AT80624B - Verfahren zur Überführung von Ammoniumnitrat in köVerfahren zur Überführung von Ammoniumnitrat in körnige Form. rnige Form. - Google Patents

Verfahren zur Überführung von Ammoniumnitrat in köVerfahren zur Überführung von Ammoniumnitrat in körnige Form. rnige Form.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Überführung von Ammoniumnitrat in körnige Form. 



   Ammoniumnitrat würde wegen seines hohen   Stickstoffgehà1tes   ein besonders zweckmässiges Düngemittel sein, welches selbst über sehr grosse Entfernungen ohne zu grosse Frachtkosten versandt werden könnte. Es hat indessen den grossen Nachteil, dass es bei der Auf-   bewahrung äusserst   leicht zu einer steinharten Masse   zusammenbäckt,   die aus der Verpackung nur mit Schwierigkeit entleert werden kann und welche besondere Behandlung in Mahlvorrichtungen erfordert. um auf einen solchen Feinheitsgrad gebracht zu werden, dass das Material 
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 nitrat in die Landwirtschaft einzuführen, davon abhängig, dass Mittel gefunden werden, das Produkt derart aufzubewahren und zu versenden, dass eine Veränderung seiner feinen Verteilung vermieden wird.

   Wegen der ausserordentlich grossen Bedeutung einer praktischen Lösung dieser Aufgabe sind viele Versuche gemacht worden mit Zusätzen verschiedener fein zerkleinerter Körper zu dem festen Ammoniumnitrat zwecks Bildung eines dünnen Überzuges aus den einzelnen Körnern, so dass die unmittelbare Berührung und damit auch das Zusammenbacken der einzelnen Körner verhindert wird. Ein ganz befriedigendes Resultat ist aber durch diese Versuche nicht erreicht worden. Das Gleiche ist auch der Fall mit den Versuchen, die gemacht worden sind, um durch scharfe Trocknung die   Hygroskopizität   des Ammoniumnitrat zu verringern. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Behandlung des Ammoniumnitrats, wo- durch dessen Hygroskopizität und Neigung zum Zusammenbacken vollständig aufgehoben wird. Von den erwähnten früheren Versuchen, welche die Berührung zwischen den einzelnen Kristallen durch Zufügung pulverförmiger Körper verhindern wollten, unterscheidet sich das vorliegende Verfahren grundsätzlich dadurch, dass es ein Agglomerierungsverfahren ist und somit den Zweck hat, eine grössere Anzahl von Kristallen zu Körnern oder Klumpen zu vereinigen. Die verwendeten Zusätze dienen dann-wenigstens teilweise-als Bindemittel zwischen den Kristallen. 



  Das Verfahren, welches unten näher beschrieben wird, ist auf die neue Beobachtung gegründet, dass, wenn man zerkleinertes Ammoniumnitrat mit kolloidalen Lösungen oder Suspensionen verschiedener Körper in Wasser, und zwar besonders solcher Körper, die beim Aufschlämmen zähe Konsistenz oder kolloidale Form annehmen, wie z. B. Sumpferz, Kieselgur u. a. mischt und die Masse sodann getrocknet wird, diese während des Trocknens Körnerform annimmt, indem die ursprünglichen kleinen Kristallkörner von den in Suspension angeführten Körpern zu grösseren Körpern zusammengebunden werden. Weiter ist es für das Verfahren von Bedeutung, dass die körnige Masse einer verhältnismässig starken Erhitzung unterworfen wird.

   Die Eigenschaften der Körner bezüglich Hygroskopizität, Festigkeit usw. können weiter erheblich verbessert werden, wenn dem Ammoniumnitrat vor der Behandlung mit der oben erwähnten Suspension geringe Mengen gewisser Körper, z. B. Gips, zugefügt werden. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass das Verfahren in verschiedener Weise abgeändert werden kann, die sich für den Fachmann von selbst ergeben und deren ausführliche Beschreibung somit nicht erforderlich ist. 



   Im folgenden wird deshalb nur ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung beschrieben, und zwar unter Anwendung von Sumpferz als suspendiertem   Zusatzkörper.   

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 berechnet versetzt. Nachdem die Masse genügend vermischt worden ist, wird sie einige Stunden bei 20-300 getrocknet. Wenn der Wassergehalt auf etwa   5%   heruntergegangen ist, beginnt die Masse körnige Form anzunehmen, indem das Sumpferz als Bindemittel wirkt. Von dieser Stufe an muss die Masse einer vorsichtigen mechanischen Bearbeitung unterworfen werden, um zu vermeiden, dass die Körner unzweckmässig   gross   werden. Die Temperatur wird nun gesteigert, so dass die   Endtrocknung bei ungefähr 900   stattfindet.

   Eine kurze Nachbehandlung des   fertiggetrockneten   Produktes in Vakuum hat sich als vorteilhaft erwiesen. Man kann das Litergewicht des Produktes erhöhen, wenn die Zähigkeit der Sumpfeisenstein-Suspension durch Zusätze wie Kieselgur, verkleistert Stärke, Ammoniumsalze, Kalisalze usw. erhöht wird. Ein grösseres Litergewicht und eine Verbesserung der Eigenschaften der Körner werden auch durch Zusätze verschiedener Kö. per zum Ammoniumnitrat vor dem Körnungsvorgang erzielt. Es hat 
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 brannter Gips verwendet wird, gibt man ihm Zeit zum Abbinden, bevor die Masse erhitzt und bearbeitet wird. 



     PATEX'f-ANSPRCCHE   : i. Verfahren   zur Überführung von   Ammoniumnitrat in körnige Form, dadurch gekennzeichnet, dass feuchtes Ammoniumnitrat mit agglomerierenden Zusätzen bei Anwesenheit einer 
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Claims (1)

  1. Anfeuchten des Nitrates verwendetem Wasser aufgelöst oder suspendiert wird.
    3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Ammoniumnitrat zunächst ein oder mehrere Zusatzkörper gemischt werden, worauf das Gemisch mit Wasser angefeuchtet wird, welches gegebenenfalls einen anderen Körper in suspendiertem oder gelöstem Zustande enthält. EMI2.4 körper vorzugsweise kolloidale Körper verwendet werden oder auch solche Körper, die leicht kolloidale Form annehmen.
    5. Als Zusatzkörper nach Ansprüchen i bis 4 die Anwendung von Eisenhydroxyd, . B. in Form von Sumpferz, Kieselerde, z. B. als Kieselgur, Gips, Kalisalze. Ammoniumsalze u. dgl.
AT80624D 1916-03-08 1917-04-02 Verfahren zur Überführung von Ammoniumnitrat in köVerfahren zur Überführung von Ammoniumnitrat in körnige Form. rnige Form. AT80624B (de)

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