DE305166C - - Google Patents
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- DE305166C DE305166C DENDAT305166D DE305166DA DE305166C DE 305166 C DE305166 C DE 305166C DE NDAT305166 D DENDAT305166 D DE NDAT305166D DE 305166D A DE305166D A DE 305166DA DE 305166 C DE305166 C DE 305166C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B35/00—Testing or checking of ammunition
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
Bei den Maschinen zur selbsttätigen Herstellung von Patronen für Handfeuerwaffen
erfolgt das Einsetzen des Geschosses oder Kernes in die mit dem Explosivstoff gefüllten
Hülsen durch auf und ab bewegte, entgegen der Wirkung von Federn achsial verschiebbare
Stempel, welche niit einer an ihrem Ende vorgesehenen, achsial angeordneten Vertiefung
über das Geschoß in der darunter befindlichen Hülse greifen und in dieser auf
die notwendige: Tiefe einschieben. Die der Kernform entsprechend gestaltete und an
ihrem äußeren Ende der Einziehung des oberen Mantelendes entsprechend erweiterte
1-5 Stempelvertiefung entspricht in ihrer Tiefe
bei den bekannten Maschinen der Länge, um welche der eingesetzte Kern über der Äbsatzkante
der Hülse an der eingezogenen Stelle vorstehen soll. Daraus ergibt sich der Nachteil,
daß der Kern in allen Fällen um das gleiche Maß in den Mantel eingeschoben wird,
- gleichgültig, ob er hierbei bereits in dem Mantel einen festen Halt rindet oder nicht.
Da die Patrone nach erfolgtem Einsetzen des Kernes nur.mehr auf die richtige Länge durch
Führung über eine Ausfallschablone kontrolliert wird, deren Ausschnitt in seiner Umrißform
der Umfangsgestaltung der Patrone entspricht, jedoch um ein geringes kürzer als
diese gehalten ist, so verlassen die unbedingt als Ausschuß zu betrachtenden Patronen mit
lose im Mantel sitzendem Kern die Maschine gemeinsam mit den guten Erzeugnissen. Darin
liegt also bei den bekannten Maschinen ein
Übelstand, welcher eine Herabsetzung des Gefechtswertes der mit den Patronen versehenen
Truppen bedingt, da auf die normale Patronenzahl bei jedem Mann eine Anzahl von auf
Distanz wirkungslosen Schüssen kommt, die sich aus der Zahl der fehlerhaften Patronen,
d. h. Patronen mit lose sitzendem Kern, ergeben.
Die Erfindung bezweckt nun, diesen Übelstand zu beheben, ohne eine wesentliche Abänderung
der Bauart der bekannten Maschinen oder die Schaffung einer zusätzlichen Vorrichtung zu bedingen, und geht zur Erreichung
des Zieles von der Beobachtung aus, daß die Geschosse in nicht passende, also zu weite
Hülsen tiefer eingeschoben werden können als in Mäntel mit normaler, dem Kerndurchmesser
genau angepaßter Weite, bei welchen schon durch die Einziehung das Einschieben des
Kernes auf die entsprechende normale Tiefe begrenzt wird. Wird nun bei der Einsetz-Vorrichtung
der bekannten Maschine eine Anordnung getroffen, daß lose sitzende Geschosse
tiefer als die normalen eingeschoben werden können, so erhalten die mit der ersteren versehenen
Patronen eine kleinere Länge als die normalen Patronen, so daß sie durch die Äusfallschablone
der Matrize aus der Maschine herausfallen können und damit von den Patronen
normaler Länge gesondert werden.
Diese Anordnung besteht nun im wesentliehen darin, daß die Tiefe der Stempelvertiefung
im Gegensatze zu der bekannten Bauart kürzer als die Strecke gehalten ist, Um
welche der Kern in der eingesetzten Lage über die Absatzkante des Mantels vorstehen
soll. In diesem^ Falle wird die Abwärtsbewegung des Stempels nicht mehr durch die Ein-
ziehung des Mantels begrenzt, und daher werden durch Stempel zu kleine Kerne tiefer
in den Mantel eingeschoben als die Kerne normaler Dicke.
Um die Verkürzung der Vertiefung zu erreichen,
genügt es, in die bestehende Vertiefung α der Stempel b, wie es die Zeichnung
in Fig. 2 zeigt, einen Einsatz c einzufügen, durch welchen die Vertiefung um ein entsprechendes
Stück ausgefüllt wird. Bei normalen Kernen g wird der Stempel naturgemäß
in einem größeren Abstand von der Manteloberkante sich befinden als bei den üblichen
Stempeln, die in Fig. ι veranschaulicht sind.
Hingegen werden zu schwache Kerne g' tiefer in den Mantel eingeschoben, da durch den
Einsatz der Stempel einen Spielraum zwischen seinem Anschlag d und Führung e gewinnt.
Die Anordnung kann auch zum Gegenstande einer gesonderten Prüfmaschine gemacht werden,
in welchem Falle an Stelle des Einsatzes eine entsprechend kürzere Ausbildung der
Stempel vertiefung tritt.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Nachprüfen der Festigkeit des Sitzes von Geschossen in
Patronenhülsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Stempelvertiefung (a)
kleiner als die Strecke ist, um welche der eingesetzte Kern aus der Hülse vorstehen
soll.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Einsatzstück (c) für die
Stempelvertiefung («).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE305166C true DE305166C (de) |
Family
ID=558699
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT305166D Active DE305166C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE305166C (de) |
-
0
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