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Sicherungsvorrichtung für Handtaschen u. dgl.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung, die eine Verbesserung der Sicherungsvorrichtung für Handtaschen u. dgl. nach Patent Nr. 84319 bedeutet und sich von der bekannten dadurch unterscheidet, dass die miteinander lösbar verbundenen Sicherungsplatten, welche den beim Öffnen des Taschenbügels gebildeten Spalt überdecken, mit längs ihrer freien Ränder angeordneten Verbindungsteilen versehen sind und nach dem Lösen der Verbindung unter dem Einfluss von auf sie wirkenden Federn über die beim Öffnen eintretende Strecklage hinausschwingen und dadurch einerseits die Taschen- öffnung vollständig freigeben und die Lagerung des Tascheninhaltes von der Anwesenheit der Sicherungsplatten unabhängiger machen und andrerseits eine selbstätige Verbindung der Platten beim Schliessen der Tasche ermöglichen.
In der Zeichnung ist die Verbesserung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i einen Querschnitt bei geöffnetem Taschenbügel und ausgeschwungenen Sicherungs-
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strichelten Linien die Teile bei geschlossener Tasche.
Um die in dem Taschenbügel a gelagerten Achsen b sind die Sicherungsplatten c und d schwingbar, deren Breite die noch sichernde Klaffung des Taschenbügels bestimmt und auf welche Federn e wirken, die die Platten nach Lösung ihres Zusammenhanges über die Strecklage nach aussen drehen, in welcher Endlage sie sich gegen den Taschenbügel stützen. Am freien Rande der einen Platte c sind Hülsen f vorgesehen, denen Ausnehmungen g im Rande der anderen Platte d entsprechen, und die Platte d trägt Riegelstifte h mit Handhabungsknöpfen i. Die Riegelstifte werden durch eine Feder k leicht auseinandergehalten und besitzen zugespitzte Enden, welche den in die Ausnehmungen g eintretenden Hülsen f ausweichen, um sodann in den Innenraum der Hülsen zu gelangen.
Bei geschlossener Tasche sind die miteinander verbundenen Platten e, d nach unten geschwungen (Fig. 3). Wird der Bügel bis zur Strecklage der Platten, bei der ein Eingriff in die Tasche nicht möglich ist, geöffnet und werden die Knöpfe i gegeneinander gedrückt,
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einander gelöst, unter der Einwirkung der Federn e nach oben und machen so die Tasche vollends zugänglich.
Beim Schliessen wird der Taschenbügel bis zum Aufeinandertreffen der Plattenränder zugeklappt, wobei die Hülsen f in die Ausnehmungen g und die Riegelstifte h, die Platten miteinander verbindend, in die Hülsen. f eintreten. Wenn der Bügel nun bis zur Strecklage 'der Platten geöffnet wird, diese in das Tascheninnere gedrückt werden und die Tasche vollends geschlossen wird, so nehmen die Platten beim Wiederöffnen der Tasche wieder die
Sicherungslage ein.
Die Verbindung der Platten könnte auch an mehr als zwei Stellen und mittels anderer Organe erfolgen.
PATENT-ANSPRÜCHE : I. Sicherungsvorrichtung für Handtaschen u. dgl. nach Patent Nr. 84319, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander lösbar verbundenen Sicherungsplatten mit längs ihrer
Ränder angeordneten Verbindungsteilen versehen sind und bei gelöster Verbindung eine über die Strecklage hinausgehende Stellung einnehmen, in der die Plattenränder beim Schliessen des Taschenbügels zusammentreffen und die Platten sich miteinander verbinden.
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