AT8321B - Münzen-Ausgabeapparat. - Google Patents

Münzen-Ausgabeapparat.

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AT8321B
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Austria
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coins
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carriers
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Inventor
Harwey Layburn Fisher
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Harwey Layburn Fisher
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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description


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    HARWEY   LAYBURN FISHER   IN.   CHICAGO (V. ST. v.   A.).   



    Münzen Ausgabeapparat   
 EMI1.1 
 l'asten, welche mit dem Betrag der auszugebenden Summe bezeichnet sind und derartige Mechanismen in Bewegung setzen, dass eine oder mehrere dem obgenannten Betrag ent-   sprechende Münzen   aus dem Apparat abgegeben werden.

   Die beiliegenden Zeichnungen geben in Fig. 1 eine perspectivische Ansicht des Apparates, in Fig. 2 einen Grundriss bei   abgenommenem Decke !,   in Fig. 3 eine linksseitige Ansicht ohne Deckel und Seitenplatte und ohne   Rahmentheil,   um die inneren Theile zu zeigen, in Fig. 4 einen verticalen Längen- 
 EMI1.2 
 Horizontalschnitt durch die Münzträger und Schieber im Detail, in Fig. 7,8, 9 und 10 Detail-Verticalschnitte vom Ausgabeende der   Münzträger,   in Fig. 11 eine perspectivische   Ansicht   von einem Schieber und in Fig. 12 den Grundriss eines Schiebers. 



     Die Botriebstheile dos   Apparates befinden sich mit Ausnahme der Stifte der Tasten- 
 EMI1.3 
 über den Münzträgern hat und durch den stets der   Münzenvorrath   sichtbar ist. Die linke   site dos Kastens   hat eine Öffnung D zur Ausgabe der Münzen, welche Ausgabe durch Niederdrücken der Tasten E erfolgt ; diese sind von 1 bis 100 nummeriert und bezeichnen   den   Betrag, welcher durch die Öffnung abgegeben wird.

   Der Vorrath an Münzen befindet sich in uinor Anzahl (hier acht) von querliegenden horizontalen   Münzträgern   F, von denen die hinteren drei beispielsweise Einer-Stücke, die nächsten beiden Zehner-Stücke. die übrigen aber   j''eine Rfihe filr Stücke   der fünffachen, fünfundzwanzig und fünfzigfachen Münzeinheit ent-   halten (Fig. 2 und   3).   Die Münzenträger   sind an der der Ausgabe gegenüberliegenden Seite am Apparatrahmen befestigt und an der Ausgabeseite selbst durch aneinander liegende l'latten   G,     (i" (Fig.   2, 3, 5, 6 und 7), von denen die zweite beträchtlich dicker als die erste ist. abgeschlossen. 



   Die innere Platte G hat entsprechend den Münzenträgern runde Löcher von etwas grösserem Durchmesser, als die im   Münzträger   enthaltenen Münzen, und die äussere Platte G' noch etwas grössere, excentrisch zu den   vorerwähnten   Löchern angebrachte Öffnungen, deren Mittelpunkte vertical höher liegen, wie die Fig. 3 und 7 zeigen. Der untere Rand der   l. öclier   in der innern Platte fällt mit den Boden der Träger F zusammen, so dass der untere Rand der vordersten Münze in jeder Reihe an die äussern Platte G ansteht. In   d m Raum 1 f (Fig. 2)   zwischen der äussern Platte G'und der Seitenwand des Kastens 
 EMI1.4 
 

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 EMI2.1 
 greift.

   Die obere Kante dieses Daumens ist entsprechend der Münzenrundung concav und gleichlaufend mit dem   Einschnitt G" der pJ8tte   G und fasst die vorderste Münze in jeder Reihe (Fig. 3, 6 und 7).   Die Stange f hat   eine vierfache Bewegung, ähnlich dem Schaltmechanismus einer Nähmaschine, indem sie, um eine Münze aus einem der Träger abzugeben (Fig. 7,8 und 9), zuerst in dem Schlitz des Trägers gehoben wird und dadurch die ganze Münzenreibe etwas über den Boden des Trägers und durch den Arm J'die vorderste Münze in den   Einscbnitt (t. 1I hebt,   so dass die Münze mit der   Öffnung   in der äussern Platte G' correspondiert (Fig. 6). Dann bewegt sich die Hebelstange nach vorwärts (mit der ganzen Münzenreihe) und führt die vorderste Münze durch die Öffnung in der Platte G' (Fig. 9).

   Hierauf geht die Stange wieder nach unten und   tässt   die ganze Münzenreihe vorgeschoben wieder auf ihrem Träger ruhen (Fig.    10).   
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 nächste Münze auf den Arm. J' zu liegen kommt, um bei einer nächsten Bewegung der Stange abgegeben zu werden. In Fig. 9 ist die Münze gezeigt, wie sie noch auf dem Arm J'ruht und erst   abfällt,   bis die Hebelstange nieder- und zurückbewegt wird. Da 
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 aus dieser Stellung auf die Leiste 1 fallen und nach der Öffnung D rollen..

   Jeder   Mont-     träger   ist mit einem Schieber K (Fig.   2,     5,   6,   7.   8 und 9) versehen, der durch eine Feder, wie später näher beschrieben ist, gegen die   Münzenreihen   gedrückt wird, und die Hebestange, sobald diese gehoben wird, da sie sich frei bewegen kann, durch Anstossen der   Münzenrolle   an den Daumen J' (Fig. 9) mitnimmt, so dass das Absetzen der vordersten auf der Oberkante des   Daumens liegenden Münze bewirkt wird.   Wenn die Hebestange jedoch wieder gesenkt wird (Fig.   10), hat   die esprochene Feder keine Wirkung mehr und wird die   Hebestange   durch eine andere Feder Q (Fig. 4 und 5) in die NormalStellung zurückgeschoben. 



   Die Bewegungseinrichtung für jede Hebestange J ist aus den Fig. 3. 4, 5 und li   erstchtlich. Jude Stange.   ruht in Drehzapfen auf verticalen Armen L, deren untere Enden durch Drehzapfen mit dem nach rückwärts stehenden   Winkelhehelarmen /verbunden   sind ; die verticalen Winkelhebelarme sind oben durch eine Querstange 0 verbunden und sitzen die Winkelhebel fest auf der Welle N, welche durch eine Spiralfeder P in der Weise gehalten wird, dass die Stange   ()   nach links (Fig. 4) und die horizontalen   Arm'   der Winkelhebel nach unten   gedrückt   werden, wodurch auch die Hebestangen J in ihrer untern Stellung verbleiben.

   Die schwache Feder Q drückt auch den rechtsseitigen Arm L 
 EMI2.4 
 Die auf die Winkelhebel S wirkenden Federn T halten die ersteren in normaler Stellung, so lange die Tasten nicht niedergedrückt werden. 



   Die Schieberstangen R sind mit rechteckigen Schlitzen U versehen, durch welche die   Stallgen () gehen (Fig. 3,   4 und 5), so dass diese   beim Niederdrücken   der   Taste mittelst   
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 Schlitzen In Fig. 3 ist die Taste links mit   j ! (entsprechend   der Münzeinheit) bezeichnet: dieselbe ist durch ihren   Winkelhebel   S mit der Münzeneinheit-Schieberstange R verbunden und nur der äusserste linke Schlitz dieser Stange steht im Eingriff mit der Querstange 0 :   es kann daher beim Niederdrücken   der Taste nur jene Hebestange J gehoben werden.   weiche   in dein Träger für die   Münzeinheiten   liegt, und folglich wird auch nur   eine 1\IUnz-   einheit abgegeben werden.

   In Fig. 4 ist die Verbindung der Schieberstange R mit der Taste zur Abgabe von sechs Einheiten gezeigt ; die Schlitze sind so angeordnet, dass eine   Eincr-   und die Fünf-Einer-Querstangen O in Thätigkeit kommen und beim Niederdrücken der Taste die Einer- und Fünf-Einer-Hebestangen heben, so dass je ein Stück der einfachen 

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 gedrückt wird, so werden mit Ausnahme der drei den Einern entsprechenden alle Schieberstangen gezogen und der Apparat gibt die 100-fache Münzeinheit in Münze ab ; die Taste 99 zieht alle Stangen mit Ausnahme der   Emerstat. ge und   gibt neun und neunzig Einheiten in Münze ab, und in ähnlicher Weise erhält man in allen anderen Fällen den auf der Taste bezeichneten Betrag.

   Um aus den drei Einerträgorn, wenn erforderlich, vier Einer abgeben zu   können,   ist die Einrichtung getroffen, dass der Arm J'der dritten Hebestange (von links in Fig.   S   und 4) breit genug ist, um zwei Einerstücke auf einmal zu fassen, und dem entsprechend ist der Einschnitt Goder Platte G für zwei   Einerstucke eingerichtet, so   dass hier immer zwei Stück auf einmal abgegeben werden. Es   ermöglicht   dies, den Apparat kürzer zu machen, als wenn vier Einerträger angebracht werden, jedoch kann dies nach Blieben geschehen. Jeder der Schieber K besteht aus einer an beiden Seiten mit Nuthen versehenen Platte a (Fig. 11 und 12), an der eine runde Scheibe b sitzt, welche am   hinterem   Ende der   Münzenrolle   anliegt.

   Die Platte a ist zwischen dünnen Metalleisten c, weiche oben an den Scheidewänden der   Münzträger   befestigt sind, in der Längsrichtung   der Münxträgor verschiebbar.   Die Platte a hat hinter der Scheibe b unten einen Ausschnitt für zwei Schnurrollen d (Fig. 11, 12 und 6), über die eine an der linken vorderen Ecke   des Münzträgcrs   (Fig.   6)   befestigte Schnur e läuft-, diese Schnur geht sodann über eine zweite Schnurrolle f und um eine grössere Rolle V, an welcher sie befestigt ist. An der
Welle dieser Rollo ist eine zweite Schnur e1 befestigt (Fig. 5), welche an ihrem andern
Ende mit der starken Spiralfeder   JV   verbunden ist.

   Wenn der Schieber K nach rechts geschoben wird (Fig. 5 und 6), so windet sich die Schnur von der Rolle V ab und dreht diese Rolle so, dass die Schnur el auf der Welle dieser Rolle aufgewunden wird und da- durch die Feder TV spannt. Umgekehrt wird durch die Spannung dieser Feder die Schnur e angezogen und dadurch der Schieber   9   gegen die im Münzträger liegende Münzrolle   gedrückt.   



   Wie bei derartigen Apparaten gebräuchlich, können die Nummern der Tasten ent-   w   der den abzugebenden Betrag der Münze bezeichnen oder den Betrag der Differenz zwischen einem   Einhcitswert,   z.   D.   der 100-fachen Münzeinheit, und zwischen dem abzugebenden
Betrag. Wenn an dem Apparate die Tasten in umgekehrter Ordnung bezeichnet würden, so würde derselbe den Differenzbetrag zwischen der lOOfachen Münzeinheit und der
Nummern der Taste, welche niedergedrückt wird, abliefern. 



   In diesem Falle hat man demnach bei einem Verkauf nicht auszurechnen, wie viel man an Münze herausgeben muss, sondern man drückt einfach die Taste mit der Nummer   des Verkaufspreises   und   erhält   dann sofort den Betrag, den man herauszugeben hat, aus dem Apparat.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Münxcn-Ausgabcapparat, bei dem durch Niederdrücken einer Taste die zugehörige Münzreihe innerhalb der Träger mittelst auf- und niedergehender und der Länge nach beweglicher Stützen gehoben und um Münzbrcito vorgeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubstützen an ihren äusseren Enden mit einem zum Anheben der auszustossenden Münzen bestimmten Arm vorsehen, den Aussparungen der Abschlussplatten für die Münz- träger entsprechend angepasst und durch Gelenkglieder mit Kniehebel verbunden sind, durch welche sie mittelst der an je einer Taste angeschlossenen Schieberstangen gehoben und gesenkt werden.
AT8321D 1900-07-10 1900-07-10 Münzen-Ausgabeapparat. AT8321B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT8321T 1900-07-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT8321B true AT8321B (de) 1902-07-10

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ID=3500795

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Application Number Title Priority Date Filing Date
AT8321D AT8321B (de) 1900-07-10 1900-07-10 Münzen-Ausgabeapparat.

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