DE704207C - Scharnier fuer Aufbewahrungs- und Transportkaesten von Sauerstoffbehandlungsgeraeten - Google Patents

Scharnier fuer Aufbewahrungs- und Transportkaesten von Sauerstoffbehandlungsgeraeten

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Publication number
DE704207C
DE704207C DEP77940D DEP0077940D DE704207C DE 704207 C DE704207 C DE 704207C DE P77940 D DEP77940 D DE P77940D DE P0077940 D DEP0077940 D DE P0077940D DE 704207 C DE704207 C DE 704207C
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DE
Germany
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hinge
cutouts
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treatment devices
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Expired
Application number
DEP77940D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Gerhard Pflesser
Dipl-Ing Wilhelm Tamm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM TAMM DIPL ING
Original Assignee
WILHELM TAMM DIPL ING
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D3/00Hinges with pins
    • E05D3/06Hinges with pins with two or more pins
    • E05D3/12Hinges with pins with two or more pins with two parallel pins and one arm

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

  • Scharnier für Aufbewahrungs- und Transportkästen von Sauerstoffbehandlungsgeräten Die Erfindung bezieht sich auf ein Scharnier für die Verbindung des Ober- und Unterteils von Aufbewahrungs- und Transportkästen für Sauerstoffbehandlungsgeräte. Bei derartigen Behältern kommt @es darauf an, den Ober- und Unterteil so auseinanderzuklappen, daß der Behälter völlig geöffnet ist. Das eine Drehbewegung um i8o° zulassende Scharnier muß dabei so ausgebildet werden, daß es über die Außenmaße der Kastenwände nicht hinausragt.
  • Man kennt bereits derartige Scharniere, die jedoch nur dann einwandfrei arbeiten, wenn die Osen in jeder der beiden an den Scharnierlappen sitzenden Hülsen nur um je 9o° gedreht werden. Bei einer größeren oder kleineren Drehbewegung ergibt sich der Nachteil, daß sich der Oberteil des Kastens sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen mit dem Unterteil verklemmt. Unter Umständen kann dann der Kasten überhaupt nicht mehr geöffnet bzw. geschlossen- werden, da er sich völlig festgeklemmt hat.
  • Bei den für den -eingangs genannten Zweck bekannten Scharnierbauarten stehen die Ösen seitlich über die Scharnierbleche vor. Es ist daher notwendig, die gelenkig miteinander zu verbindenden Kastenteile für den Einbau der Scharniere auszusparen, und zwar derart, daß nicht nur die Scharnierbleche, sondern auch die aus diesen seitlich vorstehenden ösenteile entsprechend eingebettet werden können. Hierbei ergeben sich Schwierigkeiten hinsichtlich der Bildung von Anschlägen zur Begrenzung der Schwenkbewegung. Man kann das Holz der Ober- und Unterteile als Anschlagfläche benutzen, doch ist dieses den auftretenden Anforderungen nicht gewachsen, da es sich leicht abschert und dann zu Verklemmungen des Kastens führt.
  • Es sind weiterhin Scharnierbänder bekannt, die über die Außenmaße des Kastens hinausragen und bei denen die beiden Scharnierlappen mit Ausschnitten versehen sind, wodurch Schultern gebildet werden, die sich an den Schenkeln der verbindenden Ösen anlegen, sobald diese mit den Lappen einen rechten Winkel einschließen. Dadurch wird zwar ein Schiefstellen der Verbindungsösen vermieden, doch ragen auch diese bekannten Scharniere über die Außenmaße des Kastens hinaus. Werden diese Scharniere nun aber so angebracht, daß sie über die Außenmaße des Kastens nicht hinausragen, dann ergeben sich erhebliche Nachteile. Zunächst können die durch die Scharniere miteinander verbun-., denen Teile dann nur um etwa 9o-' gegeneinander bewegt «erden. WAterhin verhindern diese Scharniere nicht, daß sich die Ösen in bezug auf den Deckel und die Kiste schräg stellen. Beim Schließen des Deckels kommt dieser dann nicht genau über der Kiste zu liegen, sondern kann seitlich verschoben werden. Hierbei wird infolge der Verkürzung des zur Ebene der Kistenöffnung senkrechten Abstands der Drehachse des Gelenkes eine Kleininwirktinzwischen der Kante des Deckels und der-Kistenwand hervorgebracht, die das Schließen und Öffnen des Kastens erschwert, wenn nicht sogar verhindert. Weiterhin haben die bekannten Scharniere noch den Nachteil, daß die hintere Deckelwand und die hintere Behälterwand nicht in einer Ebene liegen, vielmehr ragt stets die eine über die andere hinaus. Schließlich setzt der Einbau der bekannten Scharniere eine äußerst dicke Wandstärke der zu verbindenden Teile voraus.
  • Weiterhin sind noch gleichfalls über die Außenmaße des Kastens hinausragende Scharnierbänder bekannt, bei denen die Scharnierlappen mit schulterartigen Ausschnitten versehen sind. Diese haben aber keinen Eintluß auf die Drehbewegung der öseiischenkel. Werden diese bekannten Scharniere nun so angebracht, daß sie über die Außenmaße des Kastens nicht hinausragen, dann haben sie die gleichen Nachteile wie die schon erwähnten bekannten Scharniere.
  • Die Erfindung beseitigt die geschilderten Nachteile und besteht darin, daß jede Scharnierhälfte nur um 9o- um den jeweiligen Längsschenkel der Öse drehbar ist und jede weitere Drehung durch je zwei durch Ausschnitte in den Stirnseiten der Scharnierhülsen erzeugte. schulterartige Anschläge begrenzt ist, deren einer von den durch die Ausschnitte entstandenen Kanten der Scharnierhülsen und deren anderer in der bekannten Weise von den durch die Ausschnitte entstandenen Kanten der Scharnierlappen gebildet ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Ansicht des aufgeklappten Scharniers mit einem Schnitt durch die eine Schariiierhülsc.
  • Abb. 2 gibt rine Seitenansicht wieder. Abb.3 zeigt im Schnitt die Anordnung des Scharniers in den Kastenteilen.
  • Wie aus den Abbildungen ersichtlich ist, besteht das Scharnier aus den beiden Schar-,Aierlappen a, die an den einen Enden zu `Hülsen c umgerollt sind. Die beiden Scharnierteile a werden durch eine öse b miteinander verbunden, die aus rahmenartig zusammengeschlossenen Schenkeln besteht. Die längeren Schenkel der öse haben etwa die Breite der Scharnierlappen; sie können auch etwas schmaler gehalten werden, stehen jedoch in keinem Fall seitlich über die Scharnierlappen vor.
  • Die Hülsen e haben auf den beiden Seiten die insbesondere aus Abb. 3 ersichtlichen Aussparungen. Durch diese Aussparungen werden Anschläge d für die kurzen Schenkel der öse b gebildet, die die Drehbewegung des Scharniers begrenzen. Einer der Anschläge ist jeweils die durch den Ausschnitt entstandene Kante der Scharnierhülse c, der andere ist die durch den Ausschnitt entstandene Kante des Scharnierlappens a.
  • Abb.3 läßt erkennen, daß sich die Öse um den Kastenunterteil nur um 9o° herumschwenken kann und daß sie ebenfalls um den Oberteil nur um 9o' schwenkbar ist.
  • Die Aussparungen werden zweckmäßig gleichzeitig mit der Formung der Scharnierbleche, z. B. durch Ausstanzen, hergestellt. Das neue Scharnier bietet daher nicht nur die einleitend erwähnten Vorteile, sondern es ist auch in der Herstellung einfach und billig.

Claims (1)

  1. PATIi\TA V SPRUCH Scharnier für Aufbewahrungs- und "Transportkästen von Sauerstoffbehandlungsgeräten, bestehend aus zwei, durch eine rahmenartige, rechteckige Öse miteinander verbundenen, um deren Längsschenkel als Drehachsen schwenkbaren Scharnierhälften, deren Drehung durch schulterartige Anschläge begrenzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß jede Scharnierhälfte (a) nur um 9o° um den jeweiligen Längsschenkel der Öse (b) drehbar ist und jede weitere Drehung durch je zwei, durch Ausschnitte in den Stirnseiten der Scharnierhülsen (c) erzeugte, schulterartige Anschläge (d) begrenzt ist, deren einer von den durch die Ausschnitte entstandenen Kanten der Scharnierhülsen (e) und deren anderer in bekannter Weise von den durch die Ausschnitte entstandenen Kanten der Scharnierlappen (a) gebildet ist.
DEP77940D 1938-09-23 1938-09-23 Scharnier fuer Aufbewahrungs- und Transportkaesten von Sauerstoffbehandlungsgeraeten Expired DE704207C (de)

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DE (1) DE704207C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023990B (de) * 1954-06-30 1958-02-06 Alfred Apprich Doppelbolzen-Scharnier
DE2940169A1 (de) * 1978-10-04 1980-04-17 Jean Chereau Scharnier mit versenkt angeordneten teilen
EP3111805A4 (de) * 2014-01-22 2017-03-01 Wuxi Housetex Industries Co., Ltd Klapphocker

Cited By (3)

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DE1023990B (de) * 1954-06-30 1958-02-06 Alfred Apprich Doppelbolzen-Scharnier
DE2940169A1 (de) * 1978-10-04 1980-04-17 Jean Chereau Scharnier mit versenkt angeordneten teilen
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