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HARWEY LAYBURN FISHER IN. CHICAGO (V. ST. v. A.).
Münzen Ausgabeapparat
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l'asten, welche mit dem Betrag der auszugebenden Summe bezeichnet sind und derartige Mechanismen in Bewegung setzen, dass eine oder mehrere dem obgenannten Betrag ent- sprechende Münzen aus dem Apparat abgegeben werden.
Die beiliegenden Zeichnungen geben in Fig. 1 eine perspectivische Ansicht des Apparates, in Fig. 2 einen Grundriss bei abgenommenem Decke !, in Fig. 3 eine linksseitige Ansicht ohne Deckel und Seitenplatte und ohne Rahmentheil, um die inneren Theile zu zeigen, in Fig. 4 einen verticalen Längen-
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Horizontalschnitt durch die Münzträger und Schieber im Detail, in Fig. 7,8, 9 und 10 Detail-Verticalschnitte vom Ausgabeende der Münzträger, in Fig. 11 eine perspectivische Ansicht von einem Schieber und in Fig. 12 den Grundriss eines Schiebers.
Die Botriebstheile dos Apparates befinden sich mit Ausnahme der Stifte der Tasten-
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über den Münzträgern hat und durch den stets der Münzenvorrath sichtbar ist. Die linke site dos Kastens hat eine Öffnung D zur Ausgabe der Münzen, welche Ausgabe durch Niederdrücken der Tasten E erfolgt ; diese sind von 1 bis 100 nummeriert und bezeichnen den Betrag, welcher durch die Öffnung abgegeben wird.
Der Vorrath an Münzen befindet sich in uinor Anzahl (hier acht) von querliegenden horizontalen Münzträgern F, von denen die hinteren drei beispielsweise Einer-Stücke, die nächsten beiden Zehner-Stücke. die übrigen aber j''eine Rfihe filr Stücke der fünffachen, fünfundzwanzig und fünfzigfachen Münzeinheit ent- halten (Fig. 2 und 3). Die Münzenträger sind an der der Ausgabe gegenüberliegenden Seite am Apparatrahmen befestigt und an der Ausgabeseite selbst durch aneinander liegende l'latten G, (i" (Fig. 2, 3, 5, 6 und 7), von denen die zweite beträchtlich dicker als die erste ist. abgeschlossen.
Die innere Platte G hat entsprechend den Münzenträgern runde Löcher von etwas grösserem Durchmesser, als die im Münzträger enthaltenen Münzen, und die äussere Platte G' noch etwas grössere, excentrisch zu den vorerwähnten Löchern angebrachte Öffnungen, deren Mittelpunkte vertical höher liegen, wie die Fig. 3 und 7 zeigen. Der untere Rand der l. öclier in der innern Platte fällt mit den Boden der Träger F zusammen, so dass der untere Rand der vordersten Münze in jeder Reihe an die äussern Platte G ansteht. In d m Raum 1 f (Fig. 2) zwischen der äussern Platte G'und der Seitenwand des Kastens
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greift.
Die obere Kante dieses Daumens ist entsprechend der Münzenrundung concav und gleichlaufend mit dem Einschnitt G" der pJ8tte G und fasst die vorderste Münze in jeder Reihe (Fig. 3, 6 und 7). Die Stange f hat eine vierfache Bewegung, ähnlich dem Schaltmechanismus einer Nähmaschine, indem sie, um eine Münze aus einem der Träger abzugeben (Fig. 7,8 und 9), zuerst in dem Schlitz des Trägers gehoben wird und dadurch die ganze Münzenreibe etwas über den Boden des Trägers und durch den Arm J'die vorderste Münze in den Einscbnitt (t. 1I hebt, so dass die Münze mit der Öffnung in der äussern Platte G' correspondiert (Fig. 6). Dann bewegt sich die Hebelstange nach vorwärts (mit der ganzen Münzenreihe) und führt die vorderste Münze durch die Öffnung in der Platte G' (Fig. 9).
Hierauf geht die Stange wieder nach unten und tässt die ganze Münzenreihe vorgeschoben wieder auf ihrem Träger ruhen (Fig. 10).
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nächste Münze auf den Arm. J' zu liegen kommt, um bei einer nächsten Bewegung der Stange abgegeben zu werden. In Fig. 9 ist die Münze gezeigt, wie sie noch auf dem Arm J'ruht und erst abfällt, bis die Hebelstange nieder- und zurückbewegt wird. Da
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aus dieser Stellung auf die Leiste 1 fallen und nach der Öffnung D rollen..
Jeder Mont- träger ist mit einem Schieber K (Fig. 2, 5, 6, 7. 8 und 9) versehen, der durch eine Feder, wie später näher beschrieben ist, gegen die Münzenreihen gedrückt wird, und die Hebestange, sobald diese gehoben wird, da sie sich frei bewegen kann, durch Anstossen der Münzenrolle an den Daumen J' (Fig. 9) mitnimmt, so dass das Absetzen der vordersten auf der Oberkante des Daumens liegenden Münze bewirkt wird. Wenn die Hebestange jedoch wieder gesenkt wird (Fig. 10), hat die esprochene Feder keine Wirkung mehr und wird die Hebestange durch eine andere Feder Q (Fig. 4 und 5) in die NormalStellung zurückgeschoben.
Die Bewegungseinrichtung für jede Hebestange J ist aus den Fig. 3. 4, 5 und li erstchtlich. Jude Stange. ruht in Drehzapfen auf verticalen Armen L, deren untere Enden durch Drehzapfen mit dem nach rückwärts stehenden Winkelhehelarmen /verbunden sind ; die verticalen Winkelhebelarme sind oben durch eine Querstange 0 verbunden und sitzen die Winkelhebel fest auf der Welle N, welche durch eine Spiralfeder P in der Weise gehalten wird, dass die Stange () nach links (Fig. 4) und die horizontalen Arm' der Winkelhebel nach unten gedrückt werden, wodurch auch die Hebestangen J in ihrer untern Stellung verbleiben.
Die schwache Feder Q drückt auch den rechtsseitigen Arm L
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Die auf die Winkelhebel S wirkenden Federn T halten die ersteren in normaler Stellung, so lange die Tasten nicht niedergedrückt werden.
Die Schieberstangen R sind mit rechteckigen Schlitzen U versehen, durch welche die Stallgen () gehen (Fig. 3, 4 und 5), so dass diese beim Niederdrücken der Taste mittelst
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Schlitzen In Fig. 3 ist die Taste links mit j ! (entsprechend der Münzeinheit) bezeichnet: dieselbe ist durch ihren Winkelhebel S mit der Münzeneinheit-Schieberstange R verbunden und nur der äusserste linke Schlitz dieser Stange steht im Eingriff mit der Querstange 0 : es kann daher beim Niederdrücken der Taste nur jene Hebestange J gehoben werden. weiche in dein Träger für die Münzeinheiten liegt, und folglich wird auch nur eine 1\IUnz- einheit abgegeben werden.
In Fig. 4 ist die Verbindung der Schieberstange R mit der Taste zur Abgabe von sechs Einheiten gezeigt ; die Schlitze sind so angeordnet, dass eine Eincr- und die Fünf-Einer-Querstangen O in Thätigkeit kommen und beim Niederdrücken der Taste die Einer- und Fünf-Einer-Hebestangen heben, so dass je ein Stück der einfachen
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gedrückt wird, so werden mit Ausnahme der drei den Einern entsprechenden alle Schieberstangen gezogen und der Apparat gibt die 100-fache Münzeinheit in Münze ab ; die Taste 99 zieht alle Stangen mit Ausnahme der Emerstat. ge und gibt neun und neunzig Einheiten in Münze ab, und in ähnlicher Weise erhält man in allen anderen Fällen den auf der Taste bezeichneten Betrag.
Um aus den drei Einerträgorn, wenn erforderlich, vier Einer abgeben zu können, ist die Einrichtung getroffen, dass der Arm J'der dritten Hebestange (von links in Fig. S und 4) breit genug ist, um zwei Einerstücke auf einmal zu fassen, und dem entsprechend ist der Einschnitt Goder Platte G für zwei Einerstucke eingerichtet, so dass hier immer zwei Stück auf einmal abgegeben werden. Es ermöglicht dies, den Apparat kürzer zu machen, als wenn vier Einerträger angebracht werden, jedoch kann dies nach Blieben geschehen. Jeder der Schieber K besteht aus einer an beiden Seiten mit Nuthen versehenen Platte a (Fig. 11 und 12), an der eine runde Scheibe b sitzt, welche am hinterem Ende der Münzenrolle anliegt.
Die Platte a ist zwischen dünnen Metalleisten c, weiche oben an den Scheidewänden der Münzträger befestigt sind, in der Längsrichtung der Münxträgor verschiebbar. Die Platte a hat hinter der Scheibe b unten einen Ausschnitt für zwei Schnurrollen d (Fig. 11, 12 und 6), über die eine an der linken vorderen Ecke des Münzträgcrs (Fig. 6) befestigte Schnur e läuft-, diese Schnur geht sodann über eine zweite Schnurrolle f und um eine grössere Rolle V, an welcher sie befestigt ist. An der
Welle dieser Rollo ist eine zweite Schnur e1 befestigt (Fig. 5), welche an ihrem andern
Ende mit der starken Spiralfeder JV verbunden ist.
Wenn der Schieber K nach rechts geschoben wird (Fig. 5 und 6), so windet sich die Schnur von der Rolle V ab und dreht diese Rolle so, dass die Schnur el auf der Welle dieser Rolle aufgewunden wird und da- durch die Feder TV spannt. Umgekehrt wird durch die Spannung dieser Feder die Schnur e angezogen und dadurch der Schieber 9 gegen die im Münzträger liegende Münzrolle gedrückt.
Wie bei derartigen Apparaten gebräuchlich, können die Nummern der Tasten ent- w der den abzugebenden Betrag der Münze bezeichnen oder den Betrag der Differenz zwischen einem Einhcitswert, z. D. der 100-fachen Münzeinheit, und zwischen dem abzugebenden
Betrag. Wenn an dem Apparate die Tasten in umgekehrter Ordnung bezeichnet würden, so würde derselbe den Differenzbetrag zwischen der lOOfachen Münzeinheit und der
Nummern der Taste, welche niedergedrückt wird, abliefern.
In diesem Falle hat man demnach bei einem Verkauf nicht auszurechnen, wie viel man an Münze herausgeben muss, sondern man drückt einfach die Taste mit der Nummer des Verkaufspreises und erhält dann sofort den Betrag, den man herauszugeben hat, aus dem Apparat.