DE698264C - Allseitsaufschlagzuender - Google Patents

Allseitsaufschlagzuender

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DE698264C
DE698264C DE1937S0130205 DES0130205D DE698264C DE 698264 C DE698264 C DE 698264C DE 1937S0130205 DE1937S0130205 DE 1937S0130205 DE S0130205 D DES0130205 D DE S0130205D DE 698264 C DE698264 C DE 698264C
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DE
Germany
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sleeve
squib
spring
impact
firing pin
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Expired
Application number
DE1937S0130205
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Denoix
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SAGEB SA
Original Assignee
SAGEB SA
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Publication date
Application filed by SAGEB SA filed Critical SAGEB SA
Application granted granted Critical
Publication of DE698264C publication Critical patent/DE698264C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C1/00Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact
    • F42C1/02Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze
    • F42C1/04Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze operating by inertia of members on impact
    • F42C1/06Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze operating by inertia of members on impact for any direction of impact
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/24Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein the safety or arming action is effected by inertia means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/28Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges operated by flow of fluent material, e.g. shot, fluids
    • F42C15/285Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges operated by flow of fluent material, e.g. shot, fluids stored within the fuze housing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Allseits aufschlagzünder für Geschosse beliebiger Art. . Es sind bereits1 "solche Zünder bekannt, bei denen der Schlagbolzen und die Zündpüle durch Trägheitskörper im Abstand voneinan-. der gehalten werden, welche beim Auftreffen des. Geschosses freigegeben und in gesicherter Stellung durch einen Riegel gehalten werden, dessen Freigabebewegung nach dem Abschuß des Geschosses durch eine Hülse gebremst wird, die einen Bremskolben bildet. Das: Scharfmachen des Zünders1 wird so verzögert, bis das Geschoß eine gewisse Strecke der Geschoßbahn zurückgelegt hat, wodurch:
alle Gefahren durch einen vorzeitigen Aufschlag in der Nähe der Schußwaffe vermieden sind, beispielsweise "infolge, einer Berührung mit Zweigen oder Ästen von Bäumen, Maskierungen, Brustwehren u. dgl.
Die Erfindung schlägt einen Allseitsaufschlagzünder der erwähnten Art in sehr !einfachem und billigem Aufbau vor, wobei trotzdem alle notwendigen Sicherungen vorgesehen sind.
Gemäß der _ Erfindung ist im Zünder die Bremshülse durch eine Feder belastet,, die eine BeharrungshuLse hält, welche mittels Sperrorganen in ,an sich bekannter Weise die Bremshülse verriegelt, wobei die Sperrorgane einerseits .mit der Bremshülsie, anderseits mit den Trägheitskörpern in Eingriff stehen, während der Schlagbolzen (oder die Zündpille) wiederum verriegelt wird durch eine Huise, die in bekannter ,Weise durch eine Feder ge-
gen die Trägheitskörper gedruckt wird. Wie aus dieser Anordnung hervorgeht, dient die Feder einerseits als Motor für die Bremshülse, anderseitsi um dieselbe· in Ruhelage zu verriegeln, wobei die Anzahl der Teile des Zünders ebenso wie sein Gesamtumfang vermindert ist.
In der Zeichnung ist ein Zünder gemäß der Erfindung als Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Achsenlängsschnitt in Ruhelage, -
Fig. 2, 3 und 4 Achsenlängsschnitte, welche die Stellung der verschiedenen Teile beim Abschuß, nach der Scharfmachimg und beim Aufschlag zeigen.
Der Zünder hat einen Körper 1, in dessen Bohrung 2 eine Schlageinrichtung mit Schlagbolzen 3 eingebaut ist, der gegen die Zündao pille 4 durch eine Feder 5 geschleudert werden kann, welche sich gegen den Boden 6 einer Hülse 7 stützt und in seiner^Sicherheitsstellung durch Kugeln 8 oder gleichartige Verriegelungsorgane festgelegt wird. Diese selbst wer- ?.5 den in ihrer Sperrstellung erhalten, indem sie mit weniger als einer halben Kugelfläche in eine Nut am Schlagbolzen 3 eingreifen und durch eine Hülse 9 im Eingriff gehalten werden, welche durch eine. Feder ι ο aus der Sperrstellung gebracht, werden kann. Dieser Feder 10 wird durch eine oder mehrere Kugeln 11 oder gleichartige Verriegelungsorgane entgegengewirkt, welche eingelagert sind zwischen einem Auflager 12 der Hülse 9 und einem entsprechenden Auflager 13 des Kopfes 14 eines Verschlußstöpsels 15, der dicht schließend in den Körper des Zünder-. körpers ι eingesetzt ist. -
Die Kugeln 11 werden in der Stellung der Fig. ι durch eine doppelte Hülse 16 gehalten, welche- die Kugeln umgibt und mit leichter Reibung in einer Bolirung ia des Körpers 1 gleiten kann. Diese Hülse wird festgelegt durch die Kugeln 17 oder gleichwertige Organe, · welche sich gleichzeitig an die Kugeln 11 anlegen und in den Durchbrechungen 18 der Hülse j 6 liegen. Diese Durchbrechungen 18 sind vorzugsweise gegen den Hülsenboden geneigt, derart, daß -ein. Durchschlüpfen der Kugeln 17 aus den Durchbrechungen beim Abschuß ermöglicht ist. In der Ruhelage werden die Kugeln 17 (oder die an ihrer Stelle vorhandenen Organe) zur Festlegung in ihrer Stellung, mit Hilfe eines Ringes 19-gehalten, der durch die Feder 20 belastet ist und in der Nähe, des vorderen Endes s 21 einen Flansch 22 trägt, welcher zur Führung innerhalb der Hülse 16 dient.
Die Stützflächen 12 und 13 für die Kugeln 11 an den Teilen 9 und 14 schließen sich vorteilhaftetweise der Form der Kugeln an. Dadurch, daß die Tiefe dieser Stützfläche entsprechend bemessen wird, ist das Ausmaß der Empfmdlickeit des Zünders bestimmt.
In etwas abgeänderter Form könnten die Federn 10 und der Bodenteil 6 der Hülse 7 entfallen und nur die Schlagbolzenfeder 5 verwendet werden, um den Teil 9 im Augenblick des Aufschlages vorzuschieben. Indes kann es erwünscht sein, voneinander unabhängige Federn 5 und 1.0 vorzusehen, ran die Möglichkeit zu haben, die Kraft einer jeden derselben ihrer besonderen Aufgabe anzupassen.
Die Wirkungsweise des Zünders; ist folgende:
Beim Abschuß gehen die verschiedenen Bestandteile des Zünders durch die Beharrung in die Stellung nach Fig. 2 über. Der Ring 19 bleibt zurück und preßt die Feder 2 ο zusammen, wodurch zugleich die Kugeln 17 freigegeben werden, welche nach außen gleiten und sich auf den Hals 22 des Ringes; 19 auflegen.
'Nach dem Nachlassen der Beschleunigung des Geschosses schiebt die Feder 20 den Ring "
19 zurück und die Kugeln 17 nach vorn, wobei dieselben verhindert sind in ihre ursprünglichen Einlagerungsöffnungen 18 einzutreten, und zwar durch den oberen Ansatz 21 des Ringes 19, welcher über dem Flansch 22 sitzt. Wenn die Kugeln 17 sich gegen den Boden der doppelten Hülse 16 stützen, ist die Feder
20 bestrebt, diese nach vorn hin zu schieben. Indes wird diese Bewegung durch den Widerstand gebremst, -welcher durch die Luft oder ein anderes im Räume 23 eingeschlossenes Mittel" entgegengesetzt wird, welches nur allmählich durch· den freien Zwischenraum entweichen kann, welcher zwischen den äuße- loo-. ren Wandungen der doppelten Hülse 16 und der Bohrung i° besteht, wobei, die. Wirkung derjenigen eines Bremskolbens gleichkommt. Sobald die Verschiebung der Hülse 16 beendet ist, was eine bestimmte Zeit in Anspruch nimmt, die durch die Konstruktion auf einen gewünschten Wert geregelt werden ; kann, um den gewünschten Sicherheitsabstand der Anfangsbewegung zu erzielen, ist der Zünder scharf (Fig. 3). uo
Unter der Einwirkung eines Aufschlages entweichen die unstabil eingelagerten Kugeln 11 seitlich, und die Feder 10 bewegt den Ring 9 nach vorn, wodurch die Kugeln 8 freigegeben werden, indem der Schlagbolzen 3 11.5 unter dem Druck seiner Feder 5 diese Kugeln 8 seitlich abschleudert, um die Zündpille 4 zu treffen. -.--.■'
Das Auftreffen auf die Zündpille erfolgt, in welcher Richtung auch der Stoß des Auf- >ao Schlages erfolgt, auch dann, wenn der Auf: schlag nicht mehr mit der Achse des, Zün-

Claims (1)

  1. ders zusammenfällt. In diesem Falle werden die Nebenerschütterungen, welche im Augenblick des Aufschlages in der Praxis entstehen, genügen, um das seitliche Abrutschen der labil aufeinandergestellten Kugeln zu ermöglichen.
    Man könnte auch die Stellung der beiden Elemente für die Zündung, nämlich Schlagbolzen und Zündpille, umkehren, indem die ίο Zündpille in einem Zündpillenträger montiert werden müßte, ohne daß hierdurch· an der Wirkung des Zünders selbst etwas geändert wird.
    •5 Patentanspruch:
    Allseitsaufschlagzünder, dessen Schlagbolzen und Zündpille im Abstand voneinander gehalten werden durch Trägheitskörper, ' die durch den Aufschlag abgleiten und in Sicherstellung durch einen Riegel festgehalten werden, dessen Verschiebung nach dem "Abschuß durch eine einen Brenlskolben bildende Schiebehülsie gebremst wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremshülse (16) durch, eine Feder (20) belastet ist, die eine Beharrungshülse (19)' hält, welche Sperrorgane (17) sichert, die in an sich bekannter Weise die Bremshülse (16). sichern, wobei die Sperrorgane (17) einerseits mit der Bremshülse (16), anderseits mit den Trägheitskörpern (11) in Eingriff stehen, während der Schlagbolzen oder die Zündpille durch eine Hülse (9) gesichert sind, welche in bekannter Weise durch eine Feder (10) gegen die Trägheitskörper (11) angepreßt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1937S0130205 1936-12-31 1937-12-31 Allseitsaufschlagzuender Expired DE698264C (de)

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