AT79362B - Aufschlagzünder für Handgranaten, Minen und dgl. - Google Patents

Aufschlagzünder für Handgranaten, Minen und dgl.

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AT79362B
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AT
Austria
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firing pin
mines
grenade
projectile
hand
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Inventor
Siegmund Ing Sachsel
Armin Ing Rodeck
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Siegmund Ing Sachsel
Armin Ing Rodeck
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Description


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  Aufschlagzünder für Handgranaten, Minen und dgl. 



   Aufschlagzünder, die in jeder Lage, in der das Geschoss auffält, zur Wirkung kommen, sind bereits bekannt. Gegenstand der Erfindung ist ein solcher Zünder, bei dem das Spannen des Schlagbolzens in besonders geeigneter und   zuverlässiger Weise   erfolgt, die eine vorzeitige Explosion ausschliesst. 



   In den Fig.   l   und 2 ist eine Handgranate dargestellt, die mit diesem Zünder   ausgelüsttt   ist. 



  Der Schlagbolzen 8 wird durch die Feder F belastet und im Röhrchen R geführt. Nach Emporziehen des Schlagbolzens um eine bestimmte Strecke wird er in der Spannstellung festgehalten, und zwar durch Einschnappen des durch die Feder f belasteten Stiftes S1 in eine im Schlagbolzen eingedrehte Rille oder in anderer Weise, jedenfalls aber derart, dass wenn das Geschoss in   i@gend   einer beliebigen Lage auffällt, durch die Erschütterung die Klemmung des Schlagbolzens beseitigt wird. Dadurch schnellt er nach vorwärts und trifft auf ein in einer Ausnehmung des Röhrchens R 
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   oder in sonstwie geeigneter Weise die   Ladung des Geschosses zur Explosion bringt. 



   Das   früher erwähnte Emporziehen   des Schlagbolzens, bis die Sperrung eintritt, geschieht bei der Handgranate, wenn sie von Hand aus geworfen wird, in folgender Weise :
Der in der Fig. 1 und 2 dargestellte doppelte Traghaken, der im Gürtel befestigt wild. befindet sich in der Ruhelage mit den beiden gekrümmten Enden zwischen dem in der Fig. 1 und 2 dargestellten Eisenplättchen P und der Granate. Die Dicke des Traghakendrahtes ist so bemessen. 
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 ein kleiner Zwischenraum verbleibt, der eine unbeabsichtigte oder vorzeitige Zündung ausschliesst. 



  Zieht man nun an der im Traghaken hängenden Granate mit   kräftigem   Ruck, so gleitet das Plättchen P entlang der schiefen Ebene e des Traghakens und zieht dadurch den Schlagbolzen empor, bis dessen Klemmung eintritt. 



   Wird nun die Handgranate geworfen, so wird infolge der beim Aufschlag auftretenden   Erschütterung   der Schlagbolzen frei und die Handgranate   explodiert.   



   Handelt es sich darum, die Granate aus einem entsprechenden Wurfapparat auszuwerfen.   o   wird der in den Fig.   I   und 2 dargestellte Traghaken durch ein   U-förmig   gestaltetes Draht-   oder Blechstück ersetzt,   das gleichfalls infolge seiner entsprechend bemessenen Stärke eine   unbeabsichtigte     Zündung ausschliesst,   indem es den Schlagbolzen mit seiner Spitze nicht bis an das Zündhütchen gelangen lässt. 



   Das früher erwähnte   Plättchen   P ist in seinem Durchmesser etwas grösser als das Geschoss   'thsr und wird daher   bei dem Auswerfen durch die Reibung an der Rohrwand bzw. der Wand der Wurfvorrichtung gegenüber der Granate   zurückgehalten   und zieht infolgedessen den Schlagbolzen, an welchen es sich anlegt, so lange empor, bis die Klemmung durch den Riegel SI eintritt. 



   Gleichzeitig biegt sich das Plättchen P so weit zurück, dass es bei dem weiteren Durchlaufen des Rohres kein Hindernis mehr bildet. 



   Das früher erwähüte U-förmig gestaltete Draht- oder Blechstück fällt   wäbrend   des Fluges heraus und die Zündung erfolgt dann in diesem Falle beim Aufschlag in der gleichen Weise, wie früher beschrieben. 



   Soll der geschilderte Zünder bei irgend welchen anderen Geschossen Verwendung finden, 
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   Beim Abfeuern, das natürlich in entgegengesetzter Richtung erfolgt, legt sich dann das Plättchen stark an die Rohrwandung und erzeugt dadurch die erforderliche Reibung zum Empor- 
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   PATENT-ANSPRUCHE :
1.   Aufschlagzünder für Handgranaten,   Minen und dgl., bei dem der gespannte Schlagbolzen bis zum Aufschlagen des Geschosses durch einen federbelasteten Riegel festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagbolzen durch Herabziehen der Granate von ihrem Traghaken gespannt wird, der sich beim Tragen zwischen einem Knopf des Schlagbolzens und dem Granatenkörper befindet.

Claims (1)

  1. 2. Abänderung des Zünders nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Scblagbolzenknopf und dem Granatenkörper ein passend geformtes Plättchen angeordnet ist, dessen Durchmesser etwas grösser ist als der des Geschosses, so dass es beim Abfeuern infolge der Reibung an der Robrwand zurückbleibt und dadurch den Schlagbolzen spannt und gleichzeitig ein U-förmig gestaltetes Draht-oder Blechstück freigibt, das in normaler Lage den Schlag. bolzen sichert.
AT79362D 1916-12-09 1916-12-09 Aufschlagzünder für Handgranaten, Minen und dgl. AT79362B (de)

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AT79362B true AT79362B (de) 1919-12-10

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