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Vorrichtung zum Prüfen des festen Sitzens des Geschosses in der Hülse von Patronen für Handfeuerwaffen.
Es ist bekannt, zum Laden von Patronen für Handfeuerwaffen federbeeinflusste Druckstempel zu verwenden, welche mit einer an ihrem Unterende vorgesehenen, achsial angeordneten Vertiefung das Geschoss umgreifen und in die zugehörige Patronenhülse hineindrücken.
Bei der in Fig. 1 dargestellten bekannten Patronenlademaschine hat die der Geschossform angepasste, an ihrem äusseren Ende dem verengten Hülsenhals entsprechend erweiterte Stempelvertiefung a die gleiche Länge wie die Strecke, um welche die Spitze des in die Hülse eingesetzten Geschosses von der an der eingezogenen Stelle der Hülse gebildeten Absatzkante abstehen soll. Daraus ergibt sich der Nachteil, dass das Geschoss in allen Fällen um das durch Auftreffen des Druckstempels auf den Absatz der Patronenhülse bestimmte gleiche Mass in diese eingedrückt wird, einerlei, ob das Geschoss hiebei in der Hülse einen festen Halt findet oder nicht.
Bei der nachträglichen Prüfung der geladenen Patronen auf die richtige Länge konnten bisher solche Patronen, bei denen das Geschoss nicht fest genug in der Hülse sitzt und welche daher die gleichmässige Schussleistung beeinträchtigen, nicht selbstätig abgesondert werden.
Die Erfindung hat eine Vorrichtung zum Prüfen des festen Sitzens des Geschosses in der Patronenhülse zum Gegenstande und ist dem Wesen nach darin gelegen, dass die Prüfung mittels eines Stempels b geschieht, dessen zur Aufnahme des Geschosses dienende Vertiefung a kürzer ist als die Strecke, um welche das Geschoss in der eingesetzten Lage aus der Hülse vorstehen soll. Dabei muss die den Stempel beeinflussende Feder f derart bemessen sein, dass sie das Einpressen des Geschosses in die Hülse nur zu bewirken vermag, wenn die Reibung zwischen diesen beiden Teilen das normale Mass, entsprechend dem richtigen Festsitzen, nicht übersteigt.
In der durch Fig. 1 veranschaulichten Maschine bekannter Art werden vorerst Hülsen und Geschosse zu Patronen zusammengesetzt und diese auf normale Länge gebracht. Dann werden sämtliche Patronen gleicher Länge mittels der in Fig. 2 beispielsweise dargestellten Vorrichtung darin überprüft, ob das Geschoss in seiner Hülse genügend fest sitzt. Ist dies der Fall, so behält die Patrone ihre normale Länge bei (Fig. 2, erste Patrone rechts).
Findet jedoch das Geschoss keinen genügenden Halt in der Patronenhülse, so wird es durch den zugehörigen Druckstempel tiefer in die Patronenhülse hineingedrückt und die Patrone demnach verkürzt (Fig. 2, mittlere Patrone). Bei der nun weiter in bekannter Weise vorgenommenen Längenmessung werden alle-aus welcher Ursache immer-zu kurzen Patronen von den normalen, also richtige Länge besitzenden Patronen geschieden.
Um den gebräuchlichen Druckstempel b als Prilfstempel verwenden zu können, genügt es, die vorhandene Stempelvertiefung a, wie bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel, durch einen Einsatz c zu verkürzen, der auswechselbar sein kann.
Unterschreitet die Reibung zwischen Hülse und Geschoss g das normale Mass. so wird, da infolge des Einsatzes c der Spielraum zwischen dem Stempelanschlag d und der Führung e vergrossert worden ist, das Geschoss durch den Stempel b und seine Feder f soweit eingeschoben, dass die Patrone zu kurz ausfällt und bei der nachfolgenden Längenprüfung abgeschieden werden kann.
Naturgemäss kann an Stelle des Einsatzes c eine entsprechend kürzere Ausbildung der Stempelvertiefung a treten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Prüfen des festen Sitzens des Geschosses in der Hülse von Patronen
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gcLicht, dessen zur Aufnahme des Geschosses dienende Vertiefung (a) kürzer ist als die Strecke. um welche das Geschoss in der eingesetzten Lage aus der Hülse vorstehen soll, wobei die den Stempel beeinflussende Feder (f) derart bemes"T ! ist, dass sie das Einpressen des Geschosses in die Hülse nur zu bewirken vermag, wenn die Reibung zwischen diesen beiden Teilen das normale Mass unterschreitet.
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