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Gesprächszähleranordnung für Telephonsysteme mit automatischen Schaltapparaten.
Die Erfindung bezieht sich auf Telephonsysteme, die automatische Schalter zur Herstellung von Verbindungen zwischen Teilnehmerleitungen verwenden.
Hauptsächlich bezieht sich die Erfindung auf ein System, in welchem Vorrichtungen zur Herstellung von Verbindungen mit Leitungen verschiedener Art, beispielsweise Teilnehmerleitungen, die einer gegebenen Zentrale, z. B. einer Nebenzentrale, örtlich zugehören, und Teilnehmerleitungen, die einer entfernten Zentrale zugehören, vorgesehen sind.
Zweck der Erfindung ist, eine Gesprächszählung in einem System dieser Art mit Einrichtungen zur Unterscheidung zwischen den verschiedenen Anrufoklaooen vorzusehen, wodurch, wenn eine Verbindung auf eine Linie der einen Art ausgedehnt wird, der Anruf der rufenden Linie angerechnet wird, dieser aber nicht angerechnet wird, wenn eine Verbindung mit einer Linie einer anderen Klasse hergestellt wird.
Ein Kennzeichen der Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung, in welcher ein Registerkontrollmechanismus, der die Arbeitsweise der Schaltwähler kontrollieren kann, imstande ist, zwischen den verschiedenen Klassen von Anrufen zu unterscheiden, wodurch Gesprächszähler, die mit den rufenden Leitungen verbunden sind, betätigt werden, wenn Linien von bestimmter Art gerufen werden, wogegen diese Register nicht betätigt werden, wenn Linien von anderer Art gerufen werden.
Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung betrifft eine Anordnung, in welcher der Registerkontrollmechanismus imstande ist, zwischen Anrufen verschiedener Art in solcher Weise zu unterscheiden, dass, wenn ein Anruf für eine bestimmte Klasse von Leitungen vorgenommen wird, Vorrichtungen betätigt werden, welche später wirksam werden, um den Anrui während der Trennung der Verbindung anzurechnen.
Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass in einem System, in welchem ein Registerkontrollmechanismus in einer Schaltstation sowohl die Schalter in dieser Station als auch die Schalter in einer entfernten Zentrale kontrollieren kann, eine Einrichtung vorgesehen ist, mittels welcher der genannte Kontrollmechanismus zwischen Lokalanrufen und Anrufen nach der entfernten Zentrale unterscheiden kann, zum Zwecke, die Zählregister rufender Linien in Tätigkeit zu bringen, wenn Verbindungen nach der entfernten Zentrale hergestellt wurden.
Die Einzelheiten der Erfindung sind an Hand der Zeichnungen beschrieben.
Fig. i zeigt eine Teilnehmerlinie, die in den Multipelklemmen eines ersten Liniensuchschalters in einer Nebenzentrale endigt, und die Stromkreise, die diesen Suchschalter betätigem
Fig. 2 zeigt die Stromkreisanordnung eines zweiten Liniensuchschalters und eines ersten Gruppenwählers in der Nebenzentrale zusammen mit Einrichtungen zur Verbindung eines Registerkontrollmechanismus mit den Stromkreisen des Gruppenwählers.
Diese Figur zeigt auch schematisch einen Endwählschalter, der Zugang zu jenen gerufenen Linien hat. die zur Nebenzentrale gehören, und einen ersten Gruppenwähler, zweiten Gluppenwähler und Endwähler in einer entfernten Zentrale mit einer Teilnehmerlinie der Zentrale, die im genannten Endwähler endigt,
Die Fig. 3 und 4 zeigen Stromkreise und Apparate eines Registei kontrollmechanismus zur Kontrolle der Arbeitsweise der Wählschalter sowohl in der Nebenzentrale wie in der ent- fernten Zentrale,
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rufender Teilnehmer in einer Nebenzentrale seine Leitung mit den Leitungen anderer Teilnehmer, die zur gleichen Nebenzentrale gehören, gebührenfrei verbinden kann.
Wenn jedoch ein Teilnehmer der Nebenzentraie ein Gespräch mie einem Teilnehmer verlangt, dessen Leitung zu einer en@fernten Zentrale gehört, sind Einrichtungen in der Nebenzentrale zur unterschiedlichen Be- handlung eines Anrufes dieser Art vorgesehen, so dass nach Trennung der Verbindung das Zählregister, das mit der rufenden Teilnehmerleitung in Verbindung steht, betätigt wird, um den Anruf zu zählen.
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kontrollmechanismus in der Nebenzentrale, dessen Funktion darin besteht, die Wähltäugkeit der Wähler zu kontrollieren, so konstruiert, dass er zwischen Anrufen, die innerhalb der Nebenzentrale verlaufen, und Anrufen, die zu entfernten Ämtern gehen, zu unterscheiden imstande ist, um nach dem jeweiligen Fall entweder das Anschliessen einer besonderen Zählstromquelle zur Beuidgung des Zahiregisters während der Trennung einer Verbindung zu verhindern, oder um Stromkreise zur Verbindung einer solchen Stromquelle mit dem Zählregister vorzubereiten.
Da die Unterscheidung durch den Registerkontrollmechanismus von der besonderen Einstellung der Register dieses. Mechanismus unter der Kontrolle der Ziffernscheibe des rutenden Teilnehmers abhängt, oder mit anderen Worten abhängig is@ von der Art der über-
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gewünschten Klasse von Linien gezählt werden können, wogegen Anrufe anderer Klassen ohne Zälilung bleiben.
Der erste Liniensucher (Fig. i) und der zweite Liniensucher (Fig. 2) sind motorisch gedrehte Schaltwählt, r und werden durch eine dauernd wirkende Kraftquelle angetrieben.
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so angeordnet, dass sie aus ihrer Normal-oder Xullstellun"unter Kontrolle der von der Fmger- scheibe des anrufenden Teilnehmers gesendeten Impulse in Stellungen vorgerückt werden, die der in jeder Reihe enthaltenen Zahl von Impulsen entsprechen. Nachdem die Register so eingestellt worden sind, sind sie befähigt, durch die übrigen Stellungen ihres Kreislaufes zu gehen, welche Zahl von Stellungen das dekadische Komplement der von der anrufenden Teilnehmerstelle gesendeten Impulse ist, um die Wähloperation der verschiedenen Wähler zu kontrollieren.
Es ist demgemäss klar, dass zur Kontrolle der Wähler über eine Anzahl von Wählschritten, die der Ziffer der gerufenen Teilnehmernummer entspricht, es notwendig ist, eine Einrichtung vorzusehen, um die Register bis zu Stellungen vorzurücken, die den dekadischen Komplementen der Ziffern entsprechen, und nicht etwa in die den tatsächlichen Ziffern der angerufenen Nummer entsprechende Lage. Dies wird leicht erzielt, wenn die Ziffernscheibe des anrufenden Teilnehmers so angeordnet ist, dass sie Reihen von Impulsen entsendut, die den dekadischen Komplementen der Ziffern gerufener Nummern entsprechen, wie sie im Telephonverzeichnis angeführt sind.
Nachstehend ist die Wirkungsweise des Systems beschrieben, aus der auch die Einrichtung desselben hervorgeht.
Es sei zuerst der Fall in Betracht gezogen, dass ein Teilnehmer, etwa jener der Linie 100 in der Nebenzentrale, eine Gesprächsverbindung mit einer anderen Teilnehmerlinie derselben Nebenzentrale, etwa mit der Linie 200, herstellen will,
Durch Abnehmen des Hörers vom Schalthaken wird ein Stromkreis geschlossen von Batterie über die linke Wicklung des Linienreiais 101, Kontakt und Anker des Abschaltrelais 120, über die Schleife der anrutenden Linie, inneren Anker und Kontakt des Relais 120, durch die rechte Wicklung des Relais 101 zur Erde.
Das seinen Anker anziehende Relais 101 legt ein wählbares Potential an die Multipelklemmen, z. B, an Klemme 10. 9, in allen ersten Liniensuchern, die Zugang zur anrufenden Lmie haben. Der Stromkreis, über welchen dieses Potential auf die Klemme 109 gelegt ist, führt durch die inneren Wicklungen der Anlassrelais jM, Die Anlassrelais werden gleichzeitig durch einen Stromkreis erregt, der von der Batterie über ihre inneren Wicklungen, Anker und Kontakt des Relais JM, durch die äusseren Wicklungen der Relais 102 zur Erde geht. Die ihre Anker an-
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Relais 119 zur Batterie. Die Motormagnete. Z. M bewirken in bekannter Weise die Drehung der Bürsten 110, 111, 112, 113 dieser freien ersten Liniensucher.
Sobald das Anlegen an die Klemme 109 der anrufenden Linie erfolgt ist, auf welcher Klemme ein wählbares Potential vorhanden ist, wird ein Stromkreis geschlossen von der Batterie über die inneren Wicklungen der Relais 102, Anker und Kontakt des Relais 101, Prüfklemme 109, Bürste 113, durch die rechte, hochohmige
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Wicklung des Prüfrelais 115 zur Erde. Das so erregte Relais 115 schliesst einen niederohmigen Stromkreis über seine linke, niederohmige Wicklung, seinen Kontakt und Anker und über die Wicklung des Relais 116 zur Erde. Dieser niederohmige Weg verkleinert das Potential auf den Prüfklemmen anderer Liniensucher, um die anrufende Linie nicht wählbar zu machen.
Das sich erregende Relais 116 öffnet gleichzeitig den Stromkreis des Antriebsmagneten 114, um den Bürstenschlitten beim genauen Anlegen der Bürsten 110, 111, 112, 113 an die Klemmen 106, 107, 108, 109 zur Ruhe zu bringen, und schliesst einen Stromkreis von der Batterie über den Anker und Rückkontakt des Relais 119, Anker und Vorderkontakt des Relais 116, durch die Wicklung des Haltmagneten 123 und durch die Wicklungen der Anlassrelais 117 zur Erde. Der Haltmagnet 123 dient zur genauen Einstellung der Bürsten 110, 111, 112, 113.
Das Relais 116 schliesst auch einen Stromkreis von der Batterie über den Anker und Rückkontakt des Relais 119, Anker und Vorderkontakt des Relais 116, durch den Widerstand 124 zu den Multipelklemmen, etwa zur Klemme 210, Fig. 2, aller zweiten Liniensucher, die zum Verbindungsstromkreis des anrufenden ersten Liniensuchers Zutritt haben, und legt so ein wählbares Potential auf dieselben.
Die Anlassrelais 117 schliessen durch Anziehen ihrer Anker einen Stromkreis von Erde über die Wicklung des Relais 118, Leiter 125 und von da parallel über die Folgeschalterkontakte 244 der zweiten Liniensucher, die Zutritt zur anrufenden Gruppe haben, weiters über die Wicklung des Relais 222 zur Batterie und Erde. Das Relais 222 schliesst einen Stromkreis von Erde über den Anker und Rückkontakt des Relais 231, Anker und Vorderkontakt des Relais 222, Anker und Rückkontakt des Relais 232, durch die Wicklung des Antriebsmagneten 242 des zweiten Liniensuchers, Kontakt 229 (1) des Folgeschalters 220 zur Batterie und Erde. Der Antriebsmagnet 242, der sich in diesem Stromkreis erregt, dreht den Bürstenschlitten des zweiten Liniensuchers.
Wenn die Prüfbürste 230 des rotierenden Bürstenschlittens die Prüfklemme 210 erreicht
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parallel zu seiner hochohmigen Wicklung. Dies dient dazu, das Potential auf den Multipelklemmen 210 zu verringern, damit der anrufende Stromkreis für andere zweite Liniensucher nicht wählbar gemacht wird. Das sich ebenfalls erregende Relais 232 öffnet den Stromkreis des Antriebsmagneten 242, um den Sucherbürstenschlitten am Weiterdrehen zu hindern, und schliesst einen Stromkreis, um den Folgeschalter 220 aus Stellung 1 in die Stellung 4 zu bewegen. Dieser Stromkreis geht von der Batterie durch die Wicklung des Folgeschalters 220, Kontakt 225 (1), Vorderkontakt und Anker des Relais 232, Vorderkontakt und Anker des Relais 222, Rückkontakt und Anker des Relais 231 und zur Erde.
Sobald der Folgeschalter 220 die Stellung 3 erreicht, wird in den nachfolgenden Stellungen bis zur Stellung 13 ein Stromkreis geschlossen von Erde über den Kontakt 212, oberen Anker des Relais 224, durch die Wicklung des Relais 235, Bürste 238, durch die Wicklung des Relais 119,
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Anlassrelais 102 gestattet, woduich alle anderen absuchenden ersten Liniensuchei ihre Drehung beenden. Das sich in diesem Stromkreis erregende Relais 119 öffnet den Stromkreis der gemeinsamen Anlassrelais 117, die den Erdschluss vom Leiter 125 abtrennen, wodurch das Absuchen der anderen zweiten Liniensucher beendet wird.
Parallel zu diesem Stromkreis für das Abschaltrelais 120 wird auch ein Stromkreis durch die Wicklung des Zählregistermagneten 121, der der anrufenden Linie 104, 105 zugehört, geschlossen. Dieser Magnet ist jedoch ein begrenzt wirksamer, empfängt daher nicht genügend Strom in diesem Stromkreise, Um sich zu erregen. Beim Verlassen der Stellung 2 öffnet sich der Folgeschalterkontakt 244 und gestattet die Aberregung des Relais 222. In Stellung 3 des Folgeschalters 220 wird der oben angegebene Stromkreis für die Relais 235, 119 und 120 geschlossen und das sich somit erregende Relais 235 schliesst die anrufende Linie über die Leitungen 126 und 127 und über den Schnurstromkreis des zweiten Liniensuchers (Fig. 2).
Das Relais 231 wird daher in Reihe mit der anrufenden Linie und der Verzögerungsspule 237 in Stellung 3 des Folgeschalters 220 erregt. Da das Relais 231 auch noch erregt ist, wenn der Folgeschalter 220 die Stellung 4 erreicht, so bleibt das Zählungsverhinderungsrelais 224 aberregt.
Das Relais 224 würde sonst in einem Stromkreis durch seine obere Wicklung, über Widerstand 236, Kontakt 251 (4), Rückkontakt und Anker des Relais 222 und am Rückkontakt und Anker des Relais 231 zur Erde erregt werden. Dieser Stromkreis hat den Zweck, die Erregung des Relais 224 zu gestatten, um die Registrierung eines Anrufes für den Fall zu verhindern, als der anrufende Teilnehmer den Anruf aufgibt, wenn der Folgeschalter 220 in Stellung 4 ist.
. In Stellung 4 des Folgeschalters 220 findet das Wählen eines freien Registerkontroll-
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folgenden halben Stellungen geschlossen ist, zur Erde.
Die Kontakte 2 des Folgeschalters 280 sind so angeordnet, dass die Stromschliessstellungen sich über einen Winkelabstand erstrecken, der ausreicht, um das Schliessen des oben angegebenen Prüfstromkreises zu sichern, wenn der Kontakt 281 in einer seiner halben Stellungen ist. Das Relais 231 erregt sich und schliesst den niederohmigen Stromkreis durch seine linke
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Das Relais 232 wird erregt und öffnet den Stromkreis des Folgeschalters 280, so dass letzterer an der Weiterdrehung gehindert wird. Das Relais 232 schliesst auch einen Stromkreis von der Batterie durch die Wicklung des Folgeschalters 220, Kontakt 225 (-1), Vorderkontakt und Anker des Relais 232, Kontakt 211 (1), bei dem entweder in Stellung 1 oder 7 geschlossenen Kontakt 281 zur Erde.
Der Folgeschalter 220 verlässt die Stellung 1 und bewegt sich in die Stellung 5. Sobald der Folgeschalter 2 : 20 aus Stellung 4 geht, öffnet er bei den Kontakten 221 und 223 die zwischen den
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Relais 323 bei seinem Kontakt 322, so dass sich dieses aberregen kann, bevor der Folgeschalter 320 die Stellung 3 erreicht. Letzterer kommt daher in Stellung 3 zur Ruhe und schliesst bei seinem Kontakt 353 einen Stromkreis für den Unterbrecher 333 in Reihe mit der Primärwicklung einer die Aufforderung zum Einstellen der Zifernscheibe bewirkenden Signalspule 337.
Sobald das Relais 323 seinen Anker abfallen lässt, ist ein Stromkreis geschlossen von der Batterie über den Kontakt zu durch die Wicklung des Relais 326, Rückkontakt und Anker des Relais 326, Rückkontakt und Anker des Relais 323 zur Erde, wodurch Relais 326 erregt wird. Wenn daher das Stufenrelais 325 im Reihe mit der anrufenden Linie erregt wird, wird ein Stromkreis geschlossen von Erde über den Anker und Vorderkontakt des Relais 32J, Anker und Vorderkontakt des Relais 326, Kontakt 330 (3), durch die rechte Wicklung des Differentialrelais 329, Anker und Kontakt dieses Relais, Kontakt zu durch die Wicklung des Zehntausenderregisters 400 zur Batterie und Erde.
Ein Parallelstromkreis zu dem vorgenannten wird ebenfalls geschlossen von Batterie über die linke Wicklung des Differentialrelais 329 und von da beim Anker und Vorderkontakt des Relais 325 zur Erde. Da das Relais 329 ein differential wirksames ist, so zieht
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wird ein direkter Stromkreis zur Erde in bekannter Weise durch seinen Lokalkontakt 401 geschlossen, wodurch die rechte Wicklung des Differentialrelais 329 in Nebenschluss gelegt wird.
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Dieses Relais zieht jetzt seinen Anker an und das Register 400 rückt unter Kontrolle seines Lokalkontaktes in die Stellung 7 vor. Das Relais 342 wird auch in einem Stromkreis über die Kontakte 328 (. 3), beim Lokalkontakt 401 des Registers 400 zur Erde erregt.
Das Relais 342 bleibt erregt, während Register 400 von einer zu einer anderen Stellung geht, und schliesst bei seinem Anker und Kontakt einen Haltstromkreis für das Relais 329, um zu c, dlern, dass dieses Relais sich so lange nicht aberregt, bis Register 400 seine volle oder ganze Stellung erreicht hat.
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vernimmt, wenn der Folgeschalter 320 sich aus Stellung 1 in Stellung 3 bewegt hat, kann er seine Finger-oder Ziffernscheibe betätigen.
Bei der ersten Unterbrechung der anrufenden Linie an der Ziffernscheibe des Teilnehmers lässt Relais 325 seinen Anker abfallen und öffnet den Stromkreis der linken Wicklung des Relais 329, das aberregt wird, wobei Relais 342 mittlerweile aberregt worden ist, da das Register 400 seinen Lokalkontakt 401 geöffnet hat, um den Ersatzstromkreis für die linke Wicklung des Relais 329 zu öffnen. Sobald der Linienstromkreis wieder geschlossen wird, wird das Register 400 nochmals erregt und bewegt sich aus Stellung 1, das Relais 329 wird erregt, das Register geht in die Stellung 2 und bei der nächsten Unterbrechung des Linienstromkreises wird Relais 329 aberregt.
Diese Operation geht weiter, wobei das Register bei jeder Unterbrechung der Linie um einen Schritt (Stellung) vorrückt, bis die erste Impulsreihe beendet ist, Bei jedem Abfallen des Ankers des Relais 325 wird ein kurz andauernder Stromkreis für die Wicklungen des Relais 334 über den Folgeschalterkontakt 344 geschlossen. Das Relais 334 ist jedoch ein sich langsam erregendes und zieht daher seinen Anker bei kurzen Schliessungen seines Betätigungsstromkreises nicht an. Bei der letzten Unterbrechung des Linienstromkreises, die zufolge der Konstruktion des Teilnehmersenders verhältnismässig lang andauernd gemacht ist,
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Es ist nun ein Stromkreis geschlossen von der Batterie über die linkeWicklung des Relais 323, beim Kontakt und Anker des Relais 334 zur Erde.
Das Relais 323 erregt sich und schliesst einen Stromkreis, um den Folgeschalter 320 aus Stellung 3 zu bewegen. Bevor der Folgeschalter 320. die Stellung 5 erreichen kann, um den Kontakt 344 wieder zu schliessen, wird der Linienstromkreis bei der Teilnehmerziffernscheibe geschlossen und das Relais 334 wird aberregt, um seinerseits die Aberregung des Relais 323 zu gestatten, wodurch der Folgeschalter 320 in Stellung 5 zur Ruhe kommt. Das Relais 326, dessen Stromkreis beim Rückkontakt des Relais 323 geöffnet wurde, wurde aberregt, während der Folgeschalter 320 von Stellung 3 in die Stellung 5 ging.
Beim Passieren der Stellung 4 wird das Register 400 in einem Stromkreise von der Batterie durch die Wicklung des Registerkontaktes 328 (4), Kontakt, Anker und rechte Wicklung des Relais 329 und bei Kontakt 330 (4) zur Erde erregt. Das Register 400 rückt aus der Stellung, in die es durch den
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in Stellung 5 erregt, wird ein Stromkreis geschlossen von Erde über den Anker und Kontakt des Relais 325, Anker und Vorderkontakt des Relais 326, Kontakt 405 des Registers 400, der, wie nachstehend angegeben, auf alle Fälle, und zwar entweder in Stellung 9 oder 0 geschlossen wird, rechte Wicklung, Anker und Kontakt des Relais 329, Kontakt 328 (5) und über die Wicklung des Registers 410 zur Erde.
In gleicher Weise wie beschrieben wird ein Parallelstromkreis über die linke Wicklung des Relais 329 geschlossen, um dieses Relais zu verhindern, seinen Anker
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Differentialrelais 329 kurzschliesst, um die Erregung dieses Relais zu gestatten. Wenn der Teilnehmer seine Ziffernscheibe betätigt, um die zweite Impulsreihe zu senden, bewirkt die erste Unterbrechung des Linienstromkreises das Auslösen des Relais 325, das seinerseits die Aberregung des Relais 329 gestattet. Das Register 410 rückt unter der Kontrolle seines Lokalkontaktes in Stellung 1. Nach jeder folgenden Unterbrechung des Linienstromkreises bewegt sich das Register 410 um einen Schritt vor und bei der letzten Unterbrechung erregt sich das Relais 334 und betätigt Relais 323.
Letzteres schliesst sodann einen Stromkreis über seinen Anker und Vorderkontakt und bewegt den Folgeschalter 320 aus Stellung 5. Während sich der Folgeschalter 320 aus Stellung 5 in die Stellung 8 bewegt, wird der Linienstromkreis wieder geschlossen, um die Erregung des Relais. 325 und daher die Aberregung der Relais 334 und 323 zu bewirken, so dass der Folgeschalter 320 anhält, wenn er die Stellung 8 erreicht. Sobald Relais 326 wieder erregt wird, wird ein Stromkreis geschlossen von Erde über den Anker und Vorderkontakt des Relais 325, Anker und Vorderkontakt des Relais 326, Kontakt 405 des Registers 400, rechte Wicklung, Anker und Kontakt des Relais 329, Folgeschalterkontakt 335 (8), durch die Wicklung des Hunderterregisters 420 zur Batterie und Erde.
Der anrufende Teilnehmer bewirkt durch Betätigung seiner Ziffernscheibe, entsprechend der dritten Ziffer der gewünschten Nummer, dass das Register 420 unter der Kontrolle des Stufenrelais 325 in seine richtige Stellung vorrückt. Bei Beendigung der dritten Impulsreihe wird Relais 334 erregt und bewirkt die Erregung des Relais 323, das sodann einen Stromkreis
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zum Bewegen des Folgeschalters 320 aus Stellung 8 in Stellung 10 schliesst. Sodann wird ein Stromkreis geschlossen von Erde über den Anker und Vorderkontakt des Relais 325, Anker und Vorderkontakt des Relais 326, Kontakt 405, rechte Wicklung, Anker und Kontakt des Relais 329,
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Erde.
Die Unterbrechung des Linienstromkreises während des Sendens der vierten Impulsreihe bewirkt das Vorrücken des Registers 430 unter der Kontrolle des Stufenrelais 325. Am Ende dieser Reihe wird der Folgeschalter 320 in der beschriebenen Weise erregt und bewegt sich aus
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von Erde über den Anker und Vorderkontakt des Relais zoo Anker und Vorderkontakt des Relais 3 6, Kontakt 43, rechte Wicklung, Anker und Kontakt des Relais 329, Folgeschalter-
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Komplement entsprechende Stellung, und hierauf in seine Nullstellung mittels des bereits be- schriebenen, über Kon@ake 330(4) gehenden Stromkreises vorbewegt.
Wenn die erste Ziffer der gerufenen Nummer 2 ist, womit angedeutet wird, dass diese Linie der zweiten Zehntausender- gruppe angehört, so wird das Register 100 zuerst in die Komplementärbtellung 8 und nachher um einen Zusatzschritt in seine neunte Stellung bewegt. Der Kontakt 405 des Registers 400 wird daher stets entweder in der neunten oder Nullstellung des Zehntausenderregisters geschlossen werden.
Teilnehmerlinien, die zur Nebenzentrale gehören, seien beispielsweise in der Zahl von 400 in dem vorliegenden System vorhanden und sie seien der zweiten Gruppe von 10. 000 Linien zugewiesen. Weiters seien diese Lokallinien dem zweiten Tausend in der zweiten Zehntausender-
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achte, siebente, sechste und fünfte Gruppe von 100 Linien in diesem zweiten Tausend umfassen, die der zweiten, dritten, vierten und fünften Stellung des Registers 420 entsprechen. Es wird
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Register 400 in seine neunte Stellung, das Register 410 in seine achte Stellung und das Register 420 in seme zweite, dritte, vierte oder fünfte Stellung emgestellt.
Nachdem die ersten drei Register eingestellt worden sind, wird, wie erinnert wird, der Folgeschalter- ? ? sodann aus Stellung in die Stellung- ? bewegt. Ein Stromkreis wird sodann für den Folgeschalter 350 geschlossen, der die Rückstellung der eingestellten Register während der Wahlbewegung der Schalter kontrolliert. Dieser Stromkreis geht von der Batterie über die Wicklung des Folgeschaltermagneten 350, Kontakt 347 (1), Kontakt 403, bei Kontakt 338 zur Erde. Der Folgeschalter 350 verlässt die Stellung 1. In der Stellung 1¸ des Folgeschalters 350 wird ein Stromkreis geschlossen von der Batterie über die Wicklungen der Relais 382 und 383, Kontakt 406 (9), Kontakt 416 (8), Kontakt 427, der in einer seiner Stellungen von 2 bis 5 geschlossen ist, Kontakt 372 zur Erde.
Die Relais 328 und 383 erregen sich und werden in einem Stromkreis gesperrt, der von der Batterie über die Wicklungen dieser Relais und Vorderkontakt und linken Anker des Relais 383 sowie bei Kontakt 369 zur Erde geht. Der Folgeschalter 350 bewegt sich über die Stellungen 2, 3 und 4 weiter in Stellung 5 durch einen Stromkreis, der von der Batterie über die Wicklung dieses Folgeschalters, linken Anker und Kontakt des Relais 382,
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rechten Anker des Relais 382 zur Erde geht. Zu gleicher Zeit wird das Relais 357 in einem Stromkreis von der Batterie durch seine Wicklung, über den Folgeschalterkontakt 380 und beim rechten Anker des Relais 382 zur Erde erregt.
Das Relais 357 dient dazu, den Grundstromkreis
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Anker anziehende Relais 359 sichert, dass die Register ungestört bleiben, bis der Grundstromkreis in dem Zustand ist, um den Gruppenwähler zu kontrollieren.
In Stellung 5 des Folgeschalters 350 wird das Relais 357 aberregt und der Grundstromkreis vonBatterie über die Wicklung des Relais 222 im Gruppenwähler der Nebenzentrale, Kontakt 247 (5), Kontakt 283, Leitung 269, Anker und Kontakt des Relais 357, durch die Wicklung des Stufenrelais 355, Kontakt 380 (5) und beim Vorderkontakt und rechten Anker des Relais 382 zur Erde geschlossen. Beide Relais 222 und 355 erregen sich, letzteres öffnet den Stromkreis des Relais 359, welches sodann aberregt wird. Das Relais 222 schliesst einen Stromkreis von der Batterie durch
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wird. Dieser Stromkreis geht von der Batterie durch die Wicklung des Magneten 248, Kontakt 214 (6), Wicklung des Relais 276, Vorderkontakt und Anker des Relais 222, beim Rückkontakt und Anker des Relais 231 zur Erde.
Die Schaltspindel dreht sich in bekannter Weise und bewirkt einen Kurzschluss für das Stufenrelais 355 im Grundstromkreis bei jeder Bürstenschaltstellung. Wenn das Relais 355 zufolge des durch den Unterbrecher 250 über Kontakt 244 erzeugten Kurzschlusses zuerst aberregt wird, wird ein Stromkreis hergestellt von der Batterie durch die Wicklung des Hunderter-
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Kontakt 451 zur Erde. Das Relais 359 ist differential bewickelt und zieht daher seinen Anker nicht an, wenn beide Wicklungen erregt werden. Das Register 420 wird jedoch erregt und bewegt sich aus der Stellung, in die es von der anrufenden Teilnehmerstelle aus eingestellt wurde.
Sobald der Lokalkontakt 421 zwischen den einzelnen Stellungen geschlossen wird, wird ein direkter Stromkreis zur Erde geschlossen, wodurch die linke Wicklung des D ; fivrentialrclais 359 kurzgeschlossen wird und dieses Relais sich erregen, lässt. Das Register 420 bewegt sich unter der Kontrolle seines Lokalkontaktes in die nächste Stellung weiter.
Sobald die Bürstenschaltspindel ihre erste Schaltstellung erreicht, wird der Kurzschluss vom Kontakt 250 abgetrennt und Relais 355 wieder erregt. Letzteres öffnet den Stromkreis für die rechte Wicklung des Relais 359, welch letzteres sich hierauf aberregt. Das Register 420 wird wieder in dem Stromkreis über die linke Wicklung des Relais 359, Kontakt und Anker des Stufenrelais 355 und Kontakt 451 erregt. Das Register 420 geht in die nächste Stellung, das Relais 355 wird ein zweitesmal durch den Unterbrecher kurzgeschlossen und Relais 359 aberregt. Dieser Vorgang geht so lange weiter, bis das Register 420 vollständig in seine Nullstellung zurückgekehrt ist.
Bei der nächsten Aberregung des Relais 355 wird, nachdem Register 420 seine Nullstellung erreicht hat, ein Stromkreis geschlossen von der Batterie durch die Wicklung des Folgeschaltermagneten 350, über den linken Anker und Vor der kontakt des Relais 382, Kontakt 364 (5), Kontakt 424, Kontakt 366 (5), Kontakt, Anker und linke Wicklung des Relais 359, Kontakt und Anker des Relais 355, Kontakt 354 und bei Kontakt 451 zur Erde. Parallel hierzu wird auch ein Stromkreis für Relais 357 geschlossen. Der Folgeschalter 350 bewegt sich aus Stellung 5 in die Stellung 6, während Relais 357 sich erregt, um den Grundstromkreis offen zu halten.
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kreis von der Batterie durch die Wicklung des Folgeschalters 220, Kontakt 251 (6), Rückkontakt und Anker des Relais 222, beim Rückkontakt und Anker des Relais 231 zur Erde. Der Folgeschalter 220 geht in die Stellung 7. Das Relais 222 wird nun in einem Stromkreis erregt, der von der Batterie durch die Wicklung dieses Relais, über Kontakt 213 (7), Kontakt 282, Leitung 293, Rückkontakt und Anker des Relais 339, Kontakt 340 des Folgeschalters 320 zur Erde geht.
In Stellung 7 des Folgeschalters 220 wird der Antriebsmagnet 241 durch einen Stromkreis erregt, der von der Batterie über die Wicklung dieses Magneten, Kontakt 227 (7), Rückkontakt und Anker des Relais 232, Vorderkontakt und Anker des Relais 222, beim Rückkontakt und Anker des Relais 231 zur Erde geht. Der Antriebsmagnet 241 bewirkt die Drehung des Gruppenwählerbürstenwagens, der seine Bürsten über die Klemmen der gewählten Klemmenebene vorbewegt.
Beim Erreichen der Prüfklemme, beispielsweise der Klemme 215, einer unbesetzten Vermittlungsleitung findet sich auf ersterer ein wählbares Potential, vor und wird ein Stromkreis geschlossen über Klemme 215, Bürste 216, Kontakt 228 (7), durch die rechte, hochohmige Wicklung des Prüfrelais 234, Rückkontakt und Anker des Relais 224, Kontakt 211 (7) und beim Kontakt 281 zur Erde. Das Prüfrelais 234 erregt sich und schliesst einen niederohmigen Stromkreis durch seine linke Wicklung, über seinen Kontakt und Anker und über Wicklung des Relais 232 zur Erde parallel zum Stromkreis durch die rechte Wicklung des Relais 234. Dieser niederohmige Stromkreis verringert das Potential auf den Prüfklemmen 215 derart, dass die gewählte Vermittlungsleitung für andere Gruppenwähler besetzt gemacht wird.
Das Relais 232 wird ebenfalls erregt und schliesst einen Stromkreis von der Batterie durch die Wicklung des Folgeschalters 220,
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vorbereitet wird, wird beim Registermechanismus offengehalten, bis sich der Folgeschalter 350 in die Stellung 7 bewegt, was erst stattfindet, nachdem Zehner-und Einerregister 430 bzw. 440
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wird ein Stromkreis geschlossen von der Batterie durch die Wicklung des Folgeschalters 350, über den Kontakt 347 (6), beim Kontakt 341 (14) zur Erde, um den Folgeschalter 350 aus Stellung 6 in Stellung 7 zu bewegen. Hierdurch wird für den Endwähler 217 der Grundstromkreis geschlossen.
Dieser enthält, wie bekannt, ein dem Relais 222 entsprechendes Relais beim Endwähler 217
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rechten Anker und Vorderkontakt des Relais 383, Kontakt 356 (7), durch die Wicklung des Stufenrelais 355, Kontakt und Anker des Relais 357, Leitung 269, Kontakt 283, Kontakt 247 (9), Bürste 219 und von da beim Endwähler 217 zur Erde.
Es findet die Bürstenwahl beim Endwähler 217 statt, wobei das Stufenrelais 355 durch die Unterbrecherkontakte auf der Schalt spindel kurzgeschlossen ist, um die Rückstellung des
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und beim Kontakt 451 zur Erde. Das Relais 357 wird auch parallel zu dem vorgenannten Strom-
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durch die Wicklung des Relais 232 zur Erde. Letzteres erregt sich, öffnet den Stromkreis des
Antriebsmagneten 211, wodurch der Bürstenschlitten zur Ruhe gebracht wird, und schliesst auch einen Stromkreis von der Batterie über die Wicklung des Folgeschalters 220, Kontakt 225 (17),
Vorderkontakt und Anker des Relais 232, Kontakt 211 (17), beim Kontakt 281 zur Erde. Der
Folgeschalter 220 bewegt sich hierauf aus Stellung 17.
Wenn der Folgeschalter 220 die Stellung 13 verlässt, öffnet er beim Kontakt 212 den vorhin angegebenen Stromkreis für die Relais 120, 119 und 236 und den Registermagneten 121. Da der Anruf ein lokaler ist, so wird dieser Stromkreis bei keinem anderen Punkt geschlossen und werden die Relais 120, 119 und 236 aberregt. Wie bereits bemerkt, ist der Magnet 121 ein begrenzt wirksamer und wird daher nicht betätigt, um den Anruf anzurechnen,
Es sei nun angenommen, dass der Teilnehmer der Station 100 eine Verbindung mit einer Linie erlangen will, die einer entfernten Zentrale zugehört, beispielsweise mit der Lmie 236. In diesem Fall wird die Bezeichnung der gewünschten Linie in der beschriebenen Weise auf der Registerkontrollausrüstung der Nebenzentrale registriert.
Der erste Gruppenwähler der Nebenzentrale (Fig. 2) erstreckt die anrufende Teilnehmerlinie über einen freien Vermittlungsstromkreis, der zum entfernten Amt führt, worauf der Nebenamtsregistermechanismus betätigt werden kann, um die Gruppen und Endwähler in dieser Zentrale zwecks Vollendung der Verbindung zu betätigen. Bei der vorliegenden Anordnung ist der Kontrollmechanismus so eingerichtet, dass für den Fall eines abgehenden Anrufes die verschiedenen Register zuerst in ihre Normal- Stellung zurückgebracht werden, um das Einstellen gleicher Register im angerufenen Amt in entsprechende Stellungen zu kontrollieren. Hierauf wird der Registersatz in diesem Amt wirksam, um die Tätigkeit der daselbst befindlichen Wähler zwecks Herstellung der Verbindung mit der gerufenen Lmie zu kontrollieren.
Da die spezielle Art, in der die Übertragung vom Nebenamtsregistersatz auf den Registersatz des entfernten Amtes stattfindet, keinen Bestandteil der Erfindung bildet, so wurde von einer Erläuterung derselben hier abgesehen.
Die Arbeitsweise des ersten Liniensuchers, zweiten Liniensuchers und die Verbindung mit dem richtigen Schnurstromkreis eines freien Registerkontrollmechanismus im Nebenan ; vollzieht sich genau in der beschriebenen Weise. Wenn der Registermechanismus mit dem Schnurstromkreis (Fig, 2) verbunden und der Impulsstromkreis von der anrufenden Linie zum Stufenrelais 355 des Registermechanismus hergestellt worden ist, wird ein Signal in die anrufende Linie gesendet, um anzuzeigen, dass der Apparat bereit ist, die Registrierung der angerufenen Nummer zu erhalten. Der anrufende Teilnehmer betätigt hierauf seme Ziffernscheibe entsprechend den Ziffern der verlangten Nummer, wodurch Reihen von Impulsen, entsprechend den Komplementen der Ziffern dieser Nummer, entsendet werden.
Durch diese Impulse werden die Register 400, 410, 420, 430 und 440 eingestellt. Da die gerufene Nummer einem entfernten Amt zugehört und da, wie bereits angegeben, die ersten drei Register 400, 410 und 420 so gebaut sind, dass sie zwischen Nebenamtslimen und Hauptamtslinien unterscheiden, so wird der oben angegebene Erregerstromkreis der Relais 382 und 383 entweder bei einem oder mehreren der Kontakte 406, 416 und 427 offen gehalten, wenn der Folgeschalter 55C durch die Stellung 1 y2 geht, Daher bleiben die Unterscheidungsrelais 382 und 383 aberregt, wenn die ersten drei Ziffern gesendet worden
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der Fall ist,
In Stellung 2 des Folgeschalters 350 wird das Relais 222 in einem Stromkreis erregt, der von der Batterie durch die Wicklung desselben,
über Kontakt 247 (5), Kontakt 283, Leitung 269, Anker und Kontakt des Relais 357, durch die Wicklung des Stufenrelais 355, Kontakt t 356 (2) zur Erde geht, Das Relais 355 erregt sich ebenfalls in diesem Stromkreis, Das Relais 222 schliesst einen Stromkreis von der Batterie durch die Wicklung des Folgeschalters 220, Kontakt 225 (5), Vorderkontakt und Anker des Relais 222 und durch den Rückkontakt und Anker des Relais 231 zur Erde, um den Folgeschalter 220 in Stellung 6 zu bewegen. In letzterer wird der Schaltspindelmagnet 248 in einem Stromkreis erregt, der von der Batterie über die Wicklung desselben, Kontakt 214 (6), Wicklung des Relais 276, Vorderkontakt und Anker des Relais 222, Rückkontakt und Anker des Relais 231 zur Erde geht.
Die Schaltspindel rotiert und beim Durchlaufen der ersten Bürstenschaltstellung werden die Unterbrecherkontakte 250 kurz andauernd geschlossen, um das Stufenrelais 355 im Grundstromkreis kurzzuschliessen. Das Relais 355 lässt seinen Anker abfallen und schliesst einen Stromkreis von der Batterie über die Wicklung des Folgeschalters : 150, über Kontakt 367 (2), Kontakt, Anker und linke Wicklung des Relais 359, Rückkontakt und Anker des Relais 355, Kontakt 354 und beim Kontakt 451 zur Erde, Der Folgeschalter 350 geht sofort aus Stellung 2 in die Stellung 3, Sobald die Schaltspindel ihre erste Bürbtenschaltstellung erreicht, werden die Kontakte 250 geöffnet und Relais 222 wird aberregt, da der Grundstromkreis bei Kontakt 356 geöffnet ist.
Das seinen Anker loslassende Relais 222 öffnet den Stromkreis des Schaltspindelantriebsmagm'ten 248 und schliesst auch einen Strom-
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kreis, um den Folgeschalter 220 in die Stellung 7 zu bewegen. Dieser Stromkreis geht von der Batterie durch die Wicklung des Folgeschalters 220, Kontakt 251, Rückkontakt und Anker des Relais 222, Rückkontakt und Anker des Relais 231 zur Erde. In Stellung 7 des Folgeschalters 220 wird das Relais 222 in einem Stromkreis erregt, der von dem Kontakt 213 (7) über Kontakt 282, Leitung 293, Rückkontakt und Anker des Relais 339 und beim Kontakt 340 des Folgeschalters 320 zur Erde geht.
In Stellung 7 des Folgeschalters 220 wird der Bürstenschlittenantriebsmagnet 211 ebenfalls in einem Stromkreis erregt, der von der Batterie über die Wicklung dieses Magneten, Kontakt 227 (7), Rückkontakt und Anker des Relais 232, Vorderkontakt und Anker des Relais 222 zum Rückkontakt und Anker des Relais 231 geht. Der Bürstenschlitten des Gruppenwählers rotiert und der gewählte Satz von Bürsten 218, 219 und 216 schleift über die Klemmen von Vermittlungsleitungen, etwa über die Klemmen 263, 264, 265, die zum entfernten Amt führen.
Wenn eine unbesetzte Vermittlungsleitung gefunden wird, auf deren Prüfklemme 265 ein wählbares Potential vorhanden ist, so wird ein Stromkreis geschlossen über die Prüfbürste 216, Kontakt vs (7), durch die rechte Wicklung des Prüfrelais 234, Rückkontakt und unteren Anker des Relais 224, Kontakt 211 (7), Kontakt 281 zur Erde.
Das Relais 234 erregt sich und schliesst einen niederohmigen Stromkreis für seine linke Wicklung und für das Relaib 232, wie oben an- g ; geben. Das Relais 232 zieht seinen Anker an und schliesst einen Stromkreis von Kontakt 225 (7) übt ; r den Vorderkontakt und Anker des Relais 232, Vorderkontakt und Anker des Relais 222, Rückkontakt und Anker des Relais 231, um den Folgeschalter 220 über Stellung in die Stellung 9
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Bürstenschlitten in einer Stellung anzuhalten, bei der die Bürsten 218, 219 und 216 die Klemmen 263 26d ! und 265 berühren.
Der Grundstromkreis ist nun über die Kontakte 255 und 256 zu einem nicht dargestellten Registersatz erstreckt und mit dem Gruppenwähler 266 im entfernten Amt verbunden. In bekannter Weise wird der Amtsregistersa z entsprechend der Einstellung des im Nebenamt
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Bür stenspindelmagneten 248 eingeschaltet ist.
Das sich erregende Relais 276 schliesst einen Stromkreis von der Batterie durch die Wicklung des Relais 277, über Kontakt und Anker des Relais 276, Kontakt 281, Leitung 297, rechten Anker und Rückkontakt des Relais 383, welch letzteres bei zu einem entfernten Amt abgehenden Anrufen unerregt bleibt, weiter über den
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dass die unteren zwei Kontakte während der Zeit, in der die Bürstenschaltspindel ausserhalb ihrer Normalstellung ist, beständig geschlossen sind, während die beiden oberen Kontakte zeitweilig Schlüsse herstellen, sobald die Bürstenschaltspindel von einer Bürstenschaltstellung in eine andere geht.
Bei Beendigung des Gespräches wird, wenn der anrufende Teilnehmer seinen Hörer aufhängt, der Linienstromkreis geöffnet und das Relais 231 lässt seinen Anker los. Es wird dann ein Stromkreis geschlossen von der Batterie durch die Wicklung des Folgeschalters 220, über Kontakt 251 (M), Rückkontakt und Anker des Relais 222, Rückkontakt und Anker des Relais 231
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liegt, hinzu, wodurch dieser Magnet wirksam wird und den Anruf der anrufenden Linie anrechnet.
Von diesem Punkt an findet die Rückstellung des Apparates in der bereits beschriebenen Weise statt.
Wenn die gerufen ? Linie besetzt ist oder wenn der gerufene Teilnehmer nicht antwortet, bleibt der Folgeschalter 220 in Stellung 11. Wenn daher der anrufende Teilnehmer seinen Hörer aufhängt und Relais 231 aberregt wird, so wird ein Stromkreis geschlossen von der Batterie über die obsre Wicklung des Relais 224, Widerstand 236, Kontakt 251 (11), Rückkontakt und Anker des Relais 222, Rückkontakt und Anker des Relais zu zur Erde. Das Relais 224 schliesst einen Stromkreis von der Batterie über die Wicklung des Folgeschalters 220, untere Wicklung, Vorderkontakt und Anker des Relais 224. Kontakt 211 und beim Kontakt 281 zur Erde.
Das
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Relais 224 bleibt in diesem Stromkreis erregt und der Folgeschalter 220 wird aus Stellung 11 in die Stellung 17 bewegt. Da das Relais 224 seinen oberen Anker angezogen hat, während der Folgeschalter : 220 über die Stellung 14 b ! s 76 geht. so wird der oben angegebene Stromkreis für den Anschluss der Zählbatteric 259 offen gehalten und der Gesprächsregistermagnet 121 wird nicht betätigt. Von da an findet die Auslösung und Abtrennung der Apparate in der beschriebenen Weise statt.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Gesprächszähleranordnung für Telephonsysteme mit automatischen Schaltapparaten, die unter der Kontrolle von Registriermechanismen wirken, die die Bezeichnung der gewünschten Linie aufzeichnen, wobei ein Gespr chsz hler mit einer anrufenden Linie verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tätigkeit des genannten Zählers in solcher Art von der Einstellung des Registriermechanismus abhängig gemacht ist, dass die Einstellung des Registriermechanismus bestimmt, ob der Zähler betätigt wird oder nicht.