AT79277B - Verfahren zur Darstellung von Carbamaten, deren am Stickstoff alkylierten Derivaten und von Carbonaten der kernmonoalkylierten Phenole. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Carbamaten, deren am Stickstoff alkylierten Derivaten und von Carbonaten der kernmonoalkylierten Phenole.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 



   Es wurde gefunden, dass die Carbamate, deren am Stickstoff alkylierten Derivate und die Carbonate der kernmonoalkylierten Phenole, mit Ausnahme der Kresole, wurmabtreibend wirken. 



  Im Gegensatz zu den freien Phenolen reizen sie die   Schleimhäute   nicht und zeichnen sich durch Geruch- und Geschmacklosigkeit aus. Ihre Giftigkeit ist nur sehr gering und sie lösen keine Nebenerscheinungen aus. Sie unterscheiden sich dadurch vorteilhaft von den Kresol- und Thymol-   t'arhamat.   Zu ihrer   Darstellung verfährt   man in der Weise, dass man die freien Phenole oder 1)   @erivate, wie z.   B. Salze usw., in der üblichen Weise in die Carbonate oder Carbamate umwandelt. 



     Beispiel l   : 150 Teile p-Butylphenol vom Schmelzpunkt 99  (Beilstein, Band II, S. 765, 
 EMI1.3 
 Kühlung 200 Teile 25%iger Phosgenbenzollösung zufliessen. Nach einigem Stehen kocht man mehrere Stunden auf dem   Wasserbad. man   lässt erkalten und   schüttelt   die Lösung mit eiskalter   Saure durch, wascht mit Kochsalz und verdampft   die Benzollösung nach dem Trocknen. Der kristallinische Rückstand wird wiederholt aus Alkohol umgelöst, woraus er in Nadeln vom Schmelz. 
 EMI1.4 
 



   B e i s p i e l 2: Man löst p-Butylphenol in der zur Lösung gerade notwendigen Menge   wässeriger Natronlauge   und leitet Phosgen in die Lösung bis zur Neutralisation ein. Dann lässt   man   stehen, bis die ausgeschiedene Masse kristallinische wird, saugt ab und kristallisiert aus   Atkuhn ! um. Man   erhält so das im Beispiel 1 beschriebene Di-p-butylphenylcarbonat. 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Das entsprechende Carbamat aus   p-Isopropylphenol zeigt   den Schmelzpunkt 93 bis 95 . 



  Es ist leicht löslich in Benzol, Alkohol und Äther. 



   Beispiel 6 : 150 Teile   p-Butylphenol   werden mit 121 Teilen Dimethylanilin in Benzol 
 EMI2.1 
 Essigester, schwer in Wasser. Es schmilzt bei    920.   



   B e i s p i e l 7: 134 Teile o-Allylphenol werden mit 121 Teilen Dimethylanilin und 200 Teilen Benzol zusammengebracht und darauf mit   überschüssiger     Phoagenbenxollösung behandelt.   



  Man schüttelt mit verdünnter Salzsäure aus und setzt das Chlorocarbonat mit Ammoniak um. Das o-Allylphenylcarbamst kristallisiert man aus 97% igem Alkohol um, woraus es in sternförmig vereinigten Nadeln vom Schmelzpunkt von 122 bis 123  ausfällt. In Petroläther ist das Carbamat sehr schwer. in Benzol leichter löslich.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von Carbamaten, deren am Stickstoff alkylierten Derivaten und von Carbonaten der kernmonoalkylierten Phenole, dadurch gekennzeichnet, dass man diese EMI2.2
AT79277D 1914-08-03 1916-07-29 Verfahren zur Darstellung von Carbamaten, deren am Stickstoff alkylierten Derivaten und von Carbonaten der kernmonoalkylierten Phenole. AT79277B (de)

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