DE554241C - UEberwachungsvorrichtung fuer einen als Antriebsmotor dienenden Verbrennungsmotor bei Fahrzeugen - Google Patents

UEberwachungsvorrichtung fuer einen als Antriebsmotor dienenden Verbrennungsmotor bei Fahrzeugen

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DE554241C
DE554241C DER78501D DER0078501D DE554241C DE 554241 C DE554241 C DE 554241C DE R78501 D DER78501 D DE R78501D DE R0078501 D DER0078501 D DE R0078501D DE 554241 C DE554241 C DE 554241C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L3/00Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Sustainable Development (AREA)
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  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Controls Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Überwachungsvorrichtung für einen als Antriebsmotor dienenden Verbrennungsmotor bei Fahrzeugen Mit einer Brennkraftmaschine als Antriebsmotor versehene Fahrzeuge werden bekanntlich meistens von einem einzigen Führer bedient, und zwar selbst, wenn es sich um schwere Fahrzeuge, wie z. B. Lokomotiven, handelt. Bei solchem Fahrzeugen muß also die Brennkraftmaschine in der Regel ohne Aufsicht laufen, weil der Fahrzeugführer seine Aufmerksamkeit in erster Linie auf die Fahrbahn zu richten hat. Um die Brennkraftmaschinewährend der Fahrt zu kontrollieren, stehen dem Führer nur die wichtigsten Kontrollapparate, wie z. B. Tourenzähler, Ü'ldruckmanometer; Thermometer u. dgl., zur Verfügung. Bei solchen Fahrzeugen ist die Brennkraftmaschine häufig der Gefahr der überanstrengung ausgesetzt, und zwar namentlich dann, wenn sie mit einem Regler versehen ist, weil der Regler ohne Rücksicht auf die Belastung und unter allen Umständen so viel Leistung von der Brennkraftmaschine verlangt, als nötig ist, um diejenige Drehzahl einzuhalten, auf die der Regler eingestellt ist. Setzen nun bei einer solchen Brenukraftmaschine ohne Wissen des Führers ein oder zwei Zylinder aus, so muß die jeweils nötige Leistung von den in Ordnung sich befindenden Zylindern hergegeben werden. Wird nun vom Führer Vollast verlangt, so schaltet der Regler ohne Rücksicht auf die auszusetzenden Zylinder so lange zu, bis die verlangte Leistung hergegeben wird. Dadurch werden aber die noch arbeitenden Zylinder unzulässig hoch überlastet und der Gefahr der Beschädigung ausgesetzt.
  • Bisher fehlte es an Mitteln, um dem Führer das Herännahen dieser Gefahr anzuzeigen, da die bekannten, in Abhängigkeit vom Regler stehenden Leistungsanzeiger nur die Gesamtleistung anzeigen. Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird nach der Erfindung die als Antriebsmotor dienende Brennkraftmaschine eines Fahrzeuges unter Benutzung z. B. optischer und akustischer Signalvorrichtungen mit einer Überwachungsvorrichtung versehen, die eine in Abhängigkeit von der Reglerbewegung die Überlastung einzelner Zylinder der Brennkraftmaschine anzeigende Signalvorrichtung aufweist.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes isst auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. r zeigt schematisch die Anordnung der Regelvorrichtung.
  • Abb. a ist ein Schema der im Führerstand vorgesehenen Ablesevorrichtung.
  • Abb. 3 ist ein Schema des Schaltpultes im Führerstand: In Abb. r ist die Muffe a der als Pendelregler b dargestellten Regelvorrichtung mit dem in c drehbar gelagerten Regelgestänge d verbunden, an dessen einem Ende ein Kontaktfinger e angeordnet ist. Dieser Kontaietfinger e arbeitet mit- auf der Kontaktvorrichtung f =vorgesehenen Einzelkontakten o/i, 5, 6, 7, 8, 9/io -zusarnmen; durch welche je nach der Stellung der Reglermuffe verschiedene Stromkreise zur Einstellung der die Belastung der Motoren in den Führerstand übertragenden Anzeigevorrichtung eingeschaltet werden.
  • - Aus dem Schema der Abb. 2 ist zu ersehen, daß der positive Pol g einer Batterie h über einen Votschaltwiderstand i mit einem Segment k der Schleifkontaktvorrichtung f verbunden ist, während von den EinzeJkontakten o/i, 5, 6, 7, 8, 9/iö Leitungen x zu den einzelnen Signalen o/1, 5, 6, ;, 8, 9/1o der Anzeigevorrichtung Z gehen, Aus der Anzeigevorrichtung kann der jeweilige Hub des Reglers @erselten werden, der, mit der Angabe des Wattmeters verglichen, auf die Belastung der Zylinder rückschließen läßt.
  • Das linksseitige Schema der Abb.2 stellt z. B_ die Anzeigevorrichtung- auf dem vorderen Teil eines Fahrzeugges dar, das rechtsseitige Schema von Abb. 2 diejenige auf- dem -hinteren Teil eines. Fahrzeuges. Die von den Kontakten o/ i, 5, 6, 7,: 8., 9/ i ö ausgehenden, Leitungen x führen zu den die entsprechenden Zeichen der Anzeigevorrichtung einstellenden-Relais m, von denen die Rückleitung des Stromes über die Leitungen n, p zum negativen Pöl q der Batterie h erfolgt. - Aus Abb. 2 ist zu ersehen, daß der Stromkreis g, i; k, oft, x1, m,;n, p, g geschlossen ist, so daß Günter der Wirkung des Relais m das Zeichen o/i in einem Fenster z sichtbar wird. Dabei wird eine Feder y, die -bei geöffnetem Stromkreis die Unsichtbarmachung der Zeichen zu bewirken hat, zusammengedrückt. -Befindet sich der Kontaktfinger e in der in Abb. 2 strichpunktiert eingezeichneten -Stellung; so werden durch Schließen der entsprechenden Stromkreise, wie strichpunktiert angegeben, die Zeichen 6 und 7 sichtbar gemacht.
  • Nach Abb. 3 ist .das Schaltpult mit dem Fahrschalter s, _ einem Tourenzähler t, einem Wattmeter u und einem Amperemeter v versehen, wozu noch gemäß- der Erfindung die Anzeigevorrichtung Z kommt. Die übrigen, als zum Verständnis der Erfindung nicht notwendig erachteten Organe des Schaltpultes sind der Einfachheit halber weggelassen. Die Arbeitsweise des Erfindungsgegenstandes ist die folgende: Angenommen, als Verbrennungskraftmaschirre werde ein sechszylindriger für eine Normallast von 150 kW gebauter Motor verwendet, für den eine teilweise Überlastung von io °/o zugelassen sei. Damit ergibt sich als Normalbelastung pro Zylinder eine Leistung von 25 kW. Die die Belastung der Zylinder anzeigende Vorrichtung ist nun _ derart ausgebildet, daß z: B. bei einer Belastung des Generators von 125 kW das Zeichen 5, bei i5o kW das -Zeichen 6 sichtbar ist. Das Wattmeter wird also in diesem Fall i25 bzw. 150 kW zeigen. Das Amperemeter eine entsprechende Amperezahl.
  • Fällt nun z. B_: ein Zylinder aus irgendeinem Grinde aus und beträgt- die von der Ve-rbrennungskraftmaschine aufzubringende Leistung i5o kW, so Wird die Reglermuffe a sinken. Dadurch -legt -sich der Kontaktfinger e, der vorher den Kontakt 6 mit dem Schleifkontakt k verbunden hat, -nach unten zuerst gegen den Kontakt 7; d. h. rieben der Zahl 6 wird im Schaltpult die Zahl 7 sichtbar. Nun weiß der Führer, daß die Maschine überlastet ist, und -zwar, wenn -beide Zahlen sichtbar sind, in einem zum voraus bestimmten Grad, der z. B. für eine Dauer von 5 Minuten zulässig ist. _ Ist von - der Verbrennungskraftmaschine immer noch eine -Leistung von i -5o kW -so- wird die'Reglermuffea noch weites= sinken, wobei_ sie außerhalb des Bereiches des Kontaktes 6 der Kontaktvorrichtung kommt und nur noch mit dem Kontakt 7 verbunden ist. Die Zahl 6 verschwindet, so daß nur noch- sichtba:r-_bleibteine Zahl,-die -z. B. dem Führer . sagt; daß er - nun mit der Leistung von i5o-kW nur i Minute lang fahren darf. _ Singet die Reälermuffe noch weiter, so daß der Kontaktfinger e z. B. über den Kontakt 8 zu liegen kommt, so- verschwindet die Zahl 7,-dieZahl 8 wird sichtbar, und der Führer hat z. B. gemäß den erhaltenen Anweisungen den Motor sofort zu entlasten. -Beispiel Antriebsmaschine sei eine . sechszylindrige Verbrennungskräftmaschine, die für die folgenden Betriebsdaten gebaut ist: .
    Umdr./Min. Ne Ne je Zyl: Wattmeter-
    - Signal
    kw, ' lcw - 1w
    Leerlauf . . . . . . . . . 750- - - o 0/s
    Vollast............ 710 150 25 150 _ 6
    Überlast ..... : . . .... 69o 165 27,5 =65. 6,7
    Arbeitet nun ein Zvlinder dieser Maschine nicht, so ergeben sich
    Umdr.,'1vlin. Ne Ne je Zyl. Wattmeter Signal
    ,w 13v 1,«'
    A. bei Vollast 68o 150 30 150 7
    B. bei Überlast -- . . 67o 165 33 165 7,8
    d. h. wenn im Fall A nur am Wattmeter die Leistung abgelesen wird, so kann der Führer nicht erkennen, daß die in Betrieb stehenden Zvlinder bereits so weit überlastet sind, daß er mit dieser Last gemäß Anweisung höchstens 5 -Nlintiten fahren darf. Er weiß aber auch nicht, daß er im Fall B, wenn das Wattmeter 165 kW zeigt, die zulässige L berlastung der einzelnen "Zylinder überschritten hat. Dies kann die bereits angedeuteten, nachteiligen Folgen hervorrufen.
  • Ist aber eine Anzeigevorrichtung vorhanden, welche die Belastung der ''erbrentituigskraftmaschine in Abhängigkeit von der Reglerbewegung in den Führerstand überträgt. so wird der Führer im Fall A durch das Signal ? (statt 6) auf die Cberlastung aufnierksam gemacht. Im Fall B weiß er sofort bei Erscheinen des Zeichens 7 oder 8 (statt 7), daß er die Maschine abzustellen bzw. die Leistung so weit herabzusetzen hat, bis wieder das Normalfahrzeichen, z. B. 6, erscheint.
  • Die Ausbildung bzw. Inbetriebsetzung der einzelnen Signale hängt natürlich vom Motor und von anderen gegebenen Elementen ab. Sie kann z. B. auch in der Weise (die in den Betriebsvorschriften niederzulegen wäre) erfolgen, daß schon bei Sichtbarwerden des Zeichens 7 der -Motor abzustellen ist oder daß erst bei Sichtbarwerden des Zeichens g/ro das Abstellen zu erfolgen hat. Das Zeichen o/i und die Stellung des Wattmeters auf Null sagt, daß die Möglichkeit des Durclibrennens der Maschine vorhanden und die Maschine daher auszuschalten ist. Wenn also ein Leistungsmesser für den Generator (Wattmeter) vorhanden ist, so kann der Fahrzeugführer aus dem Vergleich bzw. der daraus. zu entnehmenden Unstimmigkeit zwischen der Ablesung auf dein Wattmeter und der Angabe auf der Anzeigevorrichtung ersehen, wie die einzelnen Zylinder der Maschine belastet sind. Ist das Wattmeter nicht vorhanden oder zeitweise nicht brauchbar. so geben ihm die absoluten Ziffernwerte Anhaltspunkte für eine etwa einzustellende Belastungsänderung der Verbrennungskraftmaschine.
  • Die die Belastung der Verbrennungskraftmaschine in Abhängigkeit von der Reglerbewegung in den Führerstand übertragende Anzeigevorrichtung, die insbesondere für Fahrzeuge oder auch für ortsfeste Anlagen, die mechanische oder hydraulische Übersetzungsgetriebe haben, große Vorteile bietet, kann natürlich auch derart ausgebildet sein, daß der jeweilige Zustand der Maschine nicht nur stufenweise, sondern auch fortlaufend zur Darstellung gelangt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überwachungsvorrichtung für einen als Antriebsmotor dienenden Verbrennungsmotor bei Fahrzeugen unter Benutzung optischer und akustischer Signalvorrichtungen, gekennzeichnet durch eine in Abhängigkeit von der Reglerbewegung die C'berlastung einzelner Zylinder des Verbrennungsmotors anzeigende Signalvorrichtung.
DER78501D 1929-06-23 1929-06-23 UEberwachungsvorrichtung fuer einen als Antriebsmotor dienenden Verbrennungsmotor bei Fahrzeugen Expired DE554241C (de)

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