AT82519B - Ballschläger. - Google Patents

Ballschläger.

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AT82519B
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Authority
AT
Austria
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strings
racket
tool
ball
discs
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English (en)
Inventor
Fernand Gratieux Fils
Original Assignee
Fernand Gratieux Fils
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B51/00Stringing tennis, badminton or like rackets; Strings therefor; Maintenance of racket strings
    • A63B51/10Reinforcements for stringing
    • A63B51/11Intermediate members for the cross-points of the strings

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Ballschläger.   



   Die verhältnismässig rasche Abnutzung der Ballschläger ist weniger auf den Stoss des Balles gegen das Netz als vielmehr auf das gegenseitige Abscheeren der Saiten zurückzuführen. 



  Denn der Stoss eines auf den Ballschläger fallenden Balles wirkt im allgemeinen in mehr oder weniger schräger Richtung und bewirkt demgemäss eine leichte Verschiebung der Saiten, welche unter dem Einfluss der ihnen gegebenen Spannung sofort wieder in ihre normale Lage zurückkehren, sobald die verschiebende Stosswirkung aufgehört hat. Diese Verschiebung der Saiten gegeneinander, so schwach sie auch sei, ist mit einer Abscheer-oder Schabewirkung verbunden, die überdies auch beim Aufschlagen des Balles auftritt, weil sich das Netz unter der Wirkung des Stoffes wölbt und auch hierdurch eine Verrückung der Saiten aus ihrer ursprünglichen Lage verursacht wird. 



   Um die mit den Bewegungen der Saiten verbundene, die Lebensdauer des Ballschlägers herabsetzende Schabewirkung aufzuheben, werden der Erfindung gemäss an den Kreuzungsstellen der Saiten dünne, jedoch widerstandsfähige und wenig elastische Zwischenlagen eingelegt. Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein zum Einlegen dieser Zwischenlagen geeignetes Werkzeug. 



   In Fig. i der Zeichnung ist ein der Erfindung gemäss ausgestatteter Ballschläger und in Fig. 2 und 3 eine besonders ausgebildete Scheibe oder ein Plättchen, welches als Zwischenlage für die sich berührenden Saiten dient, in Draufsicht und Seitenansicht gezeigt ; Fig. 4 ist eine Seitenansicht des zum Einlegen der Plättchen dienenden Werkzeuges, Fig. 5 zeigt die Handhabung dieses Werkzeuges. 



   An der Berührungsstelle zweier Saiten 2 des Ballschlägers 1 wird eine Zwischenlage, vorzugsweise in Form einer Scheibe oder eines Plättchens 3 eingelegt. Hierzu wird ein Werkzeug in Form eines Brettchens 6 mit gegabeltem und leicht aufgebogenem Ende benutzt. Man untergreift mittels der Zinken 7 eine Saite   21,   welcher Vorgang dadurch erleichtert wird, dass der Gabelschlitz 8 hierbei die rechtwinklig durchziehende Saite 22 aufnimmt. Dann drückt man auf das freie Ende des Werkzeuges 6, um die Saite 21 anzuheben, worauf man mittels der Hand oder einer Pinzette eine Scheibe 3 zwischen die Saiten 21 und   22 einlegt.   



   Wenn man nun das Werkzeug 6 freigibt, wird die Scheibe 3 zwischen den beiden Saiten durch die Spannung der letzteren geklemmt und festgehalten. Damit die Saiten durch das Werkzeug nicht verletzt werden, wird dieses an der Wurzel der Zinken   7,   beispielsweise durch eine Umwicklung 9 geschützt (Fig. 4). 



   Die eingelegten Scheiben bewirken natürlich eine Erhöhung der Spannung des Netzes 2, aber im Verlauf der Benutzung des so ausgestatteten Ballschlägers drücken sich die Saiten in den Stoff der Scheiben ein und die ursprüngliche Vermehrung der Saitenspannung wird in dem Masse aufgehoben, als die von den Saiten erzeugten Einschnitte tiefer werden und schliesslich lässt die Spannung nach. Man kann diesem Übelstand dadurch begegnen, dass man Plättchen verwendet, die bereits auf die äusserste Grenze zusammengepresst sind und welche, wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, von vornherein in geeigneter Weise mit senkrecht zueinander verlaufenden Rillen   4   und 5 für die Aufnahme der korrespondierenden Saiten 21 und 22 versehen sind. 



   Diese Plättchen 3 werden vorzugsweise aus Leder oder einem ähnlichen Stòff hergestellt. 



  Durch Verwendung von Plättchen, welche bereits die Einschnitte   4     und- ?   in einer dem Durch- 

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 messer der Saiten gleichen Stärke aufweisen, wird gleichzeitig, und zwar in bedeutendem Masse, die Abnutzung der Bespannung an der äusseren Seite herabgesetzt, denn die Oberseite des Leders der Plättchen 3 liegt in diesem Falle in gleicher Höhe mit der Oberseite der Bespannung und nimmt mit dieser den Stoss des Balles im Moment des Auftreffens desselben auf das Netz auf. 



   Da natürlich die Abnutzung der Saiten hauptsächlich in der Mitte des Ballschlägers erfolgt, ist auch besonders dieser Teil durch Zwischenlagscheiben zu schützen   ; doch   kann selbstverständlich jeder Spieler nach eigenem Ermessen das Scheibenfeld mehr oder weniger vergrössern oder verkleinern. 



   Man kann auch in der Weise vorgehen, dass man mit dem Ballschläger spielt, ohne es mit Scheiben zu versehen und allmählich an jenen Saitenkreuzungspunkten, welche sich abzunutzen beginnen, Scheiben einlegt. In vielen Fällen kann man so die Dauer des Ballschlägers verlängern. 



   Selbstverständlich gestattet die Erfindung, ohne an ihrem Wesen etwas zu verlieren, zahlreiche Abänderungen sowie die Anwendung beliebiger geeigneter Stoffe und Hilfsmittel. So kann man Scheiben benutzen, deren Nuten   4   und 5 in geeigneter Weise mit Leim oder Talg eingelassen sind, je nach der Natur der Fäden der Bespannung. Das Werkzeug 6 kann auch als Behälter für die Aufbewahrung der Ersatzscheiben ausgebildet sein oder es kann hierzu der Griff des Ballschlägers benutzt werden. Die Scheiben können. im übrigen jede beliebige Form erhalten und auch durch Fäden aus beliebigem Material ersetzt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Ballschläger, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verminderung seiner Abnutzung und zur Vergrösserung seiner Elastizität in die Kreuzungsstellen der Saiten dünne, widerstandsfähige, wenig elastische Körper, vorzugsweise kleine Lederscheiben eingelegt sind.

Claims (1)

  1. 2. Werkzeug zum Einlegen der Zwischenscheiben in die Kreuzungsstellen der Saiten des Schlägers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe gabelförmig gestaltet ist und die Zinken desselben nach oben gekrümmt sind.
AT82519D 1913-09-19 1913-10-22 Ballschläger. AT82519B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR82519X 1913-09-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT82519B true AT82519B (de) 1921-01-25

Family

ID=8729952

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AT82519D AT82519B (de) 1913-09-19 1913-10-22 Ballschläger.

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AT (1) AT82519B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2922631A1 (de) * 1979-06-02 1980-12-04 Werner Fischer Saitenschutzteilchen fuer schlaegerbespannungen
FR2493158A1 (fr) * 1980-07-18 1982-05-07 Graf Roland Garniture de cordes pour raquettes de tennis
CN109550202A (zh) * 2018-12-18 2019-04-02 邬惠林 一种羽毛球十字拍线垫
CN111150980A (zh) * 2020-03-14 2020-05-15 邬惠林 一种碳纤维壁羽拍

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