AT162743B - Verfahren zur Herstellung von reinen, an der Luft beständigen Ferroverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von reinen, an der Luft beständigen Ferroverbindungen

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  Verfahren zur Herstellung von reinen, an der Luft beständigen Ferroverbindungen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her- stellung von Ferroverbindungen, die an der Luft eine wesentlich höhere Haltbarkeit besitzen ; sie sind stabilisiert. 



   Es ist bekannt, dass sich Ferroverbindungen an der Luft mehr oder weniger leicht oxydieren. 



  Auch sind bereits Verfahren entwickelt worden, die wesentliche Vorteile bei leicht oxydierbaren Ferroverbindungen aufweisen. Man ist jedoch meistens noch gezwungen, um reinste Ferro-Endprodukte zu erhalten, in sauerstofffreien Medien zu arbeiten, was apparative Schwierigkeiten bereitet und einer technischen Verwendung entgegensteht. 



   Es wurde gefunden, dass unter Anwendung von Oberflächenkatalysatoren Oxydationserscheinungen beim Arbeiten unter Luftzutritt und   verschiedenen Temperaturverhältnissen   nicht mehr auftreten,, somit reinste Ferro-Endprodukte resultieren. Erleichtert wird die Arbeitsweise dadurch, dass man Stabilisatoren dem Ferro-Ausgangsmaterial zusetzt, um sicher zu sein, dass auch in heisser Lösung nur die II-wertige Oxydationsstufe des Eisens vorhanden ist. 



   Als Katalysatoren kommen hauptsächlich katalytisch wirksame Metalle der 6. bis 8. Gruppe des Periodischen Systems zur Anwendung. Diese zeigen die Tendenz zu Kohlenoxydverbindungen vom Typ der Metallcarbonyle. Aus letzteren erhält man dann, auf bekannte Weise, die hochaktiven Metalle. Es genügt auch eine Aktivierung auf einem der üblichen Wege. Als Stabilisatoren werden Aufschwemmungen der Extrakte von Hefe verwendet. 



   Ein wesentlicher Vorteil des Verfahrens ist auch,   dass manin völlig   neutralem Medium arbeiten kann. 



   Beispiel 1 : 278 Teile Eisenvitriol werden in   einem wässerigenAuszug von 1% Bäckereihefe,   aus 
 EMI1.1 
 versetzt. Unter Rühren fällt man mit Natronlauge und filtriert das Ferrohydroxyd, das kristallinische Struktur zeigt. 



   Beispiel 2 : 278 Teile Eisenvitriol werden mit
1% Bierhefe vermahlen. Man löst und versetzt mit   0-04%   Nikelkatalysator. In der Hitze wird mit einer Lösung von 527-7 Teilen Bariumgluconat das Bariumsulfat gefällt. Man erhält durch diese Methode gut filtrierbar Niederschläge. Aus dem Filtrat wird mit Alkohol, oder mittels einer anderen organischen Verbindung in der das neue Ferrosalz unlöslich ist, oder durch Konzentrieren mit neuerlichem Zusatz des Katalysators, reinstes Ferrogluconat gefällt. 



   Beispiel 3 : Ein Gemisch von 278 Teilen Eisenvitriol mit 0-2% Trockenhefe und   0-04%   Kobaltkatalysator wird mit Wasser versetzt und die unlöslichen Bestandteile suspendiert. Es wird mit Bariumkakodylat das Bariumsulfat ausgefällt und auf Abwesenheit von Barium-und Sulfationen geprüft. Man filtriert und fällt mit Alkohol dem 6% Äther zugesetzt sind, das Ferrokakodylat. 



  Ohne Hefezusatz gelingt die Herstellung reinen Ferrokakodylates nur bei sehr raschem Arbeiten. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von reinen, an der Luft beständigen Ferroverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man bei der Herstellung der Verbindungen auf nassem Wege der Reaktionslösung katalytisch wirksame Metalle der 6. bis 8.
    Gruppe des Periodischen Systems und ausserdem Hefeaufschwemmungen oder Hefeextrakte zusetzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT162743D 1947-10-01 1947-10-01 Verfahren zur Herstellung von reinen, an der Luft beständigen Ferroverbindungen AT162743B (de)

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