AT86455B - Vorrichtung zum Ausgleichen des Zuges in den Rauchröhren von Lokomotiv-, Lokomobil- und Schiffskesseln. - Google Patents

Vorrichtung zum Ausgleichen des Zuges in den Rauchröhren von Lokomotiv-, Lokomobil- und Schiffskesseln.

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AT86455B
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Ernst Ing Lorenz
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Ernst Ing Lorenz
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  Vorrichtung zum Ausgleichen des Zuges in den Rauchrohren von   Lokomotiv-,   Lokomobil- und Sehiffskesseln. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Ausgleichen der ungleichmässigen Zugstärke, welche bekanntlich in den Rauchröhren von Lokomotiv-, Lokomobil-und ähnlichen Kesseln herrscht. 



   Durch diesen Übelstand werden manche Rauchröhren immer in kürzester Zeit durch die Flugasche vollständig verstopft, womit die Leistungsfähigkeit des Kessels und somit auch diejenige der Maschine sinkt. 



   Ein weiterer Nachteil dieser Loknmotiv-Kessel liegt in der schlechten Ausnutzung des Brennstoffes, indem die Rauchgase mangels eines innerhalb des Kessels entstehenden Kreislaufes mit einer hohen Abgangstemperatur von zirka 4000 C in die Esse gelangen. 



   Die Erfindung besteht nun im wesentlichen darin, dass die aus der Feuerkiste durch die einzelnen Rauchrohre mittels in Gruppen angeordneter Hauben und in diesen untergebrachter Gebläse durch benachbarte Rauchrohre in die Feuerkiste   zurückgedrückt   werden. 



   Fig. i stellt einen senkrechten Schnitt durch eine mit der neuen Einrichtung versehene Lokomotive dar. Fig. 2 und 3 sind Quer-und Längsschnitte durch eine Blashaube. 



   1 bedeutet die Feuerkiste, 2 die Feuerkistenrohrwand, 3 diejenigen Rauchrohre, durch welche die Rauchgase mittels des Gebläses   4   injektorartig angesaugt werden und 5 die Rauchrohre, durch die sie in die Feuerkiste 1   zurückgedrückt   werden. 6 sind die übrigen ohne Gebläse direkt in die Rauchkammer mündenden Rauchrohre, 7 die einzelnen sowohl die Rauchrohre 3 als auch 5 umschliessenden Hauben, 8 die Rauchkammer, 9 die mittels Klappen 10 verschliessbare Öffnungen, welche die einzelnen Hauben 7 mit der Rauchkammer 8 verbinden. 



   Durch das Anbringen von mehreren solchen, die einzelnen Rauchrohrbündel 3 und   5   umschliessenden Hauben 7 (Fig. 2 und 3) erscheint die Rauchkammer 8 der Höhe und Breite nach in mehrere selbstätige kleinere Rauchkammern geteilt. 



   Die in den Hauben 7 angeordneten leichten, die Öffnungen 9 sperrenden Klappen 10 werden nur durch das jeweils in den Hauben 7 sowie in der Rauchkammer 8 herrschende Vakuum gesteuert und wirken als Zugregler, indem sie das in den verschiedenen Höhenlagen der Rauchkammer 9 herrschende Vakuum ausgleichen. 



   Herrscht z.   B.   in der Rauchkammer 8 ein kleineres Vakuum als in den denselben Höhenlagen entsprechenden Hauben 7, so saugen diese die Rauchgase aus Rauchkammer 8 durch die sich öffnenden Öffnungen 9 (Fig. 2) an, und zwar solange, bis das Vakuum in der Rauchkammer 8 dem in den Hauben 7 herrschenden gleichkommt. 



   Übersteigt nun das in der Rauchkammer 8 herrschende Vakuum dasjenige in den Hauben 7, so wird die Verbindung zwischen den Hauben und der Rauchkammer 8 durch das Zuschliessen der Öffnungen 9 mittels der Klappen 10 unterbrochen. Von diesem Augenblicke steigt aber natürlich das in den Hauben 7 vorhandene Vakuum infolge der in geringerer Menge zuströmenden Rauchgase an, es   öffnet   sich somit die Klappe 10 selbsttätig, wodurch wieder die Rauchgase aus der Rauchkammer solange in die Hauben 7 angesaugt werden, bis das Vakuum in der Rauchkammer 8 das in den Hauben 7 herrschende nicht übersteigt. 

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   Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei der zwei von den die Rauchrohre 3 und 5 umschliessenden Hauben 7 miteinander durch den Stutzen 12 verbunden sind. In diesem Falle sind die Gebläse 4 mittels der beiden Hähne 13 mit der Auspuffleitung 11 so verbunden, dass durch eine Hebelbewegung entweder nur das obere oder nur das untere   Gebläse 4,   niemals aber beide auf einmal betrieben werden können, indem die Hähne 13 wechselseitig den Auspuffdampf zu dem Gebläse 4 zulassen. Bei dieser Ausführungsart werden nur entweder die durch die untere Rauchröhre 3 strömenden Rauchgase durch das obere Gebläse   4   angesaugt und durch die oberen Rauchrohre   6   zurück in die Feuerkiste 1 gedrückt oder umgekehrt. 



   Durch das Anbringen einer   Tür     J4   in den Hauben 7 kann man die ganze Einrichtung bei Versagen des Gebläses   4   oder Anheizen der Lokomotive durch das Öffnen dieser Tür ausschalten und die Rauchgase ungehindert in die Esse gelangen lassen. Die Dampfgebläse   4   können auch durch den Saugstutzen   J ? J   und eine Luftleitung 16 frische Luft von aussen mitansaugen und somit die erwünschte Druckerzeugung in der Feuerkiste verstärken. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   i,   Vorrichtung zum Ausgleichen des Zuges in den   Rauchröhren   von Lokomotiv-, Lokomobil-und Schiffskesseln, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere Rohrmündungen in der Rauchkammer gruppenweise abdeckende Hauben mit eingebauten Dampfstrahlgebläsen, die von aussen Luft und aus den nicht unter Druck stehenden Feuerröhren bzw. der Rauchkammer Rauchgase ansaugen und das Gemisch, durch die unter der blasenden Wirkung des Dampfstrahlgebläses stehenden Röhren in die Feuerkiste treiben.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Blashauben, deren Gebläse abwechselnd betätigt werden, durch einen Stutzen miteinander verbunden sind.
AT86455D 1917-12-06 1917-12-06 Vorrichtung zum Ausgleichen des Zuges in den Rauchröhren von Lokomotiv-, Lokomobil- und Schiffskesseln. AT86455B (de)

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