AT7907B - Führer-Bremsventil. - Google Patents

Führer-Bremsventil.

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AT7907B
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Austria
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valve
spring
spindle
piston
pressure
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English (en)
Inventor
Niels Anton Christensen
Original Assignee
Niels Anton Christensen
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   1 ist ein Reguliervontil, dessen Sitz im unteren Theile der Ventilspindel h liegt. 



  Dieses Ventil 1 ist mit einer die   Ventilspindel h   und das Ventil H durchsetzenden Flügelspindel i ausgestattet und im unteren Theile gegen eine Feder i' gestützt, welche das Ventil constant gegen seinen Sitz zu pressen sucht. 



   In der Metallhülse F des oberen Gehäusetheiles C ist eine   rohrförmige@ Hülse J @   eingepasst, deren vierkantiges, oberes Ende mit einem Handgriffe K versehen ist. Das untere Ende dieser Spindel J ist mit    flügelförmigen Ansätzen j   (Fig. 2) ausgestattet, welche mit correspondierenden Ansätzen h3 an der Oberseite des Ventiles H zusammenzuwirken bestimmt sind. In eine erweiterte Bohrung des unteren Endes der Spindel J ist ein Kolben L eingesetzt, welcher sich vertical verschieben lässt. 



     Die Kolbenstange   ragt aufwärts, durchsetzt die Spindel J und eine in letztere eingeschraubte, rohrförmige Stellschraube M (Fig. 1). 



   Zwischen dem Kolben L und der Stellschraube M ist eine Spiralfeder N eingebettet, welche den Kolben gegen die Spindel des Regulierventiles   1   drückt, um letzteres von seinem   Site   zu heben. Ein Herausgleiten des Kolbens L aus seiner Bohrung wird durch eine Platte j' verhindert, welche am unteren Theile der Spindel J mittelst Schrauben befestigt ist (Fig. 1). 



   Der obere Theil der Spindel J ist durch einen Kopf 0 abgeschlossen, durch welchen die Spindel eines Druckknopfes o durchragt, welcher aber auch in der Stellschraube   JI   seine   Führung   hat und dazu dient, die Kolbenstange l und den Kolben L abwärts zu pressen, bezw. das Regulierventil 1 zu öffnen. 



   Der Handgriff K ist mit einem federnden   Bolzen A ;   ausgestattet, dessen Kopf längs (lines Flansches c'dos Halses c gleitet. Dieser Flansch ist, wie in Fig. 3 ersichtlich, mit Anschlägen 5, 6 versehen, welche den Hub für das Ventil begrenzen. Ferner ist der Handgriff K mit einem Arme   @2 ausgestattet (Fig. 2), welcher   unter den Flansch c'greift und das Abziehen der Handhabe von der Spindel   vssrhidert,   ausgenommen dann, wenn dieser   Arm 1. : 2 mit   einer correspondierend geformten Nuth 7 in dem Flansche n'zusammenfällt (Fig. 3). 
 EMI2.2 
   welche directo Anschläge   zur Begrenzung des Ausschiages der Handhabe   K   nach beiden Richtungen hin sind und mittelbar die verschiedenen Arbeitsstellungen des Hauptventiles darstellen.

   Eine in den Arm k2 des Handgriffes eingesetzte Schraube    hält die Klinke   in der Handhabe fest, wenn letztere von der Spindel J abgezogen wird. Eine Hülse P dient dazu, bei abgenommener Handhabe K das unbefugte Drehen der   Ventilspindel   J zu verhindern. 



   Die Vontileinrichtung functioniert wie folgt :
Wenn sowohl das Druckreservoir, als auch die Wagenzugrohrleitungen drucklos sind, wird das Regulicrventil I durch die Wirkung der Feder   N   offen gehalten werden. Tritt jedoch im Reservoir Druck auf, so dringt Druckluft durch die ringförmige Spindel h in die Hauptventilkammer und bei einer der Y-Lage des Handgriffes K entsprechenden 
 EMI2.3 
   @   Öffnung b und den Canal b3 in den Canal   b',   um in die Wagen rohrleitungen zu   dringeu   und die Hilfsreservoire unter den Wagen durch die bekannten   Dreiweghähne   zu laden. 



   Dies geht so lange vor sich, bis der Druck in den   Wagenrohrleit@ngen jene Höhe   erreicht hat, welche für den Gegendruck der Feder N vorbestimmt ist, und der Kolben L aufwärts getrieben wird, wobei sich das Ventil   I   unter der Wirkung seiner Feder   i'schliesst   und die Communication zwischen   Druckreservoir   und Hauptventilkammer sperrt. 



     Jeder dnrth eventuelle   Undichtheiten auftretende Druckverlust wird sofort wieder ausgeglichen, indem die Feder N, welche durch den Kolben L auf die Spindel i einwirkt, das Regulierventil   1     öfnet,   letzteres aber nach erfolgter Druckerhöhung in der be- schriebenen Weise wieder auf seinen Sitz niedergedrückt wird. 



    'Zur Dethätigung   der Bremsen droht man den Handgriff K von der Auslösestellung Y in die Lage Z   (Fig. 3),   in welch'letzterer Stellung das Hauptventil sämmtliche Öffnungen im Ventilsitze verdeckt. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 anzulassen. Für den aussergewöhnlichen Gebrauch eines plötzlichen Bromsens wird der Handgriff k in die äusserste Rechtslage X (Fig. 3) gedreht, wodurch eine directe Verbindung zwischen den   Wenrohrleitongen   E und dem Auspuffe b2 durch den Canal   1,'und   die Höhlung h2 des Hauptventiles hergestellt wird, um eine plötzliche Druckroduction in den Wagonrohrleitungen und eine volle Function der   Bremsen   hervorzurufen. Anstatt des Kolbens L könnte selbstverständlich auch ein einfaches Diaphragma verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Führerbremsventil   für Luftbremsen mit einem die Verbindung zwischen Hauptdruckbehälter und Bremsleitung, bezw, zwischen Dremsleitung und   Aussenluft   regelnden Hauptventil und einem den Druck in der Bremsleitung   selhstthätig   ergänzenden Hilfs- ventil (1), dadurch gekennzeichnet, dass letzteres in dem o i n z i g o n, vom Hauptdruckbehälter (D) zur Hauptventilkammer (C) führenden Luftwege (h) angeordnet ist, so dass es in der einzigen, den Hauptdruckbehälter mit der Bremsleitung verbindenden Einstellung des Hauptventiles sowohl den zum Lösen der Bremse erforderlichen Druckluftübertritt vermittelt, als auch den Druck in der Bremsleitung während der Fahrt durch Ausgleichung etwaiger Druckverluste auf normaler HÖhe erhält.

   und folglich nur eine Einstellung des
Hauptventiles für das Lösen der Bremsen und die Fahrt erforderlich ist.

Claims (1)

  1. 2. Führerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Spindel (11) EMI3.2 gegen einen unter bestimmtem Federdruck (N) stehenden Kolben (L) anliegt, und das die Verbindung zwischen dem llauptdruckbehälter und der Ventilkammer (C) solange gestattet. bis der in letzterer entstehende Druck den Kolben (L) der Feder (1 () entgegen aufhebt, um das durch die Kraft einer Feder (i') gegen seinen Sitz gepresste Regulierventil EMI3.3 3. Führerventi ! nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer die verstellbare Feder (N) umschliessenden Hü@se (J), deren Flügel 0) zwischen den Ansätzen (h3) des Vontiles (II) zwecks dessen Botliätigung gelagert sind.
    EMI3.4 knopfes (o), zu dem Zwecke, um das zur selbstthittigen Speisung der Bremsleitung dienende Regulierventil (1) von Hand aus öffnen, bezw. controlieren zu k@nnen.
AT7907D 1900-02-27 1900-02-27 Führer-Bremsventil. AT7907B (de)

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AT7907B true AT7907B (de) 1902-06-10

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