DE648577C - Schlagstock - Google Patents

Schlagstock

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DE648577C
DE648577C DEO22311D DEO0022311D DE648577C DE 648577 C DE648577 C DE 648577C DE O22311 D DEO22311 D DE O22311D DE O0022311 D DEO0022311 D DE O0022311D DE 648577 C DE648577 C DE 648577C
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DEO22311D
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K JOS OTTEN FA
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K JOS OTTEN FA
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed
    • D03D49/26Picking mechanisms, e.g. for propelling gripper shuttles or dummy shuttles
    • D03D49/38Picking sticks; Arresting means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Schlagstock Die Schlagstöcke für mechanische Webstühle unterliegen einem erhöhten Verschleiß und müssen infolgedessen häufig ausgewechselt werden, was .mit Zeitverlust und Kosten verknüpft ist. Es ist daher schon. sehr vieles versucht worden, um die Schlagstöcke in der Schlagzone widerstandsfähiger zu machen. Die Beschädigungen der Stöcke sind dreierlei Art: Reißen in der Längsrichtung des Stockes, Ausfressen der Schlagzone und Zonenbruch. Gegen das Reißen werden gelegentlich Metallringe, geben das Ausfressen Schutzhüllen und gegen den-Zonenbruch beides venvandt.
  • Abgesehen davon, -daß die empfohlenen Behelfe, wenn sie einigermaßen brauchbar sein sollen, recht kostspielig sind, hat man merkwürdigerweise gerade bei den besseren Lösungen de Holzfaser der Schlagzone durch Ausnehmen oder Verpressen mehr Moder minder geschwächt. Auf diesem Wege ist kein Schlagstock mit den Mitteln des eigenen Betriebes zu erzielen, der allen Anforderungen genügt. Es finden sich daher auch schon Vorschläge, die Stöcke in fremder Werk= statt auf ziemlich umständlichem Wege mit eingepr:eßten Hüllen geringer Schichtdicke zu versehen, die verhältnismäßig gute Ergebnisse zeitigten, jedoch den eigenen Betrieb hinsichtlich der Nachlieferungen und natürlich auch hinsichtlich des zu bewilligenden Preises von Fremdbetrieben abhängig machen.
  • Auch Vorschläge dahingehend, den Schlagstock an den dem Verschleiß besonders ausgesetzten bzw. gefährdeten Stellen mit einer Lederschnur zu umwickeln, konnten nicht zum gewünschten Ziele führen, .da die Befestigung der Schnurenden entweder den Anforderungen des Betriebes nicht standhielt oder aber eine Schwächung des Schlagstockes zur Voraussetzung hatte. Ähnlich verhält @es sich auch mit den bekannten Metallhülsen, die über den Schlagstock geschoben und .durch Nieten oder Einpressungen mit ihm verbunden -werden, da hierfür Bedingung ist, daß die Hülsen vollkommen genau auf die Schlagstöcke passen, durch die Art der Befestigung der Schlagstock geschwächt wird. und die Kosten ziemlich: hoch sind, .da, die Herstellung derartig-er Hülsen, deren Aufpassen und Befestigen im eigenen Betriebe kaum möglich erscheint.
  • Der Zweck der Erfindung ist es daher, einen Schlagstock zu . schaffen, der in der Schlagzone besonders widerstandsfähig, gegen Zonenbruch gesichert ist und sich mit den in jeder Weberei vorhandenen Mitteln herstellen läßt. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Aufschlagstellen. des Schlagstockes, ohne deren Querschnitt durch Ausnehmungen, Einpressungen oder sonstige Deformierungen der Holzfasern zu schwächen, durch sperrholzartig aufgeleimte Schichten au-s einem homogenien, harten, --elastischen, nicht absplitternden Werkstoff, beispielsweise Vulkanfiber, verstärkt sind. Vort-eilhaft paßt man die Verstärkungsschicht in Form von Platten auf .den fertig bearbeiteten Schlagstock auf und verbindet beides mit Hilfe eines geeigneten Klebstoffes unter gleichzeitiger Anwendung von Druck. Die Kanten der so gebildeten Verstärkung werden hinterher leicht nachgearbeitet und verbrochen, so daß ein die Schlagzone schützender geschlossener Ring entsteht. Hierbei ist wesentlich, daß der Querschnitt des Stockes in oder neben der Schlagzone weder durch Spanablie'oung noch durch Pressen oder sonstiges Deformieren der Holzfasern geschwächt ist. Das Widerstandsmoment verändert sich also nicht, wird vielmehr durch die Verstärkung erhöht, wozu noch kommt, daß durch die Wahl des Baustoffs und die sperrholzartige Verbindung mit dem Material des Stockes Absplitterungen, also Schwächungen in der Schlagzone, auch bei beliebig langem Gebrauch vermieden werden. Dies zeitigt den Vorteil, daß das Widerstandsmoment gegen- über demjenigen der bekannten Schläger nicht nur vergrößert wird, sondern auch gleichbleibt. Da das sperrholzartige Aufbringen der Platten unter Verwendung von neuzeitlichen Kunstleimen in jeder Weberei vorgenommen «erden kann und auch die Nachbearbeitung der Kanten eine leichte ist, so stellt sich die Herstellung der neuen Schlagstöcke außerordentlich billig. Diese Tatsache zusammen mit der wesentlich erhöhten Lebensdauer des Schlagstockes läßt den erzielten technischen Fortschritt ohne weiteres erkennen, wozu noch der volkswirtschaftlich wichtige hinzutritt, daß an der Einfuhr ausländischer Hölzer wesentlich gespart wird, nachdem die erfindungsgemäß hergerichteten Schlagstöcke, wie die Erfahrung gezeigt hat, die zehn- und mehrfache Lebensdauer gegenüber den üblichen Schlagstöcken ohne merkbare Kostenerhöhung aufweisen.
  • Auf .der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfiladungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i und 2 einen Schlagstock in zwei Ansichten und Fig. 3 den Schnitt gemäß III-III der Fig. 2 in gröP3rerem Maßstab.
  • Der aus Holz hergestellte Schlagstock q. hat die übliche, für mechanische Webstühle geeignete Formgebung und besitzt Löcher 5 zur Befestigung. Im oberen Teil, und zwar in der Schlagzone, ist der Stock q. durch aufgelegte Platten 6, .7 verstärkt. Als Baustoff für diese Platten 6,7 kommt ein möglichst homogenes, hartes Material ohne Maserung in Frage, das trotz der großen Härte genügend elastisch ist, um die hohe Beanspruchung auszuhalten. In erster Linie eignet sich hierzu Vulkanfiber, die sich unter Verwendung neuzeitlicher Kunstleime gewissermaßen. organisch mit dem Holz des Schlagstockes verbinden läßt trotz ihrer Härte, die diejenige des Holzes um das 8- bis iofache übersteigt, eine genügende Elastizität besitzt, um nicht abzusplittern, in ihrer Struktur homogen ist und sich außerordentlich leicht bearbeiten läßt. Hierzu kommt noch die außerordentlich grolle Billigkeit des Baustoffes, die wohl kaum von einem anderen ähnlichen übertroffen wird. Selbstverständlich aber ist die Erfindung nicht auf die Verwendung von Vulkanfiber beschränkt, vielmehr können alle ähnlichen Stoffe verwendet werden, die in erster Linie die Aufgabe erfüllen, den Schlagstock in der Schlagzone sperrholzartig zu verstärken, ohne hierbei, und das ist unter allen Umständen wesoentlich, den Querschnitt durch Ausnehmungen, Einpressungen oder andere Deformierungen der Holzfasern zu schwächen.
  • Bci de.- 1Iers.ellu @g der Verstärkungen geht man so vor sich, daß der Stock an der betreffenden Stelle möglichst geglättet wird, um dann die zugeschnittenen Platten 6, 6 bzw. 7, 7 unter Verwendung eines geeigneten Klebstoffes und unter Anwendung eines entsprechenden Druckes fest mit dem Stock zu verbinden. Ist dies geschehen, dann werden die Kantet verbrochen bzw. abgerundet und die ganze Verstärkung geglättet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Schlagstock für mechanische Webstühle, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufschlagstellen des Schlagstockes, ohne deren Querschnitt durch Ausnehmungen, Einpressungen oder sonstige Deformierungen der Holzfasern zu schwächen, durch sperrholzartig aufgeleimte Schichten aus einem homogenen, harten, elastischen, nicht absplitternden Werkstoff, beispielsweise Vulkanfiber, verstärkt sind.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Schlagstöcken nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß auf die Schlagstockflächen an den Aufschlagstellen ohne Veränderung des Querschnittes derselben Platten aus einem homogenen, harten, elastischen, nicht absplitternden Werkstoff, beispielsweise Vulkanfiber, unter Verwendung eines Kunstleimes und unter An. wendung von Druck aufgeleimt werden und dann die so-entstandene Verstärkung der Aufschlagstellen durch Brechen der Kanten geglättet «-irl.
DEO22311D 1936-03-19 1936-03-19 Schlagstock Expired DE648577C (de)

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