AT85495B - Gesteindrehbohrmaschine, von deren Bohrstange die Bohrschneide durch eine Drehung in der Arbeitsdrehrichtung abgelöst werden kann. - Google Patents

Gesteindrehbohrmaschine, von deren Bohrstange die Bohrschneide durch eine Drehung in der Arbeitsdrehrichtung abgelöst werden kann.

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AT85495B
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  Gesteindrehbohrmaschine, von deren Bohrstange die Bohrschneide durch eine Drehung in der
Arbeitsdrehrichtung abgelöst werden kann. 
 EMI1.1 
 

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 Eingriff mit den festen Zähnen 20 zu erhalten. Die Motorwelle läuft während des Gebrauches der Bohrmaschine, auch wenn die Bohrstange aus dem Loch herausgezogen ist, ununterbrochen um ; d. h. der Motor wird nicht ausgeschaltet, um Funkenbildungen zu verhüten, die bei Gegenwart entzündbarer Gase gefährlich werden könnten. Der Umlauf der Motorwelle erfolgt in Richtung 27 und das Rad 11 läuft in entgegesetzter Richtung um. Wird der Hebel 18 in Richtung 28 bewegt, so kommen die Kupplungszähne 16 und   19   miteinander in Eingriff und die Bohrspindel wird in Richtung 27'also so gedreht, dass die Bohrschneide 1 beim Arbeiten sich fester in die Bohrstange einzuschrauben sucht.

   Sobald die Kupplungszähne 16, 19 richtig miteinander in Eingriff sind, springt eine Nase 32 einer am Gehäuse befestigten Feder 23 hinter den Hebel 18 und verhütet dadurch, dass die Feder 26 die Zähne 16, 19 wieder ausser Eingriff bringt. 



   Soll die Bohrstange mit Hilfe der Griffe 30, 31 der Maschine aus dem Bohrloch gezogen werden, so wird das freie Ende   34   der Feder 33 so bewegt, dass die Nase 32 von der Fläche 35 des Hebels 18 abgleitet. Die Feder 26 bewegt dann den Kuppungsteil 29 so, dass seine Zähne 17 mit den Zähnen 20 in Eingriff kommen. Dadurch wird die Bohrstange während ihres Herausziehens aus dem Bohrloch verhindert, sich entgegen der Richtung 27', der Arbeitsdrehrichtung, zu'drehen und dementsprechend kann sich die Bohrstange auch nicht von der Schneide 1 herunterschrauben, wenn diese sich im Bohrloch festgeklemmt hat. 



   Bei der Ausführung nach den Fig. 3 und 4 dient eine Klinke 36 dazu, die Bohrstange 2 an der Drehung entgegen ihrer Arbeitsdrehrichtung zu verhindern, wenn sie aus dem Bohrloch herausgezogen wird. Zu diesem Zweck wird die Klinke 36, die auf der Achse 37 festsitzt, mittels des ebenfalls auf 37 festen Knopfes 38 so gedreht, dass sie in Eingriff mit einem Zahnrade 39 kommt, welches mit dem hier auf der Bohrspindel 7 umdrehbar sitzenden Antriebsrade 11 oder mit der Bohrspindel selbst fest verbunden ist. 



  Die Kupplung   16, 19,   die gestattet, dass der Motor weiterläuft, auch wenn die Bohrspindel stillgesetzt ist, ist hier auf die Motorwelle gesetzt. Die beiden Teile 13 und 13'dieser Welle sind voneinander getrennt und werden nur durch das Einrücken der Kupplung   16, 19   verbunden. Durch Drehen in Richtung 40 kann die Klinke 36 ausser Eingriff mit dem Rade 39 gebracht werden. Zähne 41 der Klinke, die unter Wirkung einer Feder 42 in fest an dem Maschinengehäuse sitzende Zähne greifen, sichern die Klinke 36 in der jeweilig beabsichtigten Lage. Wie in Fig. 4 durch Punktierung angedeutet ist, kann statt der besonders   ein-und ausrückbaren   Klinke 36 eine unter der Wirkung einer Feder 43 stehende selbsttätige Klinke 44 zur Anwendung kommen. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind die Wellenteile 13, 13', wie in Fig. 3 und 4 voneinander getrennt und können durch die Kupplung 16, 19 miteinander verbunden werden. Hier wird nach dem Ausrücken der Kupplung   16,     19   eine Schraube 45 mit dem fest auf der Bohrspindel sitzenden Rade 39 in Eingriff gebracht und hindert dadurch eine Drehung der Bohrstange entgegen ihrer Arbeitsdrehrichtung. 



   Das Rad 39 und die Schraube 45 können in Fortfall kommen, wenn der Kupplungsteil 29 nach stattgehabtem Ausrücken der Kupplung 16, 19 in die Bahn eines an der Bohrspindel 7 befestigten Armes 53 kommt, der in Fig. 5 punktiert angedeutet ist, 
PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Gesteindrehbohrmaschine, von deren Bohrstange die Bohrschneide durch eine Drehung in der Arbeitsdrehrichtung der Maschine abgelöst werden kann, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Verhindern einer Drehung der Bohrstange entgegen der Arbeitsdrehrichtung.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Sperrorgan (z. B. 20,36, 44, 45), das sich um die geometrische Achse keiner der zum Antrieb der Bohrstange dienenden Wellen (7, 13, 13') dreht, aber mit einer dieser Wellen so zusammenwirken kann, dass es diese an einer Drehung hindert, die nicht der beabsichtigten Drehung der Bohrstange (2) entspricht.
    3. Maschine nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch einen an dem : Maschinengehäuse (9, 10) festsitzenden Kupplungsteil (20), mit dem ein auf einer der zum Antrieb der Bohrstange dienenden Wellen undrehbarer aber axial verschiebbarer Kupplungs- teil (29, 17), der zum Antreiben der Bohrstange in deren Arbeitsdrehrichtung dient, in Eingriff gebracht werden kann, nachdem die ihn (29, 17) mit der Motorwelle verbindende Kupplung (16, 19) ausgerückt ist.
AT85495D 1919-04-04 1919-04-04 Gesteindrehbohrmaschine, von deren Bohrstange die Bohrschneide durch eine Drehung in der Arbeitsdrehrichtung abgelöst werden kann. AT85495B (de)

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