AT107170B - Füllbleistift. - Google Patents

Füllbleistift.

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AT107170B
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Artur Sghweigert
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Artur Sghweigert
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Füllbleistift. 



   Die Erfindung betrifft einen Füllbleistift mit Druckfedervorschub der Mine unk besteht darin, dass die die Mine aufnehmende Hülse in einer zweiten im Bleistiftkörper verschiebbaren Hülse verschiebbar gelagert ist.   Zweckmässigerweise   ist die innere Hülse in der äusseren   Schuhhülse   gegen Verdrehung gesiehert. Die bislang bekannten Füllbleistifte mit Druckfedervorschub der Mine haben den Nachteil, dass durch die häufige   Verschiebung   der Mine in ihrer Klemmhülse eine Abnutzung und Formveränderung der Mine bedingt ist. welche vor allem die   Verwendung weicher   Minen ausschliesst.

   Eine weitere Folge der häufigen Verschiebung der Mine in ihrer Hülse ist die Lockerung und das Verdrehen der Mine sowie ein ungleichmässiger Minenvorschub bei der   Gebrauchsfertigstellung   des Bleistiftes. Erfindungsgemäss werden diese Nachteile beseitigt. 



   Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung in Fig. 1 im Längsschnitt, Fig. 2 im Querschnitt dargestellt. 



   Die Mine   1It   ist in einer Hülse 1 eingeklemmt, die in der Schubhülse. 2 gleitbar gelagert ist. Um eine Drehung der Mine zu verhindern, sind die beiden   Hülsen 1 und   2 im dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch gegen eine Relativverdrehung gesichert, dass Klauenstücke 1' des einen Endes der Klemmhülse 1 in am Ende der   Schuhhülse   ausgesparte   Führungsschlitze.   2' eingreifen, so dass die in der Klemmhülse   1     festgeklemmte   Mine in am Verdrehen verhindert wird.

   Durch die Führungsschlitze 2'wird gleichzeitig das Ende der Schubhülse federnd gemacht und dadurch die   Verbindungsmöglichkeit   mit dem Bleistiftkörper 3 durch entsprechende Klemmung 
 EMI1.1 
 die Reibung der Mine 1n an der Klemmhülse 1 kleiner als jene der Schubhülse 2 im Bleistiftkörper 3 sein, wogegen die Reibung zwischen den beiden   Hülsen 1 und 2 verschwindend   klein gemacht werden muss.

   Da die   Mine M   immer nur einmal, anlässlich des   Minenvorstosses   (Spitzen) ihre Lage in der   Klemmhülse 1 verändert,   alle übrigen, vielen Axialverschiebungen, die der Minenfederung halber durch das Aufdrücken des Bleistiftes beim Schreiben entstehen, zwischen den beiden leicht beweglich ineinandergesteckten Hülsen 1   und ?   vor sich gehen, wird die Mine nicht, wie bisher, durch Scherung und Abschabung schwächer und dünner, sondern sie behält ihren ursprünglichen Umfang bei, weshalb die Mine   w   und   Klemmhülse 1   immer gleich gut verklemmt bleiben müssen.

   Diese Konstruktion ermöglicht, wegen der unbedingten Schonung der Mine, die Verwendung bedeutend weicherer Graphiteinsatzstücke als sie bisher zulässig waren, wodurch die Schrift auch deutlicher sichtbar wird. Überdies ist durch die Ineinanderschaltung der beiden Hülsen, wobei   zweckmässigerweise   die Klemmhülse über die   Sehubhülse   vorragt, verhindert, dass die Metallhülse wie bei den bekannten Füllbleistiften nach dem Eindrücken der Mine in ihre Hülse mit dem Papier in Berührung kommt. 



   Um eine unzulässige Beanspruchung der Federn zu verhindern, trägt der   Minenvorschub-   stift 4 einen. Bund od. dgl. 5, an welchen eine die Feder in sich aufnehmende Kapsel 6 abgestützt ist. Das gegenüberliegende Ende der Federkapsel 6 ist gelocht und dient dem nach hinten verlängerten   Vorschubstift- als   zweite Lagerführung. Die Kapsel 6 dient zur Federführung und zu deren Schütze, ferner zur Erhaltung einer bestimmten Vorspannung der Vorschub- 
 EMI1.2 
 

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 Ausnehmung einen Anschlag, d. h. eine starre Hubbegrenzung des eingeschobenen Minenvorschubstiftes darstellt. 



   Diese Anordnung der Kapsel hat gegenüber den bisher vorgeschlagenen Einrichtungen dieser Art (siehe z. B. die österreichische Patentschrift Nr. 49396) den Vorteil, dass die Deformation der Feder nur bis zu einem bestimmten Masse möglich ist und eine Beschädigung der Feder sowie der Bruchgefahr durch zu weitgehende Deformation mit Sicherheit vermieden ist. 



   Nach der Füllung des Bleistiftes (Einführung der Mine   m   von hinten in die   Klemmhülse   1) bleibt derselbe durch eine jeweilige   Druckbewegung   immer wieder gespitzt, solange, bis die   Sehubhülse   2 an der Federnkapsel 6 anstoss, worauf die Mine abgeschrieben ist. Zur Vorspannung der Feder wird die Kapsel 6 mit Bezug auf Fig. 1 von oben nach unten auf den   Minenvorsehubstift-aufgesteckt   und sodann ihr unterer Rand um den Bund   5'des   Minenvorschubstiftes umgebördelt, so dass die Feder gänzlich eingeschlossen, zweckmässig gespannt und geschützt ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Füllbleistift mit Druckfedervorschub der Mine, dadurch gekennzeichnet, dass die die Mine aufnehmende Hülse in einer zweiten, im Bleistiftkörper verschiebbaren Hülse verschiebbar gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Füllbleistift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Hülse in der äusseren Schubhülse gegen Verdrehung gesichert ist.
    3. Füllbleistift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Minenvorschubstift die Federvorspannkapsel auch an ihrem der Mine abgekehrten Ende durchsetzt und durch Anschlag im Bleistiftgehäuse in seinem Hub begrenzt ist, so dass ein unzulässiges Zusammen- drücken der Feder vermieden ist. EMI2.1
AT107170D 1925-07-17 1925-07-17 Füllbleistift. AT107170B (de)

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