DE457620C - Unsichtbares Scharnier - Google Patents

Unsichtbares Scharnier

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DE457620C
DE457620C DEM92370D DEM0092370D DE457620C DE 457620 C DE457620 C DE 457620C DE M92370 D DEM92370 D DE M92370D DE M0092370 D DEM0092370 D DE M0092370D DE 457620 C DE457620 C DE 457620C
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DE
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hinge
sheet metal
leg
legs
fastening
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Expired
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DEM92370D
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Ernst Maurmann A G
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Ernst Maurmann A G
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D3/00Hinges with pins
    • E05D3/06Hinges with pins with two or more pins
    • E05D3/18Hinges with pins with two or more pins with sliding pins or guides
    • E05D3/186Scissors hinges, with two crossing levers and five parallel pins
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2800/00Details, accessories and auxiliary operations not otherwise provided for
    • E05Y2800/67Materials; Strength alteration thereof
    • E05Y2800/674Metal
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/20Application of doors, windows, wings or fittings thereof for furniture, e.g. cabinets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

  • Unsichtbares Scharnier. Die Erfindung bezieht sich auf ein an Möbeln o. dgl. anzubringendes unsichtbares Scharnier derjenigen Gattung, das im wesentlichen aus zwei durch zwei Gruppen von ineinandergreifenden und durch einen gemeinsamen Drehbolzen miteinander verbundenen Winkelhebeln gekuppelten Befestigungsrahmen besteht, wobei die durch Stifte verbundenen Hebelenden teils fest, teils in Schlitzen verschiebbar an jedem Rahmenteil gehalten sind.
  • Bei den bekannten Scharnieren dieser Art besteht der Befestigungsrahmen aus einem gegossenen Metallkörper, bei dem einerseits die Bohrungen zur Aufnahme der Drehstifte durch lange dünne Bohrer und anderseits die Führungsschlitze für die die verschiebbaren Schenkelenden verbindenden Stifte durch Fräset hergestellt sind. Die Herstellung eines derartigen Befestigungsrahmens ist deshalb außerordentlich schwierig, umständlich und zeitraubend und daher wenig wirtschaftlich; außerdem ist der gegossene Metallkörper infolge seiner Sprödigkeit sehr leicht einer Bruchgefahr, beispielsweise beim Einschlagen der Befestigungsschrauben in das Holz, ausgesetzt.
  • Diese Mängel sind gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch vermieden, daß die Befestigungsrahmen aus einem einzigen Blechstreifen hergestellt sind, und zwar in der Weise, daß die einander zugekehrten beiden Schenkel der winkelförmigen Seitenstücke durch einen senkrecht zu diesen liegenden Mittelsteg in Verbindung stehen. Zweckmäßig sind dabei auf den einander gegenüberliegenden Schenkelflächen der Seitenstücke mit Schlitzführungen versehene Verstärkungsplatten zusätzlich angebracht, wobei diese vorteilhaft je durch den einen Schenkel eines Blechwinkels gebildet sein können, dessen anderer Schenkel auf den Befestigungsschenkeln der Seitenstücke angenietet ist. Ferner empfiehlt es sich, die Lageraugen für die ortsfesten Gelenkzapfen der Winkelhebel aus je einem gefalzten Blechstreifen herzustellen, der an der Falzstelle mit einem gerollten Gelenkauge versehen ist, während die Befestigungslappen des Gelenkbandes zwischen den Flanschlappen und den Winkelblechen gehalten sind.
  • Durch diese neuartige Ausbildung zeichnet sich der Erfindungsgegenstand infolge seiner Zusammensetzung aus mehreren Einzelteilen einerseits durch große Widerstandsfähigk--it und Steifigkeit aus, anderseits besitzt er den weiteren Vorzug, daß er auf wesentlich :einfacheTe und billigere Weise in Massenfabrikation hergestellt werden kann, zumal umständliche Bohr- bzw. Fräsarbeiten völlig vermieden sind, viehmehr können beispielsweise die Führungsschlitze in einfacher Weise aus den Blechplatten ausgestanzt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. t und 2 je eine Ansicht auf die Innen-bzw. Außenseite des halbgeöffneten Scharniers, Abb.3, q. und 5 je einen Schnitt nach der Linie A-A, B-B, C-C der Abb. i, Abb. 6 bis i i mehrere Einzelteile des Scharniers.
  • 0 Bei dem dargestellten Scharnier sind D; F zwei Anschlagplatten, die ungefähr in der Mitte einen kastenartigen Vorsprung G besitzen. Wie an sich bekannt, ist an jedem Teil D, F eine Gruppe von Winkelhebeln a, b angelenkt, deren einzelne Glieder abwechselnd nebeneinanderliegen und am Scheitel durch einen gemeinsamen Drehbolzen c verbunden sind (Abb. 4.). Die Hebelarme a bzw. b sind ungleich lang, und zwar ist jeder kurze Arm an einem Drehzapfen d bzw. f angelenkt, der an der Kastenplatte D bzw. F befestigt ist, während die Enden der langen Schenkel der -,#Vinkelheb-el a bzw. b durch einen Bolzen g, 1t verbunden sind, der beim öffnen bzw. beim Schließen des Scharniers sich in einer Schlitzführung des kastenförmigen Mittelteiles Ur bewegt. Infolge dieser Ausbildung ist, wie an sich bekannt, ein Scharnier geschaffen, das, beispielsweise an MöbeIstükken, nach außen unsichtbar angebracht werden kann.
  • Gemäß der Erfindung besteht nun das Anschlagstück D@ bzw. F aus einer Mehrzahl von miteinander verbundenen. Blechplattem, die aufeinandergelegt und miteinander verbunden sind, wodurch die Ausbildung des Scharniers äußerst kräftig und widerstandsfähig wird. Es ist J ein U-förmig gebogener Blechstreifen, der den Grundrahmen eines Scharnierteiles bildet (Abb.6). Die SCh-enkel h des Blechstreifens J sind aui dem einen Seitenrand mit je einem in Längsrichtung des Scharniers nach außen sich erstrekkenden Flanschlappen m versehen. Die Schenkel h und die Flanschlappen m sind durch ein beide übergreifendes Winkelstück N verstärkt, dessen kürzerer Schenkel o auf der Innenwand eines jeden Bügelschenkels h und dessen längerer Schenkel p auf der äußeren Fläche des Flansches m aufliegt und wobei beide Schenkel o, p mit diesen Teilen k, m durch Niete c/ fest verbunden sind. Der kurze Schenkel o ist mit einem schräg zu seiner Längsrichtung angeordneten. Schlitz r versehen, der als Führungsrinne für den Bolzen g bzw. la der Winkelhebel a bzw. b dient. Da, wie bereits erwähnt, eine Mehrzahl von mit ungleich langen Schenkeln versehenen Winkelhebeln a, b abwechselnd aneinanderliegen, ist zur sicheren Führung des an jedem Ende der Hebelgruppe befindlichen, und gegenüber dem letzten Hebel a bzw. b um eine Hebeldicke zurückliegenden, langen Schenkels ein zusätzlicher und gleichzeitig zur Verstärkung dienender Führungsteil an der Innenwand des einen Bügelschenkels h vorgesehen. - Dieser Führungsteil besteht im wesentlichen aus einem trapezförmigen Blechstück s (Abb. 9), das mit einem Schrägschlitz t versehen ist, der bei Befestigung des Bleches s mittels einer Mehrzahl von Nieten u auf den kurzen Schenkel o des Winkelbleches N mit _ dessen Schrägschlitz r übereinstimmt und eine einheitliche Führungsrinne für den verschiebbaren Stift g bildet (Abb.5).
  • Die Lageraugen für die an jedem Scharnierteil D, F ortsfest angebrachten Drehzapfen d, f bestehen, wie aus Abb. io und i i ersichtlich, aus je einem doppelt gefalzten Blechstreifen V, dessen mittlerer Teil an der Falzstelle zu einem Gelenkauge w gerollt ist, das zur Aufnahme des Drehzapfens d bzw. f dient. Die Befestigung jedes dieser vier Lager erfolgt dadurch, daß die in Länge und Breite der Ausbildung der Flanschlappen nt entsprechenden Befestigungslappen x zwischen diese und jedem Winkelschenkelp eingefügt und ebenfalls durch die Niete q mit diesen Teilen fest verbunden werden (Abb.3). Das den Zapfend bzw. f aufnehmende Lagerauge w legt sich .dabei auf dem breiten Schenkel p des Winkelbleches N auf, so daß ein dichter Schluß der Scharnierteile bewirkt ist.
  • In -der Nähe des äußeren Endes eines jeden Scharnierteiles A, B ist je eine durch sämtliche Einzelteile m, x, p hindurchgehende Bohrung y vorgesehen, die zur Aufnahme der Befestigungsschrauben dient.
  • Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, vielmehr sind auch andere Ausführungen möglich. So könnte beispielsweise statt .des zweiblattigen Gelenkbandes für .den Drehstiftd bzw. t eine als einfache Blechplatte mit an dem einen Ende eingerolltem Auge ausgebildet und zwischen .den Blechplatten m, p befestigt sein. Und statt des Befestigungsrahmens mit nur einer Gruppe von Winkelhebeln a, b könnte beispielsweise bei für Türen o. dgl. bestimmte Scharniere eine Mehrzahl von Gruppen an einem einzigen, entsprechend mehrfach bügelförmig gebogenen Rahmenteil vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Unsichtbares Scharnier, bestehend aus zwei .durch zwei Gruppen von ineinandergreifenden und durch einen gemeinsamen Drehbolzen miteinander verbundenen Winkelhebeln gekuppelten Befestigungsrahmen, wobei die durch Stifte verbundenen Hebelenden teils fest, teils in Schlitzen verschiebbar an jedem Rahmenteil gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsrahmen in der Weise aus einem einzigen Blechstreifen (m, k, J) hergestellt sind, daß die einander zugekehrten beiden Schenkel (Z, 1 der winkelförmigen Seitenstücke (nz, h) durch einen senkrecht zu diesen liegenden Mittelsteg (J) in Verbindung stehen. z. Scharnier nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß auf den einander gegenüberliegenden Schenkelflächen (1r.) der Seitenstücke mit Schlitzführungen (t ) versehene Verstärkungsplatt; n (S) zusätzlich angebracht sind. 3. Scharnier nach Anspruch t und dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsplatten je durch den einen Schenkel (o) eines Blechwinkels (N) gebildet sind, dessen anderer Schenkel (p) auf den Befestigungsschenkeln (m) der Seitenstücke (tn, k) angenietet ist. 4.. Scharnier nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Lageraugen für die ortsfeisten Gelenkzapfen (d, f) der Winkelhebel (a, b) aus je einem gefalzten Blechstreifen (V) bestehen, der an der Falzstelle mit einem gerollten Gelenkauge (W) versehen ist, während die Befestigungslappen (x) des Gelenkbandes zwischen den Flanschlappen (in) und den Winkelblechschenkeln (p) gehalten sind.
DEM92370D 1925-12-03 1925-12-03 Unsichtbares Scharnier Expired DE457620C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955388C (de) * 1950-04-29 1957-01-03 Paul Kaltenpoth In der Schliesslage unsichtbares Scharnier
DE1244015B (de) * 1962-06-16 1967-07-06 Emil Lupp Fa Verdeckt angebrachtes Scharnier, insbesondere fuer Schranktueren
DE102008056327B3 (de) * 2008-11-07 2010-04-15 Simonswerk, Gesellschaft mit beschränkter Haftung Türband für eine verdeckte Anordnung
FR2952395A1 (fr) * 2009-11-10 2011-05-13 Bourg Sarl Ets Dispositif de reglage en positionnement de charniere invisible pour porte et encadrement de porte

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DE1244015B (de) * 1962-06-16 1967-07-06 Emil Lupp Fa Verdeckt angebrachtes Scharnier, insbesondere fuer Schranktueren
DE102008056327B3 (de) * 2008-11-07 2010-04-15 Simonswerk, Gesellschaft mit beschränkter Haftung Türband für eine verdeckte Anordnung
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