DE739998C - Aufschlagzuender - Google Patents

Aufschlagzuender

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DE739998C
DE739998C DEA89385D DEA0089385D DE739998C DE 739998 C DE739998 C DE 739998C DE A89385 D DEA89385 D DE A89385D DE A0089385 D DEA0089385 D DE A0089385D DE 739998 C DE739998 C DE 739998C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
balls
needle
spring
force
bolt
Prior art date
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Expired
Application number
DEA89385D
Other languages
English (en)
Inventor
Ing Bohdan Pantoflicek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VORMALS SKODAWERKE AG
BOHDAN PANTOFLICEK ING
Original Assignee
VORMALS SKODAWERKE AG
BOHDAN PANTOFLICEK ING
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Filing date
Publication date
Application filed by VORMALS SKODAWERKE AG, BOHDAN PANTOFLICEK ING filed Critical VORMALS SKODAWERKE AG
Priority to DEA89385D priority Critical patent/DE739998C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE739998C publication Critical patent/DE739998C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/20Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin
    • F42C15/22Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin using centrifugal force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Aufschlagzünder Die Erfindung bezieht sich auf einen Aufschlägzünder, dessen Nadelbolzen durch unter Einwirkung einer Druckhülse stehende Fliehhubkugeln gesichert ist. Bei derartigen Zündern wird die Druckhülse, welche die Kugeln in die den Nadelbolzen sichernde Stellung -drückt, nach dem Abschuß durch die Fliehkugeln angehoben, wodurch der Nadelbolzen entsichert wird. Bei einem vorzeitigen Abbremsen des Geschosses im Rohr könnte daher die Zündnadel infolge der Verzögerung gegen die Zündkapsel bewegt werden und diese zur Entzündung bringen, was einen Rohrkrepierer zur Folge hätte.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, dieses vorzeitige Eindringen der Zündnadel in die Zündkapsel zu verhindern, und zwar dadurch, daß die Hubkugeln bei einem unvorhergesehenen Abbremsen des Geschosses im Rohr in ihre sichernde Stellung zurückkehren und die Zündnadel abfangen, bevor diese die Zündkapsel erreichen kann. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der von dem Gewicht der Druckhülse und ihrer Feder ausgeübte Rückdruck größer ist als der des Nadelbolzens, abzüglich seiner Anhubkraft und zuzüglich der Hubkraft seiner Fliehkugeln.
  • Es kann dabei zweckmäßig sein, die Vorschubfeder durch Fliehkugeln zu ersetzen, die in einer Querbohrung des Nadelbolzens gelagert sind und sich in eine kegelige Ringnut seiner Führung legen.
  • Die Erfindung ist im folgenden an einem Ausführungsbeispiel eines empfindlichen Aufschlagzünders veranschaulicht. Es ist jedoch möglich, die Erfindung auch für andere Zündsysteme anzuwenden.
  • Abb. z ist ein Schnitt durch einen empfindlichen Aufschlagzünder in gesichertem Zustand.
  • In Abb. z sind die wesentlichen Teile des Zünders in größerem Maßstab und im entsicherten Zustand gezeichnet. Abb. 3 stellt eine Sonderausführung dar. Der Zündnadelbolzen ist mit i bezeichnet.
  • Die Kugeln 2 sind kreisförmig um die Nadelspitze angeordnet. Bei der in Abb. i dargestellten Sicherungsstellung wird ein -Rückschub der Nadel gegen die Zündkapsel dadurch verhindert, daß die Nadel mit der Schulter 3 auf .den Kugeln :2 aufsitzt.
  • Nach dem Abschuß, und zwar nach Ende der Geschoßbeschleuni.gung, werden die Kugeln 2 durch die Fliehkraft nach außen gedrückt und gleiten auf dem kegelförmigen Sitz 5 entlang, bis sie in die in Abb. 2 dargestellte Lage gelangen. Gegen die Kugeln 2 wird die Hülse 6 durch die Feder 7 angedrückt. Die Bewegung der Kugeln 2 wird daher bestimmt durch die resultierende Kraft einerseits aus der in der Geschoßbahn liegenden Komponente der auf die Ku geln einwirkenden Flvaahkraft und anderseits aus der die Hülse 6 gegen die Kugeln drückenden Kraft der Feder 7. Der Zündnadelbodzen i wird durch die Feder 8 angehoben gehalten und gegen einen Anschlag vorn gedrückt. In dem Ausführungsbeispiel wird der vordere Teil g der Zündnadel gegen die Kopfmembran io gedrückt.
  • Es bezeichnen: M = Masse der Druckhülse 6, .in = Masse des Zündnadelbolzens i, h =die die Hülse anhebende Kraft, d. h. die in der Flugrichtung liegende Komponente der auf die Kugeln :2 wirkenden Fliehkraft in der Richtung des Pfeiles 14 (Abb. 2), P = die von der Feder 7 auf die Hülse ausgeübte Kraft, die in Richtung des Pfeiles 13 (Abb. 2) wirkt, p = die durch die Feder 8 auf den Zündnadelbolzen i ausgeübte Kraft, die in Richtung des Pfeiles 12 (Abb. -2) wirkt, und a = Größe der auf eine plötzliche Abbremsung folgenden erneuten Beschleunigung. Nimmt man an, daß das sich drehende Geschoß beispielsweise durch einen Widerstand im Rohr plötzlich abgebremst wird und nach dieser Abbremsung die Fluggeschwindigkeit des Geschosses mit der Beschleunigung a wieder zunimmt, so würde infolge dieser Beschleunigung der Zündnadelbolzen i sich zurück auf die Zündkapsel 15 zu bewegen und diese anstechen, was eine vorzeitige Explosion des Geschosses zur Folge hätte. Die neue Beschleunigung wirkt aber gleichzeitig auf die Hülse 6 ein, durch welche die Kugeln :2 aus der in Abb.2 dargestellten Lage in ihre Sicherungsstellung nachAbb. i zurückgedrückt werden. Erfindungsgemäß sollen die Kugeln ihre Sicherungsstellung noch so rechtzeitig erreichen, daß sie den Zündnadelbolzen i abfangen und ein Auftreffen der Spitze der Nadel auf die Zündkapsel 15 verhindern.
  • Die kritische Bedingung für eine Bewegung des Zündnadelbodzens i gegen die Zündkapsel 15 ergibt sich, wenn die auf den Nadelbolzen i wirkende Beschleunigungskraft gleich der durch die Anhebefeder 8 ausgeübten Kraft ist, d h. für m # a = p. Daraus ergibt sich die kritische Beschleunigung Um nun zu erreichen, daß die Kugeln 2 rechtzeitig in ihre Sicherungsstellung nach Abb. i gelangen, ist es notwendig, daß die Kräfte, die auf die Hülse 6 in der Richtung des Pfeiles 13 einwirken, größer sind als die auf die Hülse in der Richtung des Pfeiles i4 wirkenden Kräfte. Diese Bedingung ist erfüllt, wenn " Ma +P>Vist.
  • Bei dieser Folfmel ist die Masse der Kugeln 2, die im Verhältnis zu der Masse der Hülse 6 hl-ein ist, vernachlässigt. Durch Einsetzen von erhält man die Grundgleichung Hieraus folgt p :1n. > (h - P) : M oder Aus der Formel folgt, daß das Verhältnis der Masse der Druckhülse 6 zur Masse des Nadelbolzens i größer sein muß als das Verhältnis des Höchstwertes der in der Flugrichtung liegenden Komponente der die Sicherungsteile verstellenden Fliehkraft, verringert "utr# die entgegen dieser Komponente auf die Hülse wirkende Kraft, zu der den Nadelbolzen anhebenden Kraft.
  • Berücksichtigt man noch die Massem, der Sicherungskugeln 2 und die Masse m2 der Feder 7, so ist die genaue Form der Grundgleichung Damit der Zünder nach Verlassen der Mündung des Rohres zuverlässig entsichert wird, ist es notwendig; daß die in der Flugrichtung liegende Komponente der auf die Sicherungskugeln einwirkenden Fliehkräfte größer ist als die Kraft P der Feder 7. Man wählt daher gewöhnlich V1 = (1,2 bis 2) P. Diese Bedingung gilt für die in Abb. i dargestellte Sicherungsstellung, bei der der Abstand der Kugelmittelpunkte von der Zünderachse mit 16 bezeichnet ist. Dieser Abstand ist als Halbmesser der Drehbewegung für die Größe der Fliehkraft maßgebend. Bei der in Abb. 2 därgestellten Sfellung ist der Abstand mit 17 bezeichnet. Dieser Halbmesser 17 ist etwa doppelt so groß wie der Halbmesser 16. Der Höchstwert der Kraft V liegt daher zwischen 2 P und q. P, d. h.
  • v - 2P bis 4.P.
  • Setzt man diesen Wert in die Grundgleichung ein, so erhält man folgende angenäherte Formel d. h. das Verhältnis der Masse der Druckhülse zur Masse des Nadelbolzens i muß praktisch größer sein als das Verhältnis des einbis dreifachen Wertes der Kraft der auf die Hülse wirkenden Sicherungsfeder zu der Kraft der den Nadelbolzen anhebenden Feder.
  • Es ist ferner möglich, beispielsweise die Kraft p der Feder. 8 durch eine entsprechende Komponente der Fliehkraft zu ersetzen. Hierfür gibt Abb. 3 ein Beispiel. In einem im Nadelbolzen i vorgesehenen Schlitz sind Kugeln 2o angeordnet, die durch die Fliehkraft in die Sitze 2i gedrückt werden. Die Größe der in der Flugrichtung liegenden, Komponente v dieser Fliehkraft läßt sich leicht berechnen. Für diesen Fall gilt dann folgende Grundgleichung

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aufschlagzünder, dessen Nadelbolzen durch unter Einwirkung einer Druckhülse stehende Fliehhubkugeln gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei vorzeitigem Abbmemsen und nachfolgendem erneutem Beschleunigen des Geschosses im Rohr der von dem Gewicht der Druckhülse (6) und ihrer Feder (7) ausgeübte Rückdruck größer ist als der des Nadelbolzens (i), abzüglich seiner Anhubkraft (Vorschubfeder 8) und zuzüglich der Hubkraft seiner Sicherungsfliehkugeln (2).
  2. 2. Zünder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubfeder (8) ersetzt ist durch Fliehkugeln (2o), die in einer Querbohrung des Nadelbolzens gelagert sind und sich in eine kegelige Ringnut seiner Führung legen.
DEA89385D 1939-04-22 1939-04-22 Aufschlagzuender Expired DE739998C (de)

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DE739998C true DE739998C (de) 1943-10-09

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