AT86204B - Kartoffellegmaschine. - Google Patents

Kartoffellegmaschine.

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AT86204B
AT86204B AT86204DA AT86204B AT 86204 B AT86204 B AT 86204B AT 86204D A AT86204D A AT 86204DA AT 86204 B AT86204 B AT 86204B
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Austria
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pockets
drum
potato
pocket
flap
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Application number
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English (en)
Inventor
Johannes Lotz
Valentin Lotz
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Johannes Lotz
Valentin Lotz
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  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kartoffellegmaschine. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die Scheibe 10, die ebenfalls feststehend angeordnet ist. Diese Scheibe 10 ist an ihrem äusseren Umfange zu einem Flansch 11 umgebogen und bildet zusammen mit diesem und den beiden Flanschen 12, 13 der Trommel   4   den um letztere laufenden Kanal. 14. Der
Flansch 12 der Trommel 4 ist an verschiedenen Stellen ausgeschnitten und zu den
Taschen   M   ausgebildet, die zum Transport je einer aus der Trommel 4 in sie gelangenden
Kartoffel nach dem Ablegerohr 16 bzw. der Pflanzstelle dienen. Letzteres kann an dem
Flansch 11 der Scheibe 10 befestigt oder mit dieser aus einem Stück hergestellt werden. 



   Die eine Wand der Taschen 16 wird durch je eine an dem Flansch 12 der Trommel 4 bei 17   angelenkte Klappe. M   gebildet. Diese legt sich bei Drehung der Trommel 4 mit ihrem unteren Ende gegen die zugehörige Tasche 15, indem sie mit ihrem freien Ende auf der   Innenfläche   des Flansches 11 der Scheibe 10 schleift. 



   Um nun zu verhindern, dass eine in einer der Taschen 15 liegende Kartoffel beim
Tansportieren nach der Ablegestelle durch Erschütterungen aus der zugehörigen Tasche 15 wieder herausfällt, ist auf   jeder der Klappen. M   bei 19 eine kleine Klappe 20 angelenkt, und zwar so, dass sie sich, sobald die Trommel   4   eine gewisse Lage erreicht hat, infolge ihres Schwergewichtes um ihren Drehpunkt 19 dreht und sich auf die in der zugehörigen
Tasche   15,   liegende Kartoffel legt.

   Um nun. weiter zu verhindern, dass die in den Taschen 15 sich befindenden Kartoffeln diese verlassen, wenn sich die Taschen 15 der Trommel   4     über   die Wagrechte hinaus'nach dem Ablegerohr 16 bewegen, ist an der Scheibe 10 noch ein kreisbogenförmiger Bügel 21 vorgesehen, der die betreffenden Taschen 15 gegen die Trommel hin abdeckt (Fig   i).-  
Sobald nun die Taschen 15 mit   den zu pSanzenden Kartoffeln   in den Bereich des
Abfallrohres 16 gelangt sind, schlägt die Klappe 18 um ihren Drehpunkt 17 so um, dass die zugehörige Tasche 15 geöffnet wird und die in ihr liegende Kartoffel ungehindert aus ihr austreten und'durch das Abfallrohr 16 nach der   P. flanzstelle gelangen kann.   Um hierbei ein zu weites Umschlagen der   Klappen.

   M   zu verhindern, ist unter jeder Klappe an dem
Flansch 12 der Trommel 4 fest angeordnet ein Anschlag 22 vorgesehen (Fig. i). 



   Die jn den Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen und in den Fig. i und 2 dargestellten Ausführungsform im wesentlichen dadurch, dass in der feststehend angeordneten, zum Abschluss der Trommel an ihrem vorderen, mit den zum Transport je, einer Kartoffel nach dem Ablegerohr bzw. der Pflanz- stelle dienenden Taschen versehenen Ende dienenden Scheibe eine verhältnismässig kleine Öffnung   für., den Durchlass   der Kartoffeln vorgesehen und ausserdem an jeder Tasche, und zwar an der feststehenden Wand dieser eine Klappe angeordnet ist, die das Auswerfen einer sich etwa in der betreffenden Tasche festklemmenden Kartoffel bewirkt, sobald sich die betreffende Tasche vor das   Ablegerohr. bewegt.

   Durch   die Anordnung der mit der Öffnung versehenen Scheibe wird erreicht, dass immer nur eine verhältnismässig kleine Anzahl von 
 EMI2.1 
 auf der festgelagerten Achse 2 drehbar angeordneten Käfigtrommel   4   angeordnet ist. Diese Scheibe 23 schliesst die Trommel 4 gegen den mit den Taschen 15 versehenen Teil hin ab. 



  Der Abschluss der Taschen 15 nach der Seite hin erfolgt durch den an dem vorderen Ende der Trommel   4   angeordneten Ring 13 und ferner durch die diesem gegenüber fest angeordnete Scheibe   M.   Die Taschen   M   werden einesteils durch eine feste Wand 25 und anderenteils durch eine drehbare Klappe 18 gebildet. Die feste Wand 25 einer jeden Tasche 15 ist an einem kreisbogenförmigen Bügel 26 angeordnet, der sich von   der zugehörigen   Tasche 15 aus   nach rückwärts bis zur. folgenden   Tasche erstreckt und an dessen Ende die Klappe 18 für diese Tasche. angelenkt ist.

   Die Bügel 26 der veschiedenen Taschen 15 bilden einen Ring, der den durch den an der Scheibe 10 befestigten Ring 11, die Scheibe 10 und den Ring 13 gebildeten   Kanal, 14   nach unten   dx Jh.   gegen die, Trommel 4 hin   abschliesst.   Die Bügel 26 sind mit   dem-Ring 13   durch Winkeleisen 27 o. dgl. verbunden. Die den einen Teil einer jeden Tasche 15 bildenden Klappen 18 legen sich bei Drehung der Trommel 4 mit ihrem freien Ende innen gegen den Ring   11,   wodurch die Taschen 15 geschlossen gehalten werden. Um wiederum das Herausfallen von Kartoffeln aus den Taschen 15 zu verhindein, wenn sich diese nach oben über die Wagrechte hinaus nach dem, Ablegerohr 16 bewegen, ist auch hier der   Bügel 21 vorgesehen.   Dieser ist an der Scheibe 10 befestigt.

   An jeder der Taschen 15 bzw. an deren fester Wand 25 ist eine Auswerfklappe 28 drehbar angeordnet, die dazu dient, eine sich in der betreffenden Tasche 15 etwa festklemmende Kartoffel aus dieser herauszuwerfen, sobald die Tasche 15 dem Ablegerohr 16 gegenüber zu liegen kommt. Zu diesem Zwecke ist jede Auswerfklappe 28 mit-einem über ihren Drehpunkt hinaus ver- 

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 Anschlag 30 in Eingriff tritt, wird die Auswerfklappe 28 in Richtung des Pfeiles 31 gedreht (Fig. 6). Hierbei tritt sie aus der Fläche der festen Taschenwand 25, mit der die Klappe 28 zusammenfällt, heraus und wirft hierdurch die Kartoffel, die sich. etwa in der Tasche 15 festgesetzt haben sollte, aus dieser heraus in das Ablegerohr 16.

   Um ein zu weites Drehen der Klappe 28 nach innen zu verhindern, ist an einer jeden eine Nase 32 angebracht, mit der sich- die Klappe 28 gegen die feste Taschenwand 25 legt. 



   Um die Taschen 15 jederzeit bei dem Arbeiten mit der Maschine lbeobachten zu können, ist weder der Ring 13 noch die Scheibe 10 ganz bis an den Ring 11 geführt, wodurch ein freier Raum geschaffen ist, durch den hindurch die Taschen 15 jederzeit sichtbar sind. 



   Bei der in den Fig. 7 bis 10 dargestellten Ausführungsform des'an dem vorderen Ende der Trommel angeordneten   Kartoffeltransport-und   Ablegekörpers werden die Taschen 15 ebenfalls einesteils durch eine feste Wand 25 und anderenteils durch eine drehbare Klappe 18 gebildet. Die feste Wand 25 einer jeden Tasche 15 ist wiederum an dem einen Ende eines kreisbogenförmigen Bügels 26 mit U-artigem Querschnitt angeordnet, der sich von dieser Wand nach abwärts bis zur folgenden Tasche erstreckt und an dessen anderem Ende die Klappe 18 der folgenden Tasche bei 33 angelenkt ist. Die Bügel 26 sind in geeigneter Weise, etwa mittels Schrauben, mit dem vorderen Ende der Trommel, und zwar mit dem diese nach vorne begrenzenden Ring 13 aus Winkeleisen befestigt, so dass die Bügel 26 selbst wieder einen durch die Taschen 15 bzw. deren Klappen 18 unterbrochenen Ring bilden.

   Um diesen Ring ist ein bei der dargestellten Ausführungsform durch ein schmales Flacheisen gebildeter Ring 11 gelegt Auf diesem Ring 11 gleiten die Klappen 18 der einzelnen Taschen 15 beim Transport der zu pflanzenden Kartoffel von der Aufnahmestelle in der Trommel bis zur Ablegestelle. Zur Schaffung dieser ist der Ring 11 an einer Stelle unterbrochen und vor dieser etwas aus dem Mittel abgebogen, damit sich die Klappen 18 allmählich öffnen und an der unterbrochenen Stelle des Ringes 11 zwecks Ablegens der in der zugehörigen Tasche 15 liegenden Kartoffel ganz aufschlagen. Unmittelbar vor der Unterbrechung in dem Ring 11 ist dieser bei 34 etwas abgekröpft, damit die Klappen 18 beim Passieren dieser Abkröpfung nahezu ihre vollständig geöffnete Lage einnehmen und die Kartoffel schon aus der Tasche 15 austreten kann und alsdann nur noch auf dem Ring 11 gleitet.

   Infolgedessen legt-sich die Kartoffel ganz'vorne gegen das freie Ende der Klappe 18, das noch gerade auf dem Ring 11 schleift, bis es das eine freie Ende des Ringes 11 erreicht. 



  In diesem Augenblick schlägt die Klappe 18 ganz auf und die Kartoffel wird ungehindert in senkrechter Richtung nach unten fallen. Bei der weiteren Drehung der Trommel und somit der Bügel 26 tritt die in der Ablegestelle frei hängende Klappe 18 in Berührung mit dem anderen freien Ende des Ringes 11 und wird alsdann wieder geschlossen, um die Tasche 15 wieder für die Aufnahme einer anderen Kartoffel geeignet zu machen. Ebenso wie bei der Ausführungsform des   Kartoffeltransport-und   Ablegekörpers nach den Fig. 3 bis 6 ist auch bei der in den Fig. 7   bis in   dargestellten an der festen Wand 25 einer jeden Tasche 15 eine Auswerfklappe 28 drehbar angeordnet. Auf der Drehachse 35 dieser Klappe 28 ist ausserhalb ein   dreiarmiger   Hebel 36,37, 38 befestigt.

   Der Arm 37 dieses Hebels dient zum Bewegen der Klappe 28 in das Innere der zugehörigen Tasche 15,   ùm   die in dieser sitzende Kartoffel aus ihr herauszustossen. Die Bewegung des Armes 37 wird dadurch hervorgerufen, dass er mit einem Anschlag   30,   der kurz vor, der Ablegestelle angeordnet ist, in Berührung tritt. Durch den Arm 36 des dreiarmigen Hebels wird eine zu grosse Bewegung der Klappe 28 verhindert, indem sich dieser Arm 36 mit der an ihm vorgesehenen Nase 36'gegen die eine Stirnwand des'Bügels 26 legt (Fig. 7).

   Durch die
Bewegung des Armes 37 wird ausser der Auswerfklappe 28 auch noch die Klappe 18   geöffnet,   da   sich'der Arm 38 des <    dreiarmigen Hebels von unten gegen einen an der
Klappe 18 angeordneten Anschlagstift 39 legt und infolgedessen bei freier Bewegung nach aussen die Klappe 18 anhebt. 

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Claims (1)

  1. Bei der in den Fig. 7 bis 10 dargestellten Ausführungsform reicht die die Trommel 4 nach vorne abschliessende, von dieser aber vollständig unabhängige und fest angeordnete Scheibe 10 nur bis an den durch die Bügel 26 gebildeten Ring. Sie schliesst also die Taschen-M nicht nach vorne hin ab. Dieser Abschluss wird vielmehr durch eine an jeder Klappe 18 vorgesehene Wange 18'erzielt. Durch diese Ausbildung wird jedes Festklemmen der Kartoffeln vermieden.
    Diese liegen'vielmehr bei geöffneter Tasche 15 an der Ablegestelle vollständig frei, so dass sie ungehindert aus den Taschen 15 austreten können, PATENT-ANSPRÜCHE : I. Kartoffellegmaschine mit einer kegelförmigen Trommel, die an dem'die Basis des EMI3.2 <Desc/Clms Page number 4> Kartoffeln versehen ist, auf der fest gelagerten Hinterradachse lose drehbar angeordnet ist und von einem der Hinterräder in Drehung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschen (15) mit ihrer Öffnung sowohl zum Aufnehmen als auch zum Ablegen der zu pflanzenden Kartoffeln senkrecht zur Trommelachse (2) liegen und nach der einen Seite hin durch je eine an der Trommel drehbar angeordneten Klappe (18) geschlossen gehalten werden indem sich die Klappen (18)
    mit ihrem freien Ende gegen einen um die Trommel (4) greifenden aber feststehenden Ring bzw. Flansch (11) legen der an bzw. über der Ablege- stelle (16) unterbrochen ist, um das selbsttätige Öffnen der Tasche (15) nach aussen durch EMI4.1 seite dienenden Scheibe (10) angeordnet ist.
    2. Eine Kartoffellegmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschen (15) zur Aufnahme der Kartoffeln,. sobald sich erstere in. die obere Lage begeben haben, durch einen sich von innen gegen die Taschen (15) legenden kreisbogenförmigen und fest angeordneten Bügel (21) geschlossen gehalten werden, bis die Taschen (15) das Ablegerohr (16) passiert haben.
    3. Eine Kartoffellegmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (21) zum Verschliessen der Taschen (15) ebenfalls an der feststehenden, zum vorderen Abschluss der Trommel (4) dienenden Scheibe (10) angeordnet ist.
    4. Eine Kartoffellegmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass an den zum Abschliessen der Taschen (15) nach der einen Seite hin dienenden Klappen (18) Hilfsklappen (20) drehbar angeordnet sind, die sich in einer-gewissen Lage der Trommel (4) gegen die in einer Tasche (15) liegende Kartoffel legen und so die Kartoffel am Herausfallen bei Erschütterungen verhindern.
    5. Kartoffellegmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass an der festen Wand (25) einer jeden Tasche (15) eine Klappe (28) drehbar angeordnet ist, die mit einem EMI4.2
AT86204D 1913-04-17 1914-04-17 Kartoffellegmaschine. AT86204B (de)

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AT86204D AT86204B (de) 1913-04-17 1914-04-17 Kartoffellegmaschine.

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