässige Entladung der beiden Batterien angibt.
    3. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine mit dem Stromverbrauchszähler verbundene Signalvorrichtung, die das Erreichen der höchstzulässigen Differenz der aus den beiden Batterien entnommenen Strommengen anzeigt.
AT88784D 1914-12-05 1917-08-07 Einrichtung zur vergleichenden Feststellung des Entladungszustandes zweier zeitweise getrennt benutzter Akkumulatorenbatterien von Unterseebooten. AT88784B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE88784X 1914-12-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT88784B true AT88784B (de) 1922-06-26

Family

ID=5642454

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT88784D AT88784B (de) 1914-12-05 1917-08-07 Einrichtung zur vergleichenden Feststellung des Entladungszustandes zweier zeitweise getrennt benutzter Akkumulatorenbatterien von Unterseebooten.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT88784B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE298834C (de)
DE326222C (de) Anordnung zum Anzeigen des Schleuderns von in Reihe geschalteten Wechselstrombahnmotoren
AT58704B (de) Schaltungsanordnung zur Fehlerortbestimmung an Kabeln und Leitungen.
DE509535C (de) Vorrichtung zur Anzeige der Summe mehrerer Groessen
DE657484C (de) Einrichtung zum Nachweis der Beanspruchung von Vakuumroehren in Roentgenanlagen
DE365057C (de) Elektrisches Anzeige- oder Zaehlwerk fuer Durchflussmengenmesser
DE554241C (de) UEberwachungsvorrichtung fuer einen als Antriebsmotor dienenden Verbrennungsmotor bei Fahrzeugen
AT377090B (de) Magnetischer verschiebungsfuehler
DE117683C (de)
DE2133542A1 (de) Verfahren und einrichtung zur ueberwachung einer vollentsalzungsanlage
AT150234B (de) Einrichtung zur Prüfung von Wechselstromschaltern.
DE481686C (de) UEberwachungseinrichtung an elektrischen Fahrtrichtungsanzeigern
DE546220C (de) Einrichtung zur Feststellung der Achsenzahl eines Zuges
AT18541B (de) Selbsttätiger Schalter für Elektromotoren zum Antriebe von Verdichtern.
DE611407C (de) Einrichtung zur Bestimmung des Entladezustandes elektrischer Sammlerbatterien
AT56428B (de) Schaltung für Kraftstellwerke.
DE347988C (de) Messinstrument zur raschen Feststellung verschiedener elektrischer Groessen in Wechselstromanlagen
DE1137882B (de) Einrichtung zur Ermittlung von Haeufigkeitsverteilungen
AT34118B (de) Schaltungsanordnung für die zum Antriebe der Luftpumpen dienenden Motoren mehrerer zu einem Zuge vereinigter elektrischer Triebwagen.
AT74158B (de) Steuerschalter für mehrere Elektromotoren, die sich nach Ausführung vorbestimmter Bewegung selbsttätig abschalten.
AT224486B (de) Elektrische Vorrichtung zur Fernsteuerung von Umsteuergetriebekästen
DE90092C (de)
DE875581C (de) Maschinelles Vergleichen von Mengengruppen
DE822275C (de) Verfahren und Vorrichtungen zur Regelung oder Anzeige der Stromverteilung auf die Elektroden einer Elektrolysezelle
DE1119904B (de) Anfahr- und Bremsschaltung fuer Gleichstrom-Triebfahrzeuge