AT136495B - Schuheinlage zur Abfederung des Fußes. - Google Patents

Schuheinlage zur Abfederung des Fußes.

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Schrauben U Schmiedewaarenfabr
Urban & Soehne A
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  Schuheinlage zur Abfederung des Fusses. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Schuheinlagen zur Abfederung des Fusses, bei welchen die mit der Sohlenplatte verbundene Längsgewölbefeder die Grundplatte durchsetzt und sich gegen diese Grundplatte abstützt. Bei diesen Schuheinlagen tritt die Längsgewölbefeder durch eine Durchbrechung der Grundplatte hindurch und verbreitert sich dann wesentlich, wobei sie in die sogenannte Fersenfeder übergeht. Während das   rückwärtige   Ende der die Fersenfeder bildenden Längsgewölbefeder eingespannt oder geführt ist, stützt sich diese Feder mit dem vorderen Rand ihrer Verbreiterung gegen die Grundplatte ab und bewirkt so einerseits eine gewisse Spannung der Längsgewölbefeder selbst, anderseits auch eine Spannung der Fersenfeder.

   Im Gebrauch ist nun die Längsgewölbefeder als auch der Rand der Fersenfeder und die Grundplatte beträchtlichen, dauernd wechselnden Beanspruchungen ausgesetzt, die von der grossen Belastung dieser Einlageteile herrühren und einen vorzeitigen Verschleiss dieser Teile verursachen. Die Erfindung bezweckt nun die dem Verschleiss unterworfenen Stellen auf ein Mindestmass herabzusetzen und die Konstruktion möglichst widerstandsfähig zu gestalten. 



   Dies wird bei einer Schuheinlage der oben beschriebenen Art dadurch erreicht, dass die Längs-   gewölbefeder   bzw. die mit ihr vereinigte Fersenfeder derart ausgebildet ist, dass diese Feder sich nur mit einer der Durchbrechung der Grundplatte benachbarten Kante gegen die Grundplatte abstützt. Besonders zweckmässig verbreitert sich die Längsgewölbefeder gegen ihre Anschlussstelle an die Fersenfeder, so dass die sich gegen die Grundplatte abstützende Kante verkürzt wird. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Schuheinlage in Untersicht, Fig. 2 zeigt die Längsgewölbefeder mit der Fersenfeder in Unteransicht, Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Längsgewölbefeder und die Grundplatte. 



   In der Zeichnung (Fig. 1) ist die Brandsohle 1 auf der Sohlenplatte 2 befestigt, an deren vorderem Ende die Längsgewölbefeder 3 festgemacht ist, die die Grundplatte 5 in der Durchbrechung 3, durchsetzt und in die breite Fersenfeder 4 übergeht. Grundplatte   5   und Sohlenplatte sind durch ein Spannschloss 8 verbunden. 



   Erfindungsgemäss verbreitert sich die Längsgewölbefeder nach rückwärts, d. h. gegen ihre An-   schlussstelle   an die Fersenfeder (bei 6). Dadurch wird die Kante 7, mit der sich die Fersenfeder gegen die Grundplatte 5 abstützt, gegenüber den bisherigen Konstruktionen wesentlich verkürzt. Ausserdem ist 
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 platte 5 aufliegt. Die Kante 10, welche durch Verbreiterung der Längsgewölbefeder zur Fersenfeder an der andern Seite zur Längsgewölbefeder entsteht, ist gegenüber der Kante 7 zurückversetzt, so dass diese Kante im allgemeinen nicht mehr mit der Grundplatte zur Berührung kommt, wohl aber die äusserste Begrenzung der   Längs- und auch Querdurchbiegung   darstellt. 



   Durch diese besondere Konstruktion ist der   Verschleiss   der   Längsgewölbefeder,   die zumeist mit der Fersenfeder aus einem Stück ist. wesentlich herabgesetzt und   Einfressungen   an der Grundplatte durch die Kante 7 sind infolge deren Verkürzung und Wölbung vermieden. 



   Die verkürzte und gewölbt ausgeführte Aussenkante der Fersenfeder, welche die   Abstützung   derselben gegen die Grundplatte übernimmt, wirkt als   Längsführung   der Fersenfeder während der Belastung und Durchbiegung beim Gehen. Die Ausbildung der Fersenfederkante auf der Innenseite des Fusses lässt ein Durchbiegen der Fersenfeder senkrecht zur Längsachse der Einlage nach der individuellen 

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 der Grundplatte jedes   Geräusch   (Klappern) der Einlage beim Gehen vermieden wird, was bei den bisherigen Konstruktionen der Fersenfeder eintrat. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schuheinlage zur Abfederung des Fusses, bei welcher die Längsgewölbefeder bzw. die mit ihr vereinigte Fersenfeder die Grundplatte durchsetzt und sich'gegen diese abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass diese Feder derart ausgebildet ist, dass sie nur mit einer der Durchbrechung der Grundplatte benachbarten Kante gegen die Grundplatte abstützt. 
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  1. EMI2.3
AT136495D 1933-04-04 1933-04-04 Schuheinlage zur Abfederung des Fußes. AT136495B (de)

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