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nach Ablauf von je zwei Stunden, mittels der Scheibe 6 nach Ablaùf jeder Stunde ein Signal gegeben. Selbstverständlich muss bei gewünschtem zweistündigen Signal die Wirkung der Scheibe 6 und bei einstündigem Signalgeben die Wirkung der Scheibe 5 aufgehoben werden, was durch Ausschalten der bezüglichen Knagge < ?, z. B. mitteis eines dieselbe hintergreifenden Armes 12 erfolgt (Fig. 3 rechts).
Durch Änderung der Zahl der Stifte 7 auf den Stellscheiben, sowie durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses zwischen Triebrädchen 2 und Rädchen 3, 4 kann das Zeitintervall, innerhalb welches das Signal sich wiederholen soll, beliebig geändert werden.
Um nicht für jedes Zeitintervall eine besondere Scheibe benützen zu müssen, kann die Einrichtung derart getroffen sein, dass z. B. die Stifte 7 auswechselbar in die Scheibe eingesetzt sind und dass durch Änderung der Anzahl und Entfernung derselben das Zeitintervall bestimmt wird, in welchem Falle bloss eine Stellscheibe erforderlich wäre.
Fig. 4 zeigt z. B. eine Ausführungsform, bei welcher die Stundenradachse unmittelbar zur Signalgebung herangezogen ist, derart, dass auf einem auf der Achse 1 sitzenden Rade 13 (Fig. 1 und 1) die nöthige Anzahl Stifte 13a angeordnet sind, welche auf eine
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einwirken.
Nach der dargestellten Ausführungsform besitzt das Rad 13 zwei diametral gegenüberstehende Stifte, demzufolge das Signal halbstündig wiederholt wird ; bei nur einem Stift wird nur stündlich, bei mehreren in dem entsprechenden Bruchtheil einer Stunde wiederholt. Um dieses Signal auch gänzlich ausschalten zu können, ist die Knagge 14 derart ausgeführt, dass sie durch Eigengewicht ausser Eingriff bleibt, jedoch durch eine Wendelmagge 15 in den Bereich der Stifte des Rades 13 gebracht werden kann.
Die Einstellung des Signales erfolgt mittels eines Getriebes 22, 23, wobei die Stiftenscheibe J. 9 von dem zugehörigen Rade nur durch Reibung mitgenommen wird, somit auch selbstständig gedreht werden kann. Selbstredend sind bei Wirkung dieser Scheibe 13 die Scheiben 5 und 6 ausser Thätigkeit zu setzen.
In Fig. -)--7 ist eine weitere Ausführungsform der Einrichtung dargestellt, welche
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relatives Verdrehen der Lochscheibe 18 gegen die Stifte 17 jedoch eine andere Stiftengruppe in Function gebracht werden kann.
Die Wirkungsweise ist die folgende :
Die Scheibe 18 drückt mit ihrer zwischen den einzelnen Perforationen liegenden vollen Wand gegen die federnden Stifte 17, die unter diesem Drucke zurückweichen (Fig. 5), jene Stifte J'7 aber, welche mit einer Perforation 19 correspondieren, treten durch dieselbe hindurch und wirken mit dem über die Platte 18 vorstehenden Thei ! mittelbar oder unmittelbar in einer der vorheschriebenen Arten auf den Sperrhebel des Schlagwerkes ein.
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gehörigen einer Gruppe unter sich jedoch gleichartig markiert.
Die Einrichtung lässt sich auch derart treffen, dass die Stellscheiben 19 auswechselbar sind und jede einem bestimmten Zeitintervall entsprechend perforiert ist. Nach der dargestellten Ausführungsform ist z. B. eine Übersetzung vom Stundenrad von 4 : t angenommen. demzufolge müssen, wenn die Uhr eventuell auch viertelstündige Signale geben soll.
16 Federstifte vorhanden sein. Hieei ist es gleichgiltig, ob die Federung der Stifte durch Federung der sie tragenden Arme oder unmittelbar durch auf die Stifte einwirkende Federn hervorgebracht wird.
Da es sich jedoch nicht immer um bestimmte regelmässige, sich wiederholende Signale handelt, sondern auch zu bestimmten Zeiten @n einmaliges Signal gegeben werden soll, kann die Signaluhr noch mit der bekannten Weckercinrichtung ausgestattet sein, die aber nicht Gegenstand des Patentes bildet.
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lassen und dementsprechend die Uhr einstellen zu können, wird die Stiftenscheibe von dem sie betätigenden Rade nur durch Reibung oder eventuell durch ein Sperrwerk mitgenommen und kann somit, wie schon eingangs erwähnt, relativ gegen diese verdreht werden.
Die Scheibe 5 (Fig. 1) besitzt zu diesem Zwecke eine Minutentheilung, gegen welche ein Zeiger (als solcher kann auch die Knagge 10 dienen) einspielt. Die Scheibe wird nun soweit verdreht, dass ein Signal (Fig. 3 links) gegeben wird, sodann noch um das entsprechende Stück, welches der Differenz aus der ganzen Thcilung und dem der gewünschten Zeit entsprechenden Stücke entspricht, verdreht, wobei der vom Auslösestiften 7 noch zurückzulegende Weg um das entsprechende Stück verkürzt wird.
Der Hauptzweck der vorliegenden Uhr liegt einerseits in der regelmässig wiederkehrenden Signalgebung, wodurch die Uhr für viele Zwecke an praktischer Verwendbarkeit gewinnt, die mit einer gewöhnlichen Weckeruhr nicht erreichbar ist, z. B. in der Kranken- stube, wo dem Patienten in regelmässigen Zwischenräumen Arzneien zu verabreichen sind, in der Expedition von Fahrzeugen und Kleinbahnen, welche in bestimmten regelmässigen
Zeitintervallen abgelassen werden sollen.
Hier sind derartige Signaluhren von grossem
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Im chemischen Laboratorium, wo es sich um eine bestimmte Zeit erfordernde Reactionon etc. handelt, ist die Uhr von grossem Werte, da sie eine genaue Einstellung des
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Haushalte u. s. w. kann die Uhr ihrer vielseitigen Verwendungsart halber mit grossem Vortheil in Gebrauch genommen werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Signatuhr, bei welcher vom Gehwerke gedrehte Scheiben durch daran angebrachte Stifte mittelbar oder unmittelbar zu bestimmten Zeitpunkten auf ein Signalwerk einwirken, dadurch gekennzeichnet, dass diese Scheiben (eine oder mehrere, z. B. 5-6) von Rädern (3, 4) des Gehwerkes durch Reibung oder mittels Sperrwerkes mitgenommen werden wild vermöge dessen gegen diese. Räder verstellt werden können, um durch relative Verdrehung der Scheiben den Zeitpunkt, von welchem an die Signalgebung erfolgen soll, beliebig einstellen /u könne)).
2. Eine Ausführungsform der Signaluhr nach Auspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellscheihe eine sämmtlichen Einstellzeiten entsprechende grössere Anzahl federnde Stifte trägt, von welchen die entsprechende Gruppe durch die regelmässigen, den ge-
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