AT83025B - Verfahren zur Herstellung von Äthylalkohol aus Acetaldehyd. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Äthylalkohol aus Acetaldehyd.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Äthylalkohol aus Acetaldehyd. 



   Bei der Herstellung von Äthylalkohol aus Acetaldehyd durch Überleiten von Wasserstoff und Aldehyddampf über einen Katalysator entsteht ein mehr oder minder durch Aldehyd stark verunreinigtes Produkt. Es wurde nun gefunden, dass man diese Verunreinigung bis auf einen sehr kleinen Bruchteil von Prozenten herabdrücken kann, wenn man den Wasserstoff in sehr grossem Überschuss, stöchiometrisch mit der Menge des Aldehyddampfes verglichen, anwendet. Um diese Arbeitsweise zur Umgehung von   Wasserstoffverlusten   wegen der grossen, entweichenden, überschüssigen Wasserstoffmengen wirtschaftlicher zu gestalten, kann vorteilhaft eine Zirkulationsvorrichtung angewendet werden, mit deren Hilfe der über-   schüssige   Wasserstoff wieder in den Apparat zurückgeführt wird.

   Dabei bemisst man zweckmässigerweise den Wasserstoffüberschuss so hoch, dass er die ganze Wärmemenge der stark exothermen Reaktion (auf i kg Alkohol entstehen nahe an   300   Kal.) unter Innehaltung einer für den glatten Reaktionsverlauf günstigen, keine Zersetzung des Aldehyds verursachenden Temperatur, welche etwa zwischen 100 und   1800   liegt, aufnehmen kann. 



   Während man bei einem etwa doppelten Wasserstoffüberschuss einen stark übelriechenden Alkohol erhält, dessen unerwünschte Beimengung zwar später verschwindet, aber einem mehr und mehr steigenden Aldehydgehalt Platz macht, bleibt bei mehr als sechsfachem Überschuss der Alkohol dauernd frei von dem   übelriechenden   Produkt und arm an Aldehyd. Dieser überschüssige Wasserstoff nimmt einen Teil der Reaktionswärme fort, die 
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 einheit entwickelten Wärmemenge, aus der durch Strahlung und allfällige Aussenkühlung abgeführten Wärme und der Wärmeaufnahmefähigkeit des Wasserstoffes in dem Temperaturbereich zwischen vorteilhaftester Einströmungstemperatur und zulässiger Höchsttemperatur im Apparat berechnen. 



   Führt man z. B. die Reaktionsgase, Wasserstoff und Acetaldehyddampf, bei einer Temperatur von   900   in den, z. B. metallisches Nickel als Katalysator enthaltenden Reaktionsraum ein und ist eine Erwärmung des Reaktionsraumes auf   1500 gestattet,   so kann man die gesamte, durch die Reaktion entstehende Wärme, ohne Überhitzung befürchten zu müssen, mit Hilfe des Wasserstoffs aus dem Reaktionsraum entfernen, wenn man einen etwa   30 fachen Wasserstoffüberschuss   nimmt. 



   Aus den abgehenden Dämpfen kann der Alkohol ausgefroren werden und der überschüssige Wasserstoff mittels einer ausserhalb des Reaktionsraumes liegenden Zirkulationsvorrichtung oder auch mit Hilfe einer Düse, getrieben durch den frischen Wasserstoff, wieder in den Reaktionsraum zurückgeführt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Äthylalkohol aus Acetaldehyd durch Reduktion mittels Wasserstoffes mit Hilfe eines Katalysators, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserstoff in sehr grossem, stöchiometrischem Überschuss verwendet wird. <Desc/Clms Page number 2>
    2, Verfahren zur Herstellung von Äthylalkohol aus Acetaldehyd nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man den Wasserstoff in so grossem, z. B. 30 fachem, stöchio- metrischem Überschuss verwendet, dass er die durch die Reaktion entstehende Wärme so weit abführt, dass im Reaktionsraum eine für den glatten Reaktionsverlauf günstige, keine Zersetzung des Aldehyds verursachende Temperatur eingehalten wird.
AT83025D 1916-09-27 1918-03-23 Verfahren zur Herstellung von Äthylalkohol aus Acetaldehyd. AT83025B (de)

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