AT83170B - Verfahren zur elektrolytischen Raffination von Kupfer-Zinnsalzlösungen. - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Raffination von Kupfer-Zinnsalzlösungen.

Info

Publication number
AT83170B
AT83170B AT83170DA AT83170B AT 83170 B AT83170 B AT 83170B AT 83170D A AT83170D A AT 83170DA AT 83170 B AT83170 B AT 83170B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tin
copper
salt solutions
electrolytic refining
colloid
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT83170B publication Critical patent/AT83170B/de

Links

Classifications

    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

Landscapes

  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur elektrolytischen Raffination von Kupfer-Zinnsalzlösungen. 



   Die elektrolytische Raffination von Kupferzinnsalzlösungen bietet dadurch grosse Schwierigkeiten, dass das Zinn bzw. die Zinnsäure zunächst kolloidal in Lösung geht und, nachdem der 
 EMI1.1 
 zieht die Gefässe und Elektroden und macht einen Dauerbetrieb unmöglich. 



   Diesem Übelstande hat man bisher auf verschiedene Weise abzuhelfen gesucht. So gelingt es z. B., die Bildung kolloidaler Zinnsäure fast gänzlich zu verhindern, wenn die Badtemperatur über   800   C gehalten wird. Die Erwärmung verursacht einerseits hohe Kosten und hat andrerseits den grossen Nachteil, dass die verbleiten Holzwannen auf die Dauer die starke Erhitzung nicht aushalten. Sodann ist aber auch das Arbeiten ah den Elektroden nahezu ausgeschlossen, da die 
 EMI1.2 
 lich macht. 



   Man hat ferner versucht, den durch die kolloidale Zinnsäurebildung verursachten Schwierigkeiten dadurch zu begegnen, dass man den Elektrolyten periodisch reinigt, indem ein Teil davon, sobald er mit Kolloid nahezu gesättigt ist, durch Kochen unter Zusatz von Stoffen, welche das Koagulieren des Kolloids bei hohen Temperaturen begünstigen, von dem Kolloid befreit und die gereinigte Elektrolytmenge in den Betrieb wieder zurückgeführt wird. Auch diese Arbeitweise ist umständlich und kostspielig.. 



   Die Erfindung bezweckt nun, die angeführten Übelstände zu beseitigen. 



   Zu diesem Zwecke werden gemäss der Erfindung der zu raffinierenden Kupferzinnsalz- lösung Kolloide zugesetzt, die bei der Elektrolyse zur Anode wandern, das Lösen des Zinns verhindern und den kathodischen Niederschlag gar nicht beeinflussen, so dass an der Kathode nur Kupfer niedergeschlagen wird. Durch das Hinzufügen eines bei der Elektrolyse zur Anode wandernden Kolloids wird das Eintreten eines an der Anode gebildeten Kolloids in die Lösung erschwert oder unter Umständen unmöglich gemacht. So gelingt es z. B. durch die Hinzufügung von Tannin, Indigo, Alizarin, Salep zum Elektrolyten, diesen elektrolytisch zu raffinieren. ohne dass die gefürchtete Gallertbildung auftritt.

   Dabei zeigt sich an der Anode wohl ein Überzug aus schleimiger, gallertartiger Zinnsäure, aber man erkennt, dass schon in unmittelbarer Nähe der Elektrode die eben gebildete kolloidale Zinnsäure durch das zur Anode wandernde Kolloid koaguliert wird. Die Wirkung der zuzusetzenden Kolloide kann noch dadurch erhöht werden, dass hochbasische Säuren, z. B. Phosphorsäure, dem Elektrolyten zugefügt werden. Hiezu genügen schon Mengen von   0'1%.   



   Es können also durch Anwendung der Erfindung zinnhaltige Legierungen, wie z. B. Bronze, in gleicher Weise elektrolytisch raffiniert werden, wie vorraffiniertes Schwarzkupfer. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Verfahren zur elektrolytischen Raffination von Kupferzinnsalzlösungen, dadurch gekennzeichnet, dass dem Elektrolyten Kolloide zugesetzt werden, die bei der Elektrolyse zur Anode wandern und das Lösen des Zinns verhindern. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass dem Elektrolyten noch hoch- EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT83170D 1917-03-26 1918-02-16 Verfahren zur elektrolytischen Raffination von Kupfer-Zinnsalzlösungen. AT83170B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE83170X 1917-03-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT83170B true AT83170B (de) 1921-03-10

Family

ID=5639961

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT83170D AT83170B (de) 1917-03-26 1918-02-16 Verfahren zur elektrolytischen Raffination von Kupfer-Zinnsalzlösungen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT83170B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT83170B (de) Verfahren zur elektrolytischen Raffination von Kupfer-Zinnsalzlösungen.
DE319384C (de) Verfahren zur elektrolytischen Raffination zinnhaltiger Legierungen
DE460810C (de) Flachdruckplatten, bestehend aus einer Metallgrundplatte mit einer metallischen Unter- und einer metallischen Oberschicht, die stellenweise zur Bildung von Druckflaechen und amalgamierten, nicht druckenden Flaechen weggeaetzt ist
DE1184173B (de) Bad zum galvanischen Abscheiden dicker, heller Platinueberzuege
DE747454C (de) Verfahren zur Herstellung von hochpolymeren Zellstoffen
DE323066C (de) Verfahren zur Reinigung der Oberflaeche von Gegenstaenden aus Eisen oder Stahl auf elektrolytischem Wege
DE1265153B (de) Verfahren zur Herstellung von reinem Nickelhydroxyd
DE560583C (de) Gewinnung von UEberschwefelsaeure und ihren loeslichen Salzen durch Elektrolyse von Schwefelsaeure
DE746134C (de) Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung glaenzender Zinn-Niederschlaege
AT129716B (de) Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Schwermetallen.
DE576098C (de) Verfahren zur Ausfuehrung von Elektrolysen, insbesondere zur Erzeugung dichter und glatter Metallniederschlaege
DE1446072A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Weissblech
DE618830C (de) Verfahren zur Erzeugung dunkelfarbiger, sauerstoffhaltiger Schichten auf kupferhaltigen Aluminiumlegierungen
DE496892C (de) Verfahren zur Herstellung galvanischer Chromueberzuege
DE376611C (de) Verfahren zum elektrischen Heizen von Fluessigkeiten
AT97132B (de) Verfahren zur Destillation von Wasserstoffsuperoxyd aus Überschwefelsäure und aus Lösungen überschwefelsaurer Salze.
DE438417C (de) Verfahren zum nahezu restlosen Entfernen der Salzsaeure aus Holzzuckerloesungen
AT136363B (de) Verfahren zur elektrolytischen Bleichung von Melasse.
AT110535B (de) Verfahren zur Gewinnung von Überschwefelsäure und ihren löslichen Salzen durch Elektrolyse von Schwefelsäure.
AT122510B (de) Verfahren zum Entfärben von Mineralölen und Öldestillaten.
DE198288C (de)
DE425275C (de) Verfahren zur Reinigung von Filterdiaphragmen bei elektrolytischen Prozessen
DE394131C (de) Verfahren zur Herstellung von Eisenoxyd
AT123168B (de) Verfahren zur Reinigung, insbesondere Entsäuerung, von Wasserstoffsuperoxydlösungen durch Elektrolyse.
DE530525C (de) Verfahren zur elektrolytischen Goldabscheidung