AT88632B - Verfahren zur Darstellung von Aceton. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Aceton.

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  Verfahren zur Darstellung von Aceton. 
 EMI1.1 
 
Das Verfahren zur Acetondarstellung gemäss dem Stammpatent Nr. 88631 besteht darin, dass von Katalysatorgiften möglichst befreites Acetylengas in Mischung mit Wasserdampf bei höheren Temperaturen mit Eisenoxyd oder an Eisenoxyd möglichst reichen Katalysatoren in Reaktion gebracht wird. 



   Bei der leichten Beeinflussbarkeit des hierbei sich abspielenden Vorganges durch   ,, Gifte" musste   man annehmen, dass nur auf synthetischem Wege und mit besonderer Vorsicht hergestellte   Eisenoxydkatalysatoren   Verwendung finden könnte. Vielfache Versuche haben gezeigt, dass diese Annahme nicht richtig ist, man kann vielmehr auch solche Eisen-   uxydkat1lysatoren   verwenden, welche dem natürlichen, mineralogischen Vorkommen entstammen oder sich als Abfälle in der Technik ergeben. Derartige Eisenoxyd enthalten viellach Verunreinigungen, mitunter auch solche, welche   als"Gifte''anerkannt   worden sind, und doch gibt es darunter Varietäten, welche sehr gut zur Acetondarstellung Verwendung finden können. Man darf also wohl annehmen, dass die"Gifte"in aktiver und passiver Form vorkommen können.

   Die Menge der darin befindlichen Giftstoffe spielt dabei eine Rolle, insofern als bei Vorhandensein kleiner Mengen derselben die Reaktion weniger beeinflusst wird als bei einem grösseren Gehalt an denselben. Im Zweifelsfalle wird ein einfach anzustellender, kleiner Versuch mit einem Acetylen-Dampfgemisch sehr rasch über die Brauchbarkeit des betreffenden Materials Aufschluss geben. 



     Beispiele i   : Ein Rohr von etwa 5   cm2   Querschnitt wird mit einer 36   CM   langen Schicht von erbsengrossen Stücken sorgfältig   abgerösteten   Kiesabbränden beschickt und in einem geeigneten Ofen auf etwa 450 bis 500  erhitzt. Man leitet nun eine Mischung von   genügend   gereinigtem Acetylen und Wasserdampf im ungefähren Volumverhältnis 1 : 20 darüber, so dass pro Minute und cm2 Querschnitt etwa ondes Gemisches passieren. Die Ausbeute beträgt dann bei geeigneter Beschaffenheit der Abbrände etwa   50%.   Sinkt die Ausbeute nach einiger Zeit, so wird nach Oxydation mit Luft die ursprüngliche Ausbeute wieder erhalten. 



   Beispiel 2 : Der in Beispiel 1 beschriebene Versuch wird in gleicher Weise statt mit Kiesabbränden mit erbengrossen Stücken von Toneisenstein angestellt. Die Ausbeute   beträgt   etwa   30%.   



   Beispiel 3 : Der in Beispiel i beschriebene Versuch wird in gleicher Weise statt mit Kiesabbränden mit erbsengrossen Stücken von, mit Luft vorerhitztem Siderit (Spateisenstein) ausgeführt. Die Ausbeute beträgt etwa   z/o.   



   Die in vorstehenden Beispielen angegebenen Ausbeuten stellen nicht die maximal erreichbaren Ausbeuten dar, sie sollen lediglich als Beispiele dienen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Weitere Ausgestaltung des Veifalirenb zur Darstellung von Aceton gemäss Stammpatent Nr. 88631, dadurch gekennzeichnet, dass Kontaktkörper aus natürlichen Eisenvorkommnissen oder technischen Abfallprodukten benutzt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT88632D 1916-11-07 1917-09-20 Verfahren zur Darstellung von Aceton. AT88632B (de)

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