DE8659C - Dreitheiliger Hand- und Reisekoffer - Google Patents

Dreitheiliger Hand- und Reisekoffer

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DE8659C
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A. DOERNER in Waldheim in Sachsen
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C5/00Rigid or semi-rigid luggage

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  • Packages (AREA)

Description

1879.
Klasse 33.
ANTON DOERNER in WALDHEIM (Sachsen). Dreiteiliger Hand- und Reisekoffer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. März 1879 ab.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt eine Ansicht des Handkoffers mit ganz bezw. theilweise geöffneten Seitentheilen, während Fig. 2 einen Grundrifs, Fig. 3 eine die innere Einrichtung erkennen lassende Seitenansicht und Fig. 4 eine den Verschlufs andeutende Vorderansicht des Koffers in geschlossenem Zustande darstellt.
Fig. 5 zeigt einen durch zwei bezw. eine beliebige Anzahl von Schlössern verschliefsbaren gröfseren Reisekoffer.
Der neue Koffer besteht aus drei Theilen, von denen der mittlere ein aus Brettern zusammengefügter Kasten ist, welcher in seinem Innern alle möglichen Einrichtungen, als feste, zerlegbare und verschliefsbare Kästchen, besondere Abtheilungen etc. haben kann.
Der Einfachheit halber sind in der Zeichnung, Fig. 3, nur durch Einschieben von Zwischenwänden verschieden grofs herzustellende Räume angedeutet.
An diesen Kasten schliefsen sich zu beiden Seiten mittelst Scharniere Klappen in Form und Gestalt einer gewöhnlichen Kofferhälfte an.
Um den mittleren Theil α von den beiden Seitentheilen b b abzuschliefsen, sind Deckel c c vorgesehen, welche in bekannter Weise mittelst Schnallen, Haken etc. an ersterem befestigt werden.
Wenn der Koffer offen steht, werden die Seitentheile b b durch um Bolzen drehbare Stützen dd, Fig. 1, 2, 3, von einander gehalten und gleichzeitig der aufrechtstehende Mitteltheil α fest gestützt; im geschlossenen Zustande des Koffers sind die Stützen d d zurückgeschlagen, Fig. 3, ohne irgendwie hinderlich zu sein.
Aus Fig. 4 und 5 ist ersichtlich, dafs, trotzdem der Koffer dreitheilig ist, nur ein Schlofs nöthig wird, welches sich auf der Oberfläche des mittleren Theiles α befindet. Die Schlufsverbindungen der Seitentheile nach der Mitte werden, wie in der Figur beispielsweise angegeben, durch mit einem kurzen und einem langen Eisenbande versehene Scharniere gebildet; der lange Theil ist an seinem äufseren Ende mit einem länglich viereckigen Loche versehen, durch welches de? am anderen langen Ende angebrachte Schliefshaken greift, Fig. 4.
Dieser Koffer soll folgende Vorzüge bieten:
ι. Schutz gegen das Ge- und Zerdrücktwerden von Gegenständen, da der schützende Raum vollständig in der Mitte liegt;
2. die Möglichkeit, Gegenstände, die nicht gestürzt werden dürfen, in den mittleren Raum, welcher in geöffnetem Zustande des Koffers nicht aus seiner Lage kommt, sondern immer senkrecht stehen bleibt, einzupacken;
3. die durch die unveränderte Lage des mittleren Raumes erzielte Bequemlichkeit beim Ein- und Auspacken;
4. die vorzüglich durch die innere Einrichtung des mittleren Theiles gebotene Herstellung einer gröfstmöglichen Ordnung der Effecten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die dargestellte Koffereinrichtung, durch welche zwischen den beiden gewöhnlichen Koffertheilen als Hauptbehälter ein dritter abgesteifter Mitteltheil mit einem alle drei Theile gleichzeitig verschliefsenden Schlofs eingeschaltet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT8659D Dreitheiliger Hand- und Reisekoffer Active DE8659C (de)

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