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Maschine zum Brechen von Zuckerprismen in Würfel und zum Einlegen der Würfel in Kartons.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Brechen von Zuckerprismen in Würfel und zum Einlegen der Würfel in Kartons, welche Maschine durch die Vereinigung einer gewissen Anzahl im nachstehenden beschriebener Organe oder Vorrichtungen gebildet wird.
In den Zeichnungen ist Fig. i eine Seitenansicht des Teiles der Maschine, welcher den Gegenstand der Erfindung in sich begreift. Fig. 2 ist ein Schnitt nach II-II, Fig. 1- Fig. 3 zeigt einen Längenschnitt der Vorrichtung zum Einlegen in die Kartons. Fig. 4 ist ein Grundriss der Vorrichtung zum Herausbefördern der gefüllten Kartons. Fig. 5 ist ein Grundriss der Vorrichtung zum Falten des Papiers, aus welchem die Kartons hergestellt werden. Fig. 6 ist eine Detailseitenansicht eines Teiles der sich kontinuierlich bewegenden Zuckerprismen-Transportvorrichtung, deren Mitnehmer angelenkte Arme und sich gegen Federn stützende Stempel besitzen. Fig. 7 ist ein Grundriss zu Fig. 6. Fig. 8 ist eine Vorderansicht eines der zur Transportvorrichtung gehörigen Mitnehmers.
In allen Figuren sind die gleichen Teile mit gleichen Ziffern bezeichnet.
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richtungen zum Zuführen des zur Bildung des Kartons bestimmten Papiers, zum Auftragen von Klebstoff auf das Papier, zum Einpressen der Falten in das Papier und zum Anbringen von Schlitzen in demselben. Diese Vorrichtungen sind in den Zeichnungen nicht dargestellt, denn sie sind schon in der französischen Patentschrift Nr. 414652 beschrieben.
Am linksseitigen Ende der Fig. i ist eine Transportvorrichtung ersichtlich, bestehend aus einer Kette ohne Ende 1 mit Mitnehmern 2, zwischen welchen die Zuckerprismen L mit der Hand zu zwei, drei oder vier eingelegt werden, so dass sie eine Fläche bedecken, welche dem Boden des Kartons entspricht. Diese Transportkette läuft um zwei Trommeln 3 und 4 und wird durch ein Einzahnrad 5 und Malteserkreuz 6 von einer Welle 7 aus intermittierend angetrieben. Die Transportvorrichtung führt die Zuckerprismen gegen ein Anschlagstück 8, auf welches sie gruppenweise durch eine Platte 9 gehoben werden.
Die Platte 9 wird zu den erforderlichen Zeitpunkten gehoben, so dass die Zuckerprismen in die Ebene von Mitnehmern 10 gelangen, deren Enden Zähne 11 tragen und welche an endlose, um Trommeln 13 und 14 laufende Stahlbänder 12 befestigt sind. Die Mitnehmer 10 tragen entsprechend angelenkte Greifer, welche die Zuckerprismen mitziehen, und mit Federn versehene Druckkolben, welche die Zuckerprismen an die Greifer andrücken. Diese Anordnung hat den Zweck, das Einführen und das Austreten der Zuckerprismen während der Bewegung zu. erleichtern.
Aus den Fig. 6,7 und 8 sind die Einzelheiten der Einrichtung der vorstehend besprochenen kontinuierlich arbeitenden Transportvorrichtung ersichtlich. Zwei endlose Bänder 12 tragen Mitnehme1zähne 11, welche durch Querschienen 10 miteinander verbunden sind, wobei an diesen Querschienen einerseits die Mitnehmer b sitzen, welche um horizontale Achsen a
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gedrückt erhalten.
An den Mitnehmern b sitzen Anschläge c, welche bei ihrem Anstossen an eine feststehende, in der Zeichnung nicht dargestellte Rolle, die Mitnehmer im geeigneten Momente zu einer Drehung um ihre Achse in die in Fig. 6 mit strichpunktierten Linien dargestellte
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Aus Fig. 6 und 7 ist ersichtlich, dass die Mitnehmer b an den geraden und ungeraden Stellen verschieden lang sind, was der zum Hinabdrücken der Zuckerprismen notwendigen Zeit entspricht.
Ausserdem sind, wie Fig. 7 zeigt, die Mitnehmer mit Zwischenräumen angeordnet, so dass der Niederdrückstempel 18 seine Bewegung ausführen kann, ohne m : t den Mit-
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mässig, während der Stempel 18 eine unbehinderte Hin-und Herbewegung auszuführen hat.
Die auf die beschriebene Weise mitgenommeneu Zuckerprismen gelangen dann zwischen zwei Walzen 15, 16, welche mit scharfen, als Scheren zusammenwirkenden Längsrippen versehen sind, so dass die Zuckerprismen in Stücken von bestimmten Abmessungen zerteilt werden.
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Nachdem die Zuckerprismen auf diese Art in Stücke zerteilt sind, welche aber nicht voneinander getrennt werden, gelangen die Prismen über einen Trichter 17, in den sie mittels einer sich rasch nach abwärts bewegenden Platte 18 eingeführt werden. Zur Bewegung der Platte 18 dient ein Schieber 19, welcher durch irgendeinen geeigneten Mechanismus in Bewegung versetzt wird. Vorher hat die Maschine rings um den erwähnten Trichter die Papierschachtel gebildet, welche zur Aufnahme des Zuckers bestimmt ist, wobei das Formen der Schachtel durch den in der französischen Patentschrift Nr. 41465 beschriebenen Mechanismus geschieht, mit welchen noch nachstehende Vorrichtungen verbunden sind.
Das Papier, welches auf die in der erwähnten Patentschrift beschriebene Weise vorbereitet worden ist, wird dann in den zur Bildung der Schachtel erforderlichen Dimensionen mit Hilfe eines Messers 20 abgeschnitten, welches durch einen geeigneten Mechanismus in Tätigkeit gesetzt wird. Unmittelbar nach dem Abschneiden wird das Papier durch einen Rahmen 21 an den Unterrand des Trichters 17 angedrückt, so dass es die Ausmündung des Trichters verschliesst. Finger 22, welche, das Papier während seines Vorrückens unterstützt hatten, werden nun durch einen geeigneten Antriebsmechanismus etwas gehoben, so dass ein erstes Falten der Seitenwände a, a der Schachtel (Fig. 2, 3 und 5) stattfindet. Die unter Federdruck stehenden Faltbacken 23, welche sich an die Seitenwände des Trichters anlegen, vervollständigen dann das Aufbiegen.
Dann arbeiten die Faltplatten 24
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weichen, um das Zusammenstossen mit den federnden Lamellen zu vermeiden.
Gegen das Ende dieser Bewegung drückt die Platte 18 auf die zweite Reihe von Zuckerprismen und bei diesem zweiten Niederdrücken vollführt sie einen etwas grösseren Hub als im früheren Falle, was zur Wirkung hat, dass gleichzeitig die Schachtel und die im Trichter 17 befindlichen Zuckerstücke ausgestossen werden. Gleichzeitig senkt sich auch der erwähnte Nebel M, so dass er die Schachtel begleitet.
Das Einlegen zweier übereinander gelagerter Schichten von Zuckerstücken in jede Schachtel vollzieht sich auf folgende Weise : Das vorher entsprechend gefaltete und geschlitzte Papier wird vom Rahmen 21 gestützt und unter den Trichter 17 geschoben, durch das Messer 20 abgeschnitten und um den Trichter herumumgelegt, so dass dieser als Schachtelform dient. Die mittels der Transportvorrichtung 10, 11, 12 zunächst über den Trichter 19 geführte Gruppe von gebrochenen Zuckerprismen wird durch den Stempel 18 in den Trichter bis auf den Schachtelboden gedrückt Dann geht der Stempel wieder in seine obere Lage zurück und beim Passieren der nächsten Gruppe von gebrochenen Zuckerprismen drückt er diese auf die erstere Gruppe und senkt sich weiter hinab wie bei seiner vorigen Auf-und Abbewegung, so dass die Schachtel vom Trichter herabgeschoben wird.
Der Rahmen 21 macht dabei eine Abwärtsbewegung, um die Schachtel in das Niveau des Transportbandes 28, 29 zu bringen, welches die gefüllten Schachteln fortführt und auf welchen diese noch durch Klemmbacken 32 zusammengedrückt werden, um gutes Zusammenkleben der Wände zu sichern.
Die vollkommen hergestellte und gefüllte Schachtel wird durch einen von der Seite wirkenden Schieber 27 auf eine endlose Kette 28 geschoben, welche Mitnehmer 29 trägt und über Trommeln 30 und 31 läuft. Durch einen geeigneten Mechanismus, z. B. durch ein Einzahnrad und ein Malteserkreuz, wird der endlosen Kette 28 eine ruckweise Bewegung erteilt. Während die Kette stillsteht, wird durch Klemmbacken 32 auf die Seitenwände der Schachtel ein starker Druck ausgeübt, um das Zusammenkleben zu sichern.
Die auf diese Weise fertiggestellten und gefüllten Schachteln werden in einem geeigneten Momente gehoben und auf die Schale einer Wage 33 gebracht, deren Zeiger 34
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um das erforderliche Gewicht zu erzielen. Endlich gelangen die Schachteln auf eine schiefe Ebene 36, von welcher der Arbeiter sie abhebt.
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